NSU-Kontext: Kooperierte die rechte Band „Noie Werte“ mit der Polizei?

Quelle: Telepolis

Der Untersuchungsausschuss von Baden-Württemberg stößt in den Reihen von Neonazis auf weitere Merkwürdigkeiten – Kontaktaufnahmen des Verfassungsschutzes

Die Vernetzung von Rechtsextremisten aus Chemnitz und Baden-Württemberg ist beachtlich – und immer beachtlicher wird, dass an den Knotenpunkten Personen von Geheim- und Sicherheitsdiensten saßen. Im NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart taten sich dazu neue Fragen auf: Kooperierte die rechts-nationale Musikgruppe „Noie Werte“ mit dem Staatsschutz? Und was wollte das Bundesamt für Verfassungsschutz von Andreas Graupner, einer der Verbindungsleute der Szenen in Sachsen und Baden-Württemberg?

Im Landtag in Stuttgart geht es noch immer um die ungeklärten Hintergründe des Polizistenmordes von Heilbronn im April 2007. Nach Überzeugung der Ermittler vor dem Auffliegen des NSU im November 2011 müssen mindestens vier bis sechs Personen an der Tat beteiligt gewesen sein. Darunter möglicherweise die beiden toten mutmaßlichen Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Wie tief und wie genau sie verwickelt waren, ist unklar. Die Bundesanwaltschaft (BAW) und auch der BaWü-Ausschuss halten sie für die alleinigen Täter, was jedoch nicht haltbar ist. Im Gegensatz zur BAW geht der Ausschuss davon aus, dass die zwei bei der Tat Unterstützer hatten. Die sucht er im Kreis von Rechtsextremisten.

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Siehe auch:
Band im Fokus: NSU-Ausschuss beleuchtet rechtsextreme Musik
Noie Werte“-Musiker zu Rechtsrock-Vergangenheit befragt

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