Rechtsextreme Schattenboxer

Quelle: Blick nach Rechts

19.10.2017 – Beim „Kampf der Nibelungen“ versammelten sich am vergangenen Samstag mehrere hundert Rechtsextreme. Experten und Beobachter betonen die Bedeutung des Kampfsport-Events für die Szene und mahnen die Sicherheitsbehörden zu genauerem Hinsehen.

Die Antwort auf die Frage, wer im „Schattenboxen“ um das rechtsextreme Kampfsport-Event „Kampf der Nibelungen“ (bnr.de berichtete) gesiegt hat, ist eindeutig: Während die konspirativ organisierte Veranstaltung in den vergangenen vier Jahren nie mehr als 200 Teilnehmer anzog, hat sich die Zahl der Teilnehmer in diesem Jahr verdreifacht. Bis zu 600 Menschen waren Polizeiangaben zufolge am Samstagabend nach Kirchhundem im Sauerland gekommen, um im dortigen Schützenhaus entweder selbst zu kämpfen oder anderen dabei zuzuschauen.

Bis zuletzt war es den Organisatoren gelungen, den rechtsextremen Charakter der Veranstaltung vor dem Vermieter der Halle, dem Schützenverein Kirchhundem, geheim zu halten. Dieser zeigte sich wenig später vollkommen überrumpelt und distanzierte sich umgehend von dem braunen Treiben seinen Räumen.

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Siehe auch: Nazis prügeln sich

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