„Die Rechte“ zwischen SA und Partei

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Mit provokativen Aktionen sorgt die neonazistische Worch-Partei für Propaganda und mediale Schlagzeilen – zur Festigung ihres Parteienstatus‘ plant sie Kandidaturen zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.

„Die Rechte“ macht im kommenden Frühjahr zumindest in zwei Bundesländern ganz auf Partei. Nicht nur in Sachsen-Anhalt will sie sich knapp vier Jahre nach ihrer Gründung erstmals an einer Landtagswahl beteiligen. Auch in Baden-Württemberg hoffen die Neonazis, im nächsten März auf den Stimmzetteln stehen zu können. Weil die Personaldecke zu dünn ist, allerdings nur in einigen wenigen Wahlkreisen.

Zwar konnte man in Baden-Württemberg im vorigen Jahr nach Angaben des Verfassungsschutzes von 30 auf 80 Partei-„Kameraden“ zulegen – große Sprünge lassen sich damit aber nicht machen. „Ein flächendeckender Wahlantritt ist für uns derzeit leider noch nicht zu realisieren“, räumt „Die Rechte“ ein. Mehr als 200 Mitglieder müsste die Partei haben, um zwischen Mannheim im Norden und Friedrichshafen im Süden flächendeckend Kandidaten aufstellen zu können. Mindestens 35 Kandidaten würden benötigt, damit alle Wahlkreise besetzt werden könnten. Und schließlich müssten in jedem Wahlkreis 150 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, unterm Strich 10 500 Unterschriften.

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