T-Shirt-Verkauf bei Neonazi-Festival hat juristisches Nachspiel

Quelle: Neues Deutschland

Rechtsextremer Versandhandel des Ostritz-Veranstalters Thorsten Heise beschäftigt Justiz

Görlitz. Der Vertrieb von T-Shirts mit mutmaßlich verbotenen Kennzeichen auf dem Neonazifestival im ostsächsischen Ostritz hat für den Anmelder Thorsten Heise möglicherweise juristische Konsequenzen. Ein Verfahren müsse zeigen, ob die Beschlagnahme der Shirts ein Verbot der von dem Thüringer Neonazi vertriebenen Modekollektion nach sich zieht, berichtet die in Chemnitz erscheinende »Freie Presse« (Dienstag) unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Görlitz. Die von Heise über den »Witwe Bolte Versand« vertriebenen Shirts tragen den Schriftzug »Arische Bruderschaft« und das Logo zweier gekreuzter Stabhandgranaten.

Das Bruderschaftslogo ist dem Bericht zufolge fast identisch mit dem des berüchtigten »SS-Sonderkommandos Dirlewanger«. Der Zeitung zufolge soll Heise während der Beschlagnahme beim Festival den Polizisten eine Bestätigung vorgelegt haben, die sein Logo als geprüft auswies. Ein Verbot seiner Modekollektion hätte für Heise durchaus auch wirtschaftliche Folgen, heißt es weiter.

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