Rechtsrock: Neonazi-Paradies Thüringen

Quelle: BR24

Thüringen hat ein Problem mit Neonazis und Rechtsrock. Dort finden im bundesweiten Vergleich die meisten Hass-Konzerte statt. BR24-Recherchen belegen: Die Veranstaltungen werden auch von Rechtsextremisten aus Bayern organisiert. Denn hier lohnt sich das Festival-Geschäft nicht mehr.

Zehn Kilometer hinter der bayerisch-thüringischen Grenze liegt der Ort Themar. Eine unauffällige Kleinstadt mit 2.800 Einwohnern. Doch Themar hat ein kräftiges Problem: Rechtsextremisten aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Ausland strömen seit Monaten immer wieder in den Ort. Neonazis veranstalten dort die größten Rechtsrock-Konzerte in der deutschen Geschichte. Heimlich gefilmte Aufnahmen zeigen, wie die Neonazis dabei ungestört „Sieg Heil“ brüllten und kollektiv den Hitlergruß zeigten. Teilnehmer reisten sogar mit Hakenkreuz-T-Shirts an.

Hass-Hochburg Thüringen
Vergangenes Jahr registrierten die Behörden bundesweit insgesamt 223 rechtsextreme Konzert- und Liederabende. Viele der Veranstaltungen fanden in Thüringen statt. Selbst der Verfassungsschutz bewertet das Bundesland als bevorzugten Veranstaltungsraum der rechten Szene. Dass Thüringen zur Rechtsrock-Hochburg wurde, hat vielerlei Gründe.

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