Neonazi-Urgestein „Faustrecht“

Quelle: Blick nach Rechts

Einem Gerichtsurteil zufolge besingt die Band Rassenkrieg und Nationalsozialismus.

Die Band „Faustrecht” ist ein Neonazi-Urgestein, das Rassenkrieg und Nationalsozialismus besingt. Das geht aus einem Urteil des Landgericht Kempten vom 30. Juli 2018 hervor, dessen schriftliche Begründung vor Kurzem vorgelegt wurde. Norbert „Nogge” Lecheler hatte versucht, einem Journalisten diese Behauptung gerichtlich untersagen zu lassen und dadurch die Verbreitung einer Broschüre zu unterbinden, die über die Neonazis-Szene im Allgäu informiert. Die Klage des „Faustrecht“-Sängers entwickelte sich zum Eigentor.

„Faustrecht” als missverstandene linke Musikgruppe? Oder gar unpolitisch? Szene-Anwalt Alexander Heinig, der Lecheler vertreten hat, suggeriert das in einem Schriftsatz an das Landgericht Kempten. „Aufgrund von Stücken wie dem oben genannten ‚Klassenkampf‹ ist die Band auch innerhalb der rechten Szene immer wieder Anfeindungen ausgesetzt, weil teilweise behauptet wird, dass es sich bei ihnen ja eigentlich um ‚Linke‹ handele“, schrieb der Ex-Rechtsrocker für seinen Mandanten. Der Text des Stückes stehe „im direkten Widerspruch zur nationalsozialistischen Ideologie“, behauptet der Anwalt. Tatsächlich seien sogar „die meisten Lieder der Band nicht politischer Natur“.

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