Schnittstellen jugendlicher Milieus

Eine Rezension aus dem „Blick nach Rechts“:

Rechte Lebenswelten von Jugendlichen spielen sich oft in Musikkulturen ab. Eine Handreichung der Agentur für soziale Perspektiven versucht sich inhaltlich den „Grauzonen“ jugendlicher Subkulturen zu nähern.

Die in Berlin ansässige „Agentur für soziale Perspektiven e. V.“ (ASP) beschäftigt sich seit den 1990er Jahren mit „rechten Jugendkulturen“. In den 1990er Jahren galt ihre Aufmerksamkeit dem neonazistischen Rechtsrock. Ab den 2000ern zeigten sie mit der immer wieder neugestalteten und ergänzten Broschüre „Versteckspiel – Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und extrem rechten Gruppen“, wie sich die subkulturellen Moden und Mimikry von Neonazis änderten. „Versteckspiel“ kommt mittlerweile in den verschiedenen Auflagen zusammen auf 120 000 Ausgaben. Auch der DGB und die SPD druckten eigene Versionen des „Versteckspiels“. Unter anderem wegen diesem Projekt hat sich mittlerweile unter Journalisten, Jugendarbeitern und Multiplikatoren herumgesprochen, dass Neonazis nicht unbedingt nur im Skinheadlook herumlaufen, sondern dass neonazistische Codes auch in anderen Jugendkulturen zu finden sind.

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