Archiv der Kategorie 'Internationales'

Rechtsrock aus zwei Ländern

Via der „Blick nach Rechts“:

02.08.2016 – Am 20. August soll an nicht näher bezeichnetem Ort vermutlich in Polen ein Konzert unter dem Motto „Polnisch-deutscher Widerstand“ stattfinden.

Dass sich polnische und deutsche Rechtsrock-Bands im August zusammentun und gemeinsam ihre neonazistischen Musikbotschaften verbreiten, hat wie in den Vorjahren auch 2016 wieder Bestand. Für den 20. August wird unter dem Motto „Polnisch-deutscher Widerstand“ ein Konzert mit mehreren Acts in „Osteuropa“ beworben, wobei eine angegebene Kontakttelefonnummer für die Veranstaltung in Polen beheimatet ist. Neben „Sturmbrüder“ aus dem Raum Stuttgart, „Verboten“ und „Sista Bataljen“ sind die polnischen Combos „LTW“, „Odwet“ und „Nordica“ aufgelistet. Zudem wird für den Samstag eine Überraschungsband angekündigt. (hf)

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Französische Rechtsrocker auf Tour

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

14.07.2016 – Halle/Saale – Am heutigen Donnerstag hat sich kurzfristig die französische Band „In Memoriam“ für ein Konzert in Halle an der Saale angekündigt. Der genaue Konzertort wird nicht preisgegeben.

Die Combo gehört in Frankreich zu musikalischen Veteranen einer nationalistisch-patriotischen Ausrichtung, die zugleich viele Anhänger in der stramm rechten Szene wie auch speziell innerhalb der rechtsintellektuellen „Identitären Bewegung“ hat. Zwischenzeitlich hatte sich die Band fast zehn Jahre lang aufgelöst, ist aber seit 2012 wieder aktiv. Sie gab beim jährlichen Festival samt Kampfsportevent „Tana delle Tigri“ von der elitären Kulturfaschismus propagierenden Organisation „Casa Pound“ in Italien ihr Comeback. Genau dort trat sie auch in diesem Jahr am 21. Mai bei der mittlerweile achten Auflage der besagten Festivalreihe in Rom auf.

„In Memoriam“ hatte 1999 im Kosovokrieg für Serbien Partei ergriffen und spielte live in Belgrad. Bei einem Blick auf die Facebook-Seite der französischen Rechtsrocker findet sich auch eine Huldigung für den im Mai 1994 während einer mit Ausschreitungen verbundenen neonazistischen Demonstration in Paris zu Tode gekommenen Sebastien Deyzieu, der seitdem in der rechten Szene als Märtyrer gilt und an dessen Tod in Frankreich jedes Jahr mit Aktionen und Bekundungen erinnert wird.

Anfang des Jahres trat das Sextett auf Einladung der rechtsgerichteten flämischen Initiative mit dem so unverfänglich klingenden Namen „Identität, Musik & Kultur“ in Belgien auf, die im Dezember 2014 bereits den deutschen rechtsextremen Liedermacher Frank Rennicke für ein Gastspiel eingeladen hatte. Nach der geplanten heutigen Stippvisite in Sachsen-Anhalt wollen die Franzosen am morgigen 15. Juli bei einem rechtsgerichteten Tagesfestival in Brno/Tschechien spielen, wiederum einen Tag später sind sie in Kepa bei Zytno bei einem auch über „Blood&Honour“ beworbenen dreitägigen international besetzten Festival in Polen angekündigt. Für die dortige vierte Festivalausgabe findet sich am morgigen 15. Juli auch die rechtsextreme Hooligan-Band „Kategorie C“ aus Bremen im Programm. (hf)

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Spurensuche im rechten Söldner-Milieu

Das „Antifa Infoblatt“ schreibt:

Das Aufleben der rechten Bewegung motiviert altbekannte Akteure der Neonaziszene wieder politisch aktiv zu werden. Starke Anziehungskraft scheinen vor allem die LEGIDA-Aufmärsche in Leipzig zu haben, die zum Tummelplatz der sächsischen Neonaziszene avanciert sind. Dort ließ sich am 14. September 2015 in vorderster Reihe auch der Geschäftsmann, ehemalige Funktionär der „Republikaner“ und früherer Reisender in Kriegs- und Krisenregionen Reinhard R. blicken. Lange war er öffentlich nicht politisch in Erscheinung getreten. Sein Auftritt überrascht: Reinhard R. versuchte in den vergangenen Jahren mehrfach durch Unterlassungsklagen seinen Namen aus der Berichterstattung über die Neonaziszene verschwinden zu lassen, auch aus früheren Artikeln des Antifaschistischen Infoblatt (AIB). Sein Wiederauftauchen an prominenter Stelle und seine wiederholten Klagen gegen antifaschistische Berichterstattung waren für uns Anlass auf Spurensuche in seinem rechten Netzwerk zu gehen. Reinhard R. selbst und zwei seiner Weggefährten, den Neonazis und mutmaßlichen Söldnern Hans-Jörg Schimanek und Nicolas Peucelle, wollen wir dabei besondere Aufmerksamkeit schenken.

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Pastörs auf italienischer Bühne

Via der „Blick nach Rechts“:

27.06.2016 – Italien (Verona) – Ein internationales Festival aus dem rechten Spektrum mit Reden, Sportaktivitäten, Rechtsrock-Musik und Campingmöglichkeit ist für dieses Wochenende am Gardasee in der Nähe von Verona angesetzt. Zu dem Spektakel werden auch deutsche Gäste angekündigt.

Die Zusammenkunft in Norditalien Anfang Juli läuft unter dem Namen „Festival Boreal“ und fand erstmals 2012 in Ungarn statt – übrigens unter Beteiligung der rechtsextremen Bremer Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“. Im Folgejahr gab es dann ein entsprechendes Meeting in der Nähe von Mailand. 2014 und 2015 wurde hingegen pausiert. Nun steigt also vom 1. bis 3. Juli eine dritte Auflage.

Einen bedeutsamen Teil der Veranstaltung an diesem Wochenende nimmt eine Kundgebung mit diversen Rednern rechtsextremer Parteien ein, die sich wiederum in der Europapartei „Alliance for Peace and Freedom“ (AFP) zusammengeschlossen haben. Dazu gehört auch die NPD, die durch den Fraktionsvorsitzenden aus Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, vertreten sein wird. Gelistet werden neben Pastörs noch Daniel Carlsen (Danskernes Parti, Dänemark), Toroczkai Laszlo (Jobbik, Ungarn), Nick Griffin (ehemals Vorsitzender der British National Party) sowie Roberto Fiore (Forza Nuova, Italien). Letzterer ist seit 2015 Vorsitzender der AFP.

Musikalisch beworben werden die italienischen Combos „Legittima Offesa“, „Sumbu Brothers“, „RDD“, „Hobbit“ und „Gesta Bellica“. Für internationale Klänge verantwortlich sind „Post Mortem“ aus Spanien sowie das Quartett „Naked But Armed“ mit Bandmitgliedern aus Baden-Württemberg.

Um sich auch die Teilnahme von Fußballfans zu sichern, wird an dem Wochenende auch die Übertragung der aktuell anstehenden Viertelfinalspiele auf einer Großleinwand angeboten. Dass die Veranstalter dabei mit dem offiziellen Logo der Fußball-EM und mit dem jeweiligen Firmenlogo der Marken Guinness und Löwenbräu als offizielles Festivalbier werben, ist allerdings zumindest für den Ruf der bekannten Getränke befremdlich. (hf)

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Rechtsterrorismus in Frankreich?

Das „Antifa Infoblatt“ schreibt:

Seit dem 10. Juni 2016 findet in Frankreich die Fußball-EM 2016 statt. Überschattet von den massiven Streik- und Protestbewegungen und Arbeitskämpfen im Land hat ein Teil der Öffentlichkeit allerdings buchstäblich Besseres zu tun hat, als sich um den Ballsport am Bildschirm zu kümmern.

In diese Situation hinein platzte Anfang Juni ebenso eine Nachricht über die Festnahme eines 25jährigen Franzosen, Grégoire Moutaux, an der polnisch-ukrainischen Grenze. Ihn hatten ukrainische Sicherheitskräfte bereits am 21. Mai dieses Jahres am Grenzübergang Yagodyn – zwischen dem ukrainischen Lutsk und der polnischen Stadt Lublin – festgenommen, die Öffentlichkeit erfuhr dies allerdings erst am 6. Juni 2016. Vassyl Hrytsak, Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts Sluschba bespeky Ukrajiny (SBU), gab an dem Tag eine Erklärung zu der Festnahme und ihren Hintergründen ab.
Ihm zufolge wurde der Franzose mit einem Waffenarsenal in seinem Kleinbus aufgegriffen. Die Rede ist von drei Granatwerfern, sechs Kalaschnikow-Gewehren, einem „großen Munitionsvorrat“, circa 125 Kilogramm Sprengstoff der Marke TNT und rund einhundert Zündern.

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Rechtsextreme Bruderschaften

Die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet:

Ein NPD-Funktionär aus dem Rems-Murr-Kreis ist auch in der militanten Nazi-Szene aktiv.

Stuttgart – Im März klingelte es bei 16 Neonazis in zehn Bundesländern gleichzeitig an der Haustür. Die Beamten durchsuchten deren Wohnungen und beschlagnahmten Propagandamaterial und Waffen. Es war eine Aktion gegen die rechtsextreme Szene. Im Visier der Staatsdiener: die „Weisse Wölfe Terrorcrew“ (WWT), zu der sich 2008 Anhänger der Neonazi-Band „Weisse Wölfe“ zusammengeschlossen hatten. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hatte die Gruppe am Tag der Razzien auf Grundlage des Vereinsgesetzes verboten. Die Vereinigung agiere „offen und aggressiv gegen unseren Staat und unsere Gesellschaft, gegen Migranten und Andersdenkende“, erklärte der Minister.

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„Day of Glory“ in dritter Auflage

Via der „Blick nach Rechts“:

Division lädt am Samstag zu einem Rechtsrock-Meeting mit internationalen Bands.

Das international aufgestellte „Blood&Honour“-Netzwerk schmiedet weiter grenzüberschreitend an Rechtsrock-Veranstaltungen. Kann die rechte Szene mit einer Verbindung von Kampfsport und einer Tattoo-Messe darüber hinaus geschäftstüchtig agieren, dann kombiniert sie auch schon einmal die jeweilige Event-Ausrichtung. Praktiziert wird genau dies am 11. Juni in Frankreich, wenn die rege B&H-Division „Hexagone“ an nicht genau bezeichnetem Ort zum selbst ausgerufenen „Day of Glory“ einlädt – mit deutscher musikalischer Beteiligung.

In Deutschland seit dem Jahr 2000 verboten, konnte B&H in Frankreich bisher vergleichsweise freizügig Neonazis eine Organisationsmöglichkeit mit Aktivitäten für eine eigene Erlebniswelt bieten. Nun aber hat es Ende März eine größere Razzia gegen die B&H-Zusammenhänge gegeben. Gleich in acht Regionen gab es Hausdurchsuchungen. Dabei wurden elf Gewehre sowie mehrere Hieb- und Stichwaffen entdeckt und beschlagnahmt. Diverse Festnahmen waren die Folge. Das dürfte für etliche B&H-Aktivisten zu Anklagen führen.

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Rechtsoffene Skinhead-Musikszene

Via der „Blick nach Rechts“:

03.06.2016 – Berlin – Am 18. Juni steht ein größeres Konzert mit rechtslastigen beziehungsweise rechtsgerichteten Skinhead-Bands in Berlin an, das bereits seit Mitte Januar beworben wird.

Als Zugpferd soll an dem Samstag die britische Combo „Condemned 84“ dienen. Ferner angekündigt werden „Schusterjungs“ (Weißenfels), „Bullenschubser“, „Voice of Hate“ (beide Berlin) sowie „Anticlockwise“ (Magdeburg). Gern gerieren sich Skins dieser Ausrichtung als unpolitisch, stellen lediglich ihre Aufmüpfigkeit und ihren Saufspaß in den Vordergrund.

Die besagten Bands zeigen sich allerdings als rechtsoffen, grenzen sich gegenüber eindeutigen Rechtsrock-Bands nicht ab, teilen die Bühne mit diesen, weshalb man sie der so genannten „Grauzone“ zuordnet. In der eigenen kleinen Szene gibt es Magazine und Internetportale wie etwa das bei Facebook einlesbare „Love of Oi–Skinheadzine“ aus Hessen. Dort wird beispielsweise gepostet: „Rechts ist immer richtig…, denn rechts ist das Gaspedal“.

Bezeichnend ist auch, dass der genaue Ort des anstehenden Konzerts, das offenbar unter freiem Himmel stattfinden soll und bereits für die Nachmittagsstunden angesetzt ist, nicht publik gemacht wird. Seit einigen Wochen heißt es, die Veranstaltung sei ausverkauft. Dies erfährt man beispielsweise auch beim Adler-Versand aus Diekholzen (Landkreis Hildesheim), der sich mit seinem Onlinevertrieb genau auf dies besondere Skin-Publikum spezialisiert hat.

„Condemned 84“ aus Ipswich existieren seit 1980. Die Briten positionieren sich rassistisch und gegen die Punkbewegung. Sie suchen die Nähe zu RAC-Bands („Rock Against Communism“) und tauchen im Umfeld von „Hammerskins“ auf. Für den 23. Juli kündigen sie erstmals einen Auftritt in der Schweiz an. (hf)

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Braune Balladen mit „Blood&Honour“

Via der „Blick nach Rechts“:

01.06.2016 – Schweden (Stockholm) – Die „Blood&Honour“-Division Schweden hat sich für kommenden Samstag diverse neonazistische Liedermacher und Musiker eingeladen.

Bestandteil des Balladenprogramms am 4. Juni an nicht genau bezeichnetem Ort ist auch der häufig in dem skandinavischem Land auftretende Barde namens „Barny“. Hinter dem Künstlernamen verbirgt sich eigentlich Mirko Szydlowski aus Chemnitz. Er ist in Jena geboren und seit 2005 mit seiner Gitarre auf braunen Bühnen unterwegs. Immer wieder sucht er dabei auch die Nähe des international operierenden B&H-Netzwerks. So zog es ihn zum Beispiel im Vorjahr auch zu der niederländischen B&H-Sektion.

Ebenso angekündigt wird für den 4. Juni der Sänger und Gitarrist „Muke“ von „Mistreat“ aus dem finnischen Kouvola. Auch die Schweden von „Vit Legion“ (Weiße Legion) sollen auftreten. Bei der Band aus Västeras war der nach einem Streit auf der Straße mit einer Gruppe jugendlicher Migranten im Dezember 2000 mit 17 Jahren verstorbene Daniel Wretström Schlagzeuger. In der rechten Szene ist Wretström seither zu einem Märtyrer aufgestiegen. Zwei Tonträger der Band heißen „1000 Kugeln“ und „Rock Against Zionismus“. Aufgelistet wird auch die Band „The Honkies“. Ferner wird geheimnisvoll von einem German Guest Singer gesprochen, ohne dass dessen Namen preisgegeben wird. (hf)

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Neo-Fascist Show Being Held This Weekend in New York City as Police Commissioner Attacks Hip Hop Community

„Idavox“ schreibt:

We will be fair and say the NYC Oi! Fest wasn’t on the Commissioner’s radar, but if he wants to go after a musical gathering because it celebrates thuggery and violence, let’s see him talk about a gathering of Nazis and fencesitters, and we might actually believe he means it!

In the wake of the shooting at Irving Plaza at a concert by hip hop artist T.I. that left one dead, New York City Police Commissioner William Bratton attacked not just the perpetrators, but the entire hip hop community calling rappers “basically thugs, that basically celebrate violence they did all their lives.” It was a broadside that angered many hip hop fans and continued a long-standing riff between them, the Black community and police. Ironically, his remarks came just days before a Memorial Day Weekend concert that will feature some bands and musicians, regardless of ethnicity, that have been a part of neo-Nazi circles either directly or by association with others who have, some particularly violent.

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And: NYC OI! FEST RETURNS TO NEW YORK CITY WITH NEW KIND OF HATE
NAZI SKINHEAD CONCERT TO BE HELD AT BLACK BEAR BAR IN BROOKLYN
Shut Down the pro-Nazi, RAC “Oi Fest” tonight at the Black Bear!
Skinheads Sieg Heiled At A Williamsburg Bar This Weekend

Blood&Honour Vorarlberg

Via „Indymedia Linksunten“:

In der Nacht des vergangenen Sonntags (22.05.) erschoss der Neonazi Gregor Schallert im vorarlbergischen Nenzing 2 Menschen beim Fest eines Motorradclubs, mit einem serbischen Kalashnikov-Nachbau. Ein zweites, identisches Modell befand sich noch im Kofferraum seines Wagens. Von vielen Medien wird diese Tat zu einem Beziehungsstreit verklärt. Zwar wird in den meisten Berichten auf die rechtsextreme „Vergangenheit“ Schallerts hingewiesen, allerdings tut sich die österreichische Medienlandschaft und Öffentlichkeit dann doch zu schwer den Kontext der Tat als politischen zu benennen. Denn, wenn ein Neonazi sich, trotz bestehendem Waffenverbot, 2 Sturmgewehre besorgen kann und damit 2 Menschen erschießt, dann sollte das einige Fragen aufwerfen. Eine öffentliche Debatte über rechtsextreme Organisierung und Gewalt sollte die Folge sein.

Gute Beiträge sind auf Blick nach rechts und Stoppt die Rechten erschienen.

Wir wollen hier versuchen die Entstehungsgeschichte bis zum vorläufigen Zerfall der B&H-Division Vorarlberg nachzuzeichnen, sowie eine Einschätzung über die aktuelle Reorganisierung der Gruppe abzugeben, welche sich derzeit auch im Umfeld der neofaschistischen „Identitären“ herumtreibt. Klar ist, dass Gregor Schallerts Amoklauf in Nenzing nicht aus dem Nichts kam.

Gründung von B&H Vorarlberg

1996 gab es in Vorarlberg erste Organisationsversuche rechter Skinheads. Die „Skinheads Vorarlberg – Verein zur Erhaltung der kulturellen Merkmale der Skinheadbewegung“ wurden allerdings nach knapp einem halben Jahr wegen „Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut“ wieder aufgelöst.

Ab 1997 gab es die Idee einer eigenen Blood & Honour Division Vorarlberg. Die Umsetzung dauerte „wegen eines längeren Knastaufenthalts“ (vgl. BH Fanzine Nr. 1) allerdings noch bis Ende 1998.

In Österreich existierten Ende 1999 Sektionen von Blood & Honour in Vorarlberg, Tirol, und Wien. Zudem zählte sich Blood & Honour Südtirol zur Blood & Honour – Division Österreich.

Die Tiroler Divison löste sich auf nachdem ein führender Aktivist nach Italien ausgeliefert wurde. Und die Division Südtirol wurde von den Behörden zerschlagen.

Zwischen den beiden übrigen Divisionen krieselte es recht bald. 2002 kam es in Wien und Vorarlberg zu Hausdurchsuchungen, bei denen das noch unveröffentlichte Blood & Honour Fanzine Nr. 3 beschlagnahmt wurde (Auflage 1500 Stück). In Folge dessen beschuldigten die Vorarlberger ihre Wiener Kameraden, Namen von Vorarlbergern an die Polizei weitergegeben zu haben.

Am 26.7.2003 krachte es dann bei einem Faschokonzert in Oberösterreich und die beiden Gruppen prügelten sich gegenseitig ins Krankenhaus.

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Verurteilter „Objekt 21″-Neonazi, Waffentransporteur und NSU-Ausschusszeuge tritt am 27. Mai in Kloster Veßra als Liedermacher auf

„Thüringen Rechtsaussen“ berichtet:

Südthüringer Neonazis Tommy Frenck kündigt für den 27. Mai 2016 einen Liederabend mit dem Liedermacher „Reichstrunkenbold“ an. Hinter dem Namen steht der aus Hessen stammende Neonazi Philip Tschentscher, der auch in Thüringen aktiv war und in Verbindung mit dem kriminellen österreichischen Neonazi-Kulturverein „Objekt 21″ im Januar 2014 zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt wurde.

„In Buchenwald, in Buchenwald, da wird kein Jude richtig alt“

Das Netzwerk „Objekt 21″ sammelte Waffen, darunter auch ein AK 47 Sturmgewehr, eine Skorpion Maschinenpistole und Pistolen, eine abgesägte Schrotflinte und 10 kg Sprengstoff. Die Gruppe verbreitete NS-Ideologie und machte auch Rotlichtgeschäfte. Tschentscher wurden in Österreich NS-Wiederbetätigung und Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen, auch weil er die deutsch-österreichische Grenze eine Pistole schmuggeln wollte. Er ist seit den 90er Jahren in der extrem rechten Szene aktiv, zog 2002 nach Erfurt, trat auch als Redner der „Kameradschaft Frei­heits­kämpfer Erfurt“ bei Veranstaltungen wie „Süd-Westthüringer Runden freier Nationalisten” in Dillstädt auf und war Betreiber des Kameradschaftspostfachs in Erfurt. Er war organisatorisch bei der Hilfsgemeinschaft für nationale politische Gefangene und deren An­gehörige (HNG) und anderen Vereinen aktiv, gilt auch als langjähriger Vertrauter von Manfred Roeder. Über weitere Aktivitäten berichtete auch das Magazin LOTTA. Tschentscher war als Liedermacher und fahrender Devotionalienhändler, CD und Waffenhändler in Österreich, Italien und Deutschland unterwegs, das Cover seiner ersten CD 2009 „Viel Asche um Nichts“ bildete auf dem Cover ein KZ-Krematorium ab, die Texte strotzten vor Antisemitismus, Rassismus und NS-Verherrlichung, riefen direkt zum Mord auf. Die im Folgejahr erschienene CD „Der Untergrund stirbt nie“ mit Hakenkreuz-Cover enthält neben Liedern wie „Arisches Kind“ den Bonustrack „live in der Waffenschmiede“ , der im Konzert­raum von Objekt 21 aufgenommen wurde. Im mit SS-Runen verzierten Keller trällerte Tschentscher dort Sätze wie „In Buchenwald, in Buchenwald, da wird kein Jude richtig alt. Fiederallala, fiederallala, fiederallalalala“ oder „Nach Bergen-Belsen fährt unser Reisebus. Wir fahren nach Bergen-Belsen. Die Öfen sind voll, die Stimmung ist toll“. Der Organisation Objekt 21 wurden etwa 150 Neonazis zugerechnet, mehrere Verbindungen habe es nach Thüringen insbesondere zur dem nun im Ballstädt Prozess angeklagten Neonazis. Nach seiner Festnahme im Sommer 2013 sagte er im selben Jahr als Zeuge beim Prozess gegen Objekt 21-Mitglieder im oberösterreichischen Wels aus und rief den Angeklagten zu „Lasst euch nicht unterkriegen, Jungs. Alles für Deutschland!“. Weitere Thüringer die wegen Objekt 21 inhaftiert wurden, waren Andreas Potyra und Steffen Mäder. Letzterer organisiert inzwischen auch Solidaritätskonzerte für die Angeklagten aus dem Ballstädt-Prozess.

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Rechtsrock an verschiedenen Orten

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

17.05.2016 – Gleich mehrere braune Musik-Events sollen am 28. Mai stattfinden. Beim so genannten „Eichsfeldtag“ steht der Ort Leinefelde fest, doch die Thüringer NPD um den Mitorganisator Thorsten Heise hat für ihr Treffen reichlich Konkurrenz.

Im Wechsel mit politischen Reden (unter anderem Thorsten Heise als stellvertretender NPD-Landesvorsitzender selbst) sollen am 28. Mai Bands oder Solo-Interpreten beim „Eichsfeldtag“ die Bühne auf dem Sportplatzgelände in Leinefelde betreten. Angekündigt wird „Oidoxie“ aus Dortmund mit neuer CD im Gepäck, um die es in der jüngeren Vergangenheit ruhig geworden war. „Tätervolk“ aus Mecklenburg-Vorpommern wird neben „Söhne Potsdams“ beworben. Das nach Brandenburgs Metropole benannte Musikprojekt war in den vergangenen Jahren in der rechten Szene als eine Samplerreihe bekannt, von der vier verschiedene Tonträger erstellt wurden. Als Solist ist der NPD-Hausbarde Frank Rennicke aus dem mittelfränkischen Leutershausen ebenso dabei wie Jens Brucherseifer als Kopf der Band „Sturmwehr“ aus Gelsenkirchen.

Seit mehreren Monaten wird der Auftritt von drei Bands unter dem markigen Titel „Die Nordmark rockt!“ propagiert. Allen voran steht dabei die neue Band „Randgruppe Deutsch“ aus Schleswig-Holstein. Sie hat just ihre Debüt-CD herausgebracht. Hinter dem neuen Projekt stehen bekannte Namen der rechten Musik-Szene wie etwa der frühere „Kraftschlag“-Schlagzeuger Holger Ingwersen und der bei den „Hammerskins“ aktive Andreas Lohei, früher Sänger und Bassist bei „Endlöser“ (Bremen). Die Norddeutschen haben bereits Ende Januar mit dem Vorverkauf begonnen. Wo genau sie mit der Band „Ungebetene Gäste“ aus Mecklenburg-Vorpommern am 28. Mai auftreten wollen, haben sie noch nicht bekannt gemacht. Auf alle Fälle soll noch eine dritte Überraschungsband mit hinzustoßen.

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CasaPound Italia – der faschistische Hybrid

Via „Indymedia Linksunten“:

Zu CasaPound Itallia erschien am 09.05.2016 auf dem www.sicherheitspolitik-blog.de ein englischsprachiger Artikel zu CasaPound Italia: CasaPound Italia: the fascist hybrid. Hier ist er mit leichten Veränderungen auf Deutsch nachzulesen.

CasaPound Italia – der faschistische Hybrid

Veränderte politische und ökonomische Situationen bringen neue Typen politischer Akteure hervor – auch bei der extremen Rechten. Ob ihre Strukturen und Organisationsformen Bestand haben, sie sich ausbauen und ihre Modelle sich nachhaltig bewähren können, hängt von vielen Faktoren ab. Ein Modell, das sich derzeit anschickt bei vielen Rechten in Europa eine Vorzeigefunktion zu erhalten, ist die faschistische Bewegung/Partei CasaPound Italia. Doch warum ist gerade dieses Organisationsmodell in der extremen Rechten Italiens und Europas so erfolgreich?

Mein Beitrag soll die Hybridität CasaPounds und die damit verbundene Kraft zur Erneuerung des Faschismus beleuchten. Um mein Argument auszuführen, werde ich zunächst die Evolution CasaPounds von einer Bewegung zu Partei beschreiben. Daraufhin werde ich Strategien und Praktiken unter dem Aspekt der Hybridisierung erläutern. Um abschließend die europäische Dimension der (nach Eigenaussage) “Faschisten des dritten Milleniums” zu skizzieren.

Fascism for the third millennium? The evolution of CasaPound

Im Dezember 2003 entstand in Rom die (neo)faschistische Bewegung CasaPound. Mitglieder verschiedener national-revolutionärer Gruppierungen, der römischen Rechtsrock-Szene und der Movimento Soziale Italiano – Fiamma Tricolore (MSI-FT) besetzten unter dem Vorzeichen angeblich anti-kapitalistischer Kritik ein sechsstöckiges Mietshaus im Stadtteil Esquilino, in der unmittelbaren Nähe des Hauptbahnhofs Stazione Termini. Die Besetzung nannten sie „Casa Pound“ – nach dem antisemitischen, us-amerikanischen Literaten Ezra Pound. Bis 2008 war CasaPound eng angebunden an die faschistische Traditionspartei Fiamma Tricolore, bis sie sich nach einem internen Streit 2008 von der Partei trennte und als Sozialverband auftrat. 2012 ließ sich CasaPound als Wahlpartei registrieren und nannte sich CasaPound Italia. Seitdem agiert sie nicht nur als Bewegung auf den sozialen, politischen und kulturellen Ebenen, sondern auch als Partei im institutionellen Rahmen. 2013 trat sie das erste Mal bei den römischen Kommunalwahlen an – und 2015 landesweit. Sie brachte es in einigen Kommunen, aber auch unter dem Logo des „Sovranita“ Bündnisses mit der Lega Nord, zu einigen Sitzen in den kommunalen Parlamenten. Im Jahr 2010 gab CasaPound die Zahl ihrer Mitglieder mit 2.200 an. Heute spricht sie von fast 5.000 Mitgliedern.

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Siehe auch: Bolzano: CasaPound verdreifacht seine Mandate bei der Kommunalwahl

Rechtsrock-Gedenken in Rom

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

27.04.2016 – Italien (Rom) – In Erinnerung an vier bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommene Gesinnungskameraden lädt die in Rom ansässige neonazistische Skinhead-Gruppierung S.P.Q.R. jedes Jahr zu einem internationalen Rechtsrock-Gedenkkonzert ein.
Die der „Blood&Honour“-Bewegung nahe stehenden Veranstalter präsentieren für den 21. Mai vier Bands. Mit von der Partie sind „Carpe Diem“ aus Baden-Württemberg. Die in die Jahre gekommenen Musiker stehen inzwischen nicht mehr so oft auf der Bühne wie noch in der Vergangenheit. Einen ihrer letzten Auftritte hatten sie im vergangenen Dezember in der sogenannten „Erlebnisscheune“ in Kirchheim/Thüringen.

Neben „Blackout“ aus Großbritannien werden für das Musik-Event in Rom die beiden italienischen Bands „Acciaio Vincente“ (Mantua) und „Onda Nera“ (Gaeta) beworben. Im vergangenen Jahr war als deutscher Vertreter „Faustrecht“ aus dem Allgäu gebucht worden. (hf

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Who the fuck is BRUTTO

„Indymedia Linksunten“ schreibt:

Der Krieg im Donbass zerreißt nicht nur die Ukraine, sondern spaltet die Menschen in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Auf Seiten der sogenannten Volksrepubliken kämpfen nicht nur russophile Ukrainer*innen und russischen Soldat*innen, sondern auch internationale Unterstützer*innen aus der ganzen Welt. Unter ihnen sind Neonazis, Antifaschist*innen, Kommunist*innen, Fußballfans und militante Patriot*innen aus verschiedenen Ländern.

Die sogenannte Anti-Terror-Operation (ATO) unter Führung der regulären Truppen der Ukrainischen Armee auf der anderen Seite wird von ukrainischen Nationalist*innen und internationalen Freiwilligen unterstützt. Unter ihnen befinden sich Nationalist*innen aus verschiedenen osteuropäischen Staaten, Neonazis, Antifaschist*innen, nationalistische Anarchist*innen und Fußballfans. Im Zuge des Bürgerkrieges im Osten der Ukraine driftet der gesamte Osten zunehmend in einen patriotisch chauvinistischen Mainstream, in dem die Front zwischen kremlloyalen Unterstützer*innen einer vermeintlich aggressiv imperialen „Russischen Welt“ sowie den Unterstützer*innen des anti-imperialen Freiheitskampfes der ukrainischen Nation verlaufen soll. Dieser Konflikt spaltet nicht nur das politische Spektrum, sondern ist längst in der Popkultur angekommen. Die belarussisch-ukrainische Band BRUTTO, die am 9. Juni 2016 im Hangar 49 in Berlin und am 10. Juni 2016 im Hamburger Rockklub Logo spielen will, bilden hierbei ein gefährliches Scharnier zwischen nationalistischem Mainstream und militanten Patriot*innen. Aus diesem Grund soll an dieser Stelle über die Band, ihre Verbindungen und Sympathien, ihren Hintergrund und die Organisator*innen der Mini-Tour berichtet werden.

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Razzia in Frankreich gegen Blood & Honour Hexagone

Le 30 mars dernier, une vaste opération policière dans huit régions différentes a conduit à l’interpellation de onze néonazis du réseau Blood & Honour (BH) : au cours des perquisitions, onze armes d’épaule, deux revolvers gomme-cogne, 28 armes blanches, des gilets pare-balles, des casques lourds et divers bibelots nazis ont été découverts. Pour mieux comprendre de quoi il retourne, voici une petite présentation de l’histoire, des animateurs et des activités de ce réseau néonazi français.

Alors que l’état d’urgence est prolongé jusqu’au 26 mai, que des milliers de perquisitions, des centaines de gardes-à-vue ont été menées sur de simples présomptions, les trois principaux membres de Blood & Honour, en dépit du stock d’armes découvert chez eux, sont ressortis libres (sous contrôle judiciaire) après leur mise en examen pour « association de malfaiteurs, acquisition, detention et cession d’armes en bande organisée et participation à un groupe de combat » (ouf !) : pour le parquet de Marseille, « le trouble à l’ordre public est loin d’être évident ». Quelque chose nous dit qu’il en aurait été autrement si les trois interpellés s’étaient appelés Ahmed, Ibrahim et Abdel, et si on avait trouvé chez eux des exemplaires du Coran à la place de Mein Kampf… Mais il se trouve que nos pieds nickelés s’appellent Loïc Delboy, David Dumas et Pierre Scarano, trois militants néonazis « bien de chez nous » du Réseau Blood & Honour Hexagone [Nous avions hier cité par erreur les noms de Romain Balchon et Jérémy Recagno, deux autres membres de BH Hexagone, qui n’ont pas été mis en examen dans cette affaire.]

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Rechtsrock als Geburtstagsgig

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Tschechische Republik (Brno) – Am 23. April stehen drei Rechtsrock-Bands im tschechischen Brno auf der Bühne.

Auf der Konzertliste ist auch die deutsch-britische Combo „IC1“ aufgeführt, die aus Musikern von „Carpe Diem“ (Raum Stuttgart) und dem Sänger Andrew „Andy“ Nolan von „Razors Edge“ besteht. Ferner sollen das einheimische neonazistische Skinhead-Quintett „Bootboys Social Club“ und die tschechische Band „Violence Station“ aus Decin mit dabei sein, wenn ein „Birthday Picnic“ angekündigt ist. (hf)

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Wie Neonazi-Skins von Blood & Honour unbemerkt in Hitlers Heimat und Vorarlberg feierten

Das „Vice-Magazin“ schreibt:

„Wir haben das Unmögliche durchgeführt“—so euphorisch wird das Erinnerungsfoto der ungarischen Skinheads vor Adolf Hitlers Geburtshaus, ihrem selbsternannten „Führer“, Anfang März im Internet kommentiert.

Dabei wurde den rechten Touristen so ein Schnappschuss eh nie wirklich unmöglich gemacht: Schon im letzten August reiste eine Handvoll ungarischer Biker vom rechtsextremen Netzwerk Blood & Honour nach Österreich, um an ausgewählten Kultstätten auf Fotosafari zu gehen. Wie beim letzten Mal posierte man, wohl auch dank sprachlicher Unkenntnis, übrigens stolz neben dem „Nie wieder Faschismus“-Denkmal. Im Unterschied zum Besuch im August rollten die Rechten dieses Jahr aber unbehelligt und völlig unbeobachtet von den österreichischen Behörden an.

Erst ein Bericht des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW) machte kürzlich auf den letzten Besuch der ungarischen Skinheads aufmerksam. Diesmal blieb die Gruppe auf ihrem Besuch in Österreich außerdem nicht nur unter sich. Denn nach dem Zwischenstopp in Braunau ging es weiter nach Vorarlberg und zum eigentlichen Ziel des Wochenendtrips: ein Neonazi-Konzert irgendwo im Ländle, um gemeinsam mit deutschen, schweizerischen und österreichischen Gleichgesinnten einen draufzumachen.

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„White Kriminals“-Musikspektakel

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

01.04.2016 – Italien (Bologna) – In der Nähe von Bologna soll am 7. Mai ein Rechtsrock-Konzert mit Bands aus vier Nationen steigen – aus Deutschland eingeladen ist „Selbsteller“.

Aus vier Ländern kommen die Bands der Rechtsrock-Veranstaltung, die am 7. Mai in der Nähe von Bologna die Bühne besteigen sollen. Unter dem Titel „White Kriminals“ spielen Bands aus Italien, Polen, Spanien und Deutschland auf. Das Leitmotiv ist dabei ein Titel eines Stücks und eines Tonträgers der Band „Legittima Offesa“. Das Quartett hat sich 1998 zusammengefunden und kommt aus Bologna, hat somit quasi ein Heimspiel.

Ebenfalls aus Bologna kommt die Band „The Kriminals“. Dritte Band aus Italien ist „Katastrof“. Aus Barcelona kommt das Quintett „Jolly Rogers“. „Honor Bialy Front“ ist eine polnische Band mit „Blood&Honour“-Bezug. Aus Deutschland eingeladen ist „Selbststeller“ aus Riesa, die seit dem Jahr 2000 aktiv ist und deren Mitglieder auch bei der Kameradschaft „Bootboys Riesa“ mitmischten. 2013 war die Bremer Band „Endstufe“ bei den international vernetzten Rechtsrock-Organisatoren von Bologna zu Gast. (hf)

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