Neonazi-Musikszene im Allgäu im Aufwind

Quelle: Störungsmelder

Die RechtsRock-Szene im Allgäu ist weiter im Aufwind, die Zahl der Konzerte steigt. Ein Grund ist der Erwerb eigener Immobilien, die der Szene neuen Freiraum verschaffen.

Bereits in den 1980er-Jahren erkannte der britische Neonazi-Musiker Ian Stuard Donaldson die Bedeutung einer rechten Erlebniswelt und Subkultur für Rekrutierung, Bindung und Ideologisierung der Neonaziszene und gründete Blood&Honour in Großbritannien. Inzwischen ist aus dem in Deutschland zwar seit dem Jahr 2000 verbotenen aber weiter aktiven Zusammenschluss ein international aktives Netzwerk geworden, das mit jahrzehntelanger Erfahrung ein Millionengeschäft mit teils konspirativ organisierten Neonazikonzerten betreibt. Das Netzwerk ist in der Lage auch illegale Tonträger sowie Aufrufe und Anleitungen für eine terroristische Durchsetzung neonazistischer Ideologie zu verbreiten. Der NSU wurde aus Blood&Honour-Strukturen heraus unterstützt und ging aus dieser Szene hervor.

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