Verdacht auf Rechtsterrorismus

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Acht Monate nach Dursuchungen gegen die Neonazi-Bruderschaft „Oldschool Society“ liegt jetzt eine Anklage wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung vor.

Die Bundesanwaltschaft hat gegen drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 23 und 57 Jahren Anklage wegen der Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung erhoben. Sie sollen spätestens vor rund einem Jahr die Gruppierung „Oldschool Society“ gegründet haben, die Beschuldigten Andreas H. und Markus W. die Rädelsführer gewesen sein. (bnr.de berichtete) Außerdem legt ihnen die Behörde in Karlsruhe den Angeklagten die „Vorbereitung eines Explosionsverbrechens zur Last“.

Die Anklageschrift vom 23. Dezember vergangenen Jahres wurde jetzt den Beschuldigten zugestellt. Die vier Personen waren Anfang Mai 2015 festgenommen, außerdem ihre Wohnungen und die von fünf weiteren Verdächtigen in fünf Bundesländern durchsucht worden. Die drei Männer und eine Frau sollen sich zu der mutmaßlich rechtsterroristischen Vereinigung „Oldschool Society“ (OSS) zusammengeschlossen haben, Andreas H. und Markus W. dabei als „Präsident“ und „Vizepräsident“ die zentralen Führungspositionen übernommen haben. Geeint habe sie „eine rechtsgerichtete nationalistische Weltanschauung“, heißt es in der Anklageschrift. Das Ziel war es laut Bundesanwaltschaft, bundesweit in kleineren Gruppierungen Anschläge auf Salafisten, Moscheen und Asylbewerberunterkünfte zu begehen. Dafür sollen die Festgenommenen schon Sprengmittel beschafft haben.

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