Archiv der Kategorie 'Hammerskins'

Versteckspiel mit schlechter Tarnung

Via Sachsen-Anhalt Rechtsaussen:

Identitärer Rapper Komplott nutzt Proberaum von Magdeburger Rechstrockbands

AfD-Abgeordnete gründeten mit Rechtsrockmusikern und Neonazis eine Burschenschaft
Nachdem im vergangenen Jahr bekannt wurde, dass der Identitäre-Rapper Komplott nicht aus Halle kommt und sich hinter diesem Namen der Neonazi Patrick Bass aus Heidelberg verbirgt, wurde es scheinbar kurz ruhig um den von IB-Faschisten gefeierten Künstler des „identitären Rap“. Nach der Veröffentlichung verließ Bass Berichten zufolge fluchtartig seine Wohnung und löschte verschiedene Accounts in sozialen Medien. Einige Monate später war Komplott wieder bei Instagram und Facebook aktiv. Am 22. Oktober 2017 veröffentlichte der Leipziger Identitäre Alexander „Malenki“ Kleine ein Video mit dem Rapper auf seinem Youtube-Kanal. Zu Beginn, um das folgende Interview anzukündigen, steht Kleine mit seinem Hund auf einem Hinterhof und gibt an „tief irgendwo in Dunkeldeutschland“ zu sein. Im Hintergrund ist die alte Diamantbrauerei in Magdeburg zu erkennen. Wenig später sind Kleine und Bass in einem Bandproberaum zu sehen. Es handelt sich um den Proberaum der Rechtsrockbands Mortuary, Painful Life und Agharta.

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Parlez-vous Nazideutsch?

Quelle: „Zeit“

Seit Jahren fahren rechtsextreme Deutsche in französische Grenzorte, um dort ungestört zu feiern. Nun bereitet ein SS-Gedenkstein den Organisatoren Probleme.

Kein Supermarkt, der Bus fährt nur alle paar Stunden, an jedem zweiten Haus hängt ein „Zu Verkaufen“-Schild: Das lothringische Volmunster hat vieles mit deutschen Dörfern gemeinsam. In einem Punkt unterscheidet sich der französische Grenzort mit 800 Einwohnern aber von der heimischen Provinz: Volmunster ist ein Anlaufpunkt für Verehrer des Nazi-Regimes aus ganz Europa. Französische Medien berichten immer wieder über von Deutschen organisierte Rechtsrock-Konzerte. Sie finden mindestens einmal im Jahr auf einem privaten Grundstück im Ortsteil Eschviller statt.

Folgt man den Einfamilienhäusern mit den schlichten Fassaden aus dem Ort hinaus auf einen Feldweg, stößt man auf einen freistehenden Garten. Im Gras liegen leere Bierflaschen und -dosen, es gibt eine Grillstelle, in der Mitte steht eine Bühne. Gleich am Eingang prangt auf einer Metallplatte ein Sticker der „Jungen Freiheit“ mit einem durchgestrichenem „P.C.“: Political Correctness unerwünscht.

Was das praktisch bedeuten könnte, ist nun durch die örtliche Tageszeitung Républicain Lorrain bekannt geworden. Auf dem Grundstück stand eines Morgens ein Gedenkstein zu Ehren einer Waffen-SS-Einheit. „Wir haben am Donnerstagmorgen von der Existenz des Gedenksteines erfahren“, sagt Jean-Luc Jaeg, der zuständige Staatsanwalt. Die Tafel habe sich gut sichtbar auf dem Feld eines Deutschen befunden und sei noch am selben Tag entfernt worden. Mittlerweile ermittelt die örtliche Polizei gemeinsam mit einer nationalen Sondereinheit gegen den Grundstücksbesitzer, wegen „Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

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Das NS-Hardcore-Imperium

Quelle: EXIF

Ein Einblick in ein neonazistisches Wirtschaftsimperium aus NS-Hardcore (NSHC) und Kampfsport. Von «Leveler Records», «Terrorsphära» und «Überzeugungstäter» über «Wardon 21» und «Greifvogel Wear» hin zum «Kampf der Nibelungen».
Ein Nebelhorn ertönt: «Leveler Records» wird eingeblendet, noch mal ein Nebelhorn, «H.-Photography» erscheint, beim 3. Nebelhorn das Logo von «AD Versus Media». Zuletzt dann mit «Terrorsphära – Kampfansage» Interpret und Liedtitel, bevor die vermummten Musiker loslegen. Über siebenhundertausend Aufrufe hat das professionell aufgemachte Musik-Video bei Youtube bisher erreicht, welches zu Promotionzwecken zur Gründung des Labels «Leveler Records» produziert wurde. Das inzwischen schon über zwei Jahre alte Video zeigt deutlich, wie sich die NSHC-Szene weiterentwickelt, sich von der alten Rechtsrock-Ästethik verabschiedet und ihr Marketing professionalisiert hat. Rechtsrock als Rekrutierungsfeld, Vernetzungsort und Finanzquelle für die extreme Rechte erlebt durch diese Entwicklung gerade im Bereich des NSHC eine Verjüngungskur. Zusätzlich entstehen Überschneidungen und Verbindungen in die organisierte, neonazistische Kampfsportszene. Einende Elemente dieser beiden Strömungen sind ihr moderner, elitärer und militanter Anspruch innerhalb der neonazistischen Bewegung. Beispielhaft soll das im Folgenden anhand des Netzwerks um das Label «Leveler Records» gezeigt werden.

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Nazi-Musiklabels – Agitatoren und Profiteure

Quelle: Don‘t call it music

Neonazi-Musik ist nichts ohne ihre Vertriebskanäle. Musiklabels und Handelsunternehmen produzieren, bewerben und verkaufen Tonträger von Nazibands, produzieren Merchandise-Artikel und verbreiten die nationalsozialistische Ideologie auch über das Internet. Fünf der bundesweit bedeutendsten und umsatzstärksten Labels, allesamt mit angeschlossenem Versandhandel, stellen wir heute vor. Jedes einzelne von ihnen dürfte einen sechsstelligen Jahresumsatz aufweisen.

PC Records

Um das Jahr 2000 herum in Chemnitz (Sachsen) gegründet, entstammt das Musiklabel “PC Records” dem Umfeld der sächsischen “Blood & Honour”-Sektion. Gründer Hendrik L. steht aber nicht nur “Blood & Honour” nahe, sondert ist auch Mitglied des Rockerclubs “Motorradstaffel Kreuzeiche Germania” und war seit mindestens 1994 mit dem NSU-Terroristen Uwe Mundlos befreundet.

“PC Records” war zunächst in L.s Ladengeschäft “Backstreet Noise” integriert. Im Jahr 2002 übernahm Silvio St. aus Dresden das Label und den Laden. Ein Jahr später wurde “PC Records” in ein separates Ladengeschäft ausgegliedert. Dessen Inhaber war ab dem Jahr 2004 der Neonazi Yves R., während Hendrik L. im gleichen Jahr wieder “Backstreet Noise” übernahm. Ungefähr zur gleichen Zeit zogen beide Läden an ihren jetzigen Standort, die Dr.-Salvador-Allende-Straße 110 in Chemnitz.

Ebenso wie Hendrik L. fiel auch Yves R. als Veranstalter von Nazikonzerten auf. Ende 2010 kaufte R. ein Haus im Chemnitzer Stadtteil Markersdorf und ließ es zu einem rechten Schulungs- und Veranstaltungszentrum ausbauen. Er gilt als eifriger Finanzier verschiedener neonazistischer Gruppierungen in der Stadt. Im Jahr 2012 verurteilte das Amtsgericht Chemnitz den 1981 geborenen Yves R. zu einer Geldstrafe, weil “PC Records” CDs mit volksverhetzenden Inhalten produziert und vertrieben hatte.

Auf “PC Records” erschien auch im Jahr 2010 das Album “Adolf Hitler lebt” von “Gigi & Die Braunen Stadtmusikanten”. Darauf befindet sich das Lied “Döner-Killer”, in dem Sänger Daniel G. die Mordserie des später aufgedeckten “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) lobend besingt – während die Polizei im Umfeld der Ermordeten ermittelte und ein mögliches rassistisches Tatmotiv ignorierte. Es war ausgerechnet das direkte Umfeld von “Blood & Honour” in Chemnitz, das die abgetauchten Neonazis jahrelang unterstützt hatte.

Seit 2014 wird “PC Records” zumindest auf dem Papier von Steve G. geführt. Yves R. arbeitet nun als Angestellter weiter. Auch G. ist seit Jahren in der Rechtsrock-Szene aktiv.

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Nationalsozialistischer Black Metal – der Teufel trägt Flecktarn (Teil 1)

Quelle: Don‘t call it music

Um sich vom Black-Metal-Mainstream abzugrenzen und den extrem rechten Bands dieses Genres eine Plattform zu geben, entstand in den Neunziger Jahren das Genre “National Socialist Black Metal”, kurz NSBM. Nur wenige Black-Metal-Bands beziehen sich heute explizit auf den NSBM. Andere wollen nicht in diese Schublade gesteckt werden, selbst wenn sie ausschließlich in diesem Milieu Konzerte geben. Für einige Bands ist das Spiel mit Nazi-Symbolen der Versuch einer Provokation, ein Element innerhalb der Darstellung als möglichst brutale, krasse und nihilistische “Untergrundband”.

Für einen nicht unerheblichen Teil dieser Szene ist es jedoch mehr als ein Spiel mit Symbolen. Vielmehr ist NSBM eine Nische, in der Hitler-Kult ausgelebt und die Verbrechen des NS-Regimes verherrlicht werden können. Die NSBM-Szene ist international bestens vernetzt und zu einem festen Bestandteil der neonazistischen Musiklandschaft geworden. Schon in den Neunzigern war eine Vermischung der Rechtsrockszene mit dem NSBM deutlich sichtbar. Musiker aus klassischen Rechtsrock-Bands fingen an, sich der NSBM-Szene anzunähern und unterhielten oft NS-Black-Metal-Bands als Nebenprojekte.

Für viele Neonazis ist Black Metal – und explizit NSBM – die einzig wahre Spielart, die die Ideen des Nationalsozialismus, die Überlegenheit der “weißen, arischen Rasse” und das eigene Elitebewusstsein musikalisch ausdrücken kann.

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Neonazis als Liedermacher – gewollt, aber nicht gekonnt

Quelle: Don‘t call it music

Mit weniger Aufwand als Rechtsrockkonzerte, aber ebenso starker Propagandawirkung gehören neonazistische Liedermacher-Abende zum festen Bestandteil der rechten Erlebniswelt. Ob als “Einheizer” im Vorprogramm eines Konzerts, als Ausklang einer Redner- oder Vortragsveranstaltung oder als musikalische Darbietung auf einem Kameradschaftsabend: Neonazis als Liedermacher sind kein Relikt aus den Neunzigern, sondern stellen auch heute noch ein wichtiges Genre innerhalb der rechten Musikszene dar. Ihre Musik wirkt oft melancholisch und romantisch und kann dadurch weitaus mehr Menschen erreichen als es klassischer Rechtsrock vermag. Die meisten Texte unterscheiden sich allerdings kaum von denen herkömmlichen Rechtsrock-Bands, in Teilen sind sie gar unmissverständlicher. Und meist auch einprägsamer – ein gemeinschaftliches Gefühl kann so schneller entstehen als auf einem Rechtsrock-Konzert, wo man die Songs der Bands vorher mehrmals gehört haben muss, um mitgrölen zu können.

Im Folgenden stellen wir vier rechte Liedermacher vor, die exemplarisch für diesen Teil der rechten Musikwelt stehen.

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Killuminati – Nazis auf der Suche nach dem wahren Übel

Quelle: Don‘t call it music

“Wir sind Sklaven dieser geheimen Macht und der Volkstod, er kommt schleichend über Nacht. Wir sind Sklaven dieser Machenschaft. Illuminaten, Weltbrandstifter, einfach ekelhaft.” – wer den Namen dieser Naziband für einen Zufall hielt, wird mit diesen Textzeilen eines besseren belehrt. Der Hass auf Juden, die Rede vom “Weltvergifter”, “wahren Übel” und “Völkerfeind”, der “die Fäden zieht”, ist bei “Killuminati” Programm. In einem Interview fügt der Sänger hinzu, dass “das Finanzsystem den wahren Feind” darstelle “und eben nicht ein paar wildgewordene Salafisten und Glaubenskrieger in diesem Land”. PEGIDA und andere rassistische Bewegungen würden lediglich “den Sprössling einer Unkrautpflanze” abschneiden, die Musiker hingegen wollen die eingebildete jüdische Weltverschwörung an der Wurzel packen.

Das “Jetzt sind wir da” betitelte Erstlingswerk der Rechtsrock-Band erschien im Jahr 2014 beim Nazilabel “OPOS Records”, ein Jahr später folgte der erste Liveauftritt. Die Mitglieder der Gruppe sind jedoch schon seit Jahren in der neonazistischen Musikszene aktiv. Die Texte von “Killuminati” singt Steven A. aus Eisenach. A. ist auch Sänger und Gitarrist der Thüringer Naziband “Hermunduren” und zählt zur “Crew 38”, einer Vorfeldorganisation des weltweiten Neonazi-Netzwerks “Hammerskins”.

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Brainwash und Moshpit – Seit wann liegt Dresden in Thüringen?

Quelle: Don‘t call it music

Die Bands “Brainwash” und “Moshpit” gelten als Aushängeschilder des Dresdner Nazilabels “OPOS Records”. Beide beziehen sich bis heute auf ihre Wurzeln in der Stadt Altenburg (Thüringen), ihre Mitglieder wohnen jedoch seit Jahren überwiegend im Raum Dresden. Der Ruf Altenburgs als Rechtsrock-Hochburg geht bis zur 1996 gegründeten NS-Metal-Band “Kreuzfeuer” zurück, deren Sänger Jens R. im Jahr 2000 Suizid beging. Dass im Jahr 2011 ein Sampler “Altenburg rockt das Reich” mit Beiträgen acht verschiedener Nazibands erschien, illustriert die Zustände in der 33.000-Einwohner-Stadt treffend. Eine von “Thüringen Rechtsaußen” im Jahr 2014 zusammengestellte Liste nennt gar 15 Nazibands mit Schwerpunkt Altenburg.

Frontmann und Sänger der 2001 gegründeten NS-Hardcore-Band “Brainwash” ist René W.. Der 1976 geborene Neonazi produziert und vertreibt außerdem die Kleidungsmarke “Dryve by Suizhyde”. Unter dem Künstlernamen “Mudhater Design” ist er einer der Haus-und-Hof-Grafiker für “OPOS Records”. W. gehört auch der Naziband “Endless Struggle” an und wirkte bei den Bands “Forbidden” und “Sharon Tate” mit. René W. kommt aus Altenburg, wohnt aber seit einigen Jahren in Dresden.

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Nazipunk in Sachsen – zwischen Subkultur, Kameradschaftsszene und NSU

Quelle: Don‘t call it music

1994 in Riesa gegründet, ist “Selbststeller” eine der dienstältesten Nazibands in Sachsen. Ähnlich wie die ebenfalls aus Riesa stammenden Nazibands “Die Weissen Riesen” und “Bürgerwehr” kann man die Rechtsrocker von “Selbststeller” dem internationalen “Blood & Honour”-Netzwerk zuordnen. Regional ist die Band an die Kameradschaft “Bootboys Riesa” angebunden, die ebenfalls seit den Neunziger Jahren besteht. Deren Kürzel “22” (“BB”) findet man auf Kleidung und CDs der Band, die ihre Musik selbst als “Zankrock” bezeichnet.

Sänger der Naziband “Selbststeller” ist der langjährig aktive Neonazi Axel T. aus Riesa. Die erste Gitarre spielt der ebenfalls aus Riesa stammende Berufssoldat Nico H., am Schlagzeug sitzt Volker H.. Den Bass spielt seit einigen Jahren Teresa R. (geborene T.) aus dem ostsächsischen Wilthen. Ihr Ehemann Morris “Miesl” R. war bis Anfang 2017 zweiter Gitarrist. Er wurde im Frühjahr 2017 durch den Neonazi Tom H. aus Riesa ersetzt.

“Selbststeller” sehen sich selbst zwar selbst als Punkrock-Band und sind dadurch auch innerhalb der oft als “Graunzone” bezeichneten rechtsoffenen Szene beliebt, ihre Texte sprechen allerdings eine klare Sprache. Auf ihrem im Jahr 2010 beim Nazilabel “OPOS Records” erschienenen Album “Bumm Bumm Rattatta Klick Klack Peng” heißt es etwa in dem gleichnamigen Lied, das sich drohend gegen Geflüchtete richtet: “Wir treten euch entgegen mit Wort und Ton, doch es bleibt nicht bei Gitarre, Schlagzeug, Bass, Mikrofon, denn wir befreien die Nation aus euren Fängen mit Bumm Bumm Rattatta Klick Klack Peng.”

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TreueOrden – Seit wann liegt Thüringen in der Schweiz?

Quelle: Don‘t call it music

Im Jahr 2011 veröffentlichte die aus dem Raum Gotha (Thüringen) stammende Nazi-Band “TreueOrden” ihre erste CD mit dem Titel “SA Voran” – und dem Deutschland verbotenen Symbol der historischen NS-Organisation “Sturmabteilung” (SA) auf der Hülle. Die Band kann als Nachfolge- bzw. Nebenprojekt der 2005 ins Leben gerufenen Gothaer Band “Sonderkommando Dirlewanger” (SKD) gesehen werden.

Sowohl bei SKD als auch bei “TreueOrden” sitzt der umtriebige Thüringer Neonazi Thomas W. am Schlagzeug. Den Bass bei “TreueOrden” übernimmt Rocco B, die Gitarre spielt Mario “Kelle” K.. Für den Gesang ist Sebastian “Basti” F. verantwortlich.

Über die Aktivitäten der Bandmitglieder könnte ein Buch geschrieben werden. Thomas W. erlangte bereits 1997 Bekanntheit, als er beim “Spielen” mit einer Pumpgun versehentlich einem Kameraden, dem Gothaer Neonazi-Kader Marco Z., ins Bein schoss. Nur wenige Monate zuvor war W. maßgeblich in die Durchführung eines Wehrsportlagers am Gothaer Stadtrand involviert. Als die Polizei dieses Lager auflöste, fand sie neben unzähligen NS-Devotionalien auch Luftgewehre und teilweise gestohlene Camping-Utensilien. Der Bezug ins kriminelle Milieu zieht sich wie ein roter Faden durch Thomas W.s Vita. Die Pumpgun, mit der er Zint anschoss, besorgte er sich damals aus Angst vor “angeheuerten Türken”. Deren Rache hatte er erwartet, nachdem Z. und er einen Spielautomaten in einer Diskothek aufgebrochen und Bargeld entwendet hatten.

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White Resistance – Schneeberg at it’s best

Quelle: Don‘t call it music

Die sächsische Stadt Schneeberg machte im Jahr 2013 Schlagzeilen, als bis zu 1800 Personen mit Fackeln gegen eine geplante Unterkunft für Geflüchtete demonstrierten. Diese Aufmärsche können als Auftakt einer bundesweiten rassistischen Wutbürgerbewegung gesehen werden.

Aus Schneeberg kommt auch die Naziband “White Resistance”. Kurz nach der Jahrtausendwende gegründet, brachte die Gruppe im Jahr 2002 eine Demo-CD sowie 2005 bei “PC Records” das Album “We Defend” heraus. Ungefähr zur gleichen Zeit geriet “White Resistance” wegen des Verdachts, das verbotene Neonazi-Netzwerk “Blood & Honour” weiterzuführen, ins Visier der Ermittler. Die Ausrichtung der Band unterstreichen Textzeilen wie “Let’s go independent to fight for honour and pride, a holy fight for our country’s freedom and a future of our folk”, die es schaffen, in einem einzigen Satz auf “Blood & Honour” (“for honour and pride”), einen “Racial Holy War” (“a holy fight”) und das rassistische Bekenntnis “Fourteen Words” (“a future for our folk”) zu verweisen.

Die bislang letzte Veröffentlichung von “White Resistance” war das Album “White Rock’n’Roll Outlaws” im Jahr 2008, erschienen beim Nazilabel “Gjallarhorn Klangschmiede”. Dass die Band dennoch unverändert aktiv ist und zahlreiche Auftritte absolviert, dürfte weniger an ihrem stumpfen Rechtsrock liegen, sondern vielmehr an den Mitgliedern.

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Ungebetene Gäste und Painful Awakening – Hooliganism meets NSHC

Quelle: Don‘t call it music

Die 2010 gegründete Naziband “Ungebetene Gäste” besteht aus mittlerweile altbekannten Neonazis aus Mecklenburg-Vorpommern. Sänger und Gründungsmitglied ist der heute in Rostock lebende Marcel “Zabel” Z.. Er war in den letzten Jahren auf zahlreichen Punk- und Rockabilly-Konzerten anzutreffen. Gemeinsam mit sechs Freunden aus Güstrow und Bützow gründete er im Jahr 2007 die “Hoolsnation”, eine Clique von Neonazis, die sich gern als Hooligans darstellten und vorrangig Partys und Saufgelage in einer Garage veranstalteten. Ab 2010 veröffentlichte Z. unter dem Namen “UnGebetene Gäste” einige Videos mit Akustik-Liedern. Im gleichen Jahr entstand auch das erste Album “Musik für euch”, das noch sehr holprig daherkam.

Im Jahr 2012 veröffentlichte die selbsternannte “Streetrock”-Band ihr erstes professionell produziertes Album namens “Anstoß”. Passend zur Europameisterschaft im gleichen Jahr versucht die Band sich auf der CD als unpolitische, “nur” patriotische Fußballrock-Band darzustellen. Dieses Image hatte sich bereits Jahre zuvor die Rechtsrock-Band “Kategorie C” auf die Fahnen geschrieben. So verwundert es nicht, dass “Ungebetene Gäste” ein Jahr später als Vorband von “Kategorie C” bei einem Auftritt in Wolfsburg beworben wurden.

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Abtrimo und Likedeelers – “Norddeutscher Untergrund” auf dem Präsentierteller

Quelle: Don‘t call it music

Im Dezember 2010 wurde in Hamburg die Band “Abtrimo” gegründet. Ihre Mitglieder sind die Neonazis Christian “Oesinger” O. (Gitarre), Carsten S.(Bass), Alexander Peter T. (Gitarre), Marcel “Marci” K. (Gesang) und Fabian “Prof. Das Tier” W. (Schlagzeug). Marcel Sch., Gitarrist der Band “Alte Schule”, unterstützt die Band manchmal bei Auftritten. Der Bauer Christian O., auf dessen Hof am Rande Hamburgs nicht nur Proben stattfinden, sondern auch auswärtige Gäste im Rahmen von Konzerten und Partys untergebracht werden, gilt als Kopf von “Abtrimo”. Engen Kontakt pflegt die Band beispielsweise zu dem “Hammerskin” Jörn K. aus Iserlohn und den rechten Oi-Bands “Brassic” (USA) und “Bronco Army”. “Abtrimo”-Sänger Marcel K. ist neben seiner musikalischen Betätigung bei den “Skinheads Uelzen” organisiert, einer Gruppe von Neonazis, die regelmäßig konspirative Konzerte im norddeutschen Raum veranstaltet.

Im Mai 2016 traten “Abtrimo” mit den befreundeten Bands “Faustrecht” (Allgäu) und “Uwocaust” (Potsdam) sowie der slowakischen Band “Krátky Proces” unter dem Motto “Germany & Slovakia – Rocking Europe” im sächsichen Staupitz bei Torgau auf. Die Slowaken sind vor allem für ihren Tonträger “Arbeit macht frei” und Aufrufen zur systematischen Tötung von Menschen in Konzentrationslagern bekannt. Mit dem Potsdamer Rechtsrock-Musiker Uwe Menzel (“Uwocaust”) hat “Abtrimo” das Lied “Gewalt regiert uns alle” veröffentlicht.

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Blitzkrieg – im engsten Umfeld des NSU

Quelle: Don‘t call it music

Die 1999 in Chemnitz (Sachsen) formierte Rechtsrock-Band “Blitzkrieg” genießt in der Nazi-Szene vor allem durch ihr langjähriges konspiratives Auftreten einen Ruf als “authentische” Band. Sie ist eine der Gruppen, die in den vergangenen Jahren nicht viel zur Weiterentwicklung der rechten Musikszene beigetragen haben und auch nicht Hit auf Hit produzieren. Und doch treten die Mitglieder so selbstsicher und selbstgefällig auf, dass sie aus der neonazistischen Musiklandschaft heute kaum wegzudenken sind. Das hat natürlich auch viel mit den Personen hinter dem Projekt und ihrem Engagement für die “nationale Sache” zu tun.

Sänger Jörg “Kicke” R. und sein Bruder Kay “Kacke” R., der bei “Blitzkrieg” am Schlagzeug sitzt, waren schon Ende der Neunziger Jahre fest in sächsischen “Blood & Honour”-Strukturen verankert. Innerhalb der im Jahr 2000 in Deutschland verbotenen Organisation waren sie europaweit für den Saalschutz bei Rechtsrock-Konzerten zuständig.

Das kam nicht von ungefähr, gehören die Richter-Brüder doch zur alten Riege der Chemnitzer Fußballschläger “HooNaRa” (“Hooligans Nazis Rassisten”), die selbst in der Hooligan-Szene lange gefürchtet waren. Chef der “HooNaRa” war Anfang der Zweitausender Jahre der mittlerweile verstorbene Gerüstbauer Rico M.. Gemeinsam mit den R.-Brüdern und anderen Hooligans des Chemnitzer FC war M. einer der neonazistischen Vorreiter in Sachen Kampfsport und trat etwa im “Fight Club Karl-Marx-Stadt” an. Die “HooNaRa” waren auch am massiven, organisierten Angriff auf eine antifaschistische Demonstration in Chemnitz im Jahr 2004 beteiligt.

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Confident of Victory – “Pornoskins” aus der Lausitz

Quelle: Don‘t call it music

Neben den Neonazi-Bands “Division Germania”, “Blutzeugen” und “Deutsch Stolz Treue” steht zur Stunde die Gruppe “Confident of Victory” beim Rechtsrock-Konzert “White Xmas” auf der Bühne. Im Jahr 1998 eigentlich nur als Nebenprojekt der Naziband “Sturm und Drang” gegründet, zählt “Confident of Victory” aus Senftenberg (Brandenburg) heute zu den bedeutendsten Rechtsrock-Bands des Landes.

Als Sänger der Bands “Sturm und Drang” und “Confident of Victory” fungiert der Neonazi Rico H. aus Senftenberg. Hauptberuflich ist H. Inhaber der “Hotel-Pension Hafemann” im Senftenberger Ortsteil Niemtsch. Dem Brandenburger Landesamt für Verfassungsschutz gilt H. als derart bedeutender Neonazi, dass man ihn im Verfassungsschutzbericht 2009 mit vollem Namen nannte – als einen von zwei Hauptakteuren der neonazistischen Musikszene im Bundesland. Zusammen mit Mitgliedern der mittlerweile aufgelösten sächsischen NSBM-Band “Magog” bildete H. zudem die NS-Death-Metal-Band “Obskur”.

Auch der Bassist von “Confident of Victory”, Thomas Tsch., gehört seit den Anfangstagen zur Gruppe. Er war somit auch von den Hausdurchsuchungen betroffen, die im Januar 2006 bei den Bandmitgliedern durchgeführt wurden. Anlass war ein Auftritt in Mannheim im März 2005, bei dem die Band volksverhetzende Titel gespielt und ihr Publikum zum Zeigen des Hitlergrußes sowie zu “Sieg Heil”-Rufen animiert haben soll. Bei den Durchsuchungen wurde auch der Zünder einer Übungshandgranate beschlagnahmt. Gleichzeitig wurde das Album “F.N.A.B.” (“Freedom, Nation and Blood”) und die Demo-CD “Pornoskins” nach Liste A indiziert. Die Demo-CD enthält Zeilen wie “Nigger scum, nigger nigger nigger nigger scum”. Auf “F.N.A.B.” sind Forderungen wie “War, war, war – the final solution!” zu hören.

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Stahlgewitter und Division Germania – Rechtsrock-Superstars in Personalnot?

Quelle: Don‘t call it music

Unter dem zweideutigen Namen “White Xmas” wird seit Monaten die Werbetrommel für ein Rechtsrock-Konzert am heutigen 9. Dezember 2017 gerührt. Neben “Deutsch Stolz Treue” (Berlin), “Blutzeugen” (Raum Dresden) und “Confident of Victory” (Senftenberg) wird auch die Band “Division Germania” angekündigt. Der letzten Band werden wir uns auch aus diesem Anlass heute annehmen.

Ursprünglich als Soloprojekt angedacht, wurde “Division Germania” von dem 1983 geborenen Andreas K. aus Mönchengladbach um das Jahr 2000 herum ins Leben gerufen. Dieser ist Vollmitglied der Neonazi-Bruderschaft der “Hammerskins” und trat zur Bundestagswahl 2005 in seiner nordrhein-westfälischen Heimatstadt für die NPD an.

Am Schlagzeug bei “DG” sitzt der aus Hamm stammende Patrick G., während Matthias W. aus dem Rhein-Kreis Neuss den Bass spielt. Mit beiden war K. schon bei der Nazipunk-Band “Rotte Charlotte” aktiv. G. gehört außerdem seit geraumer Zeit den Rechtsrock-Band “Smart Violence” und “Sturmwehr” an.

Seit mindestens zwei Jahren spielt Philipp “Phil” N. als Gitarrist bei “Division Germania”. N. ist auch Sänger und Gitarrist der Naziband “Flak”. Die Besetzung der zweiten Gitarre hingegen ändert sich ständig. Auf dem “Hammerfest 2015” der italienischen “Hammerskins”-Sektion wurde die Stelle von Mirko Sz. alias “Liedermacher Barny” besetzt, während beim “Rock gegen Überfremdung” im Juli 2017 Martin B. aus Hamm auf der Bühne stand.

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Exzess – umtriebige Neonazis aus einem rockerähnlichen Milieu

Quelle: Don‘t call it music

2010 in Strausberg bei Berlin ins Leben gerufen, ist “Exzess” aus der Rechtsrock-Szene heute nicht mehr wegzudenken. Dies mag nicht nur an ihren relativ professionellen Musikproduktionen liegen, sondern vor allem an ihrer Verbindung zu Neonazi-“Bruderschaften” wie den Berliner “Vandalen”, der “H8” aus Thüringen und Brandenburg sowie deren Nachfolger “Turonen/Garde 20”.

Sänger und Bassist von “Exzess” ist Tobias V., der in Strausberg das bandeigene Label “Exzess-Records” und die Autowerkstatt “Carofol” betreibt und in seiner Freizeit Kampfsport macht. Patrick A., Schlagzeuger bei “Exzess”, kandidierte bei den Kommunalwahlen 2008 für die rechten Partei “Deutsche Volksunion” (DVU).

An der Gitarre steht Daniel K. aus Fredersdorf-Vogelsdorf. Er ist Mitglied des Brandenburger Ablegers der 2006 in Thüringen gegründeten “Bruderschaft” “H8”. Ähnlich wie das in Deutschland verbotene “Blood & Honour”-Netzwerk und die “Hammerskins” tut sich die “H8” durch die Organisation von Nazikonzerten und die Vermarktung rechter Bands hervor. Die elitäre und martialische Selbstdarstellung dieser “Bruderschaften” übte in den vergangenen Jahren eine hohe Anziehungskraft innerhalb der Neonazi-Szene aus. Dadurch gewann man auch im Rechtsrock-Geschäft an Bedeutung – und Musiker, Produzenten und Händler als Mitglieder.

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“Kraft durch Froide” – Stumpf ist Trumpf

Quelle: Don‘t call it music!

Die Berliner Rechtsrock-Band “Kraft durch Froide” wurde offiziell 1982 gegründet und gehört damit zu den dienstältesten Bands im rechten Musikbusiness. In ihrer Ur-Besetzung war die Band aber nur bis 1987 aktiv. Dann löste “Kraft durch Froide” sich auf, da ihr damaliger Schlagzeuger Andreas P. nicht nur u.a. Mitglied der später verbotenen Neonazi-Organisation “Nationalistische Front”, sondern auch alkoholabhängig war. Angeblich war die politische Betätigung P.s den anderen Bandmitgliedern zu weit rechts, woraufhin sich die Gruppe auflöste.

Im Jahr 1999 soll dann die Neugründung stattgefunden haben, erste Auftritte bestritt die Band aber erst ab 2014. Den Gesang übernimmt nun Andreas R. aus Berlin, der noch zur Originalbesetzung der Band gehört. Rene Sch. aus Köthen spielt Gitarre, der Brandenburger “Gessi” den Bass. Holm G. aus Magdeburg sitzt am Schlagzeug.

Rene Sch. war bis 1996 Sänger der Band “Kampfzone” aus Sachsen-Anhalt und wirkte auch bei den Bands “Open Violence” und “Last Riot” mit. Holm G. spielte ursprünglich in der nicht-rechten Oi-Band “Restrisiko” und war Mitbegründer des Labels “Bandworm Records”. Später gehörte er den Nazi-Bands “Commieknockers” bzw. “Strongside” sowie “Last Riot” an und sitzt aktuell auch bei der Naziband “Barricades” aus Sachsen-Anhalt am Schlagzeug.

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Dennis “Denny” S. – von der Skinhead-Krake zum NS-Hardcore-Kid

Der am 19. November 1973 geborene und im Raum Mansfeld (Sachsen-Anhalt) lebende Dennis S. war in den Neunzigern vor allem als Sänger der “unpolitischen” Oi-Band “Kampfzone” bekannt. Gemeinsam u.a. mit Holm G. (Schlagzeug) bestritt “Denny” zahlreiche Konzerte in der Grau- und Braunzone.

Holm G. war früher bei der Oi-Band “Restrisiko” aktiv und an der Gründung des Labels “Bandworm Records” aus Magdeburg beteiligt, stieg allerdings nach einiger Zeit aus dem Vertrieb aus. Später spielte G. bei “Last Riot” um Rene S. aus Köthen und – zusammen mit Dennis S. – bei der Naziband “Commieknockers”, die sich bald in “Strongside” umbenannte. Aktuell sitzt Holm G. bei der Berliner Naziband “Kraft durch Froide” am Schlagzeug.

Dennis S. wirkte auch in den Bands “Hässlich” und “Hate Soldiers” mit. “Hate Soldiers” war die Band von Marcel M. (Gesang), dem Bruder des bekannten Neonazis Enrico M., auf dessen Grundstück in Allstedt-Sotterhausen bis heute ein Großteil der Rechtsrock-Konzerte in Sachsen-Anhalt stattfinden. Der Band soll auch der örtliche NPD-Kommunalwahlkandidat Maik R. angehört haben. Die “Hate Soldiers” lösten sich 2008 auf, weil der Schlagzeuger Christian K. eine mehrjährige Haftstrafe antreten musste. Er hatte sich im Januar 2007 an einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Sangershausen beteiligt, im Anschluss an eine Feier bei Enrico Marx.

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Don‘t Call it Music!

Der Adventskalender, der besonderen Art:

Für die einen ist es eine lukrative Einnahmequelle, für die anderen Aufputschmittel und Einstiegsdroge in die Neonazi-Szene. Dieser Adventskalender wird die erste Seite beleuchten: Musiker, Labels und Versände, die jene Musik produzieren und verteiben, welche oft verharmlosend „Rechtsrock“ genannt wird und zu oft als Begleitmusik zu Mord und Totschlag dient.

Tobias Wirth – dem “Ödi” wird’s nie öde

By Don‘t Call it Music! on December 1, 2017

Der am 8. September 1986 geborene und in Helmbrechts (Oberfranken) wohnhafte Neonazi Tobias W.,, genannt “Öddi” oder “Ötti”, ist seit mindestens zehn Jahren in verschiedenen Nazibands in Bayern und Sachsen aktiv.

Tobias W. entstammt dem “Kameradschaftbund Oberfranken”. Innerhalb der Musikszene scheint er sowohl der Bruderschaft der “Hammerskins” als auch dem in Deutschland verbotenen “Blood & Honour”-Netzwerk nahezustehen. Wirth war in den letzten Jahren bundesweit auf vielen Neonazi-Aufmärschen anzutreffen, etwa am 1. Mai 2009 in Weiden oder am 1. Mai 2017 in Gera. Der Aufmarsch in Gera wurde von der Neonazi-Partei “Der III. Weg” organisiert. Ein Großteil von W. politischem Umfeld ist in den Reihen dieser Partei zu finden.

Wirth arbeitet bei der Firma HelLaTec (“Helmbrechtser Laminier Technik GmbH”) und trainiert Kampfsport im “Martial Mates Gym” in Hof. Er nahm u.a. 2016 an der “NAGA Grappling Championship” in Limburg teil. Auch auf Seminaren des “Shuri Gym” in Plauen wurde er gesichtet.

Seine musikalische Laufbahn begann Wirth 2005 mit der Band “Braune Brüder” aus dem Raum Hof, bei der der “Hammerskin” Tony Gentsch an der Gitarre stand. Gentsch war Kader des verbotenen “Freien Netz Süd” und ist derzeit “Gebietsleiter” der Neonazi-Partei “III. Weg”. Die Band trat fast ausschließlich im regionalen Rahmen auf, größtenteils im Umfeld der Kameradschaften “Braune Teufel Vogtland/Alcoholocaust” um David Köckert, “Schwarzer Orden Vogtland” um Olaf Martin und des “Kameradschaftsbund Hochfranken”, in dem Gentsch ebenfalls aktiv war.

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