Ein Ausstieg ohne Trennung?

Via „Vereinsmafia Halle“:

Das Vereins-Lenkungszentrum (ViLZ) stellt fest: „Jetzt wird geleakt.“
Ein Ausstieg ohne Trennung?

Der selbst ernannte „Ex“-Nazi Zwän L. verweist immer wieder gerne auf die, von ihm so genannte ‪#‎Lügenpresse‬, zumindest dann, wenn es seiner Meinung oder Darstellung nutzt. So gibt er den ‪#‎Systemmedien‬ auch gerne Interviews, wenn er bspw. Elefanten füttert oder selbst für Motive abgemahnt wird. Oder eben, wenn er über seine, vermeintlich harmlose Vergangenheit in der rechten Szene redet.
Das tat er im Jahr 2013 auch und sprach, anonymisiert als „der groß gewachsene“[sic] ‚Henning Weber‘ mit der Mitteldeutschen Zeitung[1].

Dort konnte er die, von ihm mitgeführte ‚Blood & Honour‘-Sektion in Sachsen-Anhalt(mit 40 Personen eine der größten Gruppierungen der neonazistischen Organisation in der Bundesrepublik) kleinreden und so ganz nebenbei raushalten, dass er mit Mailorderversand und Läden in Leipzig und Halle ganz gut an der rechtsextremen Szene verdiente. Ein lustiges „Räuber und Gendarm“-Spiel, mehr nicht, soll dem Leser vorgegaukelt werden.

Doch liest man mehrerlei dabei heraus. Ausgestiegen ist Liebich nie. Er ließ nur seine Aktivitäten ruhen. Denn auch jetzt glaubt Zwän L. „sich auf einer Mission gegen Multikulti, korrupte Politiker und für einen „deutschen Volksstaat““ und gegen die ‪#‎Vereinsmafia‬, wie man an seinen Aktivitäten um die ‪#‎Montagsdemoinhalle‬ sieht. Und auch jetzt hält er weiterhin an Freundschaften zu den Kameraden von jetzt und einst fest, nicht nur in sozialen Netzwerken, sondern auch ganz real.

So besuchte er am 17.Mai des vergangenen Jahres ein Konzert unter dem Motto ‚Noise of Germany‘ mit auch in unpolitischen Skinhead-Kreisen nicht unumstrittenen Bands, wie der britischen Band ‚Condemned 84′, deren, auf rechten Musiklabels produzierte Platten er bereits mit seinem UltimaThule-Versand verkaufte[2].

Dort saß er, gewissermaßen als Ehrengast, auf der Bühne, gemeinsam mit Ronny Wätzel, dem Veranstalter und Neonazi aus dem Umfeld von ‚Honour&Pride‘[3], einer Organisation, die sich nicht nur mit ihrem Logo an der mittlerweile verbotenen ‚Blood&Honour‘ orientiert, geschützt von dem als Security eingesetzten Kopf von Honour&Pride in Sachsen-Anhalt und ebenfalls als Konzertveranstalter für Neonazi-Bands aktiven, Oliver Malina[4].

Selbst die Polizei sprach später von 50, als solche erkennbare Neonazis.

Falls der erklärte ‚Aussteiger‘ Zwän sich nicht mehr daran erinnern kann, hier präsentieren wir ein paar Bilder, die er sich zur Erinnerung gerne einrahmen kann.

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