Geburtstagsfeier von Neonazi-Kameradschaft fällt ins Wasser

„Endstation Rechts“ schreibt:

Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats wollte die rechtsextreme Szene in Mecklenburg-Vorpommern ein konspirativ organisiertes Rechtsrock-Konzert durchführen. Doch beide Male bekam die Polizei davon Wind und konnte die Veranstaltungen unterbinden.

Mitglieder der Neonazi-Kameradschaft auf einer Anti-Asyl-Demo in Torgelow
Ursprünglich wollte Robert Wolinski einen Rechtsrock-Event über ein gesamtes Wochenende auf die Beine stellen. Das „Sonnentanz-Festival“ sollte von 17. bis 19. Juni im brandenburgischen Finowfurt stattfinden, auf dem Gehöft eines ehemaligen Funktionärs der Rechten. Bis zu 500 Teilnehmer wurden erwartet, die rund zehn angekündigte Bands sehen wollten, darunter auch „Painful Awakeing“ und „Thrima“. Doch das Konzert fand an dem Ort nicht statt. Stattdessen wurde Wolinski, NPD-Stadtvertreter in Velten, am Abend des 18. Juni in der Greifswalder Chaussee in Stralsund gesichtet.

Konspirativ wurde auf das Gelände eines Rockerclubs mobilisiert, einige der für das Festival geplanten Bands sollten dort auftreten. Die Polizei, die mit 200 Beamten im Einsatz war, erlangte allerdings Kenntnis von der geplanten Aktion und konnte diese unterbinden. Doch der Veranstalter wollte sich auch nach der zweiten Pleite nicht geschlagen geben.

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