Archiv für November 2018

Deutsches Quartett gibt Frankreich-Debüt

Quelle: Blick nach Rechts

Frankreich (Lyon) – Für den 10. November wird in der Region von Lyon ein offenkundig braun gefärbtes Black Metal-Konzert beworben.

Unter dem Motto „Hatred And War“ stehen vier Bands auf dem abendlichen Programm, darunter „Sarkrista“ aus Schleswig-Holstein bei ihrem Frankreich-Debüt. Das Quartett gibt es seit 2011. Es hat seine Musik beim Label Purity Through Fire aus Wilkau-Haßlau (Landkreis Zwickau) veröffentlicht, bei dem diverse satanistische Combos zu finden sind, aber eben auch einschlägige internationale NSBM-Vertreter wie die Bands „Baise Ma Hache“ aus Frankreich beziehungsweise „Kroda“ aus der Ukraine.

Ebenfalls angekündigt für den aktuell anstehenden Auftritt in Frankreich wird „Frangar“, das italienische Musikprojekt von Sänger „Il Colonnello“. Er steckt hinter der Organisation des jährlich im Frühjahr in Norditalien stattfindenden NSBM-Festivals „Hot Shower“, das bereits jetzt wieder für den 13. April 2019 beworben wird. Ferner bei „Hatred and War“: „Leib“ sowie „Sacrificia Mortuorum“, beide aus Frankreich. Letztere hat sich einmal an einem Tribute-Sampler zur polnischen NSBM-Band „Graveland“ beteiligt. (hf)

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Richtig reinstürmen

Quelle: „Jungle World“:

In Bamberg hat der Prozess gegen vier Mitglieder der »Weisse Wölfe Terrorcrew« begonnen. Den Neonazis wird vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben.

Die »Weisse Wölfe Terrorcrew« (WWT) hat eine lange Geschichte. In der Gruppe, die vorgab ein Fanclub der nordrhein-westfälischen Rechtsrockband Weisse Wölfe zu sein, hatten sich in den vergangenen zehn Jahren militante Neonazis aus mindestens zehn Bundesländern sowie mehreren europäischen Staaten zusammengeschlossen. Die ­Parallelen zur »Oidoxie Streetfighting Crew«, die sich um die Neonaziband Oidoxie bildete, sind kein Zufall. Letztere rekrutierte bereits ab etwa 2003 ­militante Neonazis und wird dem internationalen Netzwerk der rechtsterroristischen Gruppe Combat 18 (C 18) zugerechnet. Mehrere ihrer Mitglieder sind in den NSU-Komplex verstrickt und mit dem NSU-Netzwerk verbunden. Der Sänger von Oidoxie, Marko G., spielte bei Weisse Wölfe zeitweise Schlagzeug.

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„Horna“ auf Europa-Tournee

Quelle: Blick nach Rechts

Finnische „Black Metal“-Band mit guten Kontakten zu Musikern aus der NSBM-Szene tritt dieser Tage in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf.

Die umstrittene Band „Horna“ aus Finnland will im Rahmen ihrer Europa-Tournee in dieser Woche auch den deutschsprachigen Raum nicht aussparen. Die Finnen sind für zwei Konzerte in Deutschland gebucht. Angekündigt sind sie für den heutigen Mittwoch in Oberhausen und am morgigen Donnerstag November in Erfurt. Am 9. November soll es einen privaten Gig in der Schweiz geben, einen Tag später einen Auftritt in Wien. Begleitet werden „Horna“ vom Support „Altarage“ aus Spanien, die bisher politisch noch in keiner Weise aufgefallen sind.

Wie bei vielen Bands aus dem Genre des Black Metal betonen auch „Horna“, zwischen ihrer Musik und ihren Privatkontakten unterscheiden zu wollen. Zudem erfolgt die vermeintlich reinwaschende Aussage, unpolitisch zu sein. Das mag für den musikalischen Inhalt zutreffen, denn in erster Linie handelt es sich bei den Finnen mit dem Bandleader und Gitarristen „Shatraug“ um eine dem Satanismus, Okkultismus und Paganismus zuzuordnende Combo. Freundschaftliche Beziehungen zu Musikern aus anderen NSBM-Bands bestehen hingegen, etwa zu ihren Landsleuten von „Satanic Warmaster“.

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Hassklänge im Viererpack

Quelle: Blick nach Rechts

Für den 10. November an nicht näher beschriebenem Ort ist ein neuerliches Rechtsrock-Konzert angekündigt.

An dem Samstag sollen vier deutsche Neonazi-Bands unter der Losung „United We Stand“ aufspielen. Für das Programm werden „Exzess“ um Tobias Vogt aus dem Raum Strausberg, die einen eigenen Online-Versanddienst betreiben, aufgelistet. Außerdem soll „Heiliger Krieg“ auftreten, die Nachfolgeband von „Race War“ aus Baden-Württemberg.

Mit „Confident of Victory“ aus Senftenberg sowie „Uwocaust“ aus Potsdam sind zwei weitere brandenburgische Bands mit von der Partie. Letztgenannte ist das Musikprojekt von Uwe Menzel. In beinahe identischer Zusammenstellung hatte es bereits am 16. Juni einen gemeinsamen Auftritt gegeben. Menzel & Band waren da allerdings nicht dabei, dafür die Combo „Blutzeugen“ aus dem Raum Dresden. (hf)

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