Archiv der Kategorie 'NS-Hardcore'

Braune Klänge an geheimnisvollem Ort

15.11.2016 – Eine Hardcore-Party soll am Samstag veranstaltet werden, mehrere Bands sind beteiligt, allerdings wird der genaue Ort für das Rechtsrock-Konzert geheim gehalten und nur vage mit Mitteleuropa lokalisiert.

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Drei Tage Hassmusik

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

31.05.2016 – Vom 17. bis 19. Juni ist im brandenburgischen Finowfurt ein so genanntes „Sonnentanz-Festival“ mit zahlreichen braunen Bands geplant – angekündigt sind 350 bis 500 Teilnehmer.

Zahlreiche Neonazi-Bands mit so genannten „Sonnentanz-Festival“ in Finowfurt; Photo: bnr.de/H.K.
Rechtsrock hat seine bekannten Anlaufstellen, wo Ordnungsbehörden und Polizei sich nicht selten mit Untersagungen schwer tun: Eine davon ist in den vergangenen Jahren immer wieder das Grundstück von Klaus Mann im brandenburgischen Finowfurt gewesen. Dort soll nun vom 17. bis 19. Juni das sogenannte „Sonnentanz-Festival“ stattfinden, eine Anspielung auf das bereits von Nationalsozialisten und nunmehr von Rechtsextremisten missbrauchte Brauchtum, die Sommersonnenwende zu feiern.

Bei Anfragen zum seit geraumer Zeit beworbenen Hassmusik-Spektakel mit internationalen Musik-Acts hat sich herausgestellt, dass offenbar Robert Wolinski organisatorisch dahinter steckt. Dieser gehört dem NPD-Landesvorstand in Brandenburg an und ist für die Partei Stadtverordneter in Velten (Oberhavel). Er gilt als gut vernetzt in der neonazistischen Musikszene. Nur selten kommt heraus, wer hinter den oft genug konspirativ vorbereiteten Konzerten steckt. Wolinski war aber der Initiator eines unangemeldeten Rechtsrock-Meetings im November 2014 in Greifswald, das von rund 500 Besuchern angesteuert und schließlich von der Polizei unterbunden wurde. Dabei kam es zu gewalttätigen Tumulten. Der 28-jährige NPD-Kader ist wegen diverser Aktivitäten polizei- und justizbekannt. Bereits im September des Vorjahres wollte Wolinski die rechte Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ in Finowfurt auftreten lassen. Nach behördlichem Verbot zog der NPDler aber seine Anmeldung zurück. Als er jüngst seinen Geburtstag bei der Familie Mann mit musikalischer Umrahmung feiern wollte, war die Polizei schneller und untersagte das unangemeldete Vorhaben, nachdem in sozialen Medien kurzfristig öffentliche Teilnahmeaufrufe aufgetaucht waren.

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Hannover: Tätowierer und Neonazi Patrick Heise

Via „RASH Hannover“:

Der langjährige Neonazi Patrick Heise ist seit Februar diesen Jahres als Tätowierer im Tattoostudio Rocket 73 im niedersächsischen Lauenau im Landkreis Schaumburg tätig.

Patrick Heise, der ca. seit dem Jahre 2003 als aktiver Neonazi durch die Teilnahme an bundesweiten Naziaufmärschen und verschiedenen Aktivitäten wie gefährlichen Körperverletzungen, dem Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole, Volksverhetzung und Sachbeschädigungen in Erscheinung getreten ist, war fester Bestandteil der bundesweit bekannten Neonazikameradschaft „Besseres Hannover“.

Seit dem Verbot der Gruppierung im Jahre 2012 hatte sich Patrick Heise vermehrt in der rechten Hooliganszene (u.a. bei Royal Riot) betätigt und seine Lehre im von Neonazis betriebenen“Luv und Lee Tattoo- und Piercingstudio“ in Celle (ehemals Dr. Jekyll & Mr. Hyde Tattoo) absolviert.
Zwischenzeitlich arbeitete Heise als Tresenkraft im Bayern-Stadl Hannover, einer am Steintor befindlichen Lokalität, die als Stammlokal eines Teils der regionalen Neonaziszene genutzt wurde und wird.

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Hardcore-Klänge mit Terror-Stempel

Via der „Blick nach Rechts“:

26.03.2016 – Ein internationales Rechtsrock-Konzert wird für den 23. April in „Mitteldeutschland“ beworben.

Unter dem Etikett „Terror in the Pit“ treffen vier deutsche Bands auf eine niederländische Combo, wobei rechte Hardcore-Klänge zu hören sein werden. Gerührt wird die Werbetrommel unter anderem für „Daily Broken Dream“ (DBD) aus dem Raum Magdeburg, die nach einem Auftritt 2010 in Rheinmünster-Söllingen und mehrjährigem Rückzug nun ihr öffentliches Comeback ankündigen. Die Band gibt es seit 1998. Sie ist hervorgegangen aus „Race Riot“. DBD haben sich der so genannten Straight Edge-Richtung verschrieben, einem asketischen und gesundheitsbewussten Leben ohne Alkohol und Drogen – eine Haltung, die einige wenige Rechtsrock-Bands sich von Musikern aus der politisch alternativ ausgerichteten Szene abgeschaut haben.

Mit von der Partie sollen auch „Painful Awakening“ aus dem Raum Güstrow sein. Aus Berlin stammen „2nd Class Citizen“. Diese haben 2008 einen ersten Tonträger vorgelegt und singen im Gegensatz zu vielen anderen Rechtsrock-Bands hierzulande auf Englisch. Auch die mit den Hauptstädtern befreundete Band „Fight Tonight“ aus Sangerhausen, die seit 2008 aktiv ist, soll am 23. April mitwirken. Die Berliner und die Combo aus Sachsen-Anhalt traten bereits häufiger gemeinsam auf, etwa Anfang Oktober 2014 und Oktober 2015 bei konspirativ organisierten Konzerten in Torgau-Staupitz.

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Deutsch-griechisches Hass-Spektakel

Via der „Blick nach Rechts“:

22.03.2016 – Griechenland (Athen) – Für den 16. April ist ein Rechtsrock-Konzert in Griechenland mit deutscher Beteiligung geplant.

Anlass ist das zweijährige Bestehen des neonazistischen Kampfklubs „Pro Patria“. Dieser gehört zu einem Netzwerk anderer europäischer Kampfsportvereinigungen und Modelabels wie etwa „White Rex“ (Russland) und „Pride“ (Frankreich). Zusammen mit Gleichgesinnten in Polen und Italien trifft man sich regelmäßig zu Turnieren und Wettkämpfen, aber auch zu Survival- und Trainingscamps. Gekoppelt wird das dann häufig mit einem Konzert-Event. Verbindungen bestehen offenbar auch in die rechte Freefight-Szene nach Deutschland, immerhin wurde das im vergangenen Oktober von Dortmunder Neonazis organisierte „Kampf der Nibelungen“-Meeting durch „Pro Patria“ beworben.

Eingeladen zum zweiten Geburtstag am 16. April sind die 2005 in Brandenburg gegründete und inzwischen in Dresden ansässige Band „Hope For The Weak“ sowie die seit 2001 aktive Combo „Brainwash“ aus Altenburg. Außerdem sollen „Battle Dogs“ aus der griechischen Region Thessalien als heimischer musikalischer Beitrag mitmischen. Das Trio mit Kontakten zur internationalen „Blood&Honour“-Bewegung hat auch beim sächsischen Rechtsrock-Label „Opos Records“ einen Tonträger veröffentlicht. (hf)

Quelle: http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/deutsch-griechisches-hass-spektakel

Rechtsrock an verschiedenen Orten

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

16.02.2016 – Für kommenden Samstag sind mehrere rechtsextreme Musik-Events angekündigt. Die genauen Auftrittsorte der zum Teil international besetzten Konzerte im Hardcore-Stil werden nicht genannt.

„Kategorie C“ will am Samstag wieder zusammen mit „Makss Damage“ auftreten (Screenshot)
Am 20. Februar kündigt sich Rechtsrock gleich an verschiedenen Orten an. Seit längerem werden dazu drei Events beworben. Da soll zum einen die Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ zusammen mit „Makss Damage“ im Raum Aachen auftreten. Die rechte Hooligan-Band aus Bremen um Sänger Hannes Ostendorf bietet auf ihrer Homepage aktuell übrigens ein T-Shirt mit dem Titel „Ruhm und Ehre“ an, das durchaus auch als Huldigung an die Waffen SS oder als Hinweis auf einen gleichnamigen Songtitel der Rechtsrockband „Stahlgewitter“ verstanden werden darf. „Makss Damage“ ist der Künstlername für Julian Fritsch aus Gütersloh, der in der rechten Szene als Rapper unterwegs ist und wie bereits zum Ende des vergangenen Jahres an der Seite der Bremer auftreten soll. Denkbar ist auch, dass die Veranstaltung jenseits der deutschen Grenze im benachbarten Ausland stattfindet. Für eine kurzfristige Flexibilität bezüglich des Auftrittsorts spricht auch der Hinweis, dass Karten lediglich an der Abendkasse verkauft werden sollen.

Verlegt wurde der Auftrittsort für ein international besetztes Konzert. Zunächst wurde es für Norditalien beworben, jetzt heißt es, dass an einem nicht genau benannten Ort in Nordfrankreich aufgeschlagen wird, wobei in diesem Fall Tickets nur über den Vorverkauf angeboten wurden. Der Hinweis im Internet erfolgt durchgehend in deutscher Sprache, was Vermutungen auf die Organisatoren und Zielgruppe zulässt. Angekündigt sind die US-amerikanischen Rechtsrock-Veteranen von „Blue Eyed Devils“, die bereits im vergangenen Jahr in Deutschland einige konspirative Konzerte gespielt haben. Daneben sollen „Sniper“ und „Mistreat“, beide aus Finnland, aufspielen. Dazu gesellt sich die 1994 gegründete Combo „Faustrecht“, hervorgegangen als Musikprojekt der 1996 verbotenen Gruppierung „Skinheads Allgäu“. Die Band, der Kontakte zum internationalen „Blood&Honour“-Netzwerk nachgesagt werden, hat bereits häufig auf Bühnen außerhalb Deutschlands gestanden. Schließlich wird Werbung für „I.C.1“ gemacht. Dabei handelt es sich um eine Band mit Musikern von „Carpe Diem“ aus Baden-Württemberg sowie von „Razors Edge“ aus Großbritannien.

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Wir müssen endlich einsehen, dass Nazis auf Hardcore-Shows gehen

Via „Vice“-Magazin:

Hardcore ist ein bisschen wie der Pausenhof einer Sonderschule für verhaltensauffällige Jugendliche mit ADHS. Jeder hängt nur in seiner Gruppe rum, findet alles außerhalb dieser zum Kotzen und jede noch so kleine Diskussion, sei es über Bands, Moshen oder Skinny Jeans, hat das Potential so zu eskalieren, dass der Pausenaufsicht nichts anderes übrig bleibt, als die streitenden Gruppen mit Ritalin-Gasgranaten zu trennen. Nur auf eins konnte man sich trotz aller Anfeindungen immer irgendwie einigen: Nazis sind scheiße. Im Jahr 2016 bekommt man aber immer öfter das Gefühl, dass diese einstige Bastion der Gemeinsamkeit nur noch im sogenannten „früher“ existiert, von dem dir alte Menschen erzählen, wenn sie nicht gerade Mittagsschlaf machen oder verwirrt im generationenfreundlichen Edeka mit der Lupe die Zutaten der Maggi-Linsensuppe studieren.

Dass sich auf größeren Hardcore-Veranstaltungen immer mehr rechtsgesinnte Menschen befinde, war bisher nur ein vages Gefühl, was ab und zu durch Hörensagen von Freunden und Bekannten bestätigt wurde, die davon erzählten, dass einige HC-Bands zwar gerne „Refugees Welcome“ brüllen, auf ihrem Dorf aber ohne größere Probleme mit Nazis an der Tanke hängen und Bier trinken. Dieses nicht greifbare Gefühl erfuhr am 11. Januar leider traurigen Zuspruch. Der Tag markiert den vorläufigen Ekel-Höhepunkt der neurechten Bewegung in Deutschland. Während „Wir sind ja keine Nazis“-LEGIDA zusammen mit Kategorie C-Frontmann Hannes Ostendorf in der Leipziger Innenstadt die Werte von Kartoffelland verteidigte, zogen 250 Nazis aus der Hooligan-Szene ins linksalternative Connewitz, um dort einen kompletten Straßenzug zu zerlegen und Wohnhäuser mit Feuerwerkskörper zu beschießen, wodurch teilweise kleinere Brände entstanden.

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Rechtsrock mit Terrorattitüde

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Polen (Poznan) – Für März kommenden Jahres wird eine weitere „Night of Terror“-Rechtsrock-Veranstaltung an bisher unbekanntem Ort in Osteuropa beworben. Angekündigt sind dabei auch einige deutsche Bands.

Nach der diesjährigen Erstauflage eines internationalen „Night of Terror“-Rechtsrock-Konzertes Anfang März in Polen wird nun bereits eine Folgeveranstaltung unter demselben Titel beworben. Die soll am 5. März 2016 irgendwo in Osteuropa stattfinden. Für den Kartenvorverkauf ist dabei eine polnische Telefonnummer angegeben. Bei der Organisation in diesem Jahr wurde offenkundig, dass die in einigen Ländern, darunter auch Deutschland, verbotene „Blood&Honour“-Bewegung weiterhin grenzüberschreitende Aktivitäten entwickelt. In der Regel wird dabei Wert darauf gelegt, deutsche Bands auf die Bühne zu stellen, welche dann wiederum meist mit Fahnen von B&H-Sektionen geschmückt ist. Trotz des 2000 erfolgten Verbots der deutschen Division ist davon auszugehen, dass in der Führungsstruktur des Netzwerkes Kräfte aus Deutschland zu den Strippenziehern gehören.

Für die Neuauflage im nächsten Jahr werden erneut die polnische Band „LTW“ sowie „Brainwash“ mit Musikern aus Sachsen und Thüringen angekündigt, die bereits dieses Jahr mit dabei waren. Ferner sollen die Veteranen der französischen B&H-Szene, die seit 1987 aktiven „Frakass“ aus Lyon, dazu „Moshpit“ aus Altenburg und „Heiliges Reich“ aus dem Raum Chemnitz auftreten. Bei „Brainwash“ und „Moshpit“ überschneiden sich einige Bandmitglieder. Beim Konzerthinweis fehlt nicht die Parole „Say No To Drugs“. Das ist ein Fingerzeig auf das Engagement gegen Rauschgift, Alkohol und Nikotin unter dem Namen „Straight Edge“, zu dem sich seit längerem die Bands „Brainwash“ und „Moshpit“ bekennen. Dabei handelt es sich um einen von der rechten Szene übernommenen Lifestyle aus links-alternativen oder gar unpolitischen Hardcore- und Punk-Kreisen. (hf)

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Neonazi-Konzert: „Geburtstagssause“ mit „internationalen Klassikern“ in Norditalien

Der „Störungsmelder“ schreibt:

Für den 20.02.2016 kündigen Neonazis ein Rechtsrockkonzert in Norditalien mit „einigen internationalen Klassikern“ an.

Auftreten sollen Mistreat und Sniper aus Finnland, Blue Eyed Devils aus den USA, sowie I.C.1 aus Großbritannien und Baden-Württemberg neben Faustrecht aus Schwaben.

Mistreat positionieren sich eindeutig neonazistisch. Ein CD-Cover ziert kämpfende SS-Männer, ihre Lieder heißen etwa „Born to be white“ oder „Fourth Reich“.

Im Interview mit einem nationalsozialistischen Musikblog äußerte sich die „legendäre finnische Band“ Sniper 2009 zu ihrem Namen. Er sei inspiriert vom „erfolgreichsten Heckenschützen des Zweiten Weltkrieges“, der „über 505 Gegner in nur wenigen Monaten“ tötete.

Die Blue Eyed Devils spiel(t)en NS-Hatecore der ersten Stunde. „The Swastika is our flag“ oder „Kill the Jew and cut of his head“ sind nur zwei Kostproben aus den Liedern der White-Power-Band, die eigentlich 2003 aufgelöst wurde. Seit 2006 wird der Name aber von Drew Logan und Anderen als eine Art Coverband der ursprünglichen Kultband weitergeführt. Der Neonazi und Sänger der originalen Blue Eyed Devils, Wade Michael Page erschoss 20012 sechs Menschen und anschließend sich selbst.

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„Hardcore Night“ in Zweitauflage

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

17.12.2015 – Tschechien (Liberec) – An nicht näher bezeichnetem Ort wird in Tschechien für den 27. Februar ein Rechtsrock-Konzert angekündigt. Aufspielen sollen auch mehrere deutsche Bands.

Immer wieder finden sich in Tschechien Bühnen für Internationalen Rechtsrock. Dabei werden gerne Bands aus Nachbarländern präsentiert, um auch Neonazis von dort zu den Auftritten zu locken. Zuletzt hat es solche Angebote zum einen in Ostböhmen gegeben, aber auch für Nordböhmen hat sich eine entsprechende Szene etabliert. Angekündigt wird nun die Fortsetzung der Konzertreihe „Hardcore Night“ an nicht genau genanntem Ort. Termin für die Zweitauflage ist der 27. Februar 2016.

Von deutscher Seite wird dafür die Band „Fight Tonight“ aus dem Raum Sangerhausen angekündigt, die seit 2006 aktiv ist und bereits bei diversen NPD-Rechtsrock-Ereignissen mitgewirkt hat. Mit dabei sollen auch „Saubande“ (Tschechien) sowie „Old Firm“ (Slowakei) sein. Die beiden letzt genannten Bands waren bereits bei der Erstauflage am 7. November mit von der Partie, ebenso wie „Painful Awakening“ aus dem Raum Güstrow sowie die 2009 gestartete Combo „Mortuary“ aus dem Raum Wolmirstedt. (hf)

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Was verbirgt sich hinter White Rex?

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

White Rex ist eine russische Bekleidungsmarke mit Fokus auf den Kampfsportbereich.Auch wenn die Eigentümer es immer wieder abstreiten, erschließt sich schnell, dass die Zielgruppe der Marke Neonazis sind. 2008 wurde die Marke von Denis Nikitin gegründet. Ziel war es unter anderem Menschen mit änlichen Ideen und Vorstellungen zu vernetzen, und gleichzeitig Geld für „wohltätige Zwecke“ zu sammeln. In diesem Kontext meinen wohltätige Zwecke wohl die finazielle Unterstünzung inhaftierter Neonazis, welche zu „politischen Gefangenen“ stilisiert werden.

Sämtliche öffentlichen Auftritte sowie die Kleidungsdesigns von White Rex sin voll von Nazisymbolik. Was den auch keine sonderliche Überraschung ist, da sie von einem Mann namens Nils entworfen werden, der sowohl Motive für die Wotan Jugend entwirft aber auch für die Poster einer Reihe russischer Neonaziverantaltungen verantwortlich ist. Vielleicht findet man nicht gerade ein Hakenkreuz auf den Klamotten, dafür umso mehr die beliebten „kolovrat“ Motive (alt-russisches, religiöses Symbol, das heutzutage gerne von Russsischen Neonazis und Rassisten benutzt wird), die Nummer 88 (Acronym für den Nazigruß – Heil Hitler) oder “Tyr” und “Odal” Runen, die von der SS verwendet wurden. Zusätzlich wurde über White Rex auch eine Special Edition Bandshirts der russischen Neonaziband You must die vertrieben.

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„Slaughter To Prevail“ – Russian band with Neo Nazi frontman tours Europe

Via „Indymedia Linksunten“:

Russia is known as a country with a terrible Neo Nazi establishment. Minorities of different colors, religions and sexual orientations are attacked by Neo Nazis in Russia all the time. It’s a huge shame that Russian Neo Nazis feel themselves welcome in Europe and find support and promotion on European music stage.

The outraging example is an approaching tour of a deathcore band from Ekaterinburg, Russia – Slaughter To Prevail (facebook.com/slaughtertoprevailrus), starting November 6 in at 6K Fest in Liege Belgium). The frontman of the band – Alexander Shikolay (also known as Alex Terrible – https://vk.com/satanicmotherfucker, https://instagram.com/aleksatana666) is a known Russian Nazi who don‘t even try to hide his ideas. He wears Neo-Nazi tattoos, has open support of notorious Russian white power bands and famous extreme right-wing clothing brands like White Rex and Thor Steiner, works with Russian extreme right musicians. Since the band was getting strong promotion in Europe, Alex, his band and managers may deny the fact he shares the Neo-Nazi idea, but a closer look at his background, photos and profiles in social media says it all.

1. Nazi tattoos

„Black Sun“ Svastika

On most of the band’s promo photos, also the poster for an upcoming tour Alex is posing with a stylized svastika tattoo on his elbow. This symbol, also known as „Black Sun“ is widely popular among Russian and Eastern-European Nazis and is considered illegal by many goveernments and such organizations as UEFA. According to Fare Network (http://www.farenet.org/) – a worldwide organization that fights racism in football and works closely with UEFA and human rights organization, „the Black Sun represents a swastika with twelve arms or a wheel made of twelve Sig-runes. It was used by the SS (the security squadron of the Nazis) as a Nordic-pagan symbol of religion and is often used as an alternative to the swastika“

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Pivert, eine faschistische Modemarke aus dem Hause CasaPound Italia

Via Heiko Koch:

„Ein Volk von Dichtern, Künstlern, Helden, Heiligen, von Denkern, Wissenschaftlern, Seefahrern, Weltreisenden“. So steht es hoch oben an dem Palazzo della Civiltà Italiana, dem sechsstöckigen Weltausstellungs-Palast in dem unter dem Diktator Benito Mussolini erbauten Stadtteil Esposizione Universale di Roma (EUR) im Süden Roms. Jetzt wirbt unverhohlen eine neue Modemarke mit den Bildern des EUR und dem nationalistischen Sinnspruch des Colosseo Quadrato. Ihr Name: Pivert. Ihre Macher: Militante der faschistischen Partei CasaPound Italia.

- eine Recherche über Mode, MMA und Schattenkommerz -

Auf den ersten Blick hat die Modemarke nichts Faschistisches an sich. Dezent gestylt sieht man auf Polo- und Sweat-Shirts, Jacken und Mützen lediglich ein kleines P mit einem stilisierten Specht. Aus der Entfernung könnte man die Produkte mit Markenartikel aus dem Haus Ralph Lauren mit dem bekannten Signe des Poloreiters verwechseln – oder mit der Marke „Fred Perry“. Es wird kein halb-offener oder direkter Bezug zum Nationalsozialismus oder Faschismus wie bei den Marken „Ansgar Arian“ oder „Svastone“ hergestellt. Keine pseudo-germanische Helden- und Heidentümelei wie bei „Thor Steinar“, „Eric and Sons“ oder „Runa“ geboten. Und die aggressive Pose wie bei „Hard Wolf“, „Calci e Pugni“, „Walhall Athletic“ oder „Greifvogel“ fehlt ebenfalls. Mit Logo und Style, Farben und Schnitt ist an eine Herrenmode für Jedermann gedacht. Denn, wie bei vielen ihrer Projekte und Vorhaben, will CasaPound zwar das Eigene betonen, sich aber dennoch gezielt mitten in der Gesellschaft platzieren – und Geld machen. So ist die Marke nach außen nur für diejenigen zu erkennen, die um ihre Hintergründe und ihre „black contents“ wissen.

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NS-Hardcore im Nachbarland

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Tschechien (Liberec) – Die Rechtsrock-Band „Painful Awakening“ aus Mecklenburg-Vorpommern soll am 7. November in Nordböhmen aufspielen.

Am 13. Juni traten sie bereits gemeinsam beim so genannten „Patriot-Rock“ in Ostböhmen auf, nun wiederholt sich die Rechtsrock-Begegnung: Am 7. November soll in der Tschechischen Republik wieder Hardcore-Musik mit NS-Gesinnung erklingen, diesmal in Nordböhmen. Dafür angekündigt werden neben der einheimischen Band „Saubande“ auch die aus dem Raum Güstrow kommende und seit Ende 2005 aktive Combo „Painful Awakening“.

Diese besitzt offenkundig auch Kontakt ins „Blood&Honour“-Netzwerk, spielte sie doch 2008 bei einem Konzert dieser internationalen Organisation in Budapest. Doch auch in der hiesigen Neonazi-Szene haben die Bandmitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern einen festen Platz. Im Februar grüßten sie zuletzt den inhaftierten und im NSU-Prozess in München mit auf der Anklagebank sitzenden Ralf Wohlleben zu dessen Geburtstag mit der Forderung „Freiheit für Wolle“, dem Spitznahmen des Thüringers. (hf)

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Rom/Latium: CasaPound Anhänger wegen Squadrismus verurteilt

Heiko Koch schreibt auf „Indymedia Linksunten“:

Letzte Woche wurden am 23. Juli 2015 vor einem Gericht in der latinischen Stadt Tivoli mehrere Anhänger der faschistischen CasaPound Italia verurteilt. Der Angeklagte Ervin di Maulo (geb. 1982) erhielt in erster Instanz vier Jahre Haft, seine Mitangeklagten Diego Caglini (geb. 1988), Jacopo Magliani (geb. 1988) und Edoardo Fanti (geb. 1990) erhielten jeweils drei Jahre Haft für einen squadristischen Überfall („raid squadrista“) bei dem sie im November 2014 beteiligt waren und diverse Angegriffene zum Teil schwer verletzt wurden. Damit blieb das Urteil hinter den staatsanwaltschaftlichen Forderungen zurück. Für fünf weitere Angeklagte, Giovanni Lupidi, Leonardo Ercolani, Federico Miralli, Alessio Reinkardt und Roberto Spolverini, steht der Prozess im kommenden August an.

Alle neun Angeklagten stammen aus der Provinzhauptstadt Viterbo und deren Umland. Von dort aus waren sie am Sonntag den 16. November 2014 in die ca. 50 Kilometer entfernt liegende Ortschaft Magliano Romano aufgebrochen, um anlässlich eines Spieles der 3. Kategorie die angereisten Ultras des Vereins „Ardita San Paolo“ anzugreifen. Die Ultras dieses römischen Stadtteilvereins gelten als antifaschistisch und antirassistisch und schon die Namensgebung des Vereins verweist auf eine linke proletarische Tradition, den „sport popolare“ und die „Arditi del Popolo“.

Der Überfall war genau durchgeplant. Die Faschisten erschienen zu dem Spiel „Ardita San Paolo“ versus „Virtus Magliano“ in dem 1.500 Personen zählenden Ort mit mehreren Fahrzeugen, deren Nummernschilder sie verdeckt hatten. Während des Angriffs warteten die Fahrer mit laufenden Motoren, um den Tatort so schnell wie möglich zu verlassen. Über 20 vermummte und mit Knüppeln und anderen Schlagwerkzeug bewaffnete Faschisten griffen die Ultras aus Rom auf den Rängen des Spielfelds an und verletzten mehrere schwer. Zahlreiche Gesichtsverletzungen, gebrochene Arme und ein Notarzteinsatz wegen einer Schädelfraktur waren das Ergebnis des „raid squadrista“. Auf ihrer Flucht wurden zwei Fahrzeuge der Faschisten an der Mautstelle von Civita Castellana von Carabinieris kontrolliert. Diese fanden Schlagwerkzeuge und Materialien zur Vermummung in den Kofferräumen der Fahrzeuge. Die Fahrzeuginsassen der beiden Autos stehen jetzt vor Gericht in Tivoli.

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Fünfmal rechter Hassrock

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Mitte September soll an bisher unbekanntem Ort in „Mitteldeutschland“ ein braunes Musik-Event mit vier deutschen und einer niederländischen Band stattfinden.

Es wird schon gar nicht mehr beworben, und wenn doch, dann nur mit dem Hinweis, dass man einfach zu spät dran sei, denn das Rechtsrock-Meeting am 12. September irgendwo in „Mitteldeutschland“ (Neonazi-Jargon für die neuen Bundesländer) sei bereits nach zehnstündigem Kartenvorverkauf ausverkauft gewesen. Insgesamt fünf Bands werden dafür angekündigt, und die scheinen sich auch mit einer kleineren Location als Auftrittsort zufrieden zu geben. Zum Programm zählen vier deutsche Acts sowie die fünfköpfige Combo „Blindfolded“ aus dem Raum Groningen (Niederlande), die NS-Hard- und -Hatecore auf die Bühne bringen.

Aus Dresden kommen sowohl „Hope For The Weak“ als auch „Blutzeugen“. Ebenfalls aus Sachsen stammt „Thematik 25“, wenn auch aus Leipzig. Komplettiert wird das Line Up mit „Helle & Die RACker“, einem Bandprojekt aus verschiedenen Orten, das Rechtsrock-Titel anderer Bands covert und sich offen in seinem Bandnamen zum „Rock Against Communism“ (RAC) bekennt.

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“Die Züge sind voll” – Einblicke in ein ostdeutsches Rechtsrock-Netzwerk

Die „Leipziger Antifa“ schreibt:

“Die Züge sind voll, die Stimmung ist toll, die Fahrt geht in Richtung Osten” – so beginnt die ostdeutsche Naziband Heiliges Reich den Refrain ihres Liedes “Reisegruppe Tolerant”. Die Textzeilen erregten im Sommer 2014 Aufmerksamkeit, als die Gruppe das Stück auf dem Rock für Deutschland in Gera und auf der Veranstaltung In.Bewegung in Sondershausen spielte. Von rechtlichen Konsequenzen für diese unmissverständliche Freude über den Holocaust ist bislang nichts bekannt.

Obwohl die Band erst im Januar 2013 gegründet wurde, sind ihre Mitglieder keineswegs unerfahren. Sänger Benjamin Schneider alias Porcus ist Sänger der 2003 gegründeten NSBM-Band Permafrost. Daneben spielte er Schlagzeugaufnahmen für Askeregn ein, spielt Schlagzeug in der Band Schwarzer Tod, singt bei Blutrache und wirkt in den Bands Enkel des Reichs und Wolfsgarde mit. Hauptberuflich betreibt der 31-Jährige das Musiklabel “SFH-Records”, welches überwiegend Black Metal, NSBM und Rechtsrock produziert und verkauft. Weiterhin besitzt Schneider das Tattoo- und Piercingstudio “Metal-Art Weißenfels” in der Großen Kalandstraße 47, 06667 Weißenfels, in dem er auch selbst arbeitet.

Umtriebig ist auch der Schlagzeuger von Heiliges Reich: Ron Penz spielt daneben in den Nazibands Endless Struggle und Killuminati, die ihre Musik – ebenso wie “Heiliges Reich” – beim Dresdner Nazilabel OPOS Records veröffentlichen. Zusammen mit Rene Zimmermann unterstützte Penz den Neonazi Reiko Schmiedel bei Liveauftritten von dessen Musikprojekt Moiler. Seine erste NS-Black-Metal-Band – Assfist – gründete Ron Robert Penz, wie der heute 25-Jährige mit vollem Namen heißt, im Jahr 2007. Der in Flöha wohnhafte Hetzer tritt unter den Pseudonymen Nebelkrieger, Machete und Garil Weisthor auf.

Auch der 27-jährige Gitarrist Philipp Sachse spielt neben “Heiliges Reich” in weiteren Gruppen, darunter bei Überzeugungstäter, in der RAC-Band Neubeginn und in der gegenwärtig inaktiven Naziband Storm of Mind aus Wurzen. Sachse wohnt in der nordsächsischen Gemeinde Wermsdorf. Um Gitarre und Hintergrundgesang bei Heiliges Reich kümmern sich weiterhin Sven Lehmann aus Limbach-Oberfrohna und Michél Sajovitz aus Oederan bei Chemnitz. Lehmann fühlt sich der NS-Black-Metal-Szene zugehörig. Sajovitz ist überzeugter Nationalsozialist und pflegt auch Kontakte nach Leipzig, u.a. zur Nationalsozialistin Lisa Hanf.

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Hassgesang am Samstag

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

12.03.2015 – Magdeburg – Am 14. März soll es irgendwo in „Mitteldeutschland“, der in der rechten Szene gebräuchliche Begriff für die neuen Bundesländer, ein Rechtsrock-Konzert mit vier Bands geben.

Mit Hassgesang und Hardcore warten den Veranstaltern zufolge am Samstag „Terrorsphära“ aus Österreich, „Eternal Bleeding“ aus Altenburg, „Painful Awakening“ aus Güstrow sowie „Painful Life“ aus Magdeburg auf. Für „Painful Life“ soll es laut Ankündigung der Organisatoren der Abschiedsauftritt sein. Beworben wird das Konzert auch auf ausländischen Internetseiten. (hf)

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Szeneband – Bandportrait: Breakdown

Das „Lotta-Magazin“ schreibt:

Mit ihrer fast zehnjährigen Existenz ist Breakdown die dienstälteste rheinland-pfälzische RechtsRock-Band. Obwohl es in letzter Zeit auf musikalischer Ebene etwas ruhiger um die Gruppe geworden ist, kann von Auflösungstendenzen keine Rede sein. Aber auch jenseits der Band sind die Mitglieder in der neonazistischen Szene aktiv.

Lediglich 40 bis 50 Neonazis kamen am 30. August 2012 in Dortmund zu einer Kundgebung im Vorfeld des geplanten und letztendlich verbotenen Nationalen Antikriegstags zusammen. Als schließlich „ein Kamerad aus Koblenz“ das Mikrofon ergreift, um über „Imperialismus“ zu sprechen, tut er dies in einer ungewohnten Rolle. Denn der 29-jährige Daniel Strunk war zuvor nicht als Redner bei öffentlichen Kundgebungen in Erscheinung getreten. Strunk, der nicht in Koblenz, sondern in der nahegelegenen Region um Simmern (Hunsrück/Rheinland-Pfalz) wohnt, fällt zwar als regel-mäßiger Teilnehmer von Naziaufmärschen in Rheinland-Pfalz und NRW auf, verhält sich dort aber in der Regel unauffällig und ist in den hinteren Reihen der Aufmärsche zu finden. In den Vordergrund tritt er an anderer Stelle: als Sänger der RechtsRock-Band Breakdown.

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Deutsch/Südtiroler Rechtsrock

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

07.01.2015 – Italien (Mailand) – Das Skinhouse in Mailand kündigt für den 24. Januar einen Rechtsrock-Dreier an.
Neben den beiden Südtiroler Bands „No Prisoner“ und „Green Arrows, die beide in Bozen beheimatet sind, soll an dem Samstag auch die seit 2001 existierende Band „Brainwash“ die Bühne besteigen, die durch Musiker aus dem Raum Altenburg und Dresden, allen voran Rene Weiße, gebildet wird und die sich der stilistischen Richtung des Hatecore verschrieben hat.

In der Vergangenheit sind immer wieder deutsche Bands der Einladung des Skinhouse gefolgt, darunter zum Beispiel „Moshpit“ und „Codex Frei“. (hf)

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