Deutsch-litauische Connection

Quelle: Der rechte Rand

Gera. Am 9. März ist ein 39-jähriger Mann, der einer litauischen Polizei-Spezialeinheit angehörte, zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der aus Litauen stammende Mann soll im Oktober 1999 einen Überfall auf einen Geldtransporter verübt und den Geldboten durch Tritte und Reizgas verletzt haben. Dabei wurden eine Schusswaffe, sieben Schuss scharfe Munition sowie 78.000 DM erbeutet. Mit dem Geld wurde unter anderem ein Bordell finanziert. An der Tat waren noch sieben weitere Personen beteiligt: Bereits 2013 wurden vier ehemalige Mitglieder des »Thüringer Heimatschutz« und zwei Litauer im gleichen Fall zu Bewährungsstrafen zwischen eineinhalb und zwei Jahren verurteilt. Sie wurden durch bekannte Verteidiger aus dem Rocker- und Neonazi-Milieu vertreten. In den 1990er Jahren soll es enge Verbindungen zwischen den thüringischen Neonazis und der organisierten Kriminalität in Litauen gegeben haben. Anfang 2013 war außerdem im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum NSU eine DNA-Spur im Wohnmobil von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt entdeckt worden, die die Behörden in Hessen und Nordrhein-Westfalen einer »litauischen Tätergruppe« zuordneten.

Quelle

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