NS-Black Metal aus zwei Ländern

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Erfurt – Für den 14. Mai wird ein Konzertabend für „Mitteldeutschland“ unter dem Titel „Pentecost Of All Evil Spirits“ beworben.

Hendrik Möbus aus Berlin hat seit Jahren fast ausschließlich sein Geschäftsmodell auf den Rechtsrocktyp nationalsozialistischer Black Metal (NSBM) und satanistischer Metal konzentriert. Neben seiner Tätigkeit als Musikproduzent mit dem Label Darker Than Black (DTB) und als Online-Versandhändler über den Namen Merchant of Death ist Möbus seit Jahren bemüht, immer wieder mit der Konzertagentur Totentanz-Konzerte Liveauftritte von NSBM-Bands zu organisieren. Der ideologische Hintergrund macht es dabei gar nicht so einfach, öffentlich unbemerkt deutsche Bühnen zu finden. Daher war zuletzt auch häufiger ein Ausweichen ins Ausland nötig.

Am 14. Mai soll es aber wieder einmal mit einer Location hierzulande klappen. Entsprechend wird ein Konzertabend für „Mitteldeutschland“ mit dem Titel „Pentecost Of All Evil Spirits“ beworben. Auftreten sollen dann je zwei deutsche und zwei finnische Bands. Genannt werden „Ewiges Reich“ aus Kassel, die seit ihrer Gründung 1999 inzwischen sechs Alben herausgebracht haben, sowie „Permafrost“ aus Zeitz in Sachsen-Anhalt, die auch beim Line-up für das mittlerweile 14. „Eternal Hate Fest“ am 16. Juli im tschechischen Nyrsko auftauchen. Angeboten werden „Permafrost“-Produkte neben anderen auch beim in Zeitz ansässigen Label SfH-Records, wobei die Abkürzungsbuchstaben für Satan fights Humanity stehen. Außerdem werden „Circle of Dawn“ sowie „Sielunvihollinen“ angekündigt. Beide veröffentlichen über DTB.

„Circle of Dawn“, die live stets maskiert mit Sturmhauben aufspielen, sind am 6. Februar bei einem Konzert der finnischen „Hammerskin“-Organisation in Jyväskylä dabei. So jedenfalls ist es ihrer Facebook-Seite zu entnehmen. „Sielunvihollinen“ warten unter anderem mit islamfeindlichen, aber auch antichristlichen Texten auf. Die beiden finnischen Bands haben auch am 1. April in Helsinki einen Auftritt. Auf dem Ankündigungsflyer dafür ist von einer „Night of totalitarian Intolerance“ die Rede. Dazu ist das Motto „Fuck Off Antifa!“ zu lesen. In dieser Kombination entlarvt es dann die Gesinnung der NSBM-Rechtsrocker. (hf)

Quelle

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