NPD-NRW feiert mit Ex-Landser-Sänger „Lunikoff“

„Endstation Rechts“ schreibt:

Die NPD hat in diesen Tagen nicht viel zu lachen. Im Verbotsverfahren wird in den nächsten Wochen ein Urteil erwartet, aktuelle Umfragen prognostizieren ein Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, dazu ein Verlust von gut 350.000 Euro im vorletzten Jahr. Trotzdem feiert die NRW-NPD ihr Sommerfest. Mit dem Neonazi-Barden Michael „Lunikoff“ Regener – mitten auf der grünen Wiese.

Seit Jahren gehört der nordrhein-westfälische NPD-Landesverband zu den schwächsten Gliederungen der Partei. Im bevölkerungsreichsten Bundesland zählte die extrem rechte Partei nach Angaben des Landesamtes für Verfassungsschutz 2014 noch 600 Parteigänger. Im Vergleich zum Vorjahr hatten 50 „Kameraden“ ihre Mitgliedsausweise an die Landesgeschäftsstelle zurückgeschickt. Bei den Bundestagswahlen liegen die NPD-Ergebnisse in NRW regelmäßig unter dem Partei-Durchschnitt. Entfielen 2013 landesweit 1,3 Prozent der Stimmen auf die NPD, kam sie in Nordrhein-Westfalen nicht über 1,0 Prozent hinaus. Bei den Landtagswahlen sah es für die angeschlagene Truppe zuletzt noch düsterer aus: 0,5 Prozent der Stimmen reichten 2012 nicht einmal für die Teilnahme an der staatlichen Parteienteilfinanzierung. Trotzdem sitzt Landeschef Claus Cremer seit Jahren fest im Sattel des humpelnden Ackergauls – aus Mangel an Alternativen.

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