In der Freizeit ein Hammerskin

Quelle: taz

VW kündigte einem Neonazi wegen rechtsextremer Aktivitäten. Das Arbeitsgericht Braunschweig erklärt die Kündigung für nichtig.

Rechtsextreme Freizeitaktivitäten sind kein Kündigungsgrund. Mit dieser Begründung hat das Arbeitsgericht Braunschweig den Rauswurf von Denniz Kiebitz für nichtig erklärt. Das Volkswagenwerk Salzgitter hatte Kiebitz vergangenen Sommer wegen rechtsextremer Aktivitäten entlassen. Kiebitz wehrte sich – zu Recht, fand das Gericht: „Was der Mann in seiner Freizeit auch getan haben könnte, es stellt keinen Verstoß gegen seine Pflichten als Arbeitnehmer dar.“

Im Werk sind die politischen Aktivitäten Kiebitzens schon lange bekannt. Bereits 2013 organisierte er als Mitglied der Neonazi-Bruderschaft „Hammerskins“ ein bundesweites „National Officer Meeting“ im Dorfgemeinschaftshaus in Werlaburgdorf im Landkreis Wolfenbüttel. 30 Anhänger kamen.

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