„Widerstand Oldenburg“ – Eintagsfliege eines Selbstdarstellers

Die „antifa.elf“ aus Oldenburg schreibt:

Wenn auf eine Sache Verlass ist, dann darauf dass sich „deutsche Patrioten“ in schöner Regelmäßigkeit zerstreiten. So auch bei der rassistischen, antimuslimischen und antifeministischen PEGIDA-Bewegung. Eine dieser Abspaltungen von PEGIDA nennt sich „Widerstand Ost/West“, die ironischerweise mit dem Slogan „Nicht spalten, sondern einen“ an den Start ging.

Beginnen sollte die politische Arbeit des neuen Bündnisses mit einem Paukenschlag.

Für den 20.06.2015 hatte „Widerstand Ost/West“ eine Großkundgebung mit einem laut Ankündigung „nie dagewesenen Konzept“ in Frankfurt (a.M.) angemeldet. Dabei gingen die Veranstalter*innen von 1000 Teilnehmer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet aus. Letztlich erschienen nur ca. 180 Menschen. Das „neue Konzept“ beschränkte sich indes auf eine Videoleinwand, die schlussendlich auch noch den Dienst versagte. Das „Event“ war ein Desaster für die Veranstalter*innen: Auf Grund starker Proteste und Blockaden konnte die Demo lediglich unter massivem Polizeischutz innerhalb des abgesperrten Bereichs ein Gebäude umrunden. Großes Mobilisierungspotential war also bei „Widerstand Ost/West“ von Beginn an nicht zu erkennen.

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