„Legitime Violence“ aus Quebec

„RASH München“ haben folgendes recherchiert:

Eigentlich waren wir gerade in einer Recherche über die Facebookseite „Skins & Punx Action Tour“ und deren Ableger „Scheiß auf Smash Grey Scum“ vertieft, als wir sahen das „Scheiß auf Smash Grey Scum“ einen Link der Band „Legitime Violence“ geteilt hat. Hinter dem Link verbarg sich das Musikvideo zum „Legitime Violence“-Song „Anti RASH Action“. In dem Video [1] sieht mensch die Band bei einem Konzert das sie mit „Le Vilains“ als Vorband bestritten. Die belgische RAC-Combo „Le Vilains“ löste sich 2012 auf. Als wir kanadische Genoss_Innen um Informationen zur Band fragten, meinten diese das es eine typische graue Oi!-Band sei. Da wir über „Legitime Violence“ nichts fanden beschlossen wir die Recherche um die „Skins & Punx Action Tour“ für´s erste Ruhen zu lassen und uns um „Legitime Violence“ zu kümmern.

Im Video zu „Anti RASH Action“ sieht mensch eine „Quebec Stompers“-Flagge. Schnell stellte sich heraus das die „Quebec Stompers“ die Gruppe um „Legitime Violence“ ist. Die „Quebec Stompers“ präsentieren sich als unpolitische Gruppe in der jede_r einen Platz hat. So zeigt sich die Band in ihren Musikvideos ebenfalls. Da kommt es dann schon einmal vor das Menschen mit Migrationshintergrund gezeigt werden. Das wahre Bild sieht allerdings anders aus! Konzerte mit Neonazi-Bands wie „Endstufe“ oder ein anderes Konzert für „Blood & Honour Hexagon“. „Hexagon“ kommt aus dem altgriechischen und bedeutet Sechseck. Französische Neonazis verwenden „Hexagon“ als Synonym für Frankreich, es soll eine Anspielung auf die Form Frankreichs sein. Auch unser allseits geliebter Wattie von „The Exploited“ hatte keine Skrupel diese Band bei einem Gig in Quebec als support zu buchen. Als jedoch herauskam das „Legitime Violence“ an einem Überfall auf eine Bar in der meist Antifaschist_Innen anzutreffen sind beteiligt waren, wurde der Support gecancelled. Trotzdem erhielten sie freien Eintritt, hatten Zugang zum Backstage-Bereich und konnten mit „The Exploited“ ein paar Stunden verbringen. Das zeigt sich auch in ihrem Musikvideo zu „Rock´N´Roll“. [2]

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