Fall „Combat 18“ wieder vor Gericht

Quelle: Frankfurter Rundschau

Ein mutmaßlicher Neonazi aus Hessen muss sich in Bayern wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Der Mann soll mit Schusswaffen trainiert haben.

Die Schießübungen einer Gruppe Neonazis in Tschechien im Herbst vorigen Jahres sind erneut Thema vor Gericht: Am 24. April muss sich Tobias V. aus Hessen vor dem Amtsgericht im bayerischen Hof verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus Homberg (Efze) das „unerlaubte Verbringen von Munition in den Geltungsbereich des Waffengesetzes“ vor, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Reiner Laib der FR auf Anfrage. Laut Anklage soll V. 24 Patronen nach Deutschland mitgebracht haben. Er ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht vorbestraft.

Eigentlich sollte bereits am 13. März gegen V. verhandelt werden, der Angeklagte erschien aber nicht vor Gericht. Deswegen wurde er mit Haftbefehl gesucht – und schon am Tag danach an seiner Arbeitsstelle festgenommen. Das teilte Richter Hubert Pürner der FR mit. Inzwischen sei V. aber wieder auf freiem Fuß. Bei der Verhandlung am 13. März war ein weiterer Angeklagter aus Nordhessen zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

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