Shitstorm gegen die ARD: Umstrittener Xavier Naidoo soll zum Eurovision Song Contest

„Endstation Rechts“ schreibt:

Die Entscheidung der ARD, Xavier Naidoo im nächsten Jahr zum Eurovision Song Contest (ESC) nach Stockholm zu schicken, hat in den Sozialen Medien heftige Reaktionen ausgelöst. Eine Petition soll den Start verhindern, derweil verteidigte die ARD Naidoo als Künstler, der für „Werte wie Frieden, Toleranz und Liebe“ stehe.

Vor vier Jahren trat Xavier Naidoo im ARD-Morgenmagazin auf. Dort antwortete der Künstler, dessen Alben alle die Poleposition der Charts eroberten, auf die Frage der Moderation, ob „wir in Deutschland frei“ seien: „Nein, wir sind nicht frei. Wir sind immer noch ein besetztes Land.“ Deutschland habe nach wie vor keinen Friedensvertrag, es sei „kein echtes Land“ und deshalb nicht frei. Bereits damals fiel die ideologische Nähe zu den Vorstellungen der sogenannten Reichsbürger auf, die ihrerseits die Existenz der Bundesrepublik Deutschland bestreiten, vom Fortbestehen des Deutschen Reiches schwadronieren oder dieses Land als Firma ansehen. Stichwort „BRD GmbH“. Daher überraschte es viele Beobachter kaum, als der 44-Jährige im letzten Jahr am 3. Oktober auf einer von Verschwörungstheoretikern durchgeführten Kundgebung in Berlin sprach. Damals versicherte er auch, er möchte auf die Menschen zugehen. Dazu zählten eben „Reichsbürger“ – und die NPD.

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