Archiv der Kategorie 'Nipsters'

In Bewegung: Jugendkulturen in der extremen Rechten

Quelle: Lotta-Magazin

Unter Jugendlichen ist immer mehr ein Sampeln unterschiedlichster jugendkultureller Elemente festzustellen. Klassische Jugendkulturen lösen sich zunehmend auf, klare Zuordnungen sind oftmals nicht möglich. Jugendkulturelle Identitätsentwürfe sind in Bewegung. Dies betrifft auch die extreme Rechte: „Skinhead“, „Autonomer Nationalist“ oder „Stino“ — was funktioniert für die Szene?
Zentral für Jugendszenen ist, dass sie nicht nur von der jeweils eigenen Gruppe, sondern auch von Außenstehenden wahrgenommen werden. In den 1990er Jahren, als der Skinhead das role model der jugendkulturellen Ausdrucksform der extremen Rechten war, war das zumindest auf den ersten Blick einfach. Selbstverständlich gab es auch damals andere, nicht-rechte Skinheads, doch in der Öffentlichkeit dominierte die Gleichung Skinhead = Neonazi. Umgedreht funktionierte das auch. Wer sich als Jugendlicher oder junger Erwachsener als Neonazi zu erkennen geben wollte, der wurde einfach Skinhead. Und er oder sie spürten sofort die Folgen der zumindest ästhetischen Zuordnung zu dieser Szene. BürgerInnen, MigrantInnen und teilweise auch Linke wechselten bei ihrem Anblick zumeist die Straßenseite. Allmachtsgefühle und -phantasien stellten sich oftmals ein, vor allem dort, wo Skinhead-Gruppen nicht auf Widerstand stießen.

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Was bleibt von den „Autonomen Nationalisten“?

Via „Antifaschistisches Infoblatt“:

Wo sind sie hin, die „Autonomen Nationalisten“? Vor ein paar Jahren noch waren die „AN“ der große Hype im parteifernen Neonazismus. Doch mittlerweile schmücken sich immer weniger Kameradschaften mit dem einst so hippen Label. Ist die Mode vorbei, kommt etwas Neues, geht es back to the roots? Lief sich das Modell tot oder war es so erfolgreich, dass es sich selbst überflüssig gemacht hat?

Schenkt man vielen aktuellen Aufklä­rungsbroschüren „gegen Rechts“ Glauben, dann sind die „Autonomen Nationalisten“ (AN) weiterhin ein ganz neues und ganz großes Ding im bundesdeutschen Neonazismus. Zu lesen sind sachlich völlig zutreffende Ana­ly­sen: zum Style der AN gehören der „schwarze Block“ als Stilelement auf Demonstrationen, eine experimentierfreudige, theorieferne und praxisorientierte, vor allem nach Systemantagonismus strebende Haltung, kombiniert mit einem umfassenden Symbolklau bei der radikalen Linken und aus der Popkultur. Als AN-Anhängsel sorgten jüngst zudem die als besonders ausgefuchst geltenden „Nipster“ (für Nazi-Hipster) für mediale Aufmerksamkeit. Doch blickt man auf die tatsächliche Rolle der AN im gegenwärtigen Neonazismus, so findet man vor allem: fast nichts.

Krisenerscheinungen des Neonazismus

Der Neonazismus insgesamt befindet sich in einer Krise. Die NPD zerreibt sich zwischen laufendem Verbotsverfahren, Wahlschlappen und internen Querelen. Auch die „Freien Kameradschaften“ sind viel weniger präsent und entfalten wesentlich geringere politische Handlungsfähigkeit als noch vor wenigen Jahren. Ausstrahlungsstarke Demonstrationen mit tausenden teilnehmenden Neo­nazis sind mittlerweile zu einer Seltenheit geworden, was nicht nur aber auch auf antifa­schistische Blockadeaktionen zurück­zufüh­ren ist. Diese Krise hat auch die AN, als eine Strömung innerhalb der Kame­­rad­schafts­szene, mit erfasst.

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Die Nazi-Hipster von Blockupy

Das „Vice“-Magazin schreibt:

Gestern brannte Frankfurt. Und Schuld daran waren „linke Krawallmacher“ und Demonstranten, wie sich die Medien schnell einig waren. Tatsächlich gehört das Blockupy-Bündnis grundsätzlich zum linken Spektrum und genau wie zu anderen Terminen im bundesdeutschen und internationalen Kalender versammeln sich zu den entsprechenden Demonstrationen neben Menschen mit tatsächlichem Anliegen auch Krawalltouristen, die einfach nur irgendwas kaputt machen wollen. Aber Kritik am Kapitalismus kommt nicht nur von links. Die Proteste am Mittwoch hatten vermutlich auch rechstradikale Teilnehmer. Im Vorfeld hatte der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill schon davor gewarnt. Aber wer sind die Neonazis bei Blockupy und was unterscheidet ihren Antikapitalismus vom Rest der Blockupy-Bewegten?

Eine Gruppe namens „Freies Netz Hessen“ hatte seit Längerem dazu aufgerufen, an den Protesten teilzunehmen und twitterte dann Bilder und Kommentare von den Demos.

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„Ansgar Aryan“-Model outet sich als NSU-Sympathisant

Via „Endstation Rechts“:

Vor dem Landgericht München müssen sich derzeit Beate Zschäpe und vier ihrer Mitverschwörer verantworten. Zwei weitere mutmaßliche NSU-Terroristen – Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos – entzogen sich einer rechtsstaatlichen Verhandlung durch Selbstmord. Ausgerechnet das BKA-Fahndungsfoto eines der beiden Mörder verwendet ein Thüringer Neonazi als Facebook-Profilbild. R. gilt als Weggefährte des bayerischen Neonazi-„Hipsters“ Patrick Schröder, für dessen Modelabel „Ansgar Aryan“ er als Model posiert.

Ihm stoße besonders sauer auf, dass „sich die Partei [die NPD, Anm. der Red.] sofort von Ralf Wohlleben distanziert“ habe, obwohl der frühere thüringische NPD-Vize als unschuldig gelte. Die Untersuchungshaft des Spitzenkaders sei ohnehin ein „schlechtes Argument für die Öffentlichkeit“. Gleichzeitig dürften weitere Gewalttäter im Amt bleiben, obwohl diese Ermittlungen verschwiegen hätten.

Mit diesem Facebook-Kommentar schaltete sich Marcus R. [so sein Facebook-Name] in die Facebook-Diskussion um die Zukunft von Patrick Wieschke ein. Gegen den (Noch)-Chef der NPD im Freistaat werden in diesen Tagen Rücktrittsforderungen der Basis laut. Einige seiner bisherigen Anhänger werfen dem 33-jährigen Neonazi, der u. a. wegen Anstiftung zu einer Sprengstoffexplosion vorbestraft ist, vor, die Wahlniederlage Mitte September mitverschuldet zu haben. Unmittelbar vor dem Urnengang hatte ein linkes Rechercheportal Ermittlungsakten über die dunkle Vergangenheit des einstigen NPD-Bundesvorstandsmitgliedes veröffentlicht.

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Lifestyle für Veget-Arier – jung, hip, rassistisch

Via „Die Welt“:

Bloß ein brauner Sommertrend? Wenn sich Nazi mit Hipster trifft, entsteht der Nipster. Der neueste Zombie im Katalog der Modetorheiten macht im Netz und auf der Straße mobil. Eine Popkulturgeschichte.

Göring zu Hitler: „Mein Führer, dieser Versailler Vertrag ist nicht mehr zu ertragen. Das deutsche Volk ist ausgeblutet, verarmt und verzweifelt.“ Hitler rückt seine Ray-Ban zurecht, streicht sich das T-Shirt mit ironischem Aufdruck („Organic Germanic“) glatt und setzt eine kokette Miene auf: „Na und? Dafür tragen nun alle diese über-schicken Vintage-Klamotten.“

Der Witz stammt aus dem Comic „Hipster Hitler“. In ihrem vor zwei Jahren auf Englisch erschienen Buch zeichnen James Carr und Archana Kumar den „Führer“ als ein introvertiertes Modeopfer, den Zweiten Weltkrieg als eine Auseinandersetzung entgegengesetzter Schnurrbart-Moden und den Nationalsozialismus als einen Lifestyle genozidal veranlagter Veget-Arier.

Der schwarze Humor, mit dem sie sich der braunen Vergangenheit nähern, beruht auf der Zusammenführung zweier gegensätzlicher Attitüden: dem humorfreien Pathos der NS-Ideologie aus dem Zeitalter der Extreme mit der post-ideologischen und radikal-narzisstischen Hipster-Mentalität des frühen 21. Jahrhunderts, in der Selbstironie zur Grundhaltung geronnen ist.

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Wie sich Veganer von rechts instrumentalisieren lassen

Das „Vice Magazin“ schreibt:

Vor ein paar Tagen machte ein Video die Runde durch Nachrichtensendungen und Reportageformate. Zu sehen waren zwei Typen, die unter Sturmmasken vegan kochen. Fast nur anhand von Accessoires und kurzen Bemerkungen ist zu erkennen, dass die beiden Neo-Nazis sind. Und wieder war die Welt um einen Beweis für die Existenz des ominösen „Nipsters“ reicher. Wenn man sich die Videos (es gibt mehrere) tatsächlich anschaut, bleibt irgendwie unklar, ob das ganze tatsächlich echte Neo-Nazi-Propaganda ist, oder eher ein (verdammt) schlechter Scherz. So dermaßen dämlich werden angebliche „Hipster“-Accessoires wie Club Mate und eine neonfarbene Sonnenbrille (2006 hat angerufen, es will New Rave zurück) ins Bild gebracht, dass man fast meinen könnte, es handele sich um eine vegane Folge von Sendung mit der Maus für Nazis.

Es ist natürlich klar, dass diese Videos nichts mit den meisten Veganern zu tun haben und ihr einziger Sinn ist, auf platte und dumpfe Art, neue Gesinnungsgenossen zu rekrutieren, weil man eben weiß, dass Veganer politisch interessiert und (scheinbar) irgendwie cool sind. Das wäre etwas anders, würde man diesen beiden Schwachmaten eine eigene Kochshow geben, sagen wir mal auf dem Vegan Vegetarischen Straßenfest in Berlin, dieses Wochenende. Soweit ist es Gott sei Dank noch nicht gekommen, aber leider kommen einem trotzdem einige Zweifel, wenn man sich das Line-up der Veranstaltungen, die dieses Wochenende stattfinden, mal genauer anschaut.

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Die veganen Nazi-Hipster kommen

Via „Störungsmelder“:

Neonazis, die vegan kochen und Club Mate trinken – das klingt erst mal absurd. Aber ein kleiner Teil der rechtsextremen Szene sorgt mit solch skurrilen Auftritten für viel Aufregung. Was steckt tatsächlich hinter den Nazi-Hipstern?

Es sind junge Männer, die vor der Kamera herumalbern. Sie kochen vegan und nehmen sich nicht zu ernst. Dazu kommen Gäste, es wird viel gelacht. An diesem Format erscheint wenig berichtenswert, gibt es doch unzählige ähnliche Kanäle auf YouTube. Aber diese Amateur-Kochshow ist anders. Es sind Neonazis, die dort im Hitlerstellvertreter Rudolf-Hess-Shirt hinter den Töpfen stehen. Wer genau hinschaut, sieht die rechtsextremen Poster im Hintergrund. Die Gastgeber sind mit Sturmhauben vermummt, die Gäste einschlägig bekannt und man schiebt kichernd Szeneparolen hin und her, die nur Eingeweihte verstehen.

Betrieben wird der Kanal mutmaßlich von Mitgliedern der rechtsextremen Szene Niedersachsens aus dem Umfeld der gerade erst verbotenen Kameradschaft Besseres Hannover. Auch auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Tumblr und Instagram gibt es eine Präsenz aus diesem Kreis. Hier verbinden die Rechtsextremen Straight-Edge-Chic (Kein Alkohol, kein Fleisch, keine Drogen) mit zeitgemäßem Design, Ästhetisierung von Gewalt und nationalsozialistischer Propaganda.

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„Nazi-Hipster“ Patrick Schröder hat Ärger mit dem Gesetz

„Endstation Rechts“ schreibt:

Kaum ein Neonazi war in den letzten Monaten derart in den Medien präsent wie der bayerische NPD-Funktionär Patrick Schröder. Überregionale Zeitungen wie die Süddeutsche widmeten dem geschäftstüchtigen „Nazi-Hipster“ ein Porträt, der amerikanische „Rolling Stone“ sah in ihm den Vorreiter einer modernisierten Bewegung, SPIEGEL TV drehte einen Beitrag. Langsam aber scheint sich das Blatt zu wenden. Ein geplatztes Konzert kratzt genauso an seinem Image wie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien, die Schröder ein Bußgeld aufbrummte.

Die Vorbereitungen liefen seit Wochen auf Hochtouren. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate wollte der umtriebige Patrick Schröder in der kleinen mittelfränkischen Gemeinde Scheinfeld ein Rechtsrock-Konzert mit einschlägig bekannten Bands auf die Beine stellen. Die Premiere des „Live H8“ im Oktober letzten Jahres verbuchte der Betreiber der Neonazi-Modemarke „Ansgar Aryan“ als Erfolg; Gut 1.000 musikbegeisterte Neonazis feierten damals in der Provinz. Während die örtlichen Behörden vielfältige Kritik einstecken mussten – sie hatten die Öffentlichkeit erst spät informiert –, schoben die zuständigen Stellen den Bemühungen des NPD-Nachwuchsmannes dieses Mal einen Riegel vor. Nachdem eine Brandschutzbegehung in der Diskothek „Nachtwelt“ angesetzt worden war, zogen die Organisatoren ihre Anmeldung überraschend zurück. Die kurzfristige Absage sorgte in der Szene für böses Blut, denn die Eintrittskarten mussten im Voraus bezahlt werden: für 25 Euro das Stück.

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Nazi-Mode: Was ist eigentlich ein „Nipster“?

Der „NDR“ berichtet:

Springerstiefel und Bomberjacke – das war einmal. Längst haben Neonazis ihr modisches Repertoire erweitert. Erst kopierten sie die Dresscodes der Linken, nun übernehmen sie auch noch den Style der „Hipster“, „Nipster“ oder auch „Nazi-Hipster“ nennt man nun Rechtsextreme mit urbanem Lifestyle – die also Jutebeutel tragen, Hip-Hop hören und vegan kochen.

Für das Kulturjournal hat sich Michel Abdollahi, Reporter für kulturelle Kuriositäten, beim alljährlichen Neonazi-Aufmarsch in der niedersächsischen Kleinstadt Bad Nenndorf umgeschaut und macht den Style-Check: Was trägt der moderne Nazi vorn heute?

Zum Videobericht gehts hier.

Palituchtragende Nazis in Che-Guevara-Shirts mit Jutebeuteln voll linksdrehendem Joghurt

Via „Jungle World“:

Der »Nipster« geistert durch die Presse. Können Nazis hip sein?

Die Geschichte beginnt mit einer Fotografie vom 18. Januar dieses Jahres in Magdeburg. Abgebildet ist ein lässig an die Wand gelehnter bärtiger Mann, der in den folgenden Wochen internationale Bekanntheit erlangen sollte. Eigentlich wollte der Urheber des Bildes den Teilnehmer eines Naziaufmarsches demaskieren, doch der dabei zufällig mit abgelichtete Jutebeutel schlug weit über Antifakreise hinaus Wellen.

Bei Facebook und Twitter war man sich noch am selben Abend einig: Man hatte es mit einer bis dahin unbeschriebenen Spezies zu tun, einer Kreuzung zwischen Nazi und Hipster. Der »Nipster« war geboren. Als Beleg dafür wurde in erster Linie der selbstironische Unterton des ulkigen Aufdruckes seiner Tasche herangezogen. In handgeschriebenen Lettern war dort zu lesen: »Bitte nicht schubsen, ich habe einen Joghurt im Beutel.« Der Spruch »Bitte nicht schubsen, ich habe einen Joghurt im Rucksack« stammt aus der Feder des Künstlerduos Katz und Goldt, das für die Titanic und Intro arbeitet. Nun könnte man in Betracht ziehen, dass durchaus auch Nazis über den infantilen Humor der Urheber lachen könnten. Da aber die abgebildete Person auch Bart, geweitete Ohrlöcher und rote Converse-Allstars trägt, schien die Beweislage gesichert.

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Nazi-Hipster: Rechts und trendy

Via „Deutschland-Radio Kultur“:

Unter einem „Nazi-Hipster“ versteht man Rechtsextreme mit urbanem Lifestyle – die also Jutebeutel tragen, Hip-Hop hören und vegan kochen. Der Stilwandel sei ein wahrer Trend in der rechten Szene, meint der Politologe Jan Schedler von der Ruhr-Universität Bochum.

Unter den jüngeren Neonazis habe sich durchgesetzt, „dass man sich eben am Zeitgeist orientiert, dass im Vordergrund steht, für welche Ideologie man eintritt und dass das eigene Auftreten da dann eben nicht von so großer Bedeutung ist“, sagte er am Dienstag im Deutschlandradio Kultur.

Aus Gesprächen mit einem Aussteiger aus der rechten Szene wisse er, dass in Nazi-WGs Altäre mit Hitler-Büsten und SA-Dolchen aufgebaut würden, „wo daneben die Hip-Hop-CDs von Aggro Berlin standen“, so Schedler. „Die kriegen das offenbar persönlich recht gut zusammen, was für uns zurecht natürlich sehr befremdlich ist.“

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Heil Hipster: The Young Neo-Nazis Trying to Put a Stylish Face on Hate

Via „Rolling Stone“:

Inside the tote-bag friendly, „Harlem Shake“-happy world of Germany’s „nipsters“

It’s a rainy Sunday evening in May, in the town of Weiden, in northeastern Bavaria, and Patrick Schroeder, whom the German press has dubbed the „Nazi-hipster,“ is preparing for his big webcam entrance. As the opening sequence for his weekly Internet TV show, FSN.tv, plays silently in the background, he ties a bandana stitched with the slogan „H8″ around his mouth and fiddles with his mouse. A map of Germany in 1937 hangs on the wall above him.

It’s hard to get the timing for the intro „just right,“ he explains, and once the graphics stop playing, he strides into frame and raises his arm, curling his hand into a fist and wishing his viewers, a few hundred members of Germany’s extreme right, a lovely evening. He calls this gesture his „professional wrestling entrance move,“ which he claims was inspired by WWE-style theatrics, though it also, not inconveniently, looks a bit like a heil Hitler Nazi salute.

Schroeder is 30 years old, about six feet tall, with the boxy musculature of an MMA fighter, his blond hair shaved except for a jaunty strip along the top of his head. He’s dressed all in black, wearing armbands slightly reminiscent of those favored by vintage Avril Lavigne and speaks quickly and loudly, with a strong Bavarian lilt. When he laughs, his upper right lip rises up, making him look both threatening and insecure. „If the Third Reich was so bad, it would have been toppled,“ he argues, before the filming begins. „Every half-intelligent person knows there is no system where everything was bad.“

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Siehe auch: Käsekuchen aus Neuschwabenland
In einer Online-Sendung kochen deutsche Nazis mit veganen Zutaten aus dem Abfallcontainer..