Archiv der Kategorie 'NS-Black Metal'

Endless Struggle – Wehrmachtsverherrlichung aus Sachsen

Quelle: Don‘t call it music

Mit drei CDs in den Jahren 2013, 2014 und 2015 legte die sächsische NS-Hardcore-Band “Endless Struggle” – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Streetpunk-Band aus den USA – einen fleißigen Start hin. Worin ihr “endloser Kampf” besteht, verrät die Band mit ihren Liedern. Diese handeln größtenteils vom Zweiten Weltkrieg, glorifizieren die Wehrmacht und tischen geschichtliche Lügen auf – etwa dass im Februar 1945 bei den alliierten Bombardements auf Dresden 300.000 Menschen starben.

Sänger von “Endless Struggle” ist René W., Frontmann der NSHC-Band “Brainwash” und Betreiber des Kleidungslabels “Dryve by Suizhyde”. Den Bass spielt Michael L., Mitbetreiber des neonazistischen Musiklabels und Versandhandels “OPOS Records” und Mitglied zahlreicher anderer Nazibands, darunter “Moshpit”, “Hope for the Weak” und ebenfalls “Brainwash”.

Am Schlagzeug sitzt ein weiterer Multifunktionär der rechten Musikszene: Ron P. aus dem sächsischen Flöha, der auch in den Nazibands “Heiliges Reich”, “Killuminati”, “Kraftschlag” und “Sköll Dagaz” mitwirkt, bei Reiko Sch. Projekt “Moiler” mit auf der Bühne steht und zur NSBM-Band “Permafrost” gehörte. Ron Robert P. hat kein Problem damit, in der Öffentlichkeit mit einem “Hail Victory”-Shirt herumzulaufen.

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Isoliert und trotzdem vernetzt – Rechtsrock im Landkreis Barnim (Brandenburg)

Quelle: Don‘t call it music

Im Brandenburger Landkreis Barnim existiert seit über zehn Jahren eine kleine, aber aktive rechte Musikszene. Das bekannteste Projekt aus der Region ist die Band “Preußenfront” aus Bernau. Ihr Sänger Kai H. gehörte bis Mitte der Zweitausender Jahre der “Deutschen Volksunion” (DVU) an und spielte mit seiner Band auch auf Kundegebungen und Sommerfesten der Partei.

Die Verbindung zwischen Rechtsrockszene und DVU ist in Brandenburg nichts Ungewöhnliches. Auch Klaus M., der bis heute sein Gelände in Schorfheide bei Finowfurt für Konzerte der rechten Szene bereitstellt, war ein wichtiger Ansprechpartner der Partei, bis er vor knapp fünf Jahren den Landesvorsitz der rechten Kleinstpartei “Die Rechte” in Brandenburg übernahm.

Am Bass stand bei “Preußenfront” Kai Hs Bruder Steffen H., der lokalen Kameradschaftsstrukturen entstammt. “Preußenfront” galt als Lokalmatador, schaffte es – vermutlich aufgrund ihrer öden, beliebig wirkenden Rechtsrock-Musik – jedoch nicht, auf den “großen Bühnen” der Szene aufzutreten. Aus “Preußenfront” wurde später “Klänge des Blutes”, bis auch diese Band sich im Jahr 2015 auflöste. Höhepunkt ihrer musikalischen “Karriere” war ein Beitrag auf einer Solidaritäts-CD für den jährlich stattfindenden Naziaufmarsch “Tag der deutschen Zukunft” sowie ein Auftritt auf Siegfried Borchardts Geburtstagsfeier im Jahr 2013.

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Faust – Böhse Onkelz für Arme

Quelle: Don‘t call it music

Die vor rund 15 Jahren gegründete Nazi-Band “Faust” war im Rechtsrock-Bereich in den letzten Jahre sehr gefragt. Gesang und Melodie erinnern an die Band “Böhse Onkelz”. Inhaltlich versucht “Faust” mit doppeldeutigen Texten “progressiv” zu wirken, wodurch eine Hörerschaft auch außerhalb der rechten Szene gewonnen werden konnte.

Frontmann der Band ist bis heute der nahe Potsdam wohnhafte Patrick J.. Er ist sowohl im Bereich Rechtsrock als auch in der Black-Metal-Szene musikalisch aktiv. So spielte er u.a. bei der “Blood & Honour”-Band “Kraftschlag” um Jens-Uwe A., bei “Quadriga” aus Berlin und bei “Phönix”, einem recht jungen Projekt diverser Nazi-Musiker aus Deutschland.

Im NS-Black-Metal-Bereich singt J. bei der Band “Camulos” und war bei der Gruppe “Yggdrasil” aktiv, die sich später in “Frozen Abyss” umbenannte. Bei “Camulos” spielen ebenso Paul M. aus der Nähe von Zwickau sowie Alexander K. aus dem Erzgebirge mit. M. ist mit seinem NSBM-Soloprojekt “Leichenzug” bekannt und wirkt auch bei etlichen Rechtsrock-Bands mit. Kies betreibt das Label “Fog of the Apocalypse Records” und den “Angeldust-Mailorder”.

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Ein identitäres Haus in Halle

Quelle: Antifainfoblatt

Juni 2017: Auf den Seiten der rechten Initiative „Ein Prozent für unser Land“ und der rechten Zeitschrift „Sezession“ wird ein „Hausprojekt“ angekündigt. Neben dem „Institut für Staatspolitik“ (IfS) in Schnellroda und der „Bibliothek des Konservatismus“ in Berlin soll es einen weiteren Anlaufpunkt für die sogenannte ‚Neue Rechte‘ geben. Für Renovierung, Sicherheit und laufende Kosten wird um Spenden geworben. Es handelt sich um einen viergeschossigen Altbau in der Adam-Kuckhoff-Straße in Halle, direkt gegenüber des Steintorcampus der Martin-Luther-Universität. Mit Dorian Sch., Mario Müller, Melanie Schmitz und Florian M. will ein Großteil der Führungsriege der identitären „Kontrakultur Halle“ zukünftig dort wohnen und wirken.

Gastbeitrag von „Sachsen-Anhalt Rechtsaussen“

Der Gründer der Titurel-Stiftung, Helmut Englmann aus Johannesberg (Unterfranken), ist seit Januar 2017 Eigentümer des Hauses. Die Stiftung fungiert vor allem als Förderinstrument des IfS. Als Ansprech­partner tritt Andreas Lichert (Funktionär der AfD und des Vereins für Staatspolitik) auf, die Domain ist auf das IfS registriert, als administrativer Ansprechpartner wird Götz Kubitschek angegeben. Neben dem Sammeln von Unterstützungsgeldern wurden durch die Stiftung auch ’neurechte‘ Autoren gefördert. Das Haus dient zudem als Sitz einer Werbeagentur, der „Mosaik Kommunikation“. Als Unternehmensdach fungiert hier die Lichert GmbH von Andreas Lichert, die Web-Domain der Agentur ist auf Simon Kaupert registriert.

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Don‘t Call it Music!

Der Adventskalender, der besonderen Art:

Für die einen ist es eine lukrative Einnahmequelle, für die anderen Aufputschmittel und Einstiegsdroge in die Neonazi-Szene. Dieser Adventskalender wird die erste Seite beleuchten: Musiker, Labels und Versände, die jene Musik produzieren und verteiben, welche oft verharmlosend „Rechtsrock“ genannt wird und zu oft als Begleitmusik zu Mord und Totschlag dient.

Tobias Wirth – dem “Ödi” wird’s nie öde

By Don‘t Call it Music! on December 1, 2017

Der am 8. September 1986 geborene und in Helmbrechts (Oberfranken) wohnhafte Neonazi Tobias W.,, genannt “Öddi” oder “Ötti”, ist seit mindestens zehn Jahren in verschiedenen Nazibands in Bayern und Sachsen aktiv.

Tobias W. entstammt dem “Kameradschaftbund Oberfranken”. Innerhalb der Musikszene scheint er sowohl der Bruderschaft der “Hammerskins” als auch dem in Deutschland verbotenen “Blood & Honour”-Netzwerk nahezustehen. Wirth war in den letzten Jahren bundesweit auf vielen Neonazi-Aufmärschen anzutreffen, etwa am 1. Mai 2009 in Weiden oder am 1. Mai 2017 in Gera. Der Aufmarsch in Gera wurde von der Neonazi-Partei “Der III. Weg” organisiert. Ein Großteil von W. politischem Umfeld ist in den Reihen dieser Partei zu finden.

Wirth arbeitet bei der Firma HelLaTec (“Helmbrechtser Laminier Technik GmbH”) und trainiert Kampfsport im “Martial Mates Gym” in Hof. Er nahm u.a. 2016 an der “NAGA Grappling Championship” in Limburg teil. Auch auf Seminaren des “Shuri Gym” in Plauen wurde er gesichtet.

Seine musikalische Laufbahn begann Wirth 2005 mit der Band “Braune Brüder” aus dem Raum Hof, bei der der “Hammerskin” Tony Gentsch an der Gitarre stand. Gentsch war Kader des verbotenen “Freien Netz Süd” und ist derzeit “Gebietsleiter” der Neonazi-Partei “III. Weg”. Die Band trat fast ausschließlich im regionalen Rahmen auf, größtenteils im Umfeld der Kameradschaften “Braune Teufel Vogtland/Alcoholocaust” um David Köckert, “Schwarzer Orden Vogtland” um Olaf Martin und des “Kameradschaftsbund Hochfranken”, in dem Gentsch ebenfalls aktiv war.

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Internationaler Rechtsrock mit „Blood&Honour“

Quelle: Blick nach Rechts

02.11.2017 – In Slownien soll am 11. November ein Rechtsrock-Event mit dem deutschen Liedermacher „Barny“ sowie britischen und serbischen Gruppen stattfinden.

„IZ Revolta“, die serbische B&H-„Hausband“; (Screenshot)
Die „Blood& Honour-Sektion“ Slowenien bewirbt ohne genaue Ortsangabe ein Konzert am 11. November, bei dem Geld für inhaftierte Gesinnungsfreunde eingespielt werden soll. Mit von der Partie soll auch der Liedermacher „Barny“ sein, bürgerlich Mirko Szydlowski. Der Mittdreißiger trat dieses Jahr unter anderem schon im Februar auf Einladung von „Die Rechte“ auf, aber auch bei der Sonnenwendfeier Ende Juni auf dem Hof des NPD-Mannes Joachim Nahtz in Eschede. Er stand in der Vergangenheit bereits mehrfach bei Veranstaltungen, die von „Hammerskins“ in Europa organisiert wurden, auf der Bühne.

In Slowenien ebenfalls dabei das Duo „Ken & Brad“. Bei Erstgenanntem handelt es sich um Ken McLellan, Kopf von „Brutal Attack“, eine der bekanntesten britischen Rechtsrock-Bands. Er hat übrigens auch schon Aufnahmen zusammen mit „Barny“ eingespielt. Weiterhin ist Unterstützung aus Serbien vorgesehen. So wird „Vlada“, ehemals bei der 2002 gegründeten RAC- und NSBM-Band „Battle Flag“, angekündigt. Im Repertoire besagter Combo findet sich mit dem Titel „46 Years Of Pain“ auch eine Huldigung an Rudolf Heß. Außerdem sind „IZ Revolta“, die serbische B&H-„Hausband“, eingeplant. (hf)

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Martialische „NS Black-Metal“-Töne

Quelle: Blick nach Rechts

09.10.2017 – In Kiew in der Ukraine findet kurz vor Weihnachten unter dem Titel „Asgardsrei“ ein Spektakel mit sechs NSBM-Bands statt, organisiert von dem Szene-Label „Militant-Zone“. Mit dabei ist auch die einschlägige Kultband „Absurd“.

Am 16. Dezember soll es in Kiew zu einem europäischen „Gipfeltreffen“ von sechs einschlägigen NSBM-Bands kommen. Wie bereits im Vorjahr versammeln sich dort Musiker der Richtung „National Socialist Black Metal“ unter dem Veranstaltungstitel „Asgardsrei“, der identisch ist mit einer Veröffentlichung der Thüringer Band „Absurd“ aus dem Jahr 1999.

Es verwundert nicht wirklich, dass „Absurd“ dieses Jahr zum dortigen Line-Up gehört. Hendrik Möbus als Ikone der Band besuchte vergangenes Jahr ebenfalls kurz vor Weihnachten das eintägige Festival in der ukrainischen Hauptstadt. Ihm zu Ehren spielten Bands auf der Bühne „Absurd“-Stücke. Die Thüringer Combo hat sich in den vergangenen Jahren sehr rar gemacht, spielte nur sehr selten live. Seit langem wird daher auch immer wieder über die häufiger wechselnde Besetzung spekuliert, ob Hendrik Möbus nun der Kopf ist, oder doch sein älterer Bruder Ronald das Sagen hat.

Der heute 41-jährige Hendrik Möbus, als „Satansmörder von Sondershausen“ bekannt, war in der Vergangenheit rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Er wurde zunächst vorzeitig mit der Auflage einer Bewährung aus der Haft entlassen, fiel dann mit neonazistischen Handlungen und rassistischen Äußerungen auf, weshalb die Bewährung widerrufen wurde. Hendrik Möbus flüchtete vor seiner erneuten Inhaftierung zu William Pierce von der rechtsextremen „National Alliance“ in die USA. Mit einem Asylantrag dort scheiterte er, wurde nach Deutschland ausgeliefert und saß dann eine Reststrafe ab.

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Frankreich: Ungestörtes RechtsRock-Konzert

Quell: Der rechte Rand

Heudicourt-sous-les-Côtes (Frankreich). Am 18. März haben über tausend Neonazis an einem Rechtsrock-Konzert in einer Sporthalle im Nordosten Frankreichs teilgenommen. Organisiert wurde das Event mit dem Namen »Defend Europe« von deutschen und französischen »Hammerskins« mit Unterstützung des Neonazi-Netzwerks »Blood & Honour«. Die Bands »Heiliger Krieg« aus Württemberg, »Division Germania« aus Mönchengladbach, »Blitzkrieg« aus Chemnitz, »Squadron« aus Großbritannien und »Fortress« aus Australien traten auf. Der Auftritt der australischen Band »Fortress« soll ursprünglich vom inzwischen verstorbenen ehemaligen V-Mann Roland Sokol mitinitiiert worden sein. Die Mehrheit der ZuschauerInnen kam aus Deutschland, aber auch tschechische, niederländische, belgische, schweizerische und italienische Neonazis reisten an. Die Polizei beobachtete das Geschehen, schritt aber nicht ein. Nach Schätzungen sollen die OrganisatorInnen rund 30.000 Euro eingenommen haben.

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Geldstrafe für NS-Blackmetal-Verkäufer

Quelle: Der rechte Rand

Gießen. Am 7. März ist der der ehemalige Betreiber des extrem rechten Plattenlabels und Online-Versands »Supremacy through Intolerance«, Michael Jan R. zu einer Geldstrafe von 4.800 Euro verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Angeklagt war er wegen 18 Fällen von Volksverhetzung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symole, da die Cover und Booklets der von ihm vertriebenen Tonträger mit Hakenkreuzen und SS-Runen bedruckt waren. Den Versandhandel hatte der Neonazi 2008 in Kassel gegründet, wo er der extrem rechten »Burschenschaft Germania« angehörte. Es ist nicht bekannt, ob R. gegen das Urteil Rechtsmittel eingelegt hat.

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Saitenhieb: Bye-bye, Blastfest

Nicht nur in der Skinheadsubkultur gibt es problematische Tendenzen, die es nicht nur offen zu thematisieren, sondern auch zu kritisieren gilt. Auch in der Metal-Szene spielt sich ähnliches ab. Rechte Bands werden unter dem Deckmantel des Meinungspluralismus oder gar der Meinungsfreiheit offen abgefeiert, oder unter dem Rückzug in die beliebige – und im Grunde gar nicht existente- Bubble des „Unpolitischen“ geduldet. Hier bildet sich eine Hegemonie ab, die getrost als Grauzone wie aus dem Bilderbuch bezeichnet werden darf.
Um so erfreulicher ist es nun das es eine graubraune Veranstaltung weniger gibt.
#metalnazifrei #festival #smashthegreyzone

Liebe Rocker,

das Blastfest im norwegischen Bergen ist Geschichte. Nach gerade mal drei Jahren wurde der Stecker gezogen – und wenn man sich die letzten Ereignisse rund um die Veranstaltung in den vergangenen Monaten anschaut: zu Recht.

Die Tragödie begann mit der Buchung der französischen Band Peste Noire. Die Black-Metaller um Band-Kopf Famine haben einen durchaus schwierigen Ruf, bezeichnet sich der Sänger doch gerne selbst als Nationalist und erklärt in Interviews, dass „echter“ Black Metal immer stark rechts orientiert sei(n sollte). Das zu recherchieren ist eine durchaus meisterbare Aufgabe, und speziell von den Veranstaltern eines Extreme Metal-Festivals sollte man erwarten können, dass sie diesbezüglich informiert sind. Insofern muss man voraussetzen, dass das Booking von Peste Noire nicht aus Unwissenheit (dumm), sondern reiner Ignoranz (noch dümmer) stattfand. Napalm Death sagten ihren Auftritt umgehend ab, und die französische Antifa wurde aktiv, indem sie Info-Mails an die Caterer, Hotels und Venues des Blastfest schickte, die wenig begeistert von diesem Sachverhalt waren.

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Martialisches „Asgardsrei“-Festival in Kiew

16.12.2016 – Die ukrainische Hauptstadt Kiew steht am Sonntag auf dem Terminzettel von NSBM-Anhängern.

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[Sachsen-Anhalt] Auto von Nazimusiker Benjamin Schneider flambiert

Wir dokumentieren:

Wir haben am 20. Oktober die Karre von Benjamin Schneider in Elsteraue (Sachsen-Anhalt) angezündet. Benjamin Schneider ist Mitglied einiger Nazi-Bands, darunter Permafrost, Kraftschlag und Heiliges Reich. Bei Heiliges Reich singt er den Holocaust verherrlichende Texte wie „Die Züge sind voll, die Stimmung ist toll, die Fahrt geht in Richtung Osten“. Weiterhin betreibt er das Musiklabel SFH-Records, das Black Metal, NSBM und Rechtsrock produziert und nimmt an Nazi-Aufmärschen teil.

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Das Spektrum der neonazistischen Bruderschaften

Das „Antifa Infoblatt“ schreibt:

Derzeit aktive neonazistische Bruderschaften tragen Namen wie „Brigade 8“, „Blood Brother Nation“, „Midgards Wächter“, „Sons of Asgard“, „Wodan Bruderschaft“, „Bru­derschaft H8“, „Road Crew“ oder „Sturm­gruppe 44“. Manche bestehen aus einem halben Dutzend Personen, andere haben Hunderte Mitglieder und Supporter. Manche werden so schnell von der Bildfläche verschwinden, wie sie erschienen sind, andere gibt es seit über 20 Jahren. Nachfolgend betrachten wir unterschiedliche Facetten des Modells Bruderschaft und stellen Gruppen vor, die dafür exemplarisch stehen.

Die bedeutendste Gruppe in diesem Spektrum sind zweifellos die Hammerskins, die sich als Skinhead-Bruderschaft und Elite der gesamten Neonaziszene verstehen. Das AIB hat in den vergangenen Ausgaben wiederholt ausführlich über Hammerskins berichtet.1

Rechtsrock und Terror seit über 20 Jahren — Die Vandalen

Die älteste rockerähnliche Neonazi-Bruderschaft, die Wert darauf legt, kein MC zu sein, sind die Berliner „Vandalen — Ariogermanische Kampfgemeinschaft“.
Gegründet 1982 in Ostberlin treten sie seit jeher in Kutten auf. Der Kreis aktiver Mitglieder dürfte derzeit nicht mehr als 20 Personen betragen und dennoch sind die Vandalen im neonazistischen Spektrum hochgeachtet und enorm einflussreich. Seit über 20 Jahren betreiben sie das Geschäft mit neonazistischer Musik und die Vermarktung von Bands wie „Landser“, „Tätervolk“, oder „Die Lunikoff Verschwörung“ — Bands, in denen jeweils mindestens ein Vandale mitwirkt.

„Landser“ existierte von 1992 bis 2001 als Untergrund- und Kultband der Szene und gab sich das Image der „Terroristen mit E-Gitarre“. Bandleader war der Vandalen-Gründer Michael „Lunikoff“ Regener, der heute mit der Band „Die Lunikoff Verschwörung“ auftritt. Zusammen mit „Blood & Honour“-Aktiven bildeten die Vandalen bis in die 2000er Jahre eine klandestine und kriminelle Struktur zur Herstellung und Verbreitung illegaler Neonazimusik, die im Rechtsrock-Business einmalig gewesen sein dürfte: Aufnahmen der CDs in Tonstudios in Kanada oder Skandinavien, Verschiffung tausender CDs beispielsweise nach Holland, deren Schmuggel nach Deutschland und die flächendeckende Verbreitung über regionale Gewährsleute. 2001 wurde das System von der Polizei ausgehoben, 2003 wurden die Bandmitglieder von Landser verurteilt, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben.

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Neofolk und Darkwave auf rechtslastiger Spur

Via der „Blick nach Rechts“:

09.06.2016 – Zum wiederholten Mal ist Leipzig am 25. Juni Schauplatz für ein Konzertereignis aus der Neofolk- und Dark Wave-Szene. Die lockt bekanntlich auch immer wieder ein rechts-esoterisch eingestelltes Publikum an.

Unter dem Titel „Fire & Sun“ wird auf das Gelände vom Schloss Knauthain geladen – ohne Abendkasse und nur mit Internetvorbestellung. Im dortigen Schlosspark gab es bereits am 20. Juni des Vorjahres ein entsprechendes Happening. Die im Leipziger Line-Up aufgelistete Band „Of The Wand And The Moon“ (Dänemark) machte zuletzt Schlagzeilen in den USA. Ende März und Anfang April war sie auf Nordamerika-Tour unterwegs zusammen mit „Die Weiße Rose“ (Dänemark), dem dänischen Bandmix-Projekt „Vril Jäger“, das aus den beiden erstgenannten Combos besteht und offenbar namentlich angelehnt ist an das angeblich von der Wehrmacht betriebene geheime NS-Flugscheibenentwicklungsprogramm, sowie den US-Gruppen „Blood & Sun“ und „Kama Rupa“, einem Nebenprojekt der NS-Blackmetal Band „Grafvolluth“. Unterstützt wurden sie vom rechtsorientierten Musikblog „Heathen Harvest“. Die Tour lief unter dem Motto „Operation Equinox“, wobei auffälligerweise der Leipziger Veranstalter unter „Equinoxe Organization“ firmiert.

Die Dänen von „Of The Wand And The Moon“ um Kim Larsen kennen sich in Leipzig bestens aus, gastierten sie dort doch erst am 15. Mai zum wiederholten Male beim Wave-Gotik-Treffen. 2011 begleitete Larsen die britischen Pioniere des völkischen Neofolks „Death In June“ um Douglas Pearce, von denen mehrere Tonträger indiziert wurden. Keine kritische Reflektion zu Vorhaltungen bezüglich rechter Nähe, ja eine nicht stattfindende Abgrenzung sowie mitunter eine zwielichtige Ästhetik auf der Bühne haben in den vergangenen Jahren immer wieder zu Protesten im Vorwege von Konzerten der Dänen und zu Absagen geführt, auch wenn sich Larsen und Co. zumindest textlich und musikalisch an die nordische Mythologie anlehnen und sich damit eher unangreifbar machen.

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Neo-Fascist Show Being Held This Weekend in New York City as Police Commissioner Attacks Hip Hop Community

„Idavox“ schreibt:

We will be fair and say the NYC Oi! Fest wasn’t on the Commissioner’s radar, but if he wants to go after a musical gathering because it celebrates thuggery and violence, let’s see him talk about a gathering of Nazis and fencesitters, and we might actually believe he means it!

In the wake of the shooting at Irving Plaza at a concert by hip hop artist T.I. that left one dead, New York City Police Commissioner William Bratton attacked not just the perpetrators, but the entire hip hop community calling rappers “basically thugs, that basically celebrate violence they did all their lives.” It was a broadside that angered many hip hop fans and continued a long-standing riff between them, the Black community and police. Ironically, his remarks came just days before a Memorial Day Weekend concert that will feature some bands and musicians, regardless of ethnicity, that have been a part of neo-Nazi circles either directly or by association with others who have, some particularly violent.

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And: NYC OI! FEST RETURNS TO NEW YORK CITY WITH NEW KIND OF HATE
NAZI SKINHEAD CONCERT TO BE HELD AT BLACK BEAR BAR IN BROOKLYN
Shut Down the pro-Nazi, RAC “Oi Fest” tonight at the Black Bear!
Skinheads Sieg Heiled At A Williamsburg Bar This Weekend

International verflochtenes braunes Netzwerk

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Die militante „Misanthropic Division“ ist über die Ukraine hinaus aktiv – am 26. März soll ein Rechtsrock-Konzert mit Bands aus verschiedenen Ländern in Kiew stattfinden.

Ebenso wie es „Blood&Honour“(B&H) oder die „Hammerskins“ geschafft haben, sich innerhalb der rechten Szene ein internationales Netzwerk aufzubauen, ist dies auch der Ende Oktober 2013 in Kiew gegründeten Gruppierung „Misanthropic Division“ (MD) gelungen. Mit deutscher Beteiligung soll am 26. März in der ukrainischen Hauptstadt mit fast fünfmonatiger Verspätung das zweijährige MD-Bestehen gefeiert werden.

Die ukrainische Organisation ist militant, gewaltbereit und willens, für ihre offen faschistischen Ziele auch Waffen einzusetzen. Nicht von ungefähr finden sich im ukrainischen Freiwilligen-Bataillon Azow, das sich in der Ost- und Südostukraine im Krieg gegen von Russland unterstützte Separatistentruppen befindet, sehr viele Neonazis mit MD-Anbindung. In der selbst ernannten Kampfeinheit der weißen Rasse trifft man sie zum Teil bis an die Zähne bewaffnet. Sie betrachten Russland historisch und aktuell als einen Erzfeind, reden aber davon, als ganz großes Ziel Europa befreien zu wollen. Die Azow-Kämpfer und MD-Aktivisten schmücken sich mit Emblemen des Nationalsozialismus. Die MD-Bewegung steht an der Seite der „Sozial Nationalen Versammlung“ (SNA), einer Untergruppe des „Rechten Sektors“.

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NS-Black Metal aus zwei Ländern

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Erfurt – Für den 14. Mai wird ein Konzertabend für „Mitteldeutschland“ unter dem Titel „Pentecost Of All Evil Spirits“ beworben.

Hendrik Möbus aus Berlin hat seit Jahren fast ausschließlich sein Geschäftsmodell auf den Rechtsrocktyp nationalsozialistischer Black Metal (NSBM) und satanistischer Metal konzentriert. Neben seiner Tätigkeit als Musikproduzent mit dem Label Darker Than Black (DTB) und als Online-Versandhändler über den Namen Merchant of Death ist Möbus seit Jahren bemüht, immer wieder mit der Konzertagentur Totentanz-Konzerte Liveauftritte von NSBM-Bands zu organisieren. Der ideologische Hintergrund macht es dabei gar nicht so einfach, öffentlich unbemerkt deutsche Bühnen zu finden. Daher war zuletzt auch häufiger ein Ausweichen ins Ausland nötig.

Am 14. Mai soll es aber wieder einmal mit einer Location hierzulande klappen. Entsprechend wird ein Konzertabend für „Mitteldeutschland“ mit dem Titel „Pentecost Of All Evil Spirits“ beworben. Auftreten sollen dann je zwei deutsche und zwei finnische Bands. Genannt werden „Ewiges Reich“ aus Kassel, die seit ihrer Gründung 1999 inzwischen sechs Alben herausgebracht haben, sowie „Permafrost“ aus Zeitz in Sachsen-Anhalt, die auch beim Line-up für das mittlerweile 14. „Eternal Hate Fest“ am 16. Juli im tschechischen Nyrsko auftauchen. Angeboten werden „Permafrost“-Produkte neben anderen auch beim in Zeitz ansässigen Label SfH-Records, wobei die Abkürzungsbuchstaben für Satan fights Humanity stehen. Außerdem werden „Circle of Dawn“ sowie „Sielunvihollinen“ angekündigt. Beide veröffentlichen über DTB.

„Circle of Dawn“, die live stets maskiert mit Sturmhauben aufspielen, sind am 6. Februar bei einem Konzert der finnischen „Hammerskin“-Organisation in Jyväskylä dabei. So jedenfalls ist es ihrer Facebook-Seite zu entnehmen. „Sielunvihollinen“ warten unter anderem mit islamfeindlichen, aber auch antichristlichen Texten auf. Die beiden finnischen Bands haben auch am 1. April in Helsinki einen Auftritt. Auf dem Ankündigungsflyer dafür ist von einer „Night of totalitarian Intolerance“ die Rede. Dazu ist das Motto „Fuck Off Antifa!“ zu lesen. In dieser Kombination entlarvt es dann die Gesinnung der NSBM-Rechtsrocker. (hf)

Quelle

Meeting der europäischen NSBM-Szene

Via der „Blick nach Rechts“:

21.12.2015 – Anfang April soll in Italien in fünfter Auflage ein Musikspektakel unter der Bezeichnung „Hot Shower“ stattfinden – der Vorverkauf wird auch über den Berliner Versandhandel von Hendrik Möbus angeboten.

Organisatoren wie Besucher von Musikveranstaltungen der rechten Szene müssen seit Jahren in Italien keine Repressionen fürchten, weil Behörden und Polizei sie gewähren lassen. Das wird ausgiebig genutzt, um dort auch große internationale Treffen auf die Beine zu stellen. Und immer wieder ist es der Großraum Mailand, wo sich all das abspielt. Für den 2. April 2016 steht dort das nächste unsägliche Festival an.

Die Anhänger der Black Metal-Richtung mit eindeutig rechtem bis nationalsozialistischem Bezug (NSBM) wollen dann ihre mittlerweile fünfte Auflage des Meetings unter dem Namen „Hot Shower“ feiern. Dafür wird bereits seit dem Herbst geworben. Inzwischen sind die ersten sieben Namen der Bands, die auftreten sollen, bekannt gegeben worden. Auch in Deutschland findet der Termin großes Interesse, werden im Internet doch bereits Fahrgemeinschaften dafür angefragt und verabredet. Zuletzt fand am 28. November ein internationales „Hammerskin“-Event statt, zu dem sieben gecharterte Busse mit Anreisenden aus Deutschland Mailand ansteuerten. Engmaschige deutsch-italienische Kontakte rund um den neonazistischen Musikbereich sind der Grund dafür, zumal auch stets darauf geachtet wird, dass mindestens eine deutsche Band auf der Bühne steht.

Für den ersten Samstag im April ist das „Leichenzug“ aus Wilkau-Haßlau (Landkreis Zwickau). Das Musikprojekt existiert seit 2004 und ist eigentlich ein Solounternehmen von Paul M., der sich als Multiinstrumentalist betätigt. Aktuell trifft man ihn unter anderem auch als Mitglied von „Brainwash“ aus dem thüringischen Altenburg. Auf dem Debütalbum von „Leichenzug“ wurden Titel der NSBM-Kultband „Absurd“, in der Hendrik Möbus Mitglied war, gecovert. Auch das war bestimmt kein Zufall, denn dem Vernehmen nach soll M. ab und an auch am Schlagzeug von „Absurd“ gesessen haben. Von „Absurd“ wurden seit 2008 diverse Produktionen von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert.

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„In Stahlgewittern“: Einblicke in die rechte Neofolk-Szene

Via „Antifa-Infoblatt“:

Für den 28. März 2015 kündigte die Band „Allerseelen“ ein Konzert in Berlin-Kreuzberg an. Halb-konspirativ organisiert war der Ort erst 24 Stunden vor Konzertbeginn zu erfahren, allerdings auch nur, wenn man das rund 40 Euro teure Ticket erwarb. Trotz dem medialen Interesse in den Tagen vor dem Konzert und einer erhöhten Aufmerksamkeit seitens antifaschistischer Initiativen konnten „Allerseelen“ gemeinsam mit „The Grimsel Path“ ungestört im Kreuzberger Club „Chesters Inn“ in der Glogauer Straße im kleinen Kreise auftreten.

Gerhard Petak, alias „Kadmon“ bzw. „Helmstatt“, ist Sänger und kreativer Kopf der seit 1987 bestehenden österreichischen Formation „Allerseelen“. Am Bass ist Marcel Petri und Christien H. am Schlagzeug. Musikalisch angesiedelt zwischen Neofolk, Dark Wave und Military Pop vertont die Band Esoterisches und Okkultes, dessen Ursprung nicht selten im Nationalsozialismus zu finden ist. Mit dem Album „Gotos=Kalanda“ kombiniert das Projekt um Petak Ambient-Klänge mit Texten des gleichnamigen Gedichtzyklus’ des SS-Brigadeführers Karl Maria Wiligut. Wiligut, Leiter des Archivs im Rasse- und Siedlungshauptamt des Dritten Reichs, war federführend an der Entwicklung der mystischen Seite der SS beteiligt, etwa durch den Entwurf des Totenkopfrings oder die Umgestaltung der Wewelsburg.1

Auch die bei Neonazis beliebte „Schwarze Sonne“, welche als Bodenornament im ­sogenannten Nordturm der Wewelsburg eingelassen ist, ziert jenes Album. „Allerseelens“ fünftes Album „Neuschwabenland“ bezieht sich durch den Titel auf die gleichnamige Expedition der Nationalsozialisten in der Antarktis.2 Besonders die mystische Seite des Natio­nalsozialismus scheint Petaks kreative Quelle zu sein. In vielen seiner Werke sind Bezüge zu Leni Riefenstahls Film „Das Blaue Licht“ erkennbar. Das Cover der Single „Alle Lust will Ewigkeit/Traumlied“ zeigt Riefenstahl in Gestalt des Mädchens „Junta“, die Hauptprotagonistin des Films. Die Platte selbst ist mit der „Schwarzen Sonne“ gestal­tet. Riefenstahl, welche nach der Machtübernahme 1933 enge Vertraute von Joseph Goebbels war und Propaganda-Filme wie „Triumph des Willens“ produzierte, beschreibt Petak als „wunderschöne und starke Frau“ und stand laut eigener Aussage vor einigen Jahren mit ihr in Korrespondenz. Die Idee Riefenstahls, „Das Blaue Licht“ neu zu vertonen, setzte er allerdings nie um.3

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Stahlhelm und Dudelsack – Heidenlärm für die Waffen-SS: Die lettische Metalband Skyforger

Das „Apabiz“ schreibt:

Der folgende Text „Stahlhelm und Dudelsack – Heidenlärm für die Waffen-SS: Die lettische Metalband Skyforger“ wurde erstmals in monitor #55 von Mai 2012 veröffentlicht. Aus aktuellem Anlass publizieren wir ihn an dieser Stelle noch einmal online. Skyforger werden vom 16. bis 25. Oktober 2015 unter anderem mit den ebenfalls zweifelhaften Varg, aber auch der sich laut RockHard „für ihre antifaschistische Einstellung bekannten“ Band Die Apokalyptischen Reiter als Teil der „Heidenfest 2015“-Tour erneut bundesweit live auftreten, unter anderem auch am Montag, den 19. Oktober 2015 im Berliner Postbahnhof.

Wie in der aktuellsten Ausgabe der Metal-Szenezeitung RockHard nachzulesen ist, hat es im Vorfeld der anstehenden Tour eine Debatte anlässlich unseres Artikels gegeben. Mit den unten beschriebenen Fakten konfrontiert reagierten Die Apokalyptischen Reiter und veranlassten Skyforger zu einer Stellungnahme, die in der aktuellen RockHard-Ausgabe abgedruckt ist. Im Anschluss des Artikels werden wir auf einzelne Punkte aus dieser Stellungnahme ergänzend eingehen.

Stahlhelm und Dudelsack – Heidenlärm für die Waffen-SS: Die lettische Metalband Skyforger

Riga (Lettland) – Geschichtsbewusst und mit etwas Stolz auf Traditionen, dabei aber ganz und gar unpolitisch – so sieht sich die Pagan-Metal-Band Skyforger selbst. Die Gruppe verlegt ihre Musik über das Berliner Szenelabel Folter Records und trat zuletzt 2011 in Berlin auf. Unlängst gaben Skyforger in Riga ein Konzert zu Ehren der Waffen-SS.

Zackig knallen die beiden Stiefelpaare zusammen, als sich die zwei Freunde mit ausgestreckten rechten Armen begrüßen. Der eine trägt einen Stahlhelm und dazu ein Shirt der griechischen Naziband Der Stürmer, der andere ist im klassischen Skinhead-Outfit gekleidet und hat den SS-Doppelblitz in den Nacken tätowiert. Erst nach dem Hitlergruß folgt eine kurze Umarmung und dann der Smalltalk. Dies ist nicht die einzige konsternierende Szene beim Konzertabend am 16. März im Kulturzentrum »Sapņu Fabrika« in der lettischen Hauptstadt Riga.

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