Archiv für November 2016

Festerling in Kloster Veßra

30.11.2016 – Im Gasthof „Goldener Löwe“ des Neonazis Tommy Frenck ist am Samstag eine Veranstaltung mit der Bremer Hooligan-Band „Kategorie C“ sowie dem rechten Hassredner-Duo Festerling/Wagensveld angekündigt.

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Begleitung zum Rechtsrock

24.11.2016 – Die rechtsextreme „Gefangenenhilfe“ präsentiert sich regelmäßig mit einem Infostand auf Veranstaltungen der braunen Szene.

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Neonazi-Musikevent in Ostsachsen

24.11.2016 – Ohne den genauen Ort zu benennen wird für Samstag ein Rechtsrock-Konzert mit drei Bands in Ostsachsen beworben.

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Braune Töne auf dem Balkan

23.11.2016 – Bulgarien (Plovdiv) – Bei einem von „Blood&Honour“-Bulgarien organisierten Rechtsrock-Konzert am Samstag sind die brandenburgische Band „Exzess“ sowie eine weitere deutsche Band angekündigt.

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Militante Neonazis kaufen Immobilie in Bad Langensalza

In Thüringen sind erschreckend viele Immobilien im Besitz von Neonazis, problemlos kann die extrem rechte Szene für ihre Veranstaltungen auf Gebäude zugreifen. In einem entsprechenden Länderranking stand 2013 nur Sachsen auf der Liste über Thüringen. Dass diese Immobilien auch Ausgangspunkt von Gewalttaten sein können, zeigt der „Ballstädt-Prozess“ vor dem Landgericht Erfurt.

Das von Neonazis erworbene „Gelbe Haus“ in Ballstädt war Treffpunkt der Neonazis, die beim Überfall auf die örtliche Kirmesgesellschaft im Februar 2014 zehn Personen teils schwer verletzt haben. Die 15 Beschuldigten, die sich deshalb seit Dezember 2015 vor Gericht verantworten müssen, stammen aus der neonazistischen „Kameradschaft Jonastal“ und ihrem Umfeld, die nach ihrem Umzug von Crawinkel ihren Mittelpunkt in Ballstädt hat. Auch die „Hausgemeinschaft Jonastal“ in Crawinkel hatte bereits der Organisierung und Festigung von Neonazistrukturen in Thüringen gedient.

Nun haben Neonazis aus dieser Szene kaum zehn Kilometer von Ballstädt entfernt eine neue Immobilie erworben. In Henningsleben, einem Ortsteil von Bad Langensalza im Unstrut-Hainich-Kreis, kauften sie für rund 30.000 Euro einen Gebäudekomplex mit Wohn- und Nebengebäude sowie einer Scheune. „Betrachtet man die Ereignisse im ‚Gelben Haus‘ in Ballstädt, ist es mehr als unwahrscheinlich, dass die weitläufige Immobilie rein privaten Zwecken dienen soll. Schon in dem wesentlich kleineren Haus in Ballstädt fanden Neonazi-Treffen und Rechtsrock-Konzerte statt, im Tonstudio werden dort CDs von Rechtsrock-Bands produziert“, erläutert Martina Renner.

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„Sturmwehr“ in Kloster Veßra

17.11.2016 – Kloster Veßra – Neonazi Tommy Frenck setzt am Samstag seine Reihe mit Rechtsrock-Musik in Kombination mit einer angemeldeten rechten Kundgebung in dem kleinen thüringischen Örtchen Kloster Veßra fort.

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Rechtsrock-Event mit B&H und „Hammerskins“

16.11.2016 – Am Samstag soll an nicht näher bezeichnetem Ort in Norditalien ein Konzert mit acht europäischen Neonazi-Bands stattfinden – mit dabei sind auch die deutschen Combos „Blitzkrieg“ und „Frontfeuer“.

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Braune Musik aus dem Ländle

Der NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags beschäftigt sich mit der rechten Musikszene im Schwäbischen. Auf der Suche nach Spuren von Zschäpe und Co.

Es sind Botschaften voller Hass. „Wir kehren Euch wie den Dreck der Straße aus der Geschichte weg“, grölt Achim Schmid ins Mikrofon. „Die Sau ist tot, wir sind befreit“, heißt es in einem Lied, das den Tod des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, kommentiert.

Was die schwäbische Band „Celtic Moon“ in den 1990er Jahren auf eine CD presste, ist auch fast 20 Jahre später kaum zu ertragen. Und doch sind es genau diese Abgründe, mit denen sich die Parlamentarier des NSU-Untersuchungsausschusses im Landtag beschäftigen werden.

Netzwerke militanter Neonazis

Am Montag sollen Sachverständige den Abgeordneten einen Überblick über die rechtsextreme Szene und ihre Musik verschaffen. Im Fokus stehen dabei die 1990er Jahre. Jene Zeit, in der sich die Jenaer Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe politisierten und sich über Landesgrenzen hinweg die Netzwerke militanter Neonazis bildeten.

Welche Köpfe dahinter steckten, wird die Ausschussmitglieder besonders interessieren. Erst Anfang November hatte der Vorsitzende Wolfgang Drexler anlässlich des fünften Jahrestages des Auffliegens des NSU betont, wie schwierig sich die Suche nach Unterstützern des „Trios“ gestalte. Gleichzeitig „liege es auf der Hand“, dass Mundlos und Böhnhardt über Hinweisgeber oder Kontakte verfügten, als sie im April 2007 zum Morden auf die Heilbronner Theresienwiese kamen. Dort schossen sie – darin sind sich der Untersuchungsausschuss und die Bundesanwaltschaft einig – auf die Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter und ihren Kollegen.

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Internationaler „Blood and Honour“-Treff im Nazi-Clubhaus

Der kanadische Neonazi David Allan Surette alias „Griffin“ besuchte das neue Clubhaus der Neonazigruppe „Voice of Anger“ bei Memmingen. Bis zu 50 Personen nahmen an dem Treffen vergangenen Samstag teil.

Von Sebastian Lipp

Nach der Veranstaltung am 12.11. meldet die örtliche Polizei lapidar, es hätten sich „40 – 50 Personen von ‚Voice of Anger‘ und deren Umfeld (rechtsgerichtete Szene) in Memmingen – Ortsteil Hart“ in ihrem neuen Clubhaus getroffen. Dabei wird die tatsächliche Dimension des Treffens völlig verkannt. Die Polizei zeigte massiv Präsenz und versperrte sämtliche Zugänge, um die Teilnehmer vor Einlass einer genauen Kontrolle zu unterziehen. Der Einsatz wurde vom Unterstützungskommando (USK) abgesichert. Das USK zählt zu den Spezialkräften mit besonderen Aufgaben der Bayerischen Polizei und wurde zur Bekämpfung von Schweren Ausschreitungen und zur Absicherung von Einsätzen mit besonders hohem Gefährdungspotential aufgestellt.

„Balladenabend“ mit „Vandale“

Unter den Neonazis befand sich David Allan Surette alias „Griffin“, der mit seinem Dudelsack zum „Balladenabend“ anreiste. Surette gründete 1992 in Kanada die Band „Aryan“ (englisch für Arier oder arisch), mit der er einen religiösen Rassismus besang, wie er auch vom „Ku-Klux-Klan“ oder „Aryan Nations“ gepredigt wird. Das erste Album erschien bei „Resistance Records“, dem Label des Frontmannes der Band „Rahowa“. Der Name steht für „Racial Holy War“, also „Heiliger Rassenkrieg“. Nach vielen Konzerten in den USA und Kanada soll er 1996 einer Einladung aus „Blood and Honour“-Kreisen nach Berlin gefolgt und einschlägige Kontakte ins Milieu geknüpft haben. Noch immer tritt „Griffin“ mit seiner inzwischen in „Stonehammer“ umbenannten Band oder Solo mit Dudelsack auf.

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Braune Klänge an geheimnisvollem Ort

15.11.2016 – Eine Hardcore-Party soll am Samstag veranstaltet werden, mehrere Bands sind beteiligt, allerdings wird der genaue Ort für das Rechtsrock-Konzert geheim gehalten und nur vage mit Mitteleuropa lokalisiert.

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Rechtsrock hat Konjunktur

14.11.2016 – Rechte Musikveranstaltungen sind nach wie vor ein beliebtes Mittel der Neonazi-Szene zur Stärkung ihres Zusammenhaltes und zur Aufbesserung ihrer Finanzen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Konzerte und Liederabende in den ersten neun Monaten 2016 weiter angestiegen.

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Hassmusik aus drei Ländern

14.11.2016 – Polen (Wroclaw) – Bei einem Rechtsrock-Konzert am Samstag anlässlich des fünfjährigen Bestehens der polnischen Combo „LTW“ treten auch „Painful Awakening“ aus dem Raum Güstrow auf die Bühne.

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Razzia gegen „Blood&Honour Südthüringen“

09.11.2016 – Seit dem Verbot der Gruppierung „Blood&Honour“ in Deutschland im Jahr 2000 gibt es immer wieder Hinweise, dass Neonazis die Arbeit des Netzwerks fortsetzen. Nun ermittelt die Polizei gegen vier Neonazis aus Südthüringen.

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Liedermacher-Auftritt nach „Heldengedenken“

09.11.2016 – Kloster Veßra) – Auf dem Grundstück des Gasthofs „Goldener Löwe“ in Kloster Veßra findet am Samstag eine Veranstaltung mit braunen Liedermachern und Rednern statt.

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[Sachsen-Anhalt] Auto von Nazimusiker Benjamin Schneider flambiert

Wir dokumentieren:

Wir haben am 20. Oktober die Karre von Benjamin Schneider in Elsteraue (Sachsen-Anhalt) angezündet. Benjamin Schneider ist Mitglied einiger Nazi-Bands, darunter Permafrost, Kraftschlag und Heiliges Reich. Bei Heiliges Reich singt er den Holocaust verherrlichende Texte wie „Die Züge sind voll, die Stimmung ist toll, die Fahrt geht in Richtung Osten“. Weiterhin betreibt er das Musiklabel SFH-Records, das Black Metal, NSBM und Rechtsrock produziert und nimmt an Nazi-Aufmärschen teil.

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„Lichtbringerfest“ mit Rechtsrock

04.11.2016 – Nach längerer Pause tritt die Band „Flak“ wieder auf die Bühne – mit dabei bei dem braunen Spektakel am morgigen Samstag sind auch „Frontalkraft“ sowie „Brainwash“.

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Braune Hassmusik in der Scheune

02.11.2016 – Am kommenden Samstag soll im thüringischen Ilm-Kreis an nicht genau benanntem Ort das Rechtsrock-Spektakel „Thüringen rockt“ stattfinden – angekündigt sind Bands wie „Ex Umbra In Solem“, „N.A.P.O.L.A.“ sowie „Unbeliebte Jungs“ auch „TreueOrden“ aus der Schweiz.

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