Meeting der europäischen NSBM-Szene

Via der „Blick nach Rechts“:

21.12.2015 – Anfang April soll in Italien in fünfter Auflage ein Musikspektakel unter der Bezeichnung „Hot Shower“ stattfinden – der Vorverkauf wird auch über den Berliner Versandhandel von Hendrik Möbus angeboten.

Organisatoren wie Besucher von Musikveranstaltungen der rechten Szene müssen seit Jahren in Italien keine Repressionen fürchten, weil Behörden und Polizei sie gewähren lassen. Das wird ausgiebig genutzt, um dort auch große internationale Treffen auf die Beine zu stellen. Und immer wieder ist es der Großraum Mailand, wo sich all das abspielt. Für den 2. April 2016 steht dort das nächste unsägliche Festival an.

Die Anhänger der Black Metal-Richtung mit eindeutig rechtem bis nationalsozialistischem Bezug (NSBM) wollen dann ihre mittlerweile fünfte Auflage des Meetings unter dem Namen „Hot Shower“ feiern. Dafür wird bereits seit dem Herbst geworben. Inzwischen sind die ersten sieben Namen der Bands, die auftreten sollen, bekannt gegeben worden. Auch in Deutschland findet der Termin großes Interesse, werden im Internet doch bereits Fahrgemeinschaften dafür angefragt und verabredet. Zuletzt fand am 28. November ein internationales „Hammerskin“-Event statt, zu dem sieben gecharterte Busse mit Anreisenden aus Deutschland Mailand ansteuerten. Engmaschige deutsch-italienische Kontakte rund um den neonazistischen Musikbereich sind der Grund dafür, zumal auch stets darauf geachtet wird, dass mindestens eine deutsche Band auf der Bühne steht.

Für den ersten Samstag im April ist das „Leichenzug“ aus Wilkau-Haßlau (Landkreis Zwickau). Das Musikprojekt existiert seit 2004 und ist eigentlich ein Solounternehmen von Paul M., der sich als Multiinstrumentalist betätigt. Aktuell trifft man ihn unter anderem auch als Mitglied von „Brainwash“ aus dem thüringischen Altenburg. Auf dem Debütalbum von „Leichenzug“ wurden Titel der NSBM-Kultband „Absurd“, in der Hendrik Möbus Mitglied war, gecovert. Auch das war bestimmt kein Zufall, denn dem Vernehmen nach soll M. ab und an auch am Schlagzeug von „Absurd“ gesessen haben. Von „Absurd“ wurden seit 2008 diverse Produktionen von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert.

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