Archiv der Kategorie 'Grauzone'

Oi!-Punk mit rechtsgerichtetem Anlitz

15.03.2017 – Berlin – Am Samstag soll an unbekanntem Ort in „Ostberlin“ ein Szenekonzert der Oi! und Streetpunk-Community stattfinden. Aufgelistet sind auch Bands aus dem RAC-Umfeld.

Werbung für das Oi! Punk-Spektakel am Samstag; (Screenshot)
Es standen nur 100 Tickets zur Verfügung, eine Abendkasse gibt es nicht, die Nachricht „ausverkauft“ ließ nicht lange auf sich warten: Für den 18. März wird seit Jahresbeginn ein Szenekonzert der Oi!- und Streetpunk-Community in „Ostberlin“ beworben, bei dem es aber eine unübersehbare offene Toleranz für nationale und rechtsgerichtete Gesinnung gibt. Das verdeutlicht das Line-Up der Bands.

Aufgelistet werden die 2009 gegründeten „Bullenschubser“ aus der Hauptstadt, die ihren neuen Tonträger präsentieren wollen. Das Quartett zeichnet für die Kartenvergabe verantwortlich und pflegt Freundschaften in RAC-Kreise (Rock Against Communism). Im RAC-Umfeld tummeln sich ebenfalls seit Jahren die „Schusterjungs“ aus Weißenfels (Sachsen-Anhalt). Die Band besitzt unter anderem Kontakte zur Rechtsrock-Combo „Abtrimo“ aus Hamburg, mit der sie konspirativ vorbereitet im Februar des Vorjahres in Friedland (Mecklenburg-Vorpommern) auftrat. Als dritte jetzt vorgesehene Band ist „Skinfront“ benannt, die ebenfalls in Weißenfels beheimatet ist. Die immer noch erwähnte Berliner Gruppe „Bierballistik“ hingegen hat ihren Auftritt inzwischen abgesagt. (hf)

Quelle

„Bullenschubser“? Umschubsen! – Informationen zur rechten Berliner Skinhead-Szene und darüber hinaus

konspiratives Konzert der Band „Bullenschubser“, zusammen mit „Schusterjungs“ im März 2017
Seit rund 8 Jahren bewegt sich die Berliner Oi-Punk Band „Bullenschubser“ auch in der linken Subkultur Berlins. Mal als Bühnenact im Kreuzberger Binuu, oft als gern gesehene Kundschaft im Core-Tex und zum Saufen im „Abgedreht“ in Friedrichshain. Seit ihrer Gründung wird ihnen immer wieder eine Nähe zur sogenannten Grauzone, wie auch zur extrem rechten RAC-Szene (Rock Against Communism) nachgesagt, die allerdings bisher nur schwammig belegt werden konnte. Aufgrund anstehender Konzerte der Band in Berlin und Potsdam möchten wir im Folgenden Informationen zur Band offen legen, damit KonzertveranstalterInnen und Läden den „Bullenschubsern“ auch argumentativ eine Absage erteilen können.

Unterschiedliche Konzepte

„Bullenschubser“ waren in den letzten Jahren immer auf die Sympathie verschiedener linker, subkultureller Clubs angewiesen, denn ihr Ruf eilte ihnen immer voraus. Anders erklärt sich der Auftritt im Kreuzberger Club „BiNuu“ im Oktober 2015 nicht, wo sich „Bullenschubser“ mit den „Thee Flanders“ die Bühne teilen konnten. Gesponsert war die Veranstaltung vom Core Tex, eine Kreuzberger Instanz der Hardcore und Punk-Szene. Dass diese Möglichkeit für die Band eine seltene Chance für eine große Bühne darstellt, lässt die Historie der Auftrittsmöglichkeiten vermuten. Denn wenn selbst die kleinen, oft unbekannten Locations nicht herhalten können, verlässt sich die Band vor allem auf Orte wie das Berliner „Blackland“ – welches bereits durch Auftritte diverser rechter Metalbands bekannt geworden ist – oder weicht auf ein Konzept der extremen Rechten aus: konspirativ organisierte Konzerte, wo die BesucherInnen entweder durch eine Info-Nummer wenige Stunden vor dem Konzert vom Ort des Geschehens erfahren, oder wie im Falle des „Bullenschubser“-Konzerts am 18. März 2017 durch den Kauf eines Tickets.

Ähnlich wurde es mit einer Veranstaltung im Sommer 2016 gehalten. Angekündigt wurden die Bands „Condemned 84“, „Schusterjungs“, „Voice of Hate“, „Anti Clockwise“ und als Haus-und Hof Band der Veranstaltung: „Bullenschubser“. Das Konzert konnte schlussendlich gut besucht und ungestört in Brandenburg über die Bühne gehen. Hinter der Veranstaltung stand eine Konzertgruppe die sich „Oi! The new (old) breed“ nennt und maßgeblich von Tim (Breyer/Müller als Pseudonym bei Facebook) , Bassist bei „Bullenschubser“, und einem „Tom Köhler“ initiiert wurde. Die konspirative Organisation hatte Gründe, betrachtet man das Line-Up des Abends genauer:

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Braunzonenkonzert in links-besetztem Haus?

Am 11.03.2017 sollen drei Bands mit zweifelhaften Hintergrund in dem besetzten Haus „Trebbe 12“ in Luckenwalde (Brandenburg) auftreten. Sie stammen aus Magdeburg, Bremerhaven, Wismar und spielten auch schon in dem besetzten Haus. Beworben wird das Konzert unter anderem vom ungarischen Ableger des neonazistischen Musiknetzwerks „Blood & Honour.“

Die Trebbe 12

Die „Trebbe 12“, in der Trebbiner Straße in Luckenwalde, wurde im Jahr 2000 von Jugendlichen und jungen Erwachsenen besetzt. Die Nutzerschaft der „Trebbe 12“ rühmt sich damit, dass man weiterhin keinen Vertrag und somit noch einen Besetzerstatus habe. Neben einem Konzertraum und einer Kneipe hat das Objekt Wohnräume für bis zu 20 Menschen.
Inzwischen scheint man sich vom ursprünglich linken Anspruch des alternativen Lebens und des Freiraums „emanzipatorischen Austausches“, wie es auf der Webseite heißt, distanziert zu haben. Bei vergangenen Konzerten gab man Flugblätter als Werbemittel heraus, auf denen vor politischer Unkorrektheit gewarnt wurde. Gleichzeitig nutzte man das antifaschistische Symbol, bei dem ein Hakenkreuz in einen Mülleimer entsorgt wird, und erweiterte es um das kommunistische Symbol dem Hammer und der Sichel. Sie beziehen dabei Position gegen sog. „Extremismus“, bzw. sehen sich als ein Raum, der frei von Politik sein soll.
Ebenfalls teilt der Facebook-Account der „Trebbe 12“ Inhalte von rechten und verschwörungstheoretischen Facebook-Seiten, wie „KenFM“, „Der Wächter“, „Freie Medien“ oder Texte, die sich gegen sog. „Linksfaschisten“ richten.

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Drahtzieher im braunen Netz: Marvin Vogelsang

„Recherche38″ schreibt:

Der 26-jährige Braunschweiger Marvin Vogelsang gilt als einer der einflussreichsten Personen der Neonazi-Szene in der Region. Vogelsang gehört zur NPD-Jugend »Junge Nationaldemokraten« (JN), ist im Rechtsrock-Netzwerk »Honour & Pride« aktiv und war Mitbegründern der neonazistischen »Aktionsgruppe38« und des „Kreisverbandes Braunschweiger Land“ der Partei »Die Rechte«.

Vogelsang agiert dabei meist als Drahtzieher im Hintergrund, kümmert sich z.B. um die Organisation und die Finanzen der Gruppen und Räumlichkeiten in Vereinsheimen und ähnlichem für Treffen, Veranstaltungen, Partys, Liederabende und Rechtsrockkonzerten an. In der Öffentlichkeit, z.B. bei rechten Aufmärschen oder Kundgebungen, tritt er eher selten in Erscheinung. Marvin Vogelsang studiert derzeit an der TU Braunschweig und ist dafür von seinem Arbeitgeber, einem Großunternehmen aus der Region, freigestellt.

Von der »Kontaktgruppe« über die »AG38« zur Partei »Die Rechte«

Im Herbst 2011 entstand die »Kontaktgruppe Braunschweig«, die zum Ziel hatte die „gemeinsame Freizeitgestaltung“ und den „Austausch zwischen „Kameraden/innen aus der Umgebung“, z.B. durch ein monatliches „Kameradschaftstreffen“ zu befördern. Sie sollte dazu dienen, die zu dieser Zeit eher lose und unstruktierte rechte Szene und die vereinzelten Aktivisten und Sympathisanten in der gesamten Region besser zu vernetzen. Zur »Kontaktgruppe« wurden Personen eingeladen, die der organisierten Neonaziszene und deren Umfeld angehörten, aber auch Personen, die bis dahin eher der sogenannten Grauzone zwischen „unpolitischer“ Oi-Skinhead/Punkszen und der eher subkulturell geprägten Nazimusikszene zugerechnet wurden. Die »Kontaktgruppe« hatte eine Internetseite (www.kontaktgruppe-bs.net), deren Inhaber laut Auskunft des Providers Marvin Vogelsang war. Er verwaltete auch die Facebook-Gruppe, über die die »Kontaktgruppe« sich vernetzte. Marvin Vogelsang soll außerdem zur Gruppe »BS Aktiv« gehört haben, die bis auf einen Aufkleber, der eine Gruppe vermummter vor dem Denkmal des Herzogs Carl Wilhelm Ferdinand zeigte, nicht weiter auffiel.

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Krawallbrüder und ihre Nazifreunde – Heute, morgen, für immer!

Via „Indymedia Linksunten“:

Vor ca. einem Jahr tauchten Bilder auf, die abermals bewiesen, dass die „Krawallbrüder“ alles andere als eine unpolitische Band sind. Bassist Sven Scherer und Gitarrist Florian Wunn pflegten allen Beteuerungen zum Trotz noch im Jahr 2012 so enge Kontakte zu offensichtlichen Nazis aus dem Saarland, dass sie mit diesen gemeinsam einen Urlaub verbrachten. Die Lüge, mit Nazis nichts am Hut zu haben, war endgültig widerlegt1. Seitens der Abgelichteten erfolgte hierzu keine Stellungnahme, keine Richtigstellung und auch kein Dementi. Es ist also anzunehmen, dass die Bilder echt sind und die Verbindungen zu saarländischen Nazis weit in die aktive Zeit der „Krawallbrüder“ hineinreichen.

Vernehmt die Stimme die ihr liebt

von der man sehr sich distanziert

habt ihr die Märchen schon gehört?

Scheinheilig die Gerüchte streuen

denen die Grundlage entbehren

wer bist du und wer willst du sein, in einem Haufen von Verlierern?

(Krawallbrüder – Uns‘re Lieder – Euer Halt)

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„Drecksband“: Ruhrbarone machen Abmahnung durch Frei.Wild öffentlich

„Endstation Rechts“ berichtet:

Der Volksmund sagt, wer austeilt, muss einstecken können. Frei.Wild, eine Südtiroler Rockband mit Hang zum pathetischen Nationalismus, teilt zweifelsfrei verbal gerne aus. Fühlen sich die vier Musiker allerdings selbst auf den Schlips getreten, werden in ihren Namen Anwälte tätig. Die Ruhrbarone wurden nach eigenen Angaben für einen Artikel abgemahnt, der die Funktion Frei.Wilds für den Musikpreis „Echo“ thematisiert.

Der „Echo“ sei, konstatiert Stefan Laurin bei den Ruhrbaronen, „die Karikatur eines Musikawards“. Ohne die jährlich wiederkehrenden Skandale um die italienische Musikband Frei.Wild, die in diesem Jahr erstmals den Preis in der Kategorie „Rock / Alternativ National“ gewannen, sei das Interesse an der Auszeichnung gering. Tatsächlich fiel vor wenigen Tagen der Aufschrei klein aus. Während vor drei Jahren zahlreiche Musiker und Bands nach der Bekanntgabe der Nominierung der umstrittenen Deutschrocker einen Boykott ins Spiel gebracht hatten, gaben sich die anderen ausgezeichneten Künster auf der „Echo“-Bühne vergleichsweise handzahm. Dessen ungeachtet brachte etwa der Berliner Kulturstaatssekretär und Ex-Musikmanager Tim Renner bei Facebook seinen Missmut zum Ausdruck: „Puh. Freiwild einen Echo zu geben ist wie mit der AfD koalieren“, schrieb der frühere Geschäftsführer der „Universal Music GmbH“.

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Who the fuck is BRUTTO

„Indymedia Linksunten“ schreibt:

Der Krieg im Donbass zerreißt nicht nur die Ukraine, sondern spaltet die Menschen in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Auf Seiten der sogenannten Volksrepubliken kämpfen nicht nur russophile Ukrainer*innen und russischen Soldat*innen, sondern auch internationale Unterstützer*innen aus der ganzen Welt. Unter ihnen sind Neonazis, Antifaschist*innen, Kommunist*innen, Fußballfans und militante Patriot*innen aus verschiedenen Ländern.

Die sogenannte Anti-Terror-Operation (ATO) unter Führung der regulären Truppen der Ukrainischen Armee auf der anderen Seite wird von ukrainischen Nationalist*innen und internationalen Freiwilligen unterstützt. Unter ihnen befinden sich Nationalist*innen aus verschiedenen osteuropäischen Staaten, Neonazis, Antifaschist*innen, nationalistische Anarchist*innen und Fußballfans. Im Zuge des Bürgerkrieges im Osten der Ukraine driftet der gesamte Osten zunehmend in einen patriotisch chauvinistischen Mainstream, in dem die Front zwischen kremlloyalen Unterstützer*innen einer vermeintlich aggressiv imperialen „Russischen Welt“ sowie den Unterstützer*innen des anti-imperialen Freiheitskampfes der ukrainischen Nation verlaufen soll. Dieser Konflikt spaltet nicht nur das politische Spektrum, sondern ist längst in der Popkultur angekommen. Die belarussisch-ukrainische Band BRUTTO, die am 9. Juni 2016 im Hangar 49 in Berlin und am 10. Juni 2016 im Hamburger Rockklub Logo spielen will, bilden hierbei ein gefährliches Scharnier zwischen nationalistischem Mainstream und militanten Patriot*innen. Aus diesem Grund soll an dieser Stelle über die Band, ihre Verbindungen und Sympathien, ihren Hintergrund und die Organisator*innen der Mini-Tour berichtet werden.

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Stellungnahme zur Ausladung von THE VEGGERS vom TOO DRUNK TO POGO II von Punkfilmfest Booking

Wir dokumentieren:

Wir haben uns entschlossen die südkoreanische Band THE VEGGERS vom TDTP II auszuladen. Hauptgrund für diese Entscheidung ist, das die Band in Südkorea mit einer eindeutig rechten südkoreanischen Band(Name bekannt) mehr als einmal zusammen bei Konzerten gespielt hat.
Uns ist bewusst, das die Szene in Südkorea sehr klein ist und mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, aber unser Selbstverständnis von Punk beinhaltet einen klaren Standpunkt für Antifaschismus. Konzerte mit rechten Bands sind nun einmal eindeutig Grauzone und deshalb nicht akzeptabel, insbesondere da THE VEGGERS wohl eindeutig wussten, das sie mit einer rechten Band zusammen auftreten.
Uns ist auch klar das wir hier in Deutschland/Europa aus einer viel älteren Punkszene kommen, die auch erst lernen musste (und leider auch immernoch muss), das patriotische, nationalistische und rechte Bands/Menschen nichts in der Punkszene zu suchen haben.
Wir hoffen das diese Ausladung auch einen Lerneffekt für die Band (und auch andere Bands aus aller Welt) hat, wer mit Nazis, Rassisten, Nationalisten, Patrioten feiert, kann nun mal nicht in linken Räumen auftreten.

Für Kritik und Diskussionen sind wir gerne offen!

Ist das noch RASH oder kann das weg?

„RASH München“ schreibt:

Liebe Genoss_Innen, im folgendem Artikel geht es um die Facebookseite „R.A.S.H. – Red and Anarchist Skinheads“ [1] und ihren mehr als fragwürdigen Auftritt. Ein von dieser Seite geteilter Link, führte zu einem Video der Band „Volxsturm“. Die Band „Volxsturm“ spielte in vergangenen Jahren mit Bands wie „7er Jungs“ [2], „Trabireiter“ [3] sowie mit „KrawallBrüder“ mit denen sie sich auch dieses Jahr auf dem „Spreewaldrock Festival“ die Bühne teilen [4]. Außerdem tragen die Bandmitglieder von „Volxsturm“ gerne mal Merch von RAC-Bands wie „Last resort“ und „Warzone“ [5][6]. Ein anderer Link der über die Seite verbreitet wurde, führte zu einem Lied von „The Exploited“. Was von Wattie und seiner Kapelle zu halten ist, dürfte seitdem sie die Blood & Honour Band „Legitime Violence“ bei einem Konzert in Montreal hofierte glasklar sein [7]. Die Band „Boot Party“ deren Song „Working Class revolt“ über die selbsternannte RASH-Seite geteilt wurde, nahmen ein Album bei „DIM Records“ auf. Bei diesem Label sind derzeit unter anderem die Nazipunks von „Midgards Söner“ unter Vertrag. Nazibands wie „Endstufe“, „Nordwind“ als auch „Faustrecht“ standen ebenfalls bei „DIM Records unter Vertrag. „Boot Party“ nahmen bei „Vulture rock records“ auch ein paar Scheibchen auf, genauso wie die Rechtsrocker von „Ultima Thule“.

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Das Grüne Haus in Suhl – ein alternatives Hausprojekt südlich des Rennsteigs

Via „Alerta Südthüringen“:

existiert das Grüne Haus in Suhl als ein Treffpunkt für Punks, Antifaschist_innen und andere alternative Jugendliche und Erwachsene. Seitdem gab es immer wieder Probleme im Haus, sowohl finanzielle, als auch politische, die das Weiterbestehen des weitestgehend einzigen Hausprojektes dieser Art südlich des Rennsteigs in Frage stellten. Den neusten Höhepunkt der politischen Probleme gab es am 7. August 2015.

Das Grüne Haus ist im Zuge einer Hausbesetzung Anfang der 90er Jahre in der Meininger Straße in Suhl entstanden. Dieses besetzte Haus wurde jedoch kurze Zeit später geräumt. Daraufhin stellte die Stadt den Besetzer_innen ein anderes Gebäude in der Werner-Seelenbinder-Straße zur Verfügung, in dem sie zwei Jahre verbleiben konnten. Hier gründete sich auch der Verein „Alternativer Jugendkreis e.V.“, kurz AJK. 1992 kam es in Suhl zu einer großen Straßenschlacht, da im Vorfeld einige Punks von Nazis krankenhausreif geprügelt wurden. Nachfolgend wurde auch das Haus in der Werner-Seelenbinder-Straße geräumt. Es folgten Demonstrationen und andere Protestformen, wie das Rumasseln im Suhler Stadtzentrum. Damit konnte genug Druck auf die Stadtverwaltung aufgebaut werden, sodass die alternativen Jugendlichen ein Haus in der Gothaer Straße 105 bekamen, sozusagen als Vereinssitz des AJK, das „Grüne Haus“, welches auch noch heute besteht.

Weiter: http://www.autistici.org/agst/alerta/06-das-gruene-haus-suhl.html

Wir müssen endlich einsehen, dass Nazis auf Hardcore-Shows gehen

Via „Vice“-Magazin:

Hardcore ist ein bisschen wie der Pausenhof einer Sonderschule für verhaltensauffällige Jugendliche mit ADHS. Jeder hängt nur in seiner Gruppe rum, findet alles außerhalb dieser zum Kotzen und jede noch so kleine Diskussion, sei es über Bands, Moshen oder Skinny Jeans, hat das Potential so zu eskalieren, dass der Pausenaufsicht nichts anderes übrig bleibt, als die streitenden Gruppen mit Ritalin-Gasgranaten zu trennen. Nur auf eins konnte man sich trotz aller Anfeindungen immer irgendwie einigen: Nazis sind scheiße. Im Jahr 2016 bekommt man aber immer öfter das Gefühl, dass diese einstige Bastion der Gemeinsamkeit nur noch im sogenannten „früher“ existiert, von dem dir alte Menschen erzählen, wenn sie nicht gerade Mittagsschlaf machen oder verwirrt im generationenfreundlichen Edeka mit der Lupe die Zutaten der Maggi-Linsensuppe studieren.

Dass sich auf größeren Hardcore-Veranstaltungen immer mehr rechtsgesinnte Menschen befinde, war bisher nur ein vages Gefühl, was ab und zu durch Hörensagen von Freunden und Bekannten bestätigt wurde, die davon erzählten, dass einige HC-Bands zwar gerne „Refugees Welcome“ brüllen, auf ihrem Dorf aber ohne größere Probleme mit Nazis an der Tanke hängen und Bier trinken. Dieses nicht greifbare Gefühl erfuhr am 11. Januar leider traurigen Zuspruch. Der Tag markiert den vorläufigen Ekel-Höhepunkt der neurechten Bewegung in Deutschland. Während „Wir sind ja keine Nazis“-LEGIDA zusammen mit Kategorie C-Frontmann Hannes Ostendorf in der Leipziger Innenstadt die Werte von Kartoffelland verteidigte, zogen 250 Nazis aus der Hooligan-Szene ins linksalternative Connewitz, um dort einen kompletten Straßenzug zu zerlegen und Wohnhäuser mit Feuerwerkskörper zu beschießen, wodurch teilweise kleinere Brände entstanden.

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Musik und nationale Identität: Wie deutsch kann Pop sein?

Via „BR“:

Popmusik aus Deutschland. Deutscher Pop. Pop mit deutschen Texten. Deutschpop. Komisches Wort. Wann wird aus einem deutschsprachigen Lied ein Lied über Deutschland, und wann wird aus diesem ein Lied, das Deutschland als imaginierte Gemeinschaft suggeriert? Ein Generator über die Wandlung der deutschen Popmusik zum identitären Angebot.

Popmusk mit deutschen Texten ist Deutschpop? All die Genres und Subgenres des Pop – Beat, Rock, Heavy Metal, Reggae, Punk, HipHop, Indie… deutscher Text dazu, und fertig ist Deutschpop?

Deutschpop ist Popmusik mit deutschen Texten, bei denen das Deutschsein irgendwie wichtig ist. Deutschpop kann alles mögliche sagen, er sagt aber immer gleichzeitig: Schau her, wie deutsch ich bin. Im Hintergrund wehen da immer schwarz-rot-gelbe Fähnchen. Mal ein bisschen trist im Smog der Stadt, mal begeistert im Wind.

Also nationaler Pop? Oder schon Nationalpop? Nationalpop für eine Popnation vielleicht. Musik für eine Nation, die sich vor allem über Popkultur versteht. Musik für Popnationalisten? Popmusikalischer Nationalismus? Im schlimmsten Fall.
Jedenfalls: identitär.

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Keine Bühne für Nationalismus! Offener Brief gegen das Frei.Wild Konzert in Würzburg

Via „Indymedia Linksunten“:

Am Freitag, den 4.12.2015, wird die Südtiroler Band Frei.Wild in den Würzburger Posthallen das Eröffnungskonzert ihrer Tour „Opposition Exteme“ zu ihrer neuen Platte veranstalten. Wir, als asylpolitischer Arbeitskreis „Mehr als 16a“, positionieren uns dagegen, dass einer nationalistisch und völkisch orientierten Band durch die Posthallen eine Plattform gegeben wird und fordern daher die Betreiber der Posthallen dazu auf, das Konzert abzusagen.

Unterstützt werden wir in unserer Forderung vom Florakreis Würzburg, der Katholischen Hoschulgemeinde Würzburg und den Würzburger Montagsspaziergängern.

Die Band Frei.Wild ist in der Vergangenheit immer wieder durch ihre rechts offenen Liedtexte und Aussagen negativ aufgefallen und dafür auch schon oft kritisiert worden. Frei.Wild selbst lässt allerdings keine Kritik zu. Weder an sich selbst noch an ihrer völkischen Heimatorientierung. Ihre Begründung dafür ist einfach: Sie seien Opfer einer Hetzkampagne der Medien und in Wirklichkeit eine unpolitische Band, die nur „patriotische“ oder „heimatverbundene“ Lieder macht.

Dieser Idee liegt ein sehr verkürztes politisches Verständnis zugrunde. Die Band versteht unter „rechts“ hauptsächlich nationalsozialistisches Gedankengut. Frei.Wild ist keine Naziband, das stimmt. Trotzdem verbreiten und vertreten sie völkisches und nationalistisches Gedankengut, beides sind Grundpfeiler rechter Ideologie.

Wenn es etwa in dem Lied „Wahre Werte“ heißt: „Wann hört ihr auf, eure Heimat zu hassen – Wenn ihr euch Ihrer schämt, dann könnt ihr sie doch verlassen“, erinnert dies sehr stark an die bekannte Neonazi-Parole: „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“.

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15.-31.10.2015: Rechtsoffene Konzerte

Hier unsere Übersicht von rechtsoffenen bis offen rechten Konzerten in der zweiten Oktoberhälfte 2015:

- 15.10.2015: „Ucho“/Gdynia (Polen): „M.A.D. Tourbooking“ präsentiert die rechtsoffene Band „Bishops Green“.

- 15.10.2015: „Alter Schlachthof“/Dresden: Grauzonenkonzert mit den Deutschrockbands „Kärbholz“ und „Die Bonkers“.

- 15.10.2015: „Factory“/Magdeburg: „M.A.D. Tourbooking“ präsentierte die RAC-Kumpels von „The Last Resort“.

- 15.-30.10.2015: „Kopfüber im Club-Tour“ der Grauzonen-Deutschrockband „Serum 114“.

- 16.10.2015: „Plutonium-Club“/Strasskirchen: Grauzonenkonzert mit „Berliner Weisse“ u.a.

- 16.10.2015: „Universal D.O.G.“/Lahr: Rechtsoffenes Konzert mit den „Krawallbrüdern“, „Lammkotze“ und „Wir sind eins“.

- 16.10.-25.10.2015: „Heidenfest 2015“ mit stark rechtsoffenen bis klar rechten Bands: „Die Apokalyptischen Reiter“, „Korpiklaant“, „Skyforger“, „Varg“, „Winterstorm“, „Finntroll“ und „Hämatom“.

- 16.10.2015: „Postbahnhof“/Berlin: Grauzonenkonzert mit den Deutschrockbands „Kärbholz“ und „Die Bonkers“.

- 17.10.2015: „Club from Hell“/Erfurt: „Sound oft he Streets Vol.6“ mit (stark) rechtsoffenen Bands wie „Evil Conduct“, „Bakudan“, „Saints & Sinners“ und „Jenny Woo“.

- 17.10.2015: „HSD Gewerkschaftshaus“/Berlin: Grauzonenkonzert mit den Deutschrockbands „Kärbholz“ und „Die Bonkers“.

- 17.10.2015: „Düwelsüsch“/Rietberg: „Oi! Im Usch“ Vol.1 mit rechtsoffenen Bands wie „Young and Reckless“, „Brusthaartoupet“ und „Fatal“.

- 17.10.2015: „Dr.K.“/Schwerin: Rechtsoffenes Konzert mit „Halbstarke Jungs“, „3/4Noin“, „Abschoi!“ und „Sisyphos“.

- 17.10.2015: „Music Hall“/Innsbruck (Österreich): Rechtsoffenes Deutschrockkonzert unter dem Motto „Herbst Rock Festival“ mit „The Headlines“, „Foiernacht“, „V8Wixxxer“, „Stainless Steel“, „Wiens No.1“ u.a..

- 17.10.2015: „Sägewerk“/Neukirchen: „Krawallbrüdersupportestreffen“ mit den rechtslastigen „Krawallbrüdern“ und der „Martens Army“.

- 17.10.2015: „Maierhof“/Passau: Rechtsoffenes Konzert mit „Lammkotze“.

- 17.10.2015: „Moving Shadows MC“/Finsterwalde: Stark rechtslastiges Konzert mit den „Limited Booze Boys“.

- 17.10.2015: Leverkusen: „8.Leverkusener Onkelznacht“ mit den rechtsoffenen Deutschrockbands „Heilige Dämonen“, „Wir sind eins“ und „Harte Gerade“.

- 18.10.2015: „Monkey´s Club“/Hamburg: Rechtsoffenes Konzert mit „The Last Resort“.

- 18.10.2015: „JC Wegeleben“/Wegeleben: Konzert mit der rechtsoffenen Band „Bishops Green“.

- 23.10.-21.11.2015: „Komm wir tanzen zusammen Tour 2015“ der Grauzonen-Deutschrockcombo „Betontod“.

- 23./24.10.2015: „Club Monopol“/Leiwen: Deutschrockkonzert mit den Bands „Tendenz“, „Delirium“ u.a.

- 24.10.2015: „Festhalle“/Knittlingen: „Rock or Die“ mit den rechtsoffenen Deutschrockbands „Donnerbalken“, „Heilige Dämonen“ und „Vollblut“.

- 24.10.2015: „JAZ“/Rostock: Grauzonenkonzert mit „Berliner Weisse“ und den „Eastside Boys“.

- 24.10.2015: „Rockkulturamt“/Schweiz: „4.Deutschrocknacht“ mit den rechtsoffenen Bands „Herzlos“, „Böhse Bengelz“, „Saitenfeuer“ u.a.

- 24.10.2015: „Factory“/Magdeburg: Rechtsoffenes Konzert mit den „Krawallbrüdern“.

- 24.10.2015: „Der Clochard“/Hamburg: Stark rechtslastiges Konzert mit „Loi!chtfeuer“ und „Schlagabtausch“.

- 24.10.2015: „Volksplatz“/Borna: „La Familia Hässlich“ meets „BOA“ (Borna Open Air) mit diversen Deutschrockbands: „Mental Hospital“, „Störer“, „Schlips & Kragen“ und „Außensaiter“.

- 24.10.2015: „Conne Island“/Leipzig: Mal wieder ein Grauzonenkonzert im vermeintlich linken Laden. Dieses Mal mit der schwedischen Patrioten-Oi!-Band „Perkele“, „Midnight Tattoo“ und den „3Skins“.

- 24.10.2015: „Turock“/Essen: Konzert mit der rechtsoffenen Band „Bishops Green“.

- 25.10.2015: „Dynamo“/Eindhoven (Holland): Konzert mit der rechtsoffenen Band „Bishops Green“.

- 30.10.2015: Trockau: Konzert mit den rechtsoffenen „Heiligen Dämonen“.

- 30.10.2015: „Musigburg“/Aarburg: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit „9mm“.

- 30.10.2015: „Panic Room“/Essen: „Rudeboys Productions“ präsentierten unter dem Motto „Oi! It´s Dortmund“ die Grauzonencombos „Argy Bargy“ und „Dörpms“.

- 30.10.2015: „JC Wegeleben“/Wegeleben: Grauzonenkonzert mit „Bishops Green“, „Young & Reckless“ u.a.

- 30.10.2015: „Bräuhaus“/Passau: Stark rechtsoffener Balladenabend mit „Franky Flame“ (RAC), „Tim Steinfort“ von „Discharger“ (RAC) und „Jenny Woo“ (Grauzone).

- 30.10.2015: „Musiccenter“/Trockau: „G.O.N.D.-Warm-up-Party“ mit den rechtsoffenen Bands „Wilde Jungs“, „Goitzsche Front“, „Heilige Dämonen“, „Foiernacht“ u.a.

- 30.10.2015: „From Hell“/Erfurt: Konzert mit den rechtsoffenen „OHL“ u.a.

- 30.10.2015: „Gruenspan“/Hamburg: Rechtsoffenes Konzert mit den „Kneipenterroristen“, „Drunken Swallows“ u.a.

- 31.10.2015: „Fiasko“/Kassel: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit „9mm“.

- 31.10.2015: „For The Lions“/Erfurt: Stark rechtslastiges Konzert mit den „Limited Booze Boys“.

- 31.10.2015: „Alte Parteischule“/Erfurt: „Fort he Lions – Part II“ mit der rechtsoffenen Band “Grober Knüppel“ und den stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“ u.a.

- 31.10.2015: Passau: „Halloiweenfestival“ mit diversen rechtsoffenen und auch RAC-Bands: „Discharger“ (RAC), „Superyob“ (RAC), „Thekenprominenz“, „Saints & Sinners“, „Durstige Nachbarn“, „Hawking Thugs“, „Jenny Woo“, „Grumpy Old Men“, „Restrisiko“, „Egoi!sten“ u.a.

Loi!chfeuer mehr als Grauzone?

Nach den „Schusterjungs“ und den „Prolligans“ die nächste rechtsoffene Grauzonenband, die wir ab sofort wohl in die RAC-Ecke einsortieren müssen:

Die Grauzonen Band Loichtfeuer ist wohl mehr als nur eine unpolitische Oi! Band.

Hier sehen wir 2 Mitglieder der Truppe mit eindeutig rechten T-Shirts.

Ausserdem geben sie auch ganz gerne Konzerte mit Nazibands wie die Schusterjungs und die Prolligans.

http://antifa-lg-ue.org/nazikonzert-in-uelzen/

Michael Schäfer behauptet ja, er sei aus der Neonaziszene ausgestiegen, dennoch ist nicht nur seine Musikvorliebe gleich geblieben, nein, er hat auch immer noch einschlägige Kontakte in die harte Neonaziszene.

Auf dem Bild unten Lasse mit der tollsten Tolle im doitschen Reich!Einen schicken Scheitel würde es auch ergeben….

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1514160772135731&set=a.1377459409139202.1073741828.100006254676337&type=3&theater

Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik

Ein Dokumentarfilm über das Zusammenspiel von Popkultur und rechter Ideologie, der die Entwicklung nationalistischer Musik seit den späten 1970er Jahren in Deutschland reflektiert.

Jahrzehntelang galt Popkultur als modern und emanzipatorisch, längst aber ist sie Teil der gesellschaftlichen Mitte und hat sich merklich nach rechts geöffnet: Die Übergänge zwischen Mainstream und neonazistischen Ideologien sind inzwischen fließend.

Im ersten Bekennervideo des NSU werden die Songs „Am Puls der Zeit“ und „Kraft für Deutschland“ der populären Rechtsrock-Band „Noie Werte“ zur musikalischen Untermalung des Gezeigten verwendet. Musik spielte im NSU um Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe eine zentrale Rolle. Von ihnen ist bekannt, dass sie in der subkulturell geprägten neonazistischen Szene politisiert wurden und häufig auf Konzerte gingen.

Die rechtsextreme Musikszene, speziell das Netzwerk um „Blood & Honour“, hat später die untergetauchten mutmaßlichen NSU-Terroristen unterstützt. Die Szene baut zunehmend auf die mobilisierende Wirkung der Musik. Eine Idee, die sich auch die NPD zu eigen machte: Seit 2004 sucht sie „die Herzen von Jugendlichen durch Musik zu erobern“, indem sogenannte Schulhof-CDs an deutschen Schulen verteilt werden. Bis heute beschreiben diese CDs sehr genau den ideologischen Ist-Zustand rechter Musik.

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Zur Doku auf 3sat: Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik
Siehe auch: Nazischlager schlägt Metalcore
TV-Doku hinterfragt rechte Musik

Rechtsoffene Konzerte vom 1.-14.10.2015

An dieser Stelle unsere Übersicht über Konzerte aus dem rechtsoffenen Musikbereich in der ersten Oktoberhälfte. Aufgrund der zunehmenden Trennschärfe wird es allerdings auch für uns immer schwieriger zu sagen, inwieweit einzelne Band nun bereits offen dem rechtsradikalen bis neonazistischen Sumpf angehören oder gerade noch nicht. Deshalb wünschen wir uns mehr klare Positionierungen wie zuletzt von den „Prolligans“ und den „Schusterjungs“. Dann ist wenigsten klar, wo der politische Gegner definitiv zu suchen bzw. zu finden ist.

- 30.9.-25.10.2015: „M.A.D. Tourbooking“ organisierte eine Europatour von „Agnostic Front“ zusammen mit den stark rechtslastigen „The Oldfirm Casuals“.

- 1.10.2015: „Atlantis“/Herbolzheim: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“.

- 2.10.2015: „La Bim“/Halle: Grauzonenkonzert mit „Eastsideboys“ und „Halbstark“.

- 2.10.2015: „Club from Hell“/Erfurt: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“.

- 2./3.10.2015: „Eventhalle“/Geiselwind: „F.E.K. 9 – Monster Festival“ mit diversen rechtsoffenen Bands – u.a.: „9mm“, „Kärbholz“, „VARG“, „Unantastbar“, „Hämatom“, „Rotz & Wasser“.

- 2./3.10.2015: „Estraperlo“/Badalona (Spanien); „Oktoberchaos“ mit rechtsoffenen bis offen rechten Bands (könnte genausogut im Rechtsrockbereich stehen): „The Business“, „Last Resort“, „45Adapters“, „Booze & Glory“, „The Agitators“ (RAC) u.a.

- 3.10.2015: „Resonanzwerk“/Oberhausen: „Ruhrpottrebelz“ präsentierten „BRDigung“, „Platzverweis“, „Harte Worte“ u.a.

- 3.10.2015: „Turbinenhalle“/Oberhausen: „M.A.D. Tourbooking“ präsentierte die rechtsoffenen „Cock Sparrer“.

- 3.10.2015: „Sted Halle“/Pößneck: Konzert mit den stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“.

- 2.-10.10.2015: „Pogorausch Concerts“ präsentierte eine Europatour der US-amerikanischen und stark rechtsoffenen Band „45Adapters“.

- 3.10.2015: „Hellraiser“/Leipzig: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“ plus „4.Division Ostfront“.

- 3.10.2015: „No.5“/Emden: Grauzonenkonzert mit „Loi!chtfeuer“ und „Platthaungang“.

- 3.10.2015: „Queenstheatre“/Burslem (England): Stark rechtslastiges bis offenes RAC-Konzert mit „The Last Resort“, „Control“ und „The Agitators“ (RAC).

- 4.10.2015: „Helvete“/Oberhausen: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“.

- 4.10.2015: „Wild at Heart“/Berlin: Rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“ und „Harrington Saints“.

- 5.10.2015: „Warehouse“/Hamburg: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“ plus „Ruhestöhrunk“.

- 5.10.2015: „Chemiefabrik“/Dresden: Rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“ und „Harrington Saints“. Plus „Said & Done“ aus Cottbus.

- 6.10.2015: „Südrock“/Essen: Rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“.

- 8.10.2015: „Monkeys Music Club“/Hamburg: „Hard & Smart Hamburg“ präsentierten die rechtsoffenen „Harrington Saints“ und „The Guv´nors“.

- 8.-17.10.2015: „Karma Tour 2015“ der rechtsoffenen „Kärbholz“. Support: „Die Bonkers“.

- 8.10.2015: „Magnapop“/Krefeld: Rechtsoffenes Konzert mit „The Last Resort“ und „Aggressive“.

- 9.10.2015: „Dr.K“/Schwerin: Die „90i! Club Sektion Schwerin“ veranstalteten ein rechtsoffenes Konzert mit „Last Seen Laughing“, „The Guv´nors“ und „Dreiviertelnoin“.

- 9.10.2015: „L.A. Live Style Cafe“/Cham: Rechtsoffenes Konzert mit „Unantastbar“ und „King Kong Deoroller“.

- 9./10.10.2015: „Backstage“/München: Auch auf dem diesjährigen „Pogorausch Festival“ spielten wieder jede Menge rechtsoffene bis offen rechte Bands – u.a. „The Templars“, „Booze & Glory“, „The Gumbles“, „45Adapters“, „Strongbow“, „Arthur & The Spooners“, „Harrington Saints“, „Secret Army“, High Society“.

- 10.10.2015: „Rucksack35“/Crossen: Konzert mit den stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“.

- 10.10.2015: „Bi Nuu“/Berlin: „En Kessel Buntes“. „All Area Concerts“ veranstaltete einmal mehr ein stark rechtslastiges Konzert mit „Evil Conduct“, „Thee Flanders“, „OHL“, „Anticops“ und den „Bullenschubsern“.

- 10.10.2015: „E-Werk“/Oschatz: Konzert mit den rechtslastigen „High Society“ u.a.

- 10.10.2015: „JUT B6“/Goslar: Grauzonenkonzert mit „Platzverweis“, „Restrisiko“ und den „Lazy Bastards“.

- 11.10.2015: „Monkeys Music Club“/Hamburg: „Hard & Smart Hamburg“ präsentierten rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“.

- 14.10.2015: „Lindenpark“/Potsdam: Rechtsoffenes Konzert mit „The Last Resort“.

Grauzonen- und rechtsoffene Konzerte im Oi!- & Deutschrockbereich im September 2015

Unsere Übersicht über rechtsoffene und Grauzonen-Konzerte im Oi!- & Deutschrockbereich im September 2015. Dieses Mal in etwas abgespeckter Form. Falls Ihr Ergänzungen/Kritik haben solltet, schickt uns bitte wie immer eine Mail:

- 4.9.2015: „Money Honey“/St.Petersburg (Russland): Stark rechtslastiges Konzert mit den „City Saints“, „On the Job“, „Shaved Heads“ u.a.

- 3.-5.9.2015: Niedergörsdorf: “Spirit (from the streets) Festival” – Auch dieses Jahr neben ein paar “linken” Punkbands wie “Slime”, “Normahl” und “Fuckin Faces” mit jeder Menge rechten und rechtsoffenen Bands. U.a. mit „Stomper 98“, „Trabireiter“ (eher schon klassischer Rechtsrock), „Lion´s Law“, „Volxsturm“, „Gumbles“, „Berliner Weisse“, „Dolly D“ (ebenfalls sehr weit rechts), „Rotz & Wasser“ u.v.m.

- 5.9.2015: „Hochbunker“/Kiel-Gaarden: Grauzonenkonzert mit „Ruhestörunk“ u.a.

- 5.9.2015: Sportplatz Bruchhof/Homburg: „Rock am Kehrberg“ mit den Deutschrockbands „Tendenz“ und „Von Herzzen“.

- 11.9.2015: „ATV-Quadclub“/Lintzel: „Lintzeler Rocknacht“ mit der „Böhse Onkelz“-Coverband „Dirk und Durstig“ und „Abschlach“.

- 12.9.2015: „Freilichtbühne“/Lohsa: „4. Deutschrocknacht Lohsa“ mit rechtsoffenen Bands wie „Berserker“, „Roughnecks“, „Verfolgungswahn“, „D.O.F.“ u.a.

- 12.9.2015: „Red River Ranch“/Dudweiler: „Heiss & Laut“-Festival mit den Deutschrockbands „Brennstoff“, „Tendenz“, „Von Herzzen“ u.a.

- 24.9.2015: „Alemannia“/Rüsselheim: „Weekend Warriors on Tours“ mit den stark rechtslastigen „Krawallbrüdern“, den rechten „Martens Army“ und „Restrisiko“.

- 25.9.2015: „Rockcafé“/Nürnberg: „Weekend Warriors on Tours“ mit den stark rechtslastigen „Krawallbrüdern“, den rechten „Martens Army“ und „Restrisiko“.

- 25.9.2015: „Cassiopeia“/Berlin: Grauzonenkonzert mit „Lion´s Law“, „Eastside Boys“ und „The Detained“.

- 26.9.2015: „Bräukeller“/Passau: „Weekend Warriors on Tours“ mit den stark rechtslastigen „Krawallbrüdern“, den rechten „Martens Army“, „Restrisiko“, den rechtsoffenen „The Business“, der RAC-Band „The Agitators“ und den rechtsoffenen „Control“.

Sa. 10.10. R.A.S.H. München presents: Malasuerte Fi Sud

Ausgehtip:

Im Münchner „Backstage“ findet auch dieses Jahr wieder das „Pogorausch-Festival“ statt. Unter dem Motto „no racism, no sexism, no homophobia – just Dance“soll ein Zeichen gegen Nazis und Grauzone gesetzt werden. Dass dieses Vorhaben einfach nur heiße Lust ist, erkennt mensch spätesten beim Line-up! Bands wie „Booze & Glory“, „The Templars“ oder „Secret Army“ sind kein Zeichen gegen die Grauzone. Sie sind die Grauzone! Mit diesem Konzert wollen wir anfangen, wieder die klare Grenze zu ziehen, die es einst gab. Weg mit dieser trüben „Unity“-Scheiße, denn diese ist absoluter Müll!

Konzert mit „Malasuerte Fi Sud“ (Ska Punk aus Florenz)

Die T-Killas mussten krankheitsbedingt ausfallen.
Support: Rotten Shock (Punk, München)

Quelle

Grauzonenkonzert im Bi Nuu in Berlin

Via RASH Berlin-Brandenburg:

Heute vor 10 Jahren organisierten RASH Berlin-Brandenburg und die Antifaschistische Linke Berlin mit Unterstützung von Fire & Flames im damaligen Kreuzberger Kato ein grandioses Konzert mit The Oppressed, Jeunesse Apatride und Freiboiter! Traurig nur, dass im Nachfolgeladen Bi Nuu fast auf den Tag genau 10 Jahre später ein rechtsoffenes Konzert mit den Bullenschubsern, OHL, Evil Conduct und Thee Flanders stattfindet. Das zeigt leider, dass auch in Berlin mittlerweile die rechtsoffenen Teile der Skinheadsubkultur die Szene dominieren (zumindest im Konzertbereich). Für uns ein Ausdruck der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung nach Rechts. Wir kämpfen auf jeden Fall weiterhin für bessere Skinhead Times! Siempre antifascista!