Archiv der Kategorie 'Grauzone'

Abgeordnete über Abwehr rechter Bands: „Es geht nicht um Verbot oder Zensur“

Quelle: taz

Die Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Kai Wargalla will jenseits von Verboten eine Regelung, um rechtsradikale Inhalte bei Konzerten zu unterbinden.

taz: Wenn man vertraglich festlegt, dass verfassungsfeindliches Auftreten von Musikgruppen nicht möglich sein soll, öffnet das ja ein weites Feld: Das könnte genauso gut linke, anarchistische Bands treffen.

Kai Wargalla: Tut es ja nicht. Wir reden hier bei Freiwild über eine Grauzonen-Band, bei der man einfach mal die Texte angucken muss, um zu sehen, dass sie nationalistisch und antisemitisch sind. Ich finde nicht, dass wir das in irgendeiner Weise unterstützen sollten.

Grauzone ist ein gutes Stichwort: In einer Grauzone ist es schwer festzustellen, ob nur die Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden oder Schwerwiegenderes.

Das mag für die Fans schwer zu erkennen sein, es ist aber eindeutig, dass Freiwild mit nationalistischen und antisemitischen Symbolen und Bildern spielt. Das ist der Unterschied, den anscheinend viele nicht verstehen wollen: Dass es natürlich nicht um ein Verbot geht. Denn ein Verbot kommt nur bei strafrechtlich relevanten Dingen infrage. Unterhalb dieser Schwelle wird nichts verboten. Das ist total in Ordnung. Das bedeutet aber nicht, dass diese Band nicht völkisch und antisemitisch ist. Das erkennt man, das ist vielfach belegt, das muss man als Land nicht unterstützen.

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Rechtslastige „Nacht der Subkulturen“

Quelle: Allgäu Rechtsaußen

Im Juni sollen Bands mit rechtsradikalen Verbindungen auf einer Tattoo Convention auftreten. Ein Organisator war Nazi-Skinhead der ersten Stunde. Inzwischen habe er sich einer unpolitischen Szene zugewandt.

»Durch die Tattoo-Convention haben wir viele Menschen an einen Ort zusammengeführt und da wollten wir in diesem Rahmen einfach etwas Gutes tun und diese Chance nutzen«, erklärte Thorsten Krekeler zwei Wochen nach der ersten zusammen mit seiner Frau Michaela Krekeler organisierten Tattoo Convention in der Alsfelder Hessenhalle im Juni 2017 gegenüber Oberhessen Live. Insgesamt zwei Spendenboxen sollen die Veranstalter im letzten Jahr zum Sammeln von Spenden auf ihrem Tattoo Event verteilt haben. Die dadurch gesammelten 800 Euro übergab man öffentlichkeitswirksam der Kinderkrebshilfe Strahlemännchen e.V.

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Böhse-Onkelz-Coverband: Junger Grüner sorgt für Konzert-Absage

Quelle: Hessenschau

Eine Böhse-Onkelz-Coverband darf nicht in Darmstadt auftreten. Obwohl sie sich gegen Rassismus sowie rechte und linke Gewalt ausspricht, sorgte ein junger Grünen-Politiker mit einer Neonazi-Warnung für den entscheidenden Anruf aus dem Büro des grünen Oberbürgermeisters.

Eigentlich wollte die Böhse-Onkelz-Coverband „Stainless Steel“ an diesem Freitag in der Darmstädter Böllenfalltorhalle ein Konzert spielen. Rund 600 Karten waren schon verkauft, berichtete Ralf Wanka vom Veranstalter „The Fun Company“. Mit Kurzentschlossenen und der Abendkasse hatte er gehofft, auf 1.000 Besucher zu kommen. Unter den Onkelz-Coverbands ist „Stainless Steel“ immerhin eine der ältesten und bekanntesten, die die Stücke der Original-Onkelz nachspielen.

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Subcultural Records – Musik für unpolitische Neonazis

Quelle: Antifa Infoblatt

„Das für den 28.10.2017 geplante ,Oi! im Gau‘ fällt aus, da wir auf einmal nicht mehr ins kulturelle Programm der Stadt passen“, jammert die Band „Prolligans“ am 21. Juli 2017 unter der Überschrift: „Viel Feind, viel Ehr“ auf Facebook. Natürlich sei man davon „nicht sonderlich beeindruckt oder von künftigen Planungen“ abgehalten. Keine zwei Wochen später berichtet die Band von ihrem nächsten Rückschlag: „Das Konzert fällt für uns flach, da wir auch diesem Veranstalter nicht angepasst genug sind“. Am 27. Januar 2018 wollten die „Prolligans“ zusammen mit den Bands „Bombecks“ und „Loi!chtfeuer“ beim „Live im Woodys“ in Schleiz in Thüringen auftreten.

Sebastian Lipp
Die seit 2004 in unterschiedlichen Besetzungen aktiven „Prolligans“ vermitteln nach außen gerne den Eindruck einer unpolitischen Oi!-Combo. Tatsächlich handelt es sich um ein RechtsRock-Bandprojekt, das auf eindeutige Aussagen verzichtet. Mehrere Mitglieder der Kapelle aus dem Allgäu und Oberschwaben spielen zugleich in anderen einschlägigen RechtsRock-­Bands wie „Faustrecht“, „Hard As Nails“ und „Smart Violence“ mit.

Rechts-Rock-Label

Sämtlich wurden diese Bands von „Oldschool Records“ produziert und vertrieben. Das ist kein Zufall. Benjamin Einsiedler, der Betreiber des Allgäuer RechtsRock-Platten­label „Oldschool Records“ (OSR), versucht sich seit 2014 mit seiner Label-Ausgründung „Subcultural Records“ (SCR) neue Absatzmärkte zu erschließen. SCR gibt sich betont subkulturell und sucht Anschluss an Oi!-Skins. Das Projekt erweist sich als ein Versuch, diese vorgeblich unpolitische Skinhead-Szene mit eindeutigen RechtsRock-Bands zusammenzubringen.

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Wie Klaus Farin zum Böhsen Onkel wurde

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Der korrekte Kampf gegen rechts und sein tollstes Opfer: Wie Klaus Farin, linker und langhaariger Experte für Pop- und Jugendkultur, plötzlich „problematisch“ wurde.

Skinheads, die Älteren werden sich erinnern: Das waren Jugendliche, die freiwillig Glatze trugen. Überwiegend Jungs. Wenn Mädchen dabei waren, hatten sie ihre Haare so wie heute nur noch der Sänger Paul Weller, oben Igel und an den Schläfen lang, was vielen von ihnen aber immer noch besser stand als Weller.

Das letzte Mal Schlagzeilen gemacht haben Skinheads vor ein paar Jahren, als einige in Berlin-Friedrichshain der Antifa in die Hände gerieten, irrtümlich: Es hatte sich bei den Skins um homosexuelle Männer gehandelt, die auf dem Weg zu einer Fetisch-Party waren und mit der Art von Skins, um die es den antifaschistischen Kampfgruppen ging, so viel zu tun hatten wie die Mitglieder der Village People mit Cowboys und Indianern. Aber das harte Image hatte Gründe. Skinheads standen im Ruf, gewaltfreudig und rechts zu sein, was viele von ihnen auch waren. Jedenfalls diejenigen, die nicht gewaltfreudig und links waren. Oder nur gewaltfreudig. Oder nicht mal das.

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Nazipunk in Sachsen – zwischen Subkultur, Kameradschaftsszene und NSU

Quelle: Don‘t call it music

1994 in Riesa gegründet, ist “Selbststeller” eine der dienstältesten Nazibands in Sachsen. Ähnlich wie die ebenfalls aus Riesa stammenden Nazibands “Die Weissen Riesen” und “Bürgerwehr” kann man die Rechtsrocker von “Selbststeller” dem internationalen “Blood & Honour”-Netzwerk zuordnen. Regional ist die Band an die Kameradschaft “Bootboys Riesa” angebunden, die ebenfalls seit den Neunziger Jahren besteht. Deren Kürzel “22” (“BB”) findet man auf Kleidung und CDs der Band, die ihre Musik selbst als “Zankrock” bezeichnet.

Sänger der Naziband “Selbststeller” ist der langjährig aktive Neonazi Axel T. aus Riesa. Die erste Gitarre spielt der ebenfalls aus Riesa stammende Berufssoldat Nico H., am Schlagzeug sitzt Volker H.. Den Bass spielt seit einigen Jahren Teresa R. (geborene T.) aus dem ostsächsischen Wilthen. Ihr Ehemann Morris “Miesl” R. war bis Anfang 2017 zweiter Gitarrist. Er wurde im Frühjahr 2017 durch den Neonazi Tom H. aus Riesa ersetzt.

“Selbststeller” sehen sich selbst zwar selbst als Punkrock-Band und sind dadurch auch innerhalb der oft als “Graunzone” bezeichneten rechtsoffenen Szene beliebt, ihre Texte sprechen allerdings eine klare Sprache. Auf ihrem im Jahr 2010 beim Nazilabel “OPOS Records” erschienenen Album “Bumm Bumm Rattatta Klick Klack Peng” heißt es etwa in dem gleichnamigen Lied, das sich drohend gegen Geflüchtete richtet: “Wir treten euch entgegen mit Wort und Ton, doch es bleibt nicht bei Gitarre, Schlagzeug, Bass, Mikrofon, denn wir befreien die Nation aus euren Fängen mit Bumm Bumm Rattatta Klick Klack Peng.”

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9./10.12.2017 Berlin: Zweimal rechtsrockaffine Konzerte in Friedrichshain und Lichtenberg?

Quelle: RASH Berlin-Brandenburg

Morgen Abend soll mitten in Berlin-Friedrichain ein stark bräunliches Oi-Konzert im „Abgedreht“ (https://www.facebook.com/abgedreht.klub/) stattfinden (siehe: https://www.facebook.com/events/1728252917468665/?ti=cl). Wir bitten Euch alle dem Abgedreht auf Ihrer Facebook-Seite mal ordentlich die Meinung zu sagen! Das Konzert gehört definitiv abgesagt! Smash the RAC! Infos zur Band findet Ihr u.a. hier und hier.

Am Samstag soll in der „Bunten Kiste“ am Roederplatz in Lichtenberg übrigens ein weiteres rechtsoffenes/RAC-affines Konzert stattfinden. Die „Do Oi! Yourself-Crew“ lädt zum mittlerweile 6.Mal zum Tanze ein (siehe: https://www.facebook.com/events/125195058219336/?ti=cl). Wie bereits in der Vergangenheit sollen auch dieses mal wieder Rechtsrockfreunde auf der Bühne stehen. „The Repeaters“ sind auf ihrem Facebookprofil mit T-Shirts von einschlägigen RAC-Kapellen wie „Condemned 84″ oder „Short Cropped“ zu sehen. Die Band „Schuldspruch“ aus Berlin hatte wiederum keine Problem in der Vergangenheit Rechtsrockkonzerte mit Bands wie „Bombecks“, „Martens Army“ oder den „Roials“ zu spielen. Auch hier rufen wir unsere Leser*innen dazu auf Beschwerdemails an die „Bunte Kiste“ oder die Lokalpolitik zu schreiben! Kein Raum für Rechtsrock und Mimikri-Nazis – nirgendwo!

Dennis “Denny” S. – von der Skinhead-Krake zum NS-Hardcore-Kid

Der am 19. November 1973 geborene und im Raum Mansfeld (Sachsen-Anhalt) lebende Dennis S. war in den Neunzigern vor allem als Sänger der “unpolitischen” Oi-Band “Kampfzone” bekannt. Gemeinsam u.a. mit Holm G. (Schlagzeug) bestritt “Denny” zahlreiche Konzerte in der Grau- und Braunzone.

Holm G. war früher bei der Oi-Band “Restrisiko” aktiv und an der Gründung des Labels “Bandworm Records” aus Magdeburg beteiligt, stieg allerdings nach einiger Zeit aus dem Vertrieb aus. Später spielte G. bei “Last Riot” um Rene S. aus Köthen und – zusammen mit Dennis S. – bei der Naziband “Commieknockers”, die sich bald in “Strongside” umbenannte. Aktuell sitzt Holm G. bei der Berliner Naziband “Kraft durch Froide” am Schlagzeug.

Dennis S. wirkte auch in den Bands “Hässlich” und “Hate Soldiers” mit. “Hate Soldiers” war die Band von Marcel M. (Gesang), dem Bruder des bekannten Neonazis Enrico M., auf dessen Grundstück in Allstedt-Sotterhausen bis heute ein Großteil der Rechtsrock-Konzerte in Sachsen-Anhalt stattfinden. Der Band soll auch der örtliche NPD-Kommunalwahlkandidat Maik R. angehört haben. Die “Hate Soldiers” lösten sich 2008 auf, weil der Schlagzeuger Christian K. eine mehrjährige Haftstrafe antreten musste. Er hatte sich im Januar 2007 an einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Sangershausen beteiligt, im Anschluss an eine Feier bei Enrico Marx.

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Morrissey ist jetzt ein alter, ideenloser Verschwörungstheoretiker

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Sein neues Album „Low in High School“ zeigt, wie aus dem coolen Arbeiterjungen aus Manchester, der gegen das Establishment aufbegehrte, ein Apologet des Rechtspopulismus werden konnte.

Steven Patrick Morrissey hatte einen Traum. Er träumte davon, eines Tages neben der Flagge Großbritanniens stehen zu können und sich nicht schämen, sich nicht wie ein Rassist fühlen zu müssen. Er träumte davon, dass seine Landsleute eines Tages die Schnauze voll haben würden von Labour und von den Tories, den großen Volksparteien.

Das war 2004, die Solokarriere des ehemaligen Smiths-Sängers lag da schon ein paar Jahre lang brach. „Irish Blood, English Heart“, der Song zum Traum, war Morrisseys großer Comeback-Hit. Weiter problematisch fand man das damals nicht. War ja immer noch derselbe Morrissey, der Margaret Thatcher einst den Tod auf der Guillotine gewünscht hatte, der Retter der verlorenen Teenager der Achtzigerjahre, der Arbeiterjunge aus Manchester, der gegen das Establishment aufbegehrte – was bis vor nicht allzu langer Zeit ja noch ein linker Kampf war.

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Grauzonen – Bildungsmaterial zu rechten Lebenswelten

Quelle: a.i.d.a. Archiv

Die „Agentur für soziale Perspektiven“ hat mit „Grauzonen – Rechte (jugendliche) Lebenswelten in Musik und im Sport“ einen über 400 Seiten starken Ordner als methodisch-didaktische Handreichung herausgegeben, der eine Auseinandersetzung mit den Thematiken in unterschiedlichen Kontexten (schulisch und außerschulisch) ermöglicht.

Von Igor Netz

Die anhaltenden gesellschaftlichen Rechtstendenzen finden in unterschiedlichen Bereichen ihren Niederschlag. Nicht zuletzt sind davon jugendliche Subkulturen betroffen. Das Phänomen von rechten jugendlichen Lebenswelten ist bei weitem nicht neu. Für die Bundesrepublik kann es ungefähr in die Zeit der Adaption der britischen Skinhead-Bewegung datiert werden. Die ersten Skinheads waren nicht unbedingt rechts. Die Mehrzahl begriff sich als unpolitisch oder als sogenannte Sharp-Skins (Skinheads Against Racial Prejudice). Vor allem das dem Skinhead-Kult immanente Bild von viriler Männlichkeit dürfte jedoch ein Andocken an rechtsgesinnte Inhalte erleichtert haben. Früh gründeten sich auch rechte Bands wie „Endstufe“ (1981), „Böhse Onkelz“ und „Kraft durch Froide“ (1982, mit dem Schlagzeuger Andreas Pohl, der unter anderem in der neonazistischen „Nationalistischen Front“ aktiv war). Auch der Fußball bietet mit Nationalismus, Männlichkeitskult und Homophobie sowie einer ausgeprägten Gruppenidentifikation unterschiedliche Angebote, die Brücken zu rechten Weltbildern sein können.

Das Team des Vereins „Agentur für soziale Perspektiven“ (ASP) hat mit „Grauzonen – Rechte (jugendliche) Lebenswelten in Musik und im Sport“ einen über 400 Seiten starken Ordner als methodisch-didaktische Handreichung herausgegeben, der eine Auseinandersetzung mit den Thematiken in unterschiedlichen Kontexten (schulisch und außerschulisch) ermöglicht. Die Herangehensweise der Autor_innen, die selbst als Antifaschist_innen aktiv sind, ist durch eigene Affinitäten zu Sport- und Musiksubkulturen geprägt. Ein Zugang, der in der vorliegenden Publikation für ein hohes Maß an Kompetenz spricht.

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Wie die ‚Bild‘-Zeitung eine Massenschlägerei unter Linken erfand

Quelle: Vice

„Sie dachten, es wären Rechte: Linke verprügeln aus Versehen Linke!“, berichtete die Bild-Zeitung am Sonntag. Stattgefunden haben soll die Massenschlägerei Freitagnacht in Leipzig-Connewitz, das als linksautonomes Zentrum der Stadt gilt. „20 Vermummte mit Schlagstöcken und Pfefferspray“ – mutmaßlich Linke – hätten eine Gruppe von sechs Personen angegriffen – ebenfalls mutmaßlich Linke – und das alles aufgrund eines Missverständnisses. Die skurrile Meldung wurde auf Facebook über 20.000 Mal geteilt, auch vom AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier. Er wittert die Antifa dahinter und kommentierte: „In […] Leipzig herrscht seit Längerem die rote SA.“ Maiers Berliner AfD-Kollege Carsten Ubbelohde schrieb auf Twitter: „Solche Geschichten kann man sich nicht ausdenken … #Antifa“. Kann man sich eben doch, denn der Bild-Bericht ist mehr als fraglich.

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…Im Zweifel für mich!

Krawallbrüder und ihr Umfeld:

Eine der bekanntesten und kommerziell erfolgreichsten Bands aus der Skinheadszene sind seit Jahren die Krawallbrüder. Neben dumpfen Männlichkeitskult, Sexismus und Hedonismus wird ihnen auch seit Jahren Verbindungen zu Neonazis vorgeworfen oder zumindest keine eindeutige Positionierung. Aber was ist da eigentlich dran?

Die Krawallbrüder gründeten sich 1993 im Saarland unter dem Namen Frontal, benannten sich nach einer Ermittlung vom VS, da es eine offen neonazistische Band namens „Frontal“ gab dann in „Krawallbrüder“ um. Laut eigener Aussage gab es in der Gründungszeit Kontakte zu rechten Skinheads in Saarlouis, von welchen sich zwar später distanziert wurde, Verbindungen ins teils rechtsextreme Milieu bestehen aber nach wie vor. So fungierten beispielsweise Frei.Wild. Als Vorband der Krawallbrüder und auf dem Label „KB-Records“ des Frontsängers Pascal sind diverse rechte Bands zu finden die personelle Beziehungen in Blood&Honour Strukturen pflegen. Die Band selbst spendet regelmäßig an linke Vereine, propagiert in ihren Texten aber eben auch den Zusammenhalt einer Szene, wo es egal ist wie jemand politisch drauf ist, womit eben Neo-Faschist*innen in die Hände gespielt wird.

Auf dem Label „KB-Records“ sind beispielsweise die „Prolligans“. Die Prolligans können als eine Vorzeigeband der Grauzone bezeichnet werden, auf ihreer Erstveröffentlichung „Allzeit Bereit“ die als kostenlose Beilage bei Bestellung bei KB-Records dabei war, heißt es im Song „Prolligans“ noch:

„Wir Vereinigen Punks Und Skinheads Mit Zünftigen Parolen Wir Ziehen Durch Die Gassen –Unser Hobby Nazis Versohlen Hier Kommt Die Volle Dröhnung Der Suff Ist Unser Leben Das Aroma Der Verwöhnung – Jetzt Lassen Wir Die Bude Beben“

wenige Jahre später wird allerdings mit der schwedischen Blood&Honour-Band Pitbullfarm aufgetreten und Sänger Norbert tritt in Shirts dieser Band ebenfalls auf.

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Stomper 98 – Konzert in Herrenberg – Fuck the Greyzone!

Quelle: Indymedia

Im Jugendhaus Herrenberg soll am 17. Oktober ein Konzert mit der Band Stomper 98, die der Grauzone zuzuordnen ist, stattfinden. Der Veranstalter behauptet, dass sich die Band in Interviews vollständig von ihrer rechten Vergangenheit entfernt haben soll und die aufgeführten Beweise, dass sie sich nach wie vor in einem rechten Sumpf bewegen seien veraltet. Die ursprünglichen Auslöser für die Debatte um Stomper 98 mögen vielleicht einige Jahre zurück liegen, von einem Abwenden von der rechten Wertewelt ist die Band aber noch weit entfernt.

Stomper-Sänger Sebastian Walkenhorst pflegte noch bis lange nach seinem Ausstieg aus der aktiven Neonaziszene Kontakte zu Rechten. Walkenhorst hat sich zwar von faschistischen Strukturen losgesagt, sich den Rückweg dorthin aber nie verbaut, was in der Regel durch klare Distanzierung und Offenlegen von Informationen geschieht. Das heißt, dass Kontakte, vor allem über die Musikszene, nach wie vor bestehen. Ab 2008 tauchten immer wieder Fotos von Stomper- Mitgliedern mit Anhängern des rechten Musiksumpfes auf (Bspw. Walkenhorst mit Endstufe-Sänger oder Flacke mit Faschistin Heidi S.).

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„Skinhead Way of Life“ und Nazi-Inhalte: Die Band „Smart Violence“

Quelle: Lotta-Magazin

In den vergangenen Jahren erfreuten sich RechtsRock-Bands, die sich stilistisch an Metalcore und Hardcore orientierten, einer großen Beliebtheit in der Szene. Die nordrhein-westfälische Band „Smart Violence“ hält hingegen weiterhin den Skinhead-Kult hoch und möchte zurück zu den angeblichen „glory days of R.A.C.“ Ihre Songtexte drehen sich aber nicht nur um den „Skinhead Way of Life“, sondern sind ebenso deutliche Bekenntnisse zur neonazistischen Ideologie.

Die Band Smart Violence gründete sich 2012 und brachte noch im selben Jahr die Demo-CD „hard hitting skinhead rock“ bei Old School Records, einem der führenden deutschen Label für RechtsRock, heraus. Die Bandmitglieder sind keine Szene-Neulinge, sondern können zum Teil auf jahrelange Erfahrung im neonazistischen Musik-Bereich zurückgreifen. Der Kern der Band besteht aus ehemaligen Mitgliedern der 2002 gegründeten Angry Boot Boys. In Interviews erklärte Smart Violence, sie habe sich gebildet, weil Angry Boot Boys eine längere Pause absolvieren würde. Aufgelöst hätte sich die Band aber nicht.

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Zu rechts für’s Oi-Konzert

Quelle: Der Blick nach Rechts

12.10.2017 – Wegen ihrer Verbindungen in Neonazi-Kreise wurde die Band „Southern Rebels“ am Donnerstag von einem Konzert in Augsburg ausgeladen. Die Skinhead-Rocker sollten am 21. Oktober zusammen mit unpolitischen und Grauzone-Bands ein Konzert in Augsburg geben.

14 Euro sollte es kosten, das „Herbst GrOIl Konzi“. Auf der Facebook-Seite des Veranstalters des Konzerts in der Augsburger Kradhalle heißt es, auf „Antifa und Naziköpfe können wir verzichten“. Telefonisch darauf angesprochen, dass die „Southern Rebels“ Verbindungen in Neonazi-Kreise unterhielten, sagte der Veranstalter Tobias L. am Donnerstag zunächst, dass ihm die Teilnahme zwei der Bandmitglieder an einem Neonazi-Konzert bekannt sei. Diese seien damit konfrontiert worden und hätten sich schriftlich vom Rechtsextremismus distanziert. Trotzdem werde er die Vorwürfe gegenüber der Band prüfen und dann über eine mögliche Absage entscheiden.

Wenige Minuten nach dem Telefonat teilte L. über seinen privaten Facebook-Account mit, man habe „über mehrere Ecken erfahren das eine Unserer Bands in der Rechten Ecke Aktiv ist das wollen und tolerieren wir nicht“. (Fehler im Original) Man habe die Band aus dem Programm genommen. Wenig später schreiben die „Southern Rebels“ auf Facebook: „Aufgrund medialer Hetze und dem schlechten Ruf unseres Labels wurden wir ausgeladen!“ Ein weiteres Konzert mit den „Southern Rebels“ ist am 8. Dezember in Berlin geplant.

Bei dem Konzert in der Augsburger Kradhalle am 21. Oktober sollten dem ursprünglichen Flyer nach die „Southern Rebels“ aus Landsberg, die wegen umstrittener Auftritte – etwa im Thüringer Rechtsrock-Lokal „Skinhouse Menfis“ – als Grauzone-Band geltende Gruppe „Lammkotze“ aus Baden-Württemberg sowie die Streetrock-Band „Promilleritter“ aus Neu-Ulm und die „Sachsenjungs“ aus Freiberg spielen. Die Punkrock Band „Die Römer“ aus Friedberg sollte ebenfalls performen, hat ihren Auftritt aber einen Monat vor dem Konzert laut Veranstalter wegen beruflicher Gründe abgesagt. Auch die „Sachsenjungs“ tauchen auf einer aktualisierten Version des Konzert-Flyers nicht mehr auf, dafür sollen „Hardfive“ einspringen.

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Grauzone in besetztem Haus in Luckenwalde

Quelle: Neues Deutschland

Rätselhaftes Rechtsrockkonzert im linksalternativen Projekt Trebbe 12

Am Haus Nummer 12 ist die Trebbiner Straße in Luckenwalde besonders schmal, da sie durch ein Baugerüst verengt wird. Es stehen aber keine Arbeiter auf dem Gerüst, um einen der zahlreichen Schäden am Gebäude auszubessern. Vielmehr scheint es darum zu gehen, lockere Steine oder Dachziegel daran zu hindern, auf die Fahrbahn zu poltern und einen Unfall auszulösen.

Am Hauseingang befindet sich kein klassisches Klingelschild. Stattdessen ist ein Zettel angenagelt, auf dem zwölf Namen stehen, wobei ein weiblicher Name durchgestrichen und durch einen männlichen Namen ersetzt ist. Links vom Eingang steht eine kleine Seitentür einen Spalt breit offen. Der Blick fällt in einen dunklen, fast kahlen Raum. Es könnte gut sein, dass dort die Konzerte stattfinden, die im Internet angekündigt sind.

Der Altbau Trebbiner Straße 12, szenetypisch kurz Trebbe 12 genannt, soll seit dem Jahr 2000 besetzt sein. Es findet sich der Hinweis, dass die Bewohner bis heute keinen Mietvertrag haben. Es gibt auch eine alte Ankündigung, wonach am 23. Mai 2009 ein NPD-Aufmarsch an dem Haus vorbeiziehen wollte. Dies sei »nicht nur eine Provokation, sondern eine direkte Kampfansage von rechts«, hieß es. In den letzten Wochen habe es in Luckenwalde vermehrt Übergriffe auf Linke, Punks und Hausbewohner gegeben, in den vergangenen Jahren immer wieder auch Angriffe auf die Trebbe 12. Kreativer Widerstand sei gefragt, um den NPD-Aufmarsch nicht durchzulassen. Wenn genug Gegendemonstranten am Bahnhof erscheinen, »werden die ›Kameraden‹ gar nicht erst aussteigen«, hoffte die Hausbesetzerszene, die zu einer solchen Gegendemonstration mobilisierte.

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Oi!-Punk mit rechtsgerichtetem Anlitz

15.03.2017 – Berlin – Am Samstag soll an unbekanntem Ort in „Ostberlin“ ein Szenekonzert der Oi! und Streetpunk-Community stattfinden. Aufgelistet sind auch Bands aus dem RAC-Umfeld.

Werbung für das Oi! Punk-Spektakel am Samstag; (Screenshot)
Es standen nur 100 Tickets zur Verfügung, eine Abendkasse gibt es nicht, die Nachricht „ausverkauft“ ließ nicht lange auf sich warten: Für den 18. März wird seit Jahresbeginn ein Szenekonzert der Oi!- und Streetpunk-Community in „Ostberlin“ beworben, bei dem es aber eine unübersehbare offene Toleranz für nationale und rechtsgerichtete Gesinnung gibt. Das verdeutlicht das Line-Up der Bands.

Aufgelistet werden die 2009 gegründeten „Bullenschubser“ aus der Hauptstadt, die ihren neuen Tonträger präsentieren wollen. Das Quartett zeichnet für die Kartenvergabe verantwortlich und pflegt Freundschaften in RAC-Kreise (Rock Against Communism). Im RAC-Umfeld tummeln sich ebenfalls seit Jahren die „Schusterjungs“ aus Weißenfels (Sachsen-Anhalt). Die Band besitzt unter anderem Kontakte zur Rechtsrock-Combo „Abtrimo“ aus Hamburg, mit der sie konspirativ vorbereitet im Februar des Vorjahres in Friedland (Mecklenburg-Vorpommern) auftrat. Als dritte jetzt vorgesehene Band ist „Skinfront“ benannt, die ebenfalls in Weißenfels beheimatet ist. Die immer noch erwähnte Berliner Gruppe „Bierballistik“ hingegen hat ihren Auftritt inzwischen abgesagt. (hf)

Quelle

„Bullenschubser“? Umschubsen! – Informationen zur rechten Berliner Skinhead-Szene und darüber hinaus

konspiratives Konzert der Band „Bullenschubser“, zusammen mit „Schusterjungs“ im März 2017
Seit rund 8 Jahren bewegt sich die Berliner Oi-Punk Band „Bullenschubser“ auch in der linken Subkultur Berlins. Mal als Bühnenact im Kreuzberger Binuu, oft als gern gesehene Kundschaft im Core-Tex und zum Saufen im „Abgedreht“ in Friedrichshain. Seit ihrer Gründung wird ihnen immer wieder eine Nähe zur sogenannten Grauzone, wie auch zur extrem rechten RAC-Szene (Rock Against Communism) nachgesagt, die allerdings bisher nur schwammig belegt werden konnte. Aufgrund anstehender Konzerte der Band in Berlin und Potsdam möchten wir im Folgenden Informationen zur Band offen legen, damit KonzertveranstalterInnen und Läden den „Bullenschubsern“ auch argumentativ eine Absage erteilen können.

Unterschiedliche Konzepte

„Bullenschubser“ waren in den letzten Jahren immer auf die Sympathie verschiedener linker, subkultureller Clubs angewiesen, denn ihr Ruf eilte ihnen immer voraus. Anders erklärt sich der Auftritt im Kreuzberger Club „BiNuu“ im Oktober 2015 nicht, wo sich „Bullenschubser“ mit den „Thee Flanders“ die Bühne teilen konnten. Gesponsert war die Veranstaltung vom Core Tex, eine Kreuzberger Instanz der Hardcore und Punk-Szene. Dass diese Möglichkeit für die Band eine seltene Chance für eine große Bühne darstellt, lässt die Historie der Auftrittsmöglichkeiten vermuten. Denn wenn selbst die kleinen, oft unbekannten Locations nicht herhalten können, verlässt sich die Band vor allem auf Orte wie das Berliner „Blackland“ – welches bereits durch Auftritte diverser rechter Metalbands bekannt geworden ist – oder weicht auf ein Konzept der extremen Rechten aus: konspirativ organisierte Konzerte, wo die BesucherInnen entweder durch eine Info-Nummer wenige Stunden vor dem Konzert vom Ort des Geschehens erfahren, oder wie im Falle des „Bullenschubser“-Konzerts am 18. März 2017 durch den Kauf eines Tickets.

Ähnlich wurde es mit einer Veranstaltung im Sommer 2016 gehalten. Angekündigt wurden die Bands „Condemned 84“, „Schusterjungs“, „Voice of Hate“, „Anti Clockwise“ und als Haus-und Hof Band der Veranstaltung: „Bullenschubser“. Das Konzert konnte schlussendlich gut besucht und ungestört in Brandenburg über die Bühne gehen. Hinter der Veranstaltung stand eine Konzertgruppe die sich „Oi! The new (old) breed“ nennt und maßgeblich von Tim (Breyer/Müller als Pseudonym bei Facebook) , Bassist bei „Bullenschubser“, und einem „Tom Köhler“ initiiert wurde. Die konspirative Organisation hatte Gründe, betrachtet man das Line-Up des Abends genauer:

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Braunzonenkonzert in links-besetztem Haus?

Am 11.03.2017 sollen drei Bands mit zweifelhaften Hintergrund in dem besetzten Haus „Trebbe 12“ in Luckenwalde (Brandenburg) auftreten. Sie stammen aus Magdeburg, Bremerhaven, Wismar und spielten auch schon in dem besetzten Haus. Beworben wird das Konzert unter anderem vom ungarischen Ableger des neonazistischen Musiknetzwerks „Blood & Honour.“

Die Trebbe 12

Die „Trebbe 12“, in der Trebbiner Straße in Luckenwalde, wurde im Jahr 2000 von Jugendlichen und jungen Erwachsenen besetzt. Die Nutzerschaft der „Trebbe 12“ rühmt sich damit, dass man weiterhin keinen Vertrag und somit noch einen Besetzerstatus habe. Neben einem Konzertraum und einer Kneipe hat das Objekt Wohnräume für bis zu 20 Menschen.
Inzwischen scheint man sich vom ursprünglich linken Anspruch des alternativen Lebens und des Freiraums „emanzipatorischen Austausches“, wie es auf der Webseite heißt, distanziert zu haben. Bei vergangenen Konzerten gab man Flugblätter als Werbemittel heraus, auf denen vor politischer Unkorrektheit gewarnt wurde. Gleichzeitig nutzte man das antifaschistische Symbol, bei dem ein Hakenkreuz in einen Mülleimer entsorgt wird, und erweiterte es um das kommunistische Symbol dem Hammer und der Sichel. Sie beziehen dabei Position gegen sog. „Extremismus“, bzw. sehen sich als ein Raum, der frei von Politik sein soll.
Ebenfalls teilt der Facebook-Account der „Trebbe 12“ Inhalte von rechten und verschwörungstheoretischen Facebook-Seiten, wie „KenFM“, „Der Wächter“, „Freie Medien“ oder Texte, die sich gegen sog. „Linksfaschisten“ richten.

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Drahtzieher im braunen Netz: Marvin Vogelsang

„Recherche38″ schreibt:

Der 26-jährige Braunschweiger Marvin Vogelsang gilt als einer der einflussreichsten Personen der Neonazi-Szene in der Region. Vogelsang gehört zur NPD-Jugend »Junge Nationaldemokraten« (JN), ist im Rechtsrock-Netzwerk »Honour & Pride« aktiv und war Mitbegründern der neonazistischen »Aktionsgruppe38« und des „Kreisverbandes Braunschweiger Land“ der Partei »Die Rechte«.

Vogelsang agiert dabei meist als Drahtzieher im Hintergrund, kümmert sich z.B. um die Organisation und die Finanzen der Gruppen und Räumlichkeiten in Vereinsheimen und ähnlichem für Treffen, Veranstaltungen, Partys, Liederabende und Rechtsrockkonzerten an. In der Öffentlichkeit, z.B. bei rechten Aufmärschen oder Kundgebungen, tritt er eher selten in Erscheinung. Marvin Vogelsang studiert derzeit an der TU Braunschweig und ist dafür von seinem Arbeitgeber, einem Großunternehmen aus der Region, freigestellt.

Von der »Kontaktgruppe« über die »AG38« zur Partei »Die Rechte«

Im Herbst 2011 entstand die »Kontaktgruppe Braunschweig«, die zum Ziel hatte die „gemeinsame Freizeitgestaltung“ und den „Austausch zwischen „Kameraden/innen aus der Umgebung“, z.B. durch ein monatliches „Kameradschaftstreffen“ zu befördern. Sie sollte dazu dienen, die zu dieser Zeit eher lose und unstruktierte rechte Szene und die vereinzelten Aktivisten und Sympathisanten in der gesamten Region besser zu vernetzen. Zur »Kontaktgruppe« wurden Personen eingeladen, die der organisierten Neonaziszene und deren Umfeld angehörten, aber auch Personen, die bis dahin eher der sogenannten Grauzone zwischen „unpolitischer“ Oi-Skinhead/Punkszen und der eher subkulturell geprägten Nazimusikszene zugerechnet wurden. Die »Kontaktgruppe« hatte eine Internetseite (www.kontaktgruppe-bs.net), deren Inhaber laut Auskunft des Providers Marvin Vogelsang war. Er verwaltete auch die Facebook-Gruppe, über die die »Kontaktgruppe« sich vernetzte. Marvin Vogelsang soll außerdem zur Gruppe »BS Aktiv« gehört haben, die bis auf einen Aufkleber, der eine Gruppe vermummter vor dem Denkmal des Herzogs Carl Wilhelm Ferdinand zeigte, nicht weiter auffiel.

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