Martialisches Neonazi-Event

Quelle: Blick nach Rechts

Am Samstag soll im sächischen Ostritz die Veranstaltungsreihe „Kampf der Nibelungen“ fortgesetzt werden – das braune Kampfsport-Spektakel ist über die Jahre erheblich gewachsen.

Die seit 2013 jährlich im Herbst praktizierte Veranstaltungsreihe unter dem Namen „Kampf der Nibelungen“ (KdN) findet am 13. Oktober im sächsischen Ostritz ihre Fortsetzung. Anfangs wurde lange Zeit nur „Mitteldeutschland“ beworben. Dann sickerte schließlich doch durch, dass der Betreiber des „Hotels Neißeblick“ in dem nicht einmal 3000 Einwohner zählenden Ort im Landkreis Görlitz das braune Kampfsport-Spektakel auf seinem Grundstück möglich macht.

Nach dem gerade erlebten Veranstaltungsdebakel rund um das Rechtsrock-Meeting „Rock gegen Überfremdung“ am vergangenen Wochenende im thüringischen Apolda stehen die Organisatoren aus dem Umfeld von „Hammerskins“ und der Partei „Die Rechte“ unter Druck, um zu beweisen, dass sie eine Großveranstaltung für ihre Szene auf die Beine stellen können. Die hiesigen Anfänge in Sachen Kampfsport wurden anfangs noch belächelt, weil im Ausland schon längst größere internationale Turniere aus der Neonazi-Szene ausgetragen wurden. Pioniergeist auf dem Gebiet ist der beinahe kometenhaft aufgestiegenen russischen „White Rex“-Bewegung zu attestieren, die rund um ihre ursprünglich aus Moskauer Hooligan-Kreisen kommende Führungsfigur Denis Nikitin ihren Namen als etablierte Größe zementiert hat. Vor allem werden über ein gleichnamiges Bekleidungslabel mit Kampfsport-kompatiblen Accessoires im Angebot auch nachhaltig und erfolgreich internationale Geschäftsinteressen verfolgt.

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