Archiv der Kategorie 'Blood & Honour/Combat 18 (Terrormachine)'

RECHTSROCK UND HITLERGRÜSSE AM OSTSEESTRAND

Quelle: Exif-Recherche

Wie sozialen Netzwerken zu entnehmen ist, fand am vergangenen Samstag, den 5. August 2018, in der Ostseestrandbar „Na’bitte“ in Dahme (Schleswig-Holstein) ein öffentlich beworbenes Neonazikonzert statt. Die Mitglieder der Band sind allesamt bekannte Neonazis, die auch in anderen Rechtsrock-Bands spielen: Marco Eckert, «Combat 18»-Mitglied aus Grube in Ostholstein und Musiker der C18-Band «Oidoxie» spielt an der Gitarre, am Schlagzeug sitzt Falk Pirnke aus Nordkirchen, ehemaliges Bandmitglied von «Oidoxie». Frontmann der Band ist Patrick Janssen aus Potsdam, der als Sänger der neonazistischen Band «Faust» bekannt ist. Am Bass findet sich Dirk Mewis aus Wismar, der zugleich Mitglied der Band «Vidar» ist.
Die Band «Gehasst-Verdammt-Vergöttert» versucht sich in sozialen Medien als unpolitisch darzustellen um so ein größtmögliches Publikum zu erreichen. Für ihre Auftritte greifen sie dennoch gerne auf ihr Neonazinetzwerk zurück. So spielten sie beispielsweise am 28. Oktober 2017 in der „Parkgaststätte“ in Lindenau. Betreiber der Gaststätte ist Sebastian Raack, Inhaber der bedeutenden Neonazilabels «OPOS Records» und «Greifvogel Wear».
Die politische Ausrichtung von «Gehasst-Verdammt-Vergöttert» erschließt sich bereits bei der Wahl des Logos, das den Zahlencode „28“ darstellt, was für «Blood & Honour» steht. Neben der Bandbesetzung war auch das Publikum des Konzerts an der Ostsee deutlich neonazistisch geprägt. Auf Videos des Konzerts ist mehrfach der offen gezeigte Hitlergruß zu erkennen. Unter den Gästen befanden sich neben diversen, lokalen Akteuren der extremen Rechten auch Mitglieder von «Combat 18», wie Martin Krause aus Bad Sülze und Alexander Michels aus Malchin. Ebenso waren Lars Bergeest und «MC Bandidos»-Mitglied Alexander Hardt anwesend. Auch der Betreiber des NS-Hardcore Labels «GWT Produktionen / Leveler Records» und zudem Bandmitglied und Initiator zahlreicher, neonazistischer Musikprojekte, Frank Haack, war mit seiner Partnerin Marie Dorant vor Ort.

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Organisation und internationales Netzwerk: „Combat 18“ in NRW und Hessen

Quelle: Lotta-Magazin

Was lange als Vermutung im Raum stand, ist mittlerweile Gewissheit: In Deutschland ist erneut eine Organisation unter dem Namen „Combat 18 Deutschland“ (C18) aktiv, die Teil eines internationalen Netzwerkes ist, das sich 2012 unter der Parole „Reunion 28“ neu aufstellte. Internes Material und weitere umfangreiche Recherchen machen einen detaillierten Blick auf die C18-Sektionen in NRW und Hessen möglich.
Combat 18 transportiert über seinen Namen und seine gewaltvolle Geschichte das Image der reinen Lehre des Nationalsozialismus, des „Untergrundes“ und des „bewaffneten Kampfes“. Die Gruppe gründete sich Anfang der 1990er Jahre in England und übernahm dort schnell die Kontrolle über die Organisation Blood & Honour (B&H). Ihr Anführer William „The Beast“ Browning gelangte durch das Rechtsrock-Business zu einigem Wohlstand, aber ökonomische Interessen ordnete er seiner Politik unter. Diese war stets am terroristischen Konzept des „Leaderless Resistance“ ausgerichtet. Browning stand hinter einer Reihe von C18-Veröffentlichungen, in denen es von Morddrohungen nur so wimmelte und in denen neben Listen potenzieller Anschlagsziele auch Anleitungen zum Bombenbau abgedruckt waren, kommentiert durch Sätze wie: „Now you have the technology so bomb the bastards“. C18 kann in England mit einer Serie von Brandbombenanschlägen und körperlichen Angriffen auf Gegner*innen in Verbindung gebracht werden. Combat 18 wurde in der Folge ein internationales Label für Rechtsterrorismus und eine Inspirationsquelle für Neonazis, die sich über ihre Bezugnahme auf C18 als militanter Kern der Szene stilisierten.
William Browning ist eine Legende des Combat 18. Und er ist einer der Anführer des 2012 neu strukturierten Combat 18 und unverzichtbar für die Legitimation dieses Netzwerks. Brownings Bezüge nach Deutschland reichen bis in die Mitte der 1990er Jahre zurück, als er intensive Kontakte zu Thorsten Heise pflegte. Heise und Browning woben in der Folge ein internationales Netz von B&H/C18-Gruppen, die in Konkurrenz zu einem anderen Teil von Blood & Honour traten. Zum Browning-Heise-Flügel zählten die Division von B&H/C18 in Skandinavien sowie die Aktiven von B&H in den Niederlanden und die BelgierInnen von B&H Vlaanderen, die 2006 wegen Vorbereitung von Terroranschlägen verhaftet wurden (vgl. LOTTA #60, S. 58f).
Auch im Rahmen des 2012 neu strukturierten C18-Netzwerks tritt Thorsten Heise immer wieder in Erscheinung. 2015 besuchte er den Divisionsleiter von Combat 18 Serbien und trat mehrfach auf Veranstaltungen des Schweizer C18-Ablegers auf. Am 28. Juli 2016 lud Blood & Honour Scandinavia zu seinem Sommerfest im schwedischen Sölvesborg. Nach einer Rede von Heise trat unter dem Namen Division Voran der Liedermacher Martin Krause aus Bad Doberan (bei Rostock) auf. Krause ist festes Bandmitglied von Oidoxie aus Dortmund. Eben dort waren im Juni 2016 Browning und Heise beim Aufmarsch zum „Tag der deutschen Zukunft“ zugegen, um sie herum bewegten sich zahlreiche Neonazis, die bereits in den 2000er Jahren mit Combat 18 in Verbindung gebracht werden konnten. Dies wurde von antifaschistischen BeobachterInnen als Hinweis auf ein internationales C18-Treffen an dem Wochenende gedeutet (vgl. LOTTA #64, S. 24ff).

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Internationales RAC-Spektakel in Blackpool

Quelle: Blick nach Rechts

30.07.2018 – Großbritannien (Blackpool) – Das Seebad Blackpool in der Grafschaft Lancashire soll am Samstag Schauplatz für ein Konzert rechtsnationaler Skinheads sein.

Seit Jahren feiern Punks am ersten August-Wochenende ausgelassen in Blackpool, doch seit 2014 setzen Neonazis einen musikalischen Gegenakzent als Provokation. Dafür haben sie sich in der Stadt einen Klub ausgesucht, in dem sich auch schon die „British National Party“ für eine Konferenz getroffen hat.

In diesem Jahr sind am 4. August als RAC-Bands unter anderem „Code 1“ aus London, „Adverse Society“ mit Sänger Clive Thompson aus dem Raum Newcastle sowie „The Tenderizers“ aus dem belgischen Brügge,und „Combat BC“ aus Köln angekündigt. Am 31. März hatten „Combat BC“ und das Quintett aus Brügge bereits ein gemeinsames Konzert im belgischen Wingene bestritten, zu dem eigens ein gecharterter Bus mit Besuchern aus Deutschland gefahren ist.

In den Jahren zuvor steckte mit Jade Griffiths auch eine „Blood&Honour“-Aktivistin in den Event-Vorbereitungen für Blackpool. So verwundert es nicht, dass dadurch auch einschlägige RAC- und Neonazi-Bands wie die inzwischen aufgelösten „Pitbullfarm“ (Schweden) sowie die britischen Gruppen „Pressure 28“, „No Quarter“ oder „Tattooed Motherfuckers“ dort aufspielten. (hf)

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„Combat 18″: Maulhelden oder rechte Terroristen?

Quelle: Panorama

Der Verdacht erhärtete sich, als am 24. September 2017 zwölf Rechtsextremisten von der Anti-Terror-Einheit GSG9 am Grenzübergang im bayerischen Schirnding gestoppt wurden. Die Gruppe wollte aus Tschechien zurück nach Deutschland. In einem Auto finden die Polizisten Munition – in einer Sporttasche und einem Toastbrotbeutel zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Insgesamt sind es 26 Patronen, teils auch für Sturmgewehre geeignet. Der Fahrer des Kleinbusses ist Tobias V. Er gibt noch vor Ort zu, dass die Munition im Toastbrotbeutel von ihm ist. Die Tasche kann Stanley R. zugeordnet werden.

Waffentraining in Tschechien

Die Kontrolle an der Grenze war kein Zufall. Die Bundespolizei hatte einen Tipp vom Verfassungsschutz bekommen. Denn die zwölf Deutschen gehören mutmaßlich alle zur Neonazi-Gruppe „Combat 18 Deutschland“. Sie kamen von einem Waffentraining im tschechischen Cheb zurück, wie die „Süddeutsche Zeitung“ und NDR berichteten. Die Sicherheitsbehörden beobachten dieses Netzwerk sehr aufmerksam, halten es für potentiell gefährlich. Sogar bei einer Lagebesprechung im Bundeskanzleramt war das Aufgreifen dieser Gruppe Thema. Panorama und STRG_F haben den Schießstand, auf dem die Neonazis ihr Training laut Bayerischem Verfassungsschutz abgehalten haben sollen, besucht und stießen dort auf Nazi-Devotionalien. Eine Büste von Adolf Hitler und Symbolik der Waffen-SS wird dort zur Schau gestellt.

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„Voice of Anger“-Konzert in Süddeutschland

Quelle: Blick nach Rechts

17.07.2018 – Am Samstag feierten bis zu 200 Neonazis mit Bands aus dem Umfeld von „Blood&Honour“ und den „Hammerskins“. Nachdem die bayerische Polizei die Veranstaltung verhinderte, wichen die Rechten einfach über die nahe Landesgrenze nach Baden-Württemberg aus.

Die Neonazi-Kameradschaft „Voice of Anger“ führte am vergangenen Samstag ein konspirativ organisiertes Konzert in Süddeutschland durch. Das Portal „Allgäu rechtsaußen“ veröffentlichte am Dienstag ein Flugblatt, aus dem hervorgeht, dass wohl die Band „Mistreat“, „Kommando Skin“, „Proissische Herzbuben“ und „Kotten“ auf der Bühne standen. Bis dato war unbekannt, wen „Voice of Anger“ zur Veranstaltung eingeladen hatte, die Polizei sprach lediglich von „vier Bands“.

Trotz aller Konspirativität erfuhren bayerische Behörden von den Konzertplänen für den 14. Juli und erließen kurzfristig ein Verbot. Die Polizei verhinderte den Aufbau eines Festzeltes bei Memmingen im Unterallgäu. Dennoch konnte das Konzert stattfinden. Die bis zu 200 aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Ausland angreisten Neonazis wichen einfach in den benachbarten Landkreis Ravensburg jenseits der bayerischen Grenze aus, wo sie in Stockbauren bei Aichstetten ungestört feiern konnten. Die Polizei postierte sich in der Umgebung und kontrollierte die Anreise.

Siehe auch: So radikal war das Skinhead-Konzert bei Aichstetten
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Feierlaune mit rechtem Streetpunk

Quelle: Blick nach Rechts

17.07.2018 – Am Freitag und Samstag dieser Woche findet an nicht genauer bezeichnetem Ort ein „Oi!-Punk“-Festival mit acht Bands statt.

Die rechte Streetpunk-Szene gibt sich am 20. und 21. Juli beim Festival „Oi! The new (old) breed“ ein Stelldichein. Es ist bereits die dritte Auflage der Festivalreihe, deren Treffen im vergangenen Jahr nach Veranstalterangaben in Leipzig stattfand. Diesmal ist keinerlei Ortsbezeichnung genannt.

Für diese „Oi!-Punk“-Zusammenkunft am 20. und 21. Juli gilt: All die Bands sind keine ausgewiesenen Rechtsrock-Vorzeigebands, doch sie lehnen es auch nicht ab, wenn RAC-Vertreter („Rock Against Communism“) beteiligt sind. Das international zusammengestellte Meeting wurde bereits langfristig vorbereitet. Schon Ende des Vorjahres tauchten erste Terminhinweise und Band-Ankündigungen auf. Von den ursprünglich annoncierten Combos mussten „Queensbury Rules“ aus Großbritannien allerdings wieder absagen, da man sich nach internen Unstimmigkeiten zunächst auf unbestimmte Zeit aufgelöst habe, wie die Musiker mitteilten. Mit „Pressure 28“ ist allerdings eine weitere britische Band mit von der Partie, die nach eigener Bekundung in diesem Jahr lediglich vier Live-Auftritte vorgesehen hat. Einer davon fand am 16. Juni in der Tschechischen Republik statt. Dort auch genau wie beim vorgesehenen zweitägigen Festival „Oi! The new (old) breed“ mit auf der Bühne: „Shameless“ aus Frankreich.
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„Combat 18″ Reunion

Quelle: Exif Recherche

Im Jahr 2012 gründete sich die Neonaziorganisation «Combat 18» („Kampfgruppe Adolf Hitler“) Deutschland. «Combat 18» (C18) Deutschland ist die „autorisierte“ deutsche Division eines internationalen Netzwerks von C18-Gruppen, die sich als eine weltweite Bruderschaft verstehen und organisatorisch und sozial eng verbunden sind. Regionale Schwerpunkte in Deutschland bilden der Raum Dortmund, Ostholstein, Thüringen und Nordhessen. Von ca. 50 Personen lässt sich eine Mitgliedschaft in «Combat 18» Deutschland belegen. Dutzende weitere Neonazis tauchen regelmäßig in Personenzusammenhängen von «Combat 18» Deutschland auf und/oder beziehen sich auf die Organisation, doch bei ihnen fehlen Nachweise für eine Mitgliedschaft.

«Combat 18» Deutschland hat eine feste Organisationsstruktur. Ein Richtlinien-Papier, das im Stil einer Vereinssatzung gehalten wird, legt diverse „Bruderpflichten“, monatliche Treffen und Beitrittszahlungen, Aufnahme- und Ausschlusskriterien und sogar eine Kleiderordnung fest. Die Gründung von «Combat 18» auf internationaler Ebene im Jahr 2012 geschah unter dem Motto „Reunion 28“ – Wiedervereinigung. Mittlerweile gibt es in ca. 25 Staaten Divisionen. Tatsächlich ist «Combat 18» Deutschland die Weiterführung einer Struktur, die seit den 1990er Jahren existiert. Diese Struktur erlebte Flauten und Hoch-Zeiten, Umbrüche und personelle Fluktuation, wie es in vielen politischen Zusammenhängen passiert. Die „Reunion“ im Jahr 2012 ist je nach Sichtweise eine Reorganisierung, Wiederbelebung, Neustrukturierung und Neugründung.

«Combat 18» Deutschland versteht sich als das „originale“ «Combat 18» und hat das Selbstverständnis, der harte Kern und der bewaffnete Arm von «Blood & Honour» (B&H) zu sein – einer Organisation, die in Deutschland im 2000 verboten wurde. Die Gruppen des «Combat 18»-Netzwerkes nennen sich „B&H/C18“ und nutzen die Grußformeln „C18/28“ und „318/28“. 318 steht für C18, die 28 für BH, «Blood & Honour». Die Selbstsicherheit, mit der «Combat 18» Deutschland auftritt, ist nicht nur mit Naivität und den typisch neonazistischen Allmachtsphantasien zu erklären. Einzelne Führungspersonen sind erfahrene Leute, die die Grundregeln konspirativen Handelns durchaus kennen. Und doch agieren sie so, als ob ihnen nichts passieren könne. Warum?

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Siehe auch: „Combat 18“-Reunion aufgedeckt

Musikalische Hetze in Mittelthüringen

Quelle: Blick nach Rechts

03.07.2018 – Mit der dritten Auflage der Rechtsrock-Reihe „Rock gegen Überfremdung“ steht Thüringen Ende August ein weiteres rechtsextremes Konzert unter freiem Himmel bevor. Dieses Mal soll es in der Mitte des Freistaats stattfinden.

Erst Anfang Juni waren etwa 2200 Neonazis aus ganz Deutschland und Europa nach Südthüringen gekommen, um auf einer Wiese am Rand der 2800-Einwohner-Stadt Themar ein zweitägiges Rechtsrock-Festival zu verfolgen. (bnr.de berichtete) Nun haben Neonazis aus dem Umfeld der Bruderschaft „Turonen“ für Ende August ein weiteres braunes Musik-Spektakel angemeldet. Stattfinden soll es im 500-Seelen-Dorf Mattstedt im Nordosten des Landkreises Weimarer Land. Der Ort liegt in der Mitte des Freistaates und ist verkehrsgünstig gelegen. Nach ersten Gesprächen zwischen dem Innenministerium und dem Landkreis kündigte Thüringens Innenminister Georg Maier an, das Rechtsrock-Open Air in einer Sitzung des Kabinetts der Landesregierung anzusprechen, um dort über einen Umgang damit zu beraten.

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Rechtsrock mit dem III. Weg

Quelle: Blick nach Rechts

04.07.2018 – Am Samstag soll im thüringischen Kirchheim eine Veranstaltung mit brauner Musik und Rednern stattfinden.

Die neonazistische Splitterpartei „Der III. Weg“ begibt sich unter die Veranstalter einer Eventcharakter-Angebotspalette. Dazu offeriert man am 7. Juli im thüringischen Kirchheim („Erfurter Kreuz“) unter dem Motto „Jugend im Sturm“ den bekannten Mix aus Rechtsrock, Action, Geselligkeit und Indoktrination. Erwartet werden laut Anmeldung lediglich 300 Besucher. Der Veranstaltungsort ist den Organisatoren wohlbekannt, fanden doch bisher alle Bundesparteitage des „III. Wegs“ dort statt.

Beworben werden für Samstag Kampfsport, Armdrücken, Aktions- und Infostände, Reden, Rechtsrock und braune Balladen sowie eine Podiumsdiskussion mit den beteiligten Musikern über die Rolle von Rechtsrock. Dazu stellen die Veranstalter die Frage „Subkultur oder Propagandawaffe?“ Dieser Diskurs startete im Nachgang zur großen Rechtsrock-Veranstaltung „Rock gegen Überfremdung“ im Vorjahr im thüringischen Themar. Seitens des „Der III. Wegs“ kritisierte man mit elitärer Attitüde das Neonazi-Spektakel, zu dem mehr als 6000 Besucher kamen, als vorrangig kommerzielle Interessen verfolgendes Saufgelage unter nationalem Anstrich.

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Neonazis feiern Sonnenwende in Jamel

Quelle: Blick nach Rechts

26.06.2018 – Als privates Brauchtumsfeuer angezeigt zelebrierte sich die rechtsextreme „Dorfgemeinschaft Jamel“ anlässlich der Sommersonnenwende. Die Verpachtung der Dorfmitte an einen Angehörigen der rechten „Dorfgemeinschaft“ zwang die Ordnungsbehörden zum Improvisieren.
Wie die Jahre zuvor, lud die „Dorfgemeinschaft Jamel“ wieder zu ihrer Sommersonnenwende in das kleine Dorf der Gemeinde Gägelow ein. Der Ablauf war, wie in der Vergangenheit auch, sehr durchstrukturiert. Nachmittags begann das Fest mit Kinderbespaßung. Eine Hüpfburg und Strohballen waren auf dem Platz in der Dorfmitte aufgebaut. Eltern und Kinder konnten mit einer Pferdekutsche durch die umliegende Landschaft fahren oder sich beim Schubkarrenrennen beweisen. Einige der Neonazi-Eltern unterhielten sich derweil an den aufgebauten Stehtischen und nahmen die ersten Biere zu sich. Neben der Polizei, die umfangreiche Kontrollen durchführte, war auch das Ordnungsamt des Landkreises Nordwestmecklenburg anwesend.

In diesem Jahr wurde die Veranstaltung als Brauchtumsfeuer von einer Privatperson bei den Ordnungsbehörden angezeigt. Inwieweit die Veranstaltung noch als „privat“ angesehen werden kann, bei einer Anzahl von rund 200 Teilnehmern und einem geschmückten Dorf, bleibt natürlich fraglich. Das Ordnungsamt begutachtete die Veranstaltung und achtete auf mögliche Verstöße. Den Höhepunkt des Tages stellte das Entzünden des Feuers dar. Ein unangemeldeter Fackelmarsch quer durch das halbe Dorf, ähnlich wie in den vergangenen Jahren, konnte aber unterbunden werden. Der Aufzug musste auf das Privatgrundstück Sven Krügers ausweichen.

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„Nationale Bewegung“: Die Nicht-Aufklärung einer rechten Anschlagsserie

Quelle: Antifainfoblatt

Eine Gruppierung namens „Nationale Bewegung“ verübte in den Jahren 2000 und 2001 in Potsdam und Umgebung eine Reihe von Anschlägen und Propagandaaktionen, die nie aufgeklärt wurden.

Gastbeitrag von „NSU Watch Brandenburg“
Nachdem die „Nationale Bewegung“ in der Nacht vom 7. auf den 8. Januar 2001 einen Brandanschlag auf die Trauerhalle des jüdischen Friedhofs in Potsdam verübte, übernahm die Generalbundesanwaltschaft die Ermittlungen. Trotz vieler Hinweise, trotz vieler Indizien, trotz vieler Verdächtiger, trotz einer Sonderermittlungsgruppe „Soko NaBe“ und trotz V-Leuten, die in der Neonaziszene der Region platziert waren, wurden dieser Anschlag und weitere Taten nie aufgeklärt. Dass auf Behördenseite einiges schief lief, ist offenkundig. Im Brandenburger Landtag arbeitet seit 2016 ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss, der NSU-Verbindungen im Bundes­land, aber auch andere Episoden des rechten Terrors in Brandenburg wie die Taten der „Nationalen Bewegung“ aufklären soll.

Die Verdächtigen und eine fragwürdige Ermittlungspraxis

Ein Blick zurück: Am 30. Januar 2001 überreichte der Brandenburger Verfassungsschutz der Polizei ein Behördenzeugnis. Unter Berufung auf den zu dieser Zeit noch nicht aufgeflogenen V-Mann Christian K. wird darin behauptet, der Neonazi Marcel K. hätte mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ den Anschlag auf die Trauerhalle verübt. Doch die nun auf Marcel K. ausgeweiteten Ermittlungen der Soko „NaBe“ bringen keine Beweise für dessen Täterschaft hervor.

Mit der „Nationalen Bewegung“ brachte die Polizei insgesamt 55 Neonazis in Verbindung. Dazu gehörten der Potsdamer Rechtsrockmusiker Uwe „Uwocaust“ Menzel, der „Landser“- und „Proissenheads“ Musiker Christian Wenndorf, der Proissenheads-Musiker Ilja Schartow sowie die „Blood & Honour“-Funktionäre Stefan Rietz und Dirk Horn. Die genannten Musiker sind schon zuvor durch Militanz in Erscheinung getreten. Ilja Schartow etwa versandte 1998 eine Morddrohung an einen linken Potsdamer Aktivisten. Bei Menzel wurden im Sommer 2000 im Zuge einer Hausdurchsuchung Waffen sichergestellt, die ihm der Verfassungsschutzspitzel „Piatto“, Carsten Szczepanski, vermittelt hatte.

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Konzerte, Knarren, Kriminelle – RechtsRock in Thüringen

Quelle: Antifainfoblatt

Viele Beobachter waren überrascht, als der Richter im „Ballstädt-Prozess“ vor dem Landgericht Erfurt gegen 15 Angeklagte Urteile sprach, die teils deutlich über den Forderungen der Staatsanwaltschaft lagen. Dazu führten auch die „erheblichen strafrechtlichen Vorbelastungen“ und „das hohe Maß an krimineller Energie“, die das Gericht bei den meisten Angeklagten ausmachte.

Mitglieder von RechtsRock-Bands können ein hohes Maß an krimineller Energie aufweisen. Das zeigt eine Antwort der Thüringer Landesregierung aus dem Jahr 2013 zur Thüringer Band „Sonderkommando Dirlewanger“ (SKD) um den Neonazi Thomas Wagner. Ihre ehemaligen und aktiven Mitglieder wurden zwischen 1991 und Ende Januar 2010 in 34 Fällen verurteilt. Neben den einschlägigen Strafen gehörten zu den Delikten u.a. Raub in mehreren Fällen, Verstöße gegen das Waffengesetz, besonders schwerer Fall des Diebstahls und gefährliche Körperverletzungen.

Aus der RechtsRock-Band, die sich nach dem Kommandeur einer Sondereinheit der Waffen-SS benannte, die in großem Ausmaß an Verbrechen gegen die Menschheit beteiligt war, und aus ihrem Umfeld stammen die Täter des Neonazi-Überfalls auf eine Feier in Ballstädt, bei der im Februar 2014 zehn Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.1 Die Täter zogen vom „Gelben Haus“ in Ballstädt los, das zwei Neonazis 2014 gekauft hatten.

Ein hohes Ausmaß an krimineller Energie kann auch den Mitgliedern der Bruderschaft „Turonen“ attestiert werden, die seit 2015 verstärkt öffentlich auftritt und sich ebenfalls um die Neonazi-­Immobilie in Ballstädt gruppiert. Mindestens fünf Angeklagte im „Ballstädt-Verfahren“2 gehören zu dem Netzwerk, das RechtsRock-Konzerte organisiert und als Einlass- und Sicherheitsdienst bei Neonazi-­Veranstaltungen auftritt. Die Liste der Straftaten, die Mitgliedern der „Turonen“ zugeordnet werden, umfasst knapp 20 verschiedene Delikte, darunter „Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“, „besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs“, „gefährliche Körperverletzung“ sowie „Verstöße gegen das Kriegswaffenkontroll- und das Spreng­stoff­gesetz“. Dazu kommen immer wieder Drogenfunde bei Hausdurchsuchungen.

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2.200 Neonazis feiern fast ungestört in Themar

Quelle: Störungsmelder

Die Tage der nationalen Bewegung in der Rechtsrockzentrum Themar sollten eine Politveranstaltung der NPD sein. 2.200 Neonazis kamen aber vor allem, um Spaß zu haben – der Gegenprotest blieb klein.

Themar, eine Landstadt mit 3.000 Einwohnern in Südthüringen, ist seit dem Rechtsrockkonzert mit 6.000 Besuchern im vergangenen Jahr bundesweit bekannt. Eine Wiese im Besitz eines Neonazis dient als Veranstaltungsfläche, auf der Neonazis seit Monaten ungestört Konzerte und Aktionen abhalten können.

An diesem Wochenende war es wieder so weit: Die NPD veranstaltete das zweitätige Musikfestival Tage der nationalen Bewegung. Nach Polizeiangaben kamen am Freitagabend rund 900 und am Samstag 2.200 Teilnehmer. Nach dem Schild-und-Schwert-Festival im sächsischen Ostritz war es die zweite Musikgroßveranstaltung unter NPD-Regie innerhalb weniger Wochen in Ostdeutschland.

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Hassmusik mit vier Neonazi-Bands

Quelle: Blick nach Rechts

Für den 16. Juni wird irgendwo in „Mitteldeutschland“, in der Lesart der rechten Szene handelt es sich um die neuen Bundesländer, ein Rechtsrock-Event angekündigt.

Gleich vier deutsche Bands sollen dabei an dem Samstag ihre Hassmusik beziehungsweise Glorifizierungsreminiszenzen für Nationalsozialismus und Wehrmacht auf die Bühne bringen. Beworben werden „Heiliger Krieg“ aus Baden-Württemberg, die Fortführung der als kriminelle Vereinigung verbotenen Band „Race War“. Ebenfalls zum Line-Up gehören „Confident of Victory“ aus dem brandenburgischen Senftenberg. Beide Bands sollten neben anderen Acts anlässlich von Hitlers Geburtstag auch auf dem „Blood&Honour“-Konzert am 21. April in Polen spielen, was die Polizei allerdings verhinderte. (bnr.de berichtete)

Am 16. Juni sollen auch „Blutzeugen“ aus dem Raum Dresden zum Programm gehören. Auf ihrem Album „Völkisch Orthodox“ aus dem Jahr 2014 findet sich auch der Titel „Budapest 1944 -1945“, der eingeleitet wird durch Original-Mitschnitte aus der damaligen Deutschen Wochenschau. Ferner ist die 2010 aus der Taufe gehobene Band „Exzess“ um ihren Sänger und Bassisten Tobias Vogt aus Strausberg dabei. Dieser ist dafür bekannt, dass er auch bei den Berliner Rechtsrocker-Kollegen von „Die Lunikoff Verschwörung“ ab und an aushilft. (hf)

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Internationaler Rechtsrock zum Jubiläum

Quelle: Blick nach Rechts

Zum 25-jährigen Bestehen des RAC-Labels Tuono Records im oberitalienischen Vicenca spielt am 16. Juni auch die Bremer Hoolband „Kategorie C“ auf.

Das Label Tuono Records im italienischen Vicenza existiert mittlerweile seit 25 Jahren. Das Jubiläum wird zum Anlass für ein internationales Rechtsrock-Konzert am 16. Juni genommen. Neben drei einheimischen Bands werden das deutsch-britische Projekt „I.C.1.“ sowie „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ mit Hannes Ostendorf aus Bremen als internationale Acts beworben. Ostendorf hat gerade erst ein Soloalbum herausgebracht. „I.C.1.“ besteht aus dem Sänger der B&H-Band „Razors Edge“ sowie aus Musikern von „Carpe Diem“ aus Baden-Württemberg.

Das von Massimo Bellini, selbst Schlagzeuger, gegründete RAC-Label Tuono Records hat seinen Sitz in Vicenza und gehört unter das Dach der „Veneto Fronte Skinheads“ (VFS). Zum VFS-Clan gehört ebenso die Band „Gesta Bellica“, die auch beim silbernen Jubiläumskonzert dabei ist. Ferner sollen die „Sumbu Brothers“ aus Verona sowie „Psycho“ die Bühne betreten. Die „Sumbu Brothers“ verweisen auf ein gerade erschienenes Split-Album mit „Gesta Bellica“. (hf)

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Fakten und Einschätzungen zum Neonazi-Festival am 08. und 09.06.18 in Themar

Quelle: Mobit Thüringen

Allgemeine Einordnung

Das neonazistische Großevent „Tage der nationalen Bewegung“ wird das 50. dieser Art in Thüringen sein. In keinem anderen Bundesland fanden vergleichbar viele und große Veranstaltungen dieses Formats statt.
Zweitägige RechtsRock-Veranstaltungen sind bisher eine Seltenheit, jedoch scheinen aktuell Neonazis aus der NPD darauf zu setzen. Unter überparteilichen Motti sollen insbesondere die radikalen Teile der Szene angesprochen und vernetzt werden. Der Veranstaltungstitel verweist darauf. Um möglichst viele Personen zu erreichen, wird auf ein immer breiteres Angebot gesetzt: über Reden und Live-Musik hinaus, werden diesmal auch Vorträge und Diskussionsrunden angeboten. Bei dem ähnlichen Event „Schild und Schwert“ vom 20. auf den 21.04.2018 im sächsischen Ostritz waren außerdem auch eine Tattoo-Convention und ein Kampfsport-Turnier Teil des Programms.

Ungeachtet gewisser Unterschiede dienen solche Veranstaltungsformate der Vernetzung der bundes- und auch der europaweiten Neonazi-Szene und der (Selbst-)Vergewisserung der Szene. Sie sind Stichwortgeber, Vermittler neonazistischer Ideologie und Einnahmequelle.

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Wer unterstützte das NSU-Terrortrio?

Quelle: Fakt

Der NSU-Prozess in München neigt sich dem Ende zu. Doch während der Fokus dabei vor allem auf Beate Zschäpe und ihrem direkten Umfeld lagen, gibt es weitere Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche Unterstützer.

Zum Video hier.

Zwischen den Zeilen: Sprachliche Codes im RechtRock

Quelle: Allgäu rechtsaussen

Die Strategie, knallharte Inhalte codiert zu präsentieren, geht auf: Wo etwa von »Erbgut« die Rede war, konnte das Landgericht Memmingen vergangene Woche einen Bezug auf »irgendeine Rassenlehre« nicht erkennen und sprach den Betreiber von Oldschool Records frei. Die Szene aber versteht. Die vom Angeklagten verbreitete Musik ist nach Auffassung der Staatsanwaltschaft gefährlich, weil sie zu gewalttätigen ausländerfeindlichen Ausschreitungen anstifte.

Anfang der 1990er Jahre lieferten RechtsRock-Bands den Soundtrack für die rassistisch motivierten Übergriffe in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen, die in tödliche Pogrome mündeten und die bundesdeutsche Asyldebatte nachhaltig befeuerten. Die Botschaften der illegalen, meist von Skandinavien und den USA aus vertriebenen RechtsRock-Alben radikalisierten sich und wurden in Folge dessen zur Zielscheibe der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Die Prüfstelle indizierte erstmals 1992 umfangreich RechtsRock-Tonträger.

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Geburtstagsfeier mit „Barny“

Quelle: Blick nach Rechts

Am 27. und 28. Juli soll in Südfinnland das 30-jährige Bestehen der finnischen Rechtsrock-Band „Mistreat“ gefeiert werden. Angekündigt ist dabei auch deutsche Liedermacher „Barny“.

Die Rechtsrocker von „Mistreat“ wollen am 27. und 28. Juli an nicht genauer beschriebenem Ort in Südfinnland ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Die finnische Combo ist der Stadt Kouvola entsprungen. Zwischendurch war einer ihrer Gitarristen auch einmal Mitglied bei der deutschen Band „Kraftschlag“. 1996 gab es von den Finnen und „Kraftschlag“ ein gemeinsames Splitalbum mit dem Titel „Waffenbrüder“. Bei „Mistreat“ soll es nun ein Stelldichein von ehemaligen wie jetzigen Mitgliedern geben.

Außerdem werden auch die finnischen Rechtsrock-Bands „Sniper“ und „Marder“ angekündigt. Erstgenannte Combo existiert seit 1997, nach eigenen Angaben ursprünglich gegründet in Kuusankoski als Reaktion auf eine wohlgesonnene finnische Flüchtlingspolitik. Außerdem beworben werden fürs zweitägige Event Ende Juli „P.W.A.“ aus Estland sowie „Code 291“ aus Schweden, die aus „Pitbullfarm“ hervorgegangen und für ihren Bandleader Jokke Karlsson bekannt sind, der auch ins internationale „Blood&Honour“-Netzwerk involviert gewesen ist.

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„Blood&Honour“-Event in Rom

Quelle: Blick nach Rechts

Am Samstag findet ein international besetztes braunes Gedenk-Konzert für verstorbene Gesinnungskameraden statt – mit von der Partie ist auch „Die Lunikoff Verschwörung“.

Zu einem seit mehreren Jahren stattfindenden Memorial-Konzert für vier bei einem Autounfall verstorbene Aktivisten der rechtsextremen Szene wird mit „Die Lunikoff Verschwörung“ auch eine deutsche Rechtsrock-Band in Rom aufspielen. Terminiert wird der Auftritt der Berliner um Sänger Michael Regener für den 26. Mai.

Organisiert wird das braune Spektakel von der römischen Gruppierung „SPQR“, die dem italienischen Ableger des „Blood&Honour“-Netzwerks zuzurechnen ist. Zuletzt wurde beim NPD-Festival „Schild und Schwert“ in Ostritz ein Teilnehmer mit einem „Blood C 18 Honour Italia“ –Kapuzenpullover gesichtet, wobei „C 1“ für „Combat 18“ steht, dem gewaltbereiten, bewaffneten Arm der rechtsextremen Bewegung.

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