Festsaal Kreuzberg sagt Auftritt von Bounty Killer ab

Quelle: Tagesspiegel

Homofeindliche Texte und Aufrufe zu Gewalt an Schwulen – das wollen die Betreiber des Festsaals Kreuzberg nicht dulden. Und sagen das Konzert des Jamaikaners ab.

Das Konzert des umstrittenen Musikers Bounty Killer in Berlin ist abgesagt worden. Grund dafür seien homophobe Äußerungen in seinen Liedern, von denen er sich bisher nicht öffentlich distanziert habe. Das teilte der Festsaal Kreuzberg, in dem die Veranstaltung am 10. Mai hätte stattfinden sollen, am Mittwoch über Facebook mit.

Bounty Killer ist ein jamaikanischer Dancehall-Deejay und sollte in Berlin unter seinem bürgerlichen Namen Rodney Price auftreten. Seine Texte – besonders die älteren – gelten als extrem aggressiv und homofeindlich. Mit Textzeilen wie „Verbrenne schwule Männer, bis sie sich im Todeskampf winden“ tut er nicht nur seine Abneigung gegenüber Homosexuellen kund – er ruft quasi zum Mord an ihnen auf.

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