Keine*r ist vergessen!

Via „Amaranto“:

Im November 2005, vor zehn Jahren, begann eine Mordserie, bei der im Laufe mehrerer Jahre in Russland über ein Dutzend Antifaschist*innen, soziale Aktivist*innen, Punks, Skater*innen und ganz einfache Menschen von Nazis gezielt getötet wurden. Sie wurden auf dem Weg zum Konzert überfallen und verprügelt. Ihnen wurde zu Hause aufgelauert, um sie zu erschießen. Wir möchten an diese Menschen und mit ihnen an die zahlreichen anderen Opfer von Nazi-Gewalt erinnern sowie ihre Geschichten erzählen.

Timur Kacharev [Filmstreifen unten, der 2. von links] wurde am 13. November 2015 von Nazis in Sankt Petersburg ermordet. Er war nach einer Food-not-Bombs Aktion, bei der veganes Essen an Obdachlose verteilt wird, mit einem Freund auf dem Weg nach Hause, als er von circa zehn Nazis überfallen wurde. Timur starb an seinen schweren Messerstichen am Hals. Er war zu diesem Zeitpunkt 20 Jahre alt und studierte im vierten Semester an der Philosophischen Fakultät. Er war Musiker, Veganer und Aktivist. Timur war der erste russische Antifaschist, der von einem Nazi-Mob getötet wurde. Vor wenigen Tagen jährte sich sein Todestag zum zehnten Mal.

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