Hass auf Juden in Liedtexten

Quelle: Blick nach Rechts

31.05.2018 – Antisemitismus zieht sich wie ein brauner Faden durch den Rechtsrock.

Antisemitismus als regelrecht fester Bestandteil des Rechtsrocks; (Screenshot)
Mit der Veröffentlichung „Weltbürgertum statt Vaterland“ – Untertitel: „Antisemitismus im Rechtsrock“ – hat Timo Büchner eine Fleißarbeit abgeliefert. Der Autor hat sich dafür 230 Alben aus dem neonazistischem Spektrum angehört. Er stellt fest, dass sich das Feindbild Juden und der Hass auf sie innerhalb des Rechtsrocks wie ein durchgehend brauner Faden durch die Liedtexte zieht, ja regelrecht fester Bestandteil dieser ist.

Mit dem Skandal rund um die Echo-Verleihung für die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang sowie der Folgedebatte darum findet das Buch sogar ungewollt eine aktuelle Diskussionsplattform. Wenn Büchner beinahe akademisch herzuleiten versucht, weshalb er sich an der Schreibweise Rechtsrock stört und vielmehr RechtsRock bevorzugt, arbeitet er sich an einem Nebenschauplatz ab. Wenn er aber in die Textanalyse geht und dazu zahlreiche Beispiele für antisemitisches Gedankengut oder entsprechende Metaphern dafür auflistet, dann gelingt ihm eine dokumentarisch wertvolle Zusammenstellung und Einordnung.

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