Archiv der Kategorie 'Antifaschistische Aktionen und Veranstaltungen zu Grauz'

Dokumentarfilm 161>88 auf DVD veröffentlicht

Via „antifa.cz“:

161>88: Dokument Antifašistické akce vychází na DVD/Documentary of Antifascist action comming out on DVD from 161 88 on Vimeo.

Ein Jahr nach der Premiere des Dokumentarfilms der Antifaschistischen Aktion 161>88 im Prager Kino BIO OKO wurde der Film auf DVD veröffentlicht, inklusive englischer und deutscher Untertitel.

Im laufe des Jahres nach der Prämiere wurden rund 25 Vorführungen organisiert, sowohl in Tschechien als auch im Ausland (Slowakei, Serbien, Deutschland, Schweden, …). Der Film wurde ebenfalls auf dem internationalen Dokumentarfilm-Festival Jihlava vorgestellt, einer der wichtigsten Veranstaltungen seiner Art in Europa. Der Film wurde ebenfalls ausgewählt für eine Vorführung auf dem East Silver Market, eine Veranstaltung, die auf ein professionelles Publikum abzielt und dessen Fokus auf mittel- und osteuropäische Dokumentarfilmproduktionen liegt. Wir waren besonders froh zu sehen, dass wir Anfragen von Schulen erhalten haben und dass Interviews mit den Autor_innen in einigen Magazinen veröffentlicht wurden.

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25.5.2013 Cardiff: The Oppressed u.a.

Eine Ausgehempfehlung der Oire Szene Redaktion:

25.5.2013: Elb-Tsunam mit den Emils, IchSucht u.a.

Ein weiterer Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion für das bevorstehende Wochenende:

24./25.5.2013 Hamburg: 10 Jahre True Rebel Records

Ein Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion:

Antifa-Demo in Berlin-Buch | Fr. 24. Mai 2013

Nach mehrfachem Zeigen des Hitlergrußes: Rechtsrockkonzert in Finowfurt abgebrochen

Via „Netz gegen Nazis“:

Eigentlich sollte das Rechtsrockkonzert, das der brandenburgische Parteichef von „Die Rechte“, Klaus Mann, auf seinem Grundstück veranstaltet hatte, bis 22 Uhr gehen. „Nachdem im Verlauf des Abends mehrere Besucher des Konzerts den Hitlergruß gezeigt hatten, haben wir uns zum Abbruch entschlossen“, so Peter Salender, Sprecher der Polizeidirektion Ost in Brandenburg. (Tagesspiegel, taz, rbb online) Zu dem Konzert waren rund 650 Neonazis aus ganz Deutschland angereist, 850 Polizeibeamte waren im Einsatz. (Welt Online) Hunderte Menschen hatten am Samstag friedlich gegen das Neonazi-Konzert protestiert. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich an den verschiedenen Aktionen insgesamt etwa 1.200 Menschen, knapp 1.000 allein an einer Demonstration. Auch zahlreiche Kommunal- und Landespolitiker, darunter Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov (Linke), gingen auf die Straße. Unter dem Motto „Den Nazis den Stecker ziehen“ hatten dazu erstmals gemeinsam die Initiative „Finowfurt – Nazifrei“ und das Aktionsbündnis „Bunte Schorfheide“ aufgerufen. (Welt Online, Märkische Allgemeine)

17./18.5.2013 Rostock: Riot In My Heart Festival

Ein Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion fürs bevorstehende Wochenende:

Alle Infos zum Festival findet Ihr hier.

Rechtsrock den Stecker ziehen

Via „Neues Deutschland“:

Proteste gegen Konzert auf dem Grundstück eines Neonazis im brandenburgischen Finowfurt
In Brandenburg könnten am Wochenende bis zu 1000 Nazis feiern. Der Veranstaltungsort war bereits mehrfach Schauplatz von Nazikonzerten.

Die schlechte Nachricht zuerst: Am Sonnabend soll in Finowfurt ein Rechtsrockkonzert mit bis zu 1000 Besuchern stattfinden. Zwar waren angeblich nur 500 Karten ausschließlich im Vorverkauf erhältlich. Doch mit dieser Zahl wäre es gar nicht möglich, die von den Neonazis erhofften 15 000 Euro für »Kameraden in Not« einzuspielen, meint Sebastian Walter von der Initiative »Finowfurt nazifrei«. Vermutlich sei die Angabe ein Werbetrick, damit Interessenten schnell zugreifen.

Nach den vorliegenden Informationen sind 13 Musikgruppen angekündigt, darunter berühmt-berüchtigten Rechtsrockbands wie »Sleipnir«, »Legion of Thor« und »12 Golden Years«. Weil diese in der rechten Szene eine große Anziehungskraft ausüben, kann sich Walter vorstellen, dass mehr als 800 Besucher kommen. Maximal 1000 Gäste hat die zuständige Gemeinde Schorfheide genehmigt. »Leider lässt sich eine Veranstaltung, auch wenn sie klar dem rechtsradikalen Milieu zuzuordnen ist, nicht einfach per se oder auf Verdacht hin verbieten«, bedauert Bürgermeister Uwe Schoknecht.

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Mobivideo 1.Juni 2013 Wolfsburg_kein Tag der deutschen Zukunft!

Mobivideo 1.Juni 2013 Wolfsburg_kein Tag der deutschen Zukunft!_ from Heinz-Müller on Vimeo.

17.5.2013 Cortina Bob/Berlin: The Bayonets & Vodka Revolte

Ein Veranstaltungstipp für das kommende Wochenende:

Am 17.5.2013 präsentieren Euch RASH Berlin-Brandenburg die grandiose AFA-Streetpunkband „The Bayonets“ aus Novi Sad/Serbien und die antifaschistische Punkrockcombo „Vodka Revolte“ aus Mecklenburg-Vorpommern!
Flyer: http://farm9.staticflickr.com/8245/8558771466_a7d77b7848_k.jpg

Quelle

11.5.2013 Rauchhaus/Berlin: What We Feel u.a.

Ein Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion:

[Chemnitz] Nationales Zentrum attackiert

Via „Indymedia Linksunten“:

Wir haben heute Nacht das Nazizentrum an der Markersdorfer Straße 40 in Chemnitz (Sachsen) mit farbe-befüllten Glühbirnen angegriffen und alle Fenster im Erdgeschoss eingeschlagen. Das Nationale Zentrum wird seit November 2011 von Nazigruppen für Rechtsrockkonzerte, Schulungen und Propagandaveranstaltungen genutzt.

Solange Faschisten und Faschistinnen auf der Straße aktiv sind, Migrant*innen und Andersdenkende angreifen, ihren Rassismus und Nationalismus verbreiten und ihre Strukturen aufbauen, solange stehen wir in der Pflicht uns antifaschistisch zu organisieren und konsequenten Widerstand zu leisten – Auf allen Ebenen und mit allen notwendigen Mitteln!

Daher: Damals wie heute, Nieder mit Deutschland!

Um dieser Rechts-Entwicklung entgegen zu treten, bedarf es aber einer klaren Haltung gegenüber Neonazis und einer geschlossenen, solidarischen, antifaschistischen Bewegung, die gegen die erstarkenden neofaschistischen Strukturen in die Offensive geht.

Geht auf die Straße! Werdet antifaschistisch aktiv!

In diesem Sinne,

LET’S PUSH THING’S FORWARD!

Nazi-Strukturen angreifen!

Quelle

Finowfurt Nazifrei! Den Nazis den Stecker ziehen!

Via „Inforiot“:

Am 18. Mai soll im brandenburgischen Finowfurt (Landkreis Barnim) ein Rechtsrockkonzert stattfinden, bei dem 1500 Neonazis erwartet werden. Wir wollen dem etwas entgegensetzen. Als Bündnis aus antifaschistischen Initiativen, Parteien, Vereinen und Gewerkschaften wollen wir am 18. Mai in Finowfurt auf die Straße gehen.

Finowfurt hat ein Naziproblem
Seit mittlerweile sechs Jahren dient das Grundstück der Familie Mann in Finowfurt als Veranstaltungsort für Rechtsrockkonzerte sowie für Festveranstaltungen wie das DVU- und NPD- Sommerfest, den NPD-“Preußentag“ und zuletzt für ein Konzert für die Partei “Die Rechte” Brandenburg. Das Gelände ist seit Jahren zum wichtigsten Ort für die rechte Szene in Berlin und Brandenburg geworden. Es bedarf endlich eines deutlichen Signals! Das Konzert mit zwölf angekündigten Bands übertrifft die bisher üblichen Veranstaltungen um Längen und nimmt eine Dimension an, die sonst nur von Großveranstaltungen wie dem „Deutsche Stimme Pressefest“ oder dem „Rock für Deutschland“ bekannt ist.

Den Nazis den Stecker ziehen!
Es bedarf einer breiten gesellschaftlichen Gegenwehr, um dem braunen Spuk entgegenzutreten. Deshalb rufen wir, das Bündnis „Finowfurt Nazifrei“, für den 18. Mai ab 9 Uhr zu einer Gegendemonstration in Finowfurt auf! Unser Ziel, das Konzert zu verhindern, eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns den Nazis in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, das Nazikonzert zu verhindern!

Wir wollen Feste feiern ohne Nazis!

3.5.2013 Festsaal Kreuzberg/Berlin: Feine Sahne Fischfilet & Todeskommando Atomsturm

Ein Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion:

Im Anschluss daran Antifasoliparty für Tim! Zum Flyer gehts hier.

ALL POWER TO THE PEOPLE – A RED AND ANARCHIST FESTIVAL – 2ND ROUND!


Via „RASH Stuttgart“:

RASH /// STGT proud­ly pre­sent:
ALL POWER TO THE PEOP­LE FES­TI­VAL 2013!
Lei­der fehlt auch die­ses Jahr einer von uns, an dem die Klas­sen­jus­tiz ein Ex­em­pel sta­tu­ie­ren muss­te. Deno sitzt nun schon seit einem Jahr als po­li­ti­scher Ge­fan­ge­ner in U-​Haft. So wer­den wir auch auf un­se­rem 2. Fes­ti­val in Stutt­gart So­li­geld für un­se­re ge­fan­ge­nen Ge­nos­sen sam­meln. Ver­ges­sen wer­den hier­bei auch nicht un­se­re kur­di­schen Ge­nos­sen, die man mit 129b-​Ver­fah­ren über­zieht, um die kur­di­sche Be­we­gung zu kri­mi­na­li­sie­ren und zu­rück­zu­drän­gen. Auch nicht die po­li­ti­schen Ge­fan­ge­nen in den USA Mumia Abu Jamal, Leonard Pel­tier, The Cuban 5 usw.
Unser Kampf ist in­ter­na­tio­nal! Free all po­li­ti­cal pri­so­ners!

Er­in­nern wol­len wir auf un­se­rem Fes­ti­val auch an alle ge­fal­le­nen Ge­nos­sen wie z.B. Ivan Khu­tors­koy, der im No­vem­ber 2009 von Neo­na­zis in Mos­kau er­mor­det wurde. Auch hier wird unser Fes­ti­val sei­nen fi­nan­zi­el­len Bei­trag für Ivans ver­blie­be­ne Fa­mi­lie leis­ten.
Frei­lich gibt man sich hier auch die­ses Jahr nicht mit einem bloß pla­ka­ti­ven An­ti­fa­schis­mus zu­frie­den und hat na­tür­lich auch in­halt­lich oder kon­zert­po­li­tisch dar­auf ge­ach­tet dass keine Grau­zo­nen­bands ge­bucht wer­den, bzw. Bands au­tre­ten, die etwas zu sagen haben. Dem all­ge­mei­nen Sze­ne-​Main­stream, dem es nur ums Geld geht und sei­ner sinn­ent­leer­ten Ideo­lo­gie wol­len wir damit etwas ent­ge­gen­set­zen. Linke Bands, die auch auf Grau­zo­nen­kon­zer­ten spie­len, weil sie den­ken dass sie dort noch ir­gend­was rei­ßen kön­nen, oder weil sie der Mei­nung sind dass sie sonst nur noch auf klei­nen Shows spie­len kön­nen, möch­ten wir damit zei­gen –
Wenn alle so den­ken wür­den wie ihr und kei­ner was un­ter­nimmt, wird sich auch nie was än­dern!
Wir freu­en uns über ein zahl­rei­ches Er­schei­nen aus aller Welt!
United we stan ///

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Demo gegen den „Nationalen Kundgungstag“ „Eichsfeldtag“ „Eichsfelder Heimattag“

Via „Indymedia Linksunten“:

No Heimat – No Heise Die NSU-Morde haben es auf schreckliche Weise wieder einmal bewiesen: Nazi-Ideologie ist tödlich. Trotzdem darf der bundesweit bekannte Neonazi Thorsten Heise am 04. Mai 2013 im thüringischen Leinefelde den “Eichsfeldtag” veranstalten. Heises Kontakte zu den NSU-Strukturen sind dabei nicht erst seit kurzem bekannt. Dennoch lässt die Stadt dieses rechte Event zu.

Das Vorgehen der Nazis folgt bei dieser Veranstaltung einer altbekannten Strategie: Zum Einen sollen überregional Nazis durch das Angebot eines Rechtsrock-Konzertes nach Leinefelde kommen und Präsenz zeigen, zum Anderen soll die lokale Bevölkerung über Bratwürste und Hüpfburgen unter dem Charakter eines Familienfestes angesprochen und bei ihnen Interesse und Akzeptanz für die Ideologie der Nazis geweckt werden. Ziel ist es, sowohl die lokalen NPD-Strukturen als auch nicht parteigebundene Nazi-Zusammenhänge zu festigen.

Im besonderen Fokus stehen dabei Jugendliche: Um eine rechte Jugendkultur zu etablieren, geben sich die Nazis auf solchen Veranstaltungen betont frech und rebellisch. Über ihre Subkultur versuchen die Nazis, für die Jugendlichen eine angebliche Alternative zum Alltag zu inszenieren. Doch hinter dieser vermeintlich trendigen Fassade verbergen sich ewiggestrige menschenverachtende Inhalte: Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus werden durch Bandtexte, Reden und Flyer propagiert.

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Siehe auch: Leinefelde: Demo gegen Neo-Nazi-Event

“Rhythm Against Racism”-Festival

Via „Potsdam Vibes“:

Im Vorfeld des alljährlich in Potsdam stattfindenden “Rhythm Against Racism”-Festivals kam es zu einigen Konflikten. So konfrontierte der ak_antifa die Organistator_innen des Festivals mit einigen Vorwürfen gegenüber der Psychobilly-Band “Thee Flanders”; in ihrem Lied “perverses Schwein” würden sie beispielsweise Vergewaltigungen verharmlosen. In einer auf Facebook verbreiteten Stellungnahme von “Thee Flanders” schreiben sie dazu, dass “einer unserer über hundert Songs aus 15 Jahren Bandgeschichte als Argument gegen unserem Auftritt angeführt [wird]” und glauben, das Argument so entlasten zu können. Ein verantwortungsvoller Umgang bzw. eine Distanzierung von der Verharmlosung sexualisierter Gewalt sieht anders aus. In ihrer Stellungnahme verkündet die Band außerdem, dass sie ihren Auftritt absage, da der Veranstalter “nicht unsere Sicherheit gewährleisten” könne. Weiterhin sähen sie sich “im Moment selber als Opfer von Rassisten” und kündigen am Ende ihrer Stellungnahme an, “alle rechtlichen & öffentlichen Mittel [zu] nutzen, um uns gegen diesen Rufmord zu wehren”. In der PNN veröffentlichte Henri Kramer einen Kommentar zur Situation und gab wieder die allseits beliebte Extremismustheorie zum Besten, indem er schrieb: “Wer meint, so gegen Neonazis zu kämpfen, steht bereits so weit links, dass es nach rechts nicht mehr allzu weit ist.”. Auch die “Linksjugend ‘solid Brandenburg” veröffentlichte einen Tag vor dem Festival eine Stellungnahme und entschuldigt sich in dieser, dass sie die Vorwürfe unhinterfragt übernommen habe und aus diesem Grund ihren Infostand absagte, diesen nun aber doch durchführt.

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Siehe auch: Kein Aus für Anti-Rechts-Festival

Special: 1. Mai – Den Nazis keinen Meter

Der 1. Mai ist internationaler Tag der Arbeiter_innenbewegung. In mehreren Städen der BRD versuchen Neonazis diesen Tag für sich zu instrumentalisieren. Das ist besonders zynisch vor dem historischen Hintergrund des Verbots und der gewaltsamen Niederschlagung von Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten 1933, also vor genau 80 Jahren. Sie pervertierten den 1. Mai zunächst zum „Feiertag der nationalen Abreit“, dann zum „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes“.

Zahlreiche Bündnisse mobilisieren, um die verschiedenen Kundgebungen und Aufmärsche der Neonazis zu verhindern. Wir haben eine Übersicht zusammengestellt.

Zu den anderen Mobivideos gegen die Naziaufmärsche am 1.Mai geht es hier.

29.4.2013 007/Strahov (Tschechien): What We Feel

Ein Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion:

Besetzt den öffentlichen Raum! Unterstützt Blockupy Frankfurt 2013