Archiv der Kategorie 'Punk'

Punx‘ N‘ Politics

Wir verweisen auf einen Beitrag des Blogs „Punkrock over Darmstadt“:

Nationalfahnen auf unseren Konzerten

Punk over Darmstadt gegen Rassismus und Nationale Symboliken + Nachtrag zum Thema Nackig auf Konzerten

Am 10.12.2010 beim Punk over Darmstadt Konzert mit Stage Bottles, AEF und Skaallüren, kam es zu einem Vorfall, bei dem die Kriegsfahne der Konföderierten Staaten von Amerika gezeigt wurde, auch im normalen Sprachgebrauch als Südstaatenflagge oder „Rebel Flag“ bekannt. Der Abend stand unter dem Motto „ Gegen Grauzone“ und es wurde sich im Vorfeld und auch an dem Abend eindeutig gegen Nationalismus jeder Art und das zeigen der dazugehörigen Symbolik ausgesprochen!

Allerdings fanden es eine Leute im Publikum anscheint angebracht diese Fahne auszupacken und zu schwenken.
Nationale Symbolik lehnen wir von vornherein ab, da es immer etwas mit Ausgrenzung und Unterdrückung von denjenigen zu tun hat, die eben nicht zu dem Konstrukt der jeweiligen Nation dazu gezählt werden können.

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Berliner Nazi-„Punk Front“ zerschlagen!

Die umtriebige Berliner Nazipunkband „Punk Front“ um den Nazipunk „Schmidtgard“ hat vor Kurzem auf dem neonazistischen „Oi Ain´t Red Records“-Label, welches zum ebenfalls neonazistischen „Adler-Versand“ aus Hildesheim in Niedersachsen gehört, Ihr erstes Album mit dem Titel „100 % Hass“ veröffentlicht. Auf dem Album werden rassistische, chauvinistische und sozialdarwinistische Hassgesänge gegen Migrant_innen, Linke und sozial Schwache präsentiert. Die Begleitmusik für Mord- und Totschlag für Nazipunks und –skins, damit das Abfackeln von Berliner Moscheen oder/und wahlweise das Zusammentreten von den entsprechenden verhassten Gruppen noch mehr Spaß macht…

Diese ekelhafte Nazi-Combo hat mit Ihren bisherigen Auftritten u.a. mit „Endstufe“, „Notlöhsung“, „Fiese Kerle“ und „Shaven Heads“ bereits gezeigt, dass sie sich eindeutig in der Naziszene positioniert. Das gerade veröffentlichte Album ist dem verstorbenen Sänger der White Power-Band „Kill Baby Kill“ gewidmet.

Am 19.2.2011 sollen „Punkfront“ für das „Boots & Braces Zine“ unter dem Motto „100% Streetpunk Party Vol.3“ ein Konzert zusammen mit den Bands „3:2 pro MH“, „Prohibice“ und „Beerstreet Bois“ unter dem Label von „Punks not Red“ spielen. Da das Ganze in Prag (Tschechien) im „Motoraj-Club“ stattfindet, wo bereits mehrmals auch RAC- und Nazibands wie u.a. „Short Cropped“ auftreten konnten, (dort spielten vor Kurzem zudem „Mummys Darlings“ aus München/Altötting, welche auf „Randale Records“ bzw. „Sunny Bastard“ vertreten sind – siehe auch: „Mummy´s Darlings“: Von der Grauzonen- zur RAC-Band) , ist damit zu rechnen, dass dort eine Menge Nazis nach dem Aufmarsch in Dresden noch einen Abstecher hinmachen werden…

Im Folgenden dokumentieren wir eine Plattenbesprechung aus dem neonazistischen „Thiazi“-Forum zu „Punkfront“ bzw. die Liedtexte des ersten Albums. Wir glauben, dass sich damit unsere vernunftbegabte Leser_innenschaft selbstständig ein eindeutiges Bild von dieser Band machen kann…:
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Vom autonomen Nationalisten zum Punk?!


An dieser Stelle dokumentiert die Oire Szene Redaktion einen Ausschnitt aus einem Interview in der „Plastic Bomb“ mit einem ehemaligen „Autonomen Nationalisten“ aus Dortmund, welcher durchaus ein paar interessante Aspekte zum Thema Subkultur und Grauzone zu erzählen hat. Das komplette Interview findet Ihr in der aktuellen „Plastic Bomb“ (Nummer 73/Winter 2010/2011):

PB: Du sagtest, Du hörst gern SLIME. Es ist ja auch eine Band, die wegen ihrer teilweise antiimperialistischen Texte aus den 80er Jahren mal in der Diskussion stand. In AN-Kreisen ist linke Punkmusik aufgrund dieser vermeintlichen Schnittstellen verbreitet. Ist das eher Provokation gegenüber der Gegenseite oder wird diese Musik auch wirklich gehört und vielleicht als Querfront-Strategie gesehen?

Ich weiß nicht, ob man sich in Form einer Querfront-Strategie damit auseinander setzt, dass denke ich eher nicht. Aber diese Musik wird auf jeden Fall auch privat gehört. Punkrock, Hiphop, Metal, Rock… da ist alles dabei. Grade bei den AN ist das absolut verbreitet. Die Themen der Songs werden ganz primitiv auf die faschistischen Gedanken zurecht gelegt und schon ist was neues da, worauf diese Leute abfeiern können.

PB: Und da sagt auch keiner „Mach die Zeckenscheiße aus“…?

Nö, gerade in AN-Kreisen ist das vollkommen OK. Soweit ich weiß war es nur einmal ein Problem in Dortmund, als ein paar Leute WIZO quer durch die Straße schallen ließen, aber solange in den Liedern nicht grade den Nazis die Pest gewünscht wird ist das in den meisten Bereichen der Naziszene absolut in Ordnung. Naja, mal abgesehen von den Völkischen, aber die spielen in ihrer eigenen kleinen Welt.

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Slime – Nazis Raus!

Die Oire Szene Redaktion fragt sich aufgrund der aktuellen Tour von der Deutschpunklegende „Slime“ weiterhin, wie es die Band denn heute mit der ganzen Grauzonenproblematik hält. Über ein Statement – welches wir natürlich postwendend veröffentlichen würden – würden wir uns nach wie vor sehr freuen. Also schreibt uns doch Mal ein paar Sätze zu eurer Position zum Thema – über euren Auftritt mit patriotischen und rechtsoffenen Oi!-Bands wie „Schusterjungs“, „Trabireiter“ und Co auf dem diesjährigen „Spirit from the Streets“-Festival sind wir nach wie vor stark verwundert…

Interview in der Jungle World: »Ich habe alles verballert!«

From Anarcho-Punk to Fascism

Ein weiterer Artikel vom „Who makes the nazis“-Blog, auf welchen wir an dieser Stelle verweisen möchten:

I‘ve spoken in a previous post of Gary Smith’s involvement in Above the Ruins and Sol Invictus (Tony Wakeford’s bands after leaving Death in June). Smith was simultaneously a Combat 18 and BNP supporter as well as a member of hardcore Nazi skinhead group No Remorse.

One aspect of the situation that deserves having more light thrown on it is the extent of overlap or continuity between the anarcho-punk and Fascist milieus in the early 80s. On the left is a picture of Gary Smith around the time that he was a member of his first band The Decadent Few. According to their mySpace pages; „Formed in East London,1984 by Kaya, Mike, Bernie and Mark of YOUTH IN ASIA, plus Steph of HAGAR THE WOMB briefly, Decadent Few’s first gig was at Studio One in Slough, June 1984. Mark and Steph had stepped out by this point and a friend, Gary, was taught Bass by Mike in vintage Paul Simenon-style, i.e. coloured stickers on the frets to denote where to play which note which song. Luckily, Gary learnt fast and this line up played regularly across London with bands like FLOWERS IN THE DUSTBIN, TOM’S MIDNIGHT GARDEN, STIGMA, ANDY LOVEBUG & THE TENDERHEARTS and the WET PAINT THEATRE, a Punk Theatre Company“.

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„Admit You‘re Shit“

An dieser Stelle verweisen wir auf einen Artikel des „Who Makes the Nazis?“-Blogs, welcher leider einmal mehr belegt, dass es auch in der englischen (Anarcho-)Punkszene frühzeitig Überschneidungen mit der Naziszene gab:

In considering the vexed question of possible fascist involvement in the mid-1980s anarcho-punk scene, one person in particular needs to be considered. John ‘Weeny’ Cato was the lead singer in AYS (or ‘Admit You’re Shit’) – a fairly obscure London-based band, but one highly-rated by scene insiders. He was also a close personal friend of arguably the most influential figure in London anarcho-punk at that time. Yet within a few years he was to become a prominent figure in some of the most notorious UK neo-Nazi circles. Is this case the smoking gun of attempted far right infiltration of anarcho-punk, or of an early effort at fascist Third Positionist led ‚convergence‘ with historically non-fascist anti-establishment forces? Not quite, but it does pose some interesting questions.

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Force Attack 2011 – Lineup steht

Wir verweisen an dieser Stelle auf einen weiteren Artikel von Diffidati Records – der dortigen Einschätzung des Lineups für 2011 können wir wohl größtenteils zustimmen…:

… da ist aber einer schnell! Das Lineup für das Force Attack 2011 ist bereits komplett, wie heute auf der offiziellen FA Seite zu vernehmen war. Jetzt wird´s schwierig…! (Späte) Einsicht? „Rückbesinnung“? Marketingstrategie nach dem anhaltenden Zuschauerschwund? New Way? Selbstreflektion? Grauzone-Prominenz verlangt zu viel Gage? – all das sind und werden Schlagwörter sein wenn es um das nächste Lineup des Force Attack Festivals geht. Das Lineup für 2010 sorgte völlig zu recht für viel Unmut und Kritik. OHL, Krawallbrüder, Pöbel & Gesocks, Exploited – das war definitiv zu viel des „schlechten Geschmacks“… warum Veranstalter Imre nun ziemlich auffällig im Lineup auf derart dubiose Bands verzichtet und dazu noch recht viele eindeutig antifaschistische Bands gebucht hat?

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„Punkfront“ – Nazipunk aus Berlin

Seit Kurzem gibt es in Berlin eine Nazipunkband mit dem Namen „Punkfront“. Die Band plant bereits Ihre erste Demo-CD „100% Hass“, welche auf dem Rechtsrocklabel „Oi“ Ain´t Red Records“, welches wiederum zum Rechtsrockversand „Adler-Versand“ aus Hildesheim/Niedersachsen gehört, erscheinen soll. Bisher sind auf der Myspace-Seite der Band 2 Lieder zu hören: „100 % Hass“ und „Muezzin“. Im ersteren Song wird „die neue deutsche Fröhlichkeit aus dem Herzen von Berlin“ angekündigt und gegen die „Rotfront und die verdammte Antifa“ gegröhlt. Im Lied „Muezzin“ wird natürlich gegen den „bösen“ Islam gehetzt (u.a. „Ja bin ich denn in Bagdad“) – also auch durchaus die passende ausländerfeindliche Mucke für geistige Brandstifter wie den Herrn Sarrazin und Co aus Berlin…

Auf einem verlinkten Flyer wird zudem aktuell Werbung für ein „Endstufe“-Konzert (neonazistische „Hammerskin“-Band aus Bremen) am 11.9.2010 gemacht. Das „Punkfront“-Mitglied „Stoffel“ hat auf seiner Myspace-Seite ein neonazistisches T-Shirt-Motiv mit der Aufschrift „Hasta La Vista Antifascista“ verlinkt. Das Photo von einem „Punkfront“-Konzert stammt von einer „Jeanette“ von der „Elbroiber“-“Suff-Crew“. „Elbroiber“ sind eine RAC-Band aus Magdeburg. Uns würde es nicht verwundern, wenn „Endstufe-Tim“ aus Berlin da auch seine Finger mit in diesem Projekt hätte…

Für den 25.9.2010 planen „Punkfront“ zusammen mit den rechten Bands „Notlöhsung“ und „Fiese Kerle“ ein Konzert unter dem Motto „Strassenrock im Center“. Stattfinden soll das ganze im „Center Wernigerode“.

Auf Myspace sind „Punkfront“ mit verschiedenen Grau- bis Braunzonenbands, -labels, -locations und -fanzines befreundet – u.a.: „Moloko Bar“, „DIM Records“, „Short Cropped“, „Endstufe“, „Meinungsfreiheit Zine“, „I Don´t Like You“, „Rampage“, „Donars Groll“, „Feindkontakt Fanzine“, „Headcase“, „Heimatfront“, „Projekt Vril“, „Skinhouse Menfis“, „Strongside“, „Faustrecht“, „Filopatria“, „Razors Edge“, „Notlöhsung“, „Les Vilains“, „Eine Prise Hass“, verschiedenen internationalen „Punks not red“-Sektionen u.v.m.

Nachtrag zum Konzert am 11.9.2010: Dort spielten die Bremer Naziband „Endstufe“, „Punkfront“ und „Shaven Heads“ gemeinsam.

Fazit: Nazipunks fuck off!

Good Night Nazipunks!

Laut einem Indymediabericht wurden einem ehemaligen Mitglied der Nazipunk-Band „GrosStatTerror“ kurzzeitig die Lichter ausgeschaltet (in Notwehr wohlgemerkt!): Magdeburg: Faschistenangriff von „Stulle“

Uns interessiert jedoch an dieser Stelle vor allem folgender Textabschnitt:

In der letzten Zeit häufen sich wieder faschistische Übergriffe gegen Linke und fortschrittliche Menschen. „Stulle“ ist alles andere als ein Unbekannter oder gar „unpolitisch“:
Dieser Faschist namens „Stulle“ (ca. Mitte-Ende 20 Jahre alt), wohnt am Ambrosiusplatz im Stadtteil Sudenburg und hat in Stadtfeld Ost Kiezverbot. Warum, kann man ich ja ausmalen. Außerdem quatscht dieser Holzkopf sehr viel mit der Polizei. Da weiß man also, was man hat. Ihn trifft man öfters mit Skrewdriver-Shirt und seinen Kampfköter. Mit dem Totschläger bewaffnet, zieht er durch die Straßen Sudenburgs. Allgemein hat diese Person wenige Hemmungen. Gut möglich, dass er noch auf Bewährung ist. Wobei das aber nur eine Vermutung ist. Er ist sehr schlank gebaut, eher klein statt groß und trägt meist ärmellose T-Shirts, tätowiert ist er am ganzen Körper. Er spielte vor einigen Jahren in der Nazipunk-Band GrosStatTerror (ebenfalls aus Magdeburg, mittlerweile zum Glück aufgelöst). Besonders markant ist seine häßliche NS-Fratze: Innerhalb des Augenwinkels ist eine schwarze Träne tätowiert. Er hatte nahezu eine Glatze. Was die schwarze Träne bedeutet, kann gegoogelt werden. (Anzahl der Knastjahren oder an Morden) Ob er noch in Nazibands sein Unwesen treibt, kann ich leider nicht sagen, da mir seine Aktivität nach GrosStatTerror nicht bekannt ist. Laut unseren Infos ist er nicht in faschistischen Gruppen organisiert. Vielleicht kann jemand anderes ja was dazu posten. Er ist auch auf Fotos zu sehen, wie er den Hitlergruß gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Nazipunk-Band GrosStatTerror (später hieß die wohl Kriegsberichter) ausübt. Kranke Typen. Wer hat Gruppenfotos und kann sie hier reinstellen? Die Typen faseln was von Oi!-Punk oder gar „Hatepunk“, spielen aber heute noch in verschiedenen rechtsoffenen (Grauzonen-)Bands (Rampage, Domstadtbois, Elbroiber etc. – siehe http://oireszene.blogsport.de/). Da muss man sich nicht wunder, dass diese Holzköpfe rechtsoffene und eindeutig faschistische Bands in ihrer Freundesliste haben. Und wer ein wenig pfiffig ist, kann sich ja mal „Freunde“ dieser Bandmitglieder bei StudiVZ oder MySpace anschauen. Da ist so ziemlich alles dabei: einschlägig vorbestrafte Neonazis aus Kreisen der JN-/NPD-Sekte sowie ugly Naziskins oder vermeintlich „unpolitische“ Schläger. Auch tragen diese „edlen Herren“ T-Shirts wie „Punks Not Red“ oder Aufschriften von Nazibands wie „Skrewdriver“ oder „Kill Baby Kill“.

Rotterdam (Holland): Nazipunks, -skins und -psychos united?!

Auch in Holland kommt es in der letzten Zeit zunehmend zu einer Vermischung von verschiedenen Subkulturen mit dem neonazistischen Lager. Welches erschreckende Ausmaß diese Entwicklung angenommen hat, wollen wir kurz an dem Projekt „Support Your Scene“ aus Rotterdam vorstellen. Diesen subkulturellen Zusammenschluss von „Punks“, „Skins“ und „Psychos“ gibt es in Rotterdam seit dem Jahr 2008 – seitdem wurden von der Gruppe mehrere Konzerte mit eindeutig neonazistischem Background veranstaltet:

23.5.2008: Konzert in der Rotterdamer Location „De Kajuitbar“ (erinnert stark an den ehemaligen belgischen „Blood and Honour“-Laden „De Kastelein“ – jetzt „Moloko Bar“) mit der belgischen Neonaziband „Short Cropped“, der holländischen Punkband „Kezus Krijst“ und der holländischen Psychoband „Blood Demons“. Nazi-Punks, -Skins und -Psychos feierten dort Hand in Hand…

31.10.2008: Nazikonzert in der „De Kajuitbar“ zusammen mit „Killerbabies“ aka „Kill Baby Kill“, den Nazipunks von „Drugsmokkel“ (Holland) und „Checkered Flag“ (Rock aus Holland).

23.4.2010: Nazikonzert mit „The Pride“ (Belgien) und „Short Cropped“ (Belgien) im Rotterdamer „Schiedam“.

5.6.2010: Am kommenden Wochenende ist ein weiteres Konzert mit den „X. X.“ und „Y.Y.“ (Die Band könnt Ihr auf der Homepage von „Support Your Scene“ nachlesen – wir wurden mal wieder rechtlich bedroht…) im Rotterdamer Laden „Exit“ geplant. Für den 3.Juli 2010 wird im Rotterdamer „Café Verburgh“ ein weiteres Konzert mit bisher unbekannten Bands angekündigt.

Besonders erschreckend ist, dass diese neonazistischen bis rechtsradikalen Punk- und Oi!-Bands u.a. am 27.11.09 ungestört für die holländische Hausbesetzerbewegung ein Soli-Konzert (!!!) spielen konnten: Es spielten „Vettig Front“, „Kezus Krijst“, „Drugsmokkel“ (spielen auch gerne Mal im belgischen Naziladen „Moloko Bar“) und „The Patrons“. Querfrontpolitik vom allerfeinsten!

Überdies vertreiben „Support Your Scene Rotterdam“ T-Shirts und Platten u.a. von folgenden Bands, welche entweder neonazistisch ausgerichtet sind oder zumindest keine Berührungsängste zur Naziszene haben: „Tattooed Motherfuckers“, „Foienoord“, „Bale Fire“, „The Patrons“, „Drugsmokkel“, „Cenobites“ und „The Strangers“. Fuck off Nazipunks, Naziskins und Nazipsychos!

Quelle

„The Vibrators“ meets „The Corps“

Die Oire Szene Redaktion berichtete erst kürzlich über die englische Punkrocklegende „The Vibrators“ und ihren geplanten Gig mit Rechtsrockbands wie „Kategorie C“ und „Ultima Thule“ (siehe und hier). Nachdem dieser Auftritt gegancelt wurde gingen wir von einem einmaligen Fehltritt aus. Nun sollen „The Vibrators“ aber bereits am 18.6.2010 erneut zusammen mit einer RAC-Band aufteten: zusammen mit „The Corps“ aus Australien u.a. Bands im „The Excelsior Hotel“ in Sydney/Australien. Irgendwie scheint dass dann doch kein Zufall gewesen zu sein… Wir zitieren uns selbst:

Eine Band, die wie zu­letzt bei ihrer Eu­ro­pa­tour 2008, in ein­deu­ti­gen Na­zi­lä­den („Mo­lo­ko Bar“) bzw. zu­sam­men mit ein­deu­ti­gen Nazi-/Rechts­rock­bands ge­spielt hat (u.a. „Short Crop­ped“ und „Tat­too­ed Mo­ther Fu­ckers“) hat in einem an­ti­fa­schis­ti­schen Laden – und auch an­ders­wo – nichts ver­lo­ren!

Quelle: „The Corps“ oder auch „Pro-Ton auf die Finger schauen (1)“

Die Rechtsrockband „The Corps“ soll übrigens ansonsten im Herbst erneut in Europa (UK, Schweiz, Deutschland, Österreich, Tschechien und Holland) unter dem Motto „The Corps – Bottle of Rock´n´Roll-Tour“ in diversen Läden auftreten. U.a. sind in Deutschland bereits Auftritte in den Grauzonenläden „Klex“ in Greifswald (zusammen mit „Automatica Aggregazione“), im „JC Wegeleben/Zuckerfabrik“ mit „Lousy“ und „Troublekid“, im „Drums“ in Weimar zusammen mit der RAC-Band „Bombecks“ – präsentiert von den rechtslastigen „Bootboys Weimar“ – und im neuen Münchner Vorzeigegrauzoneschuppen „Garage Deluxe“ zusammen mit der Münchner Grauzonenband „Mummy´s Darlings“ geplant. Organisiert wird diese Tour gleich von vier bekannten rechtsoffenen Grauzonenlabels: „Bandworm Records“, „Rebellion Records“, „Randale Records“ und „Scampkid Records“.

„The Exploited“ meets „Cobra“

Die Oire Szene Redaktion weisst darauf hin, dass momentan „The Exploited“ auf Tour in Europa sind und trotz diverser rechter Fehltritte in den vergangenen Jahren (u.a. Bilder mit der rechtsoffenen Band „Haggis“ beim Siegheilen – Bild von Wattie mit ex-“Skrewdriver“-Mitglied) zusammen mit der ebenfalls fragwürdigen Oi-Band „Cobra“ aus Japan (Siegheilen ebenfalls gerne mal zur „Provokation“ auf Plattencovern und in Videos) scheinbar ungestört in diversen als links bzw. alternativ geltenden Läden ungestört auftreten können. Wir stellen uns die ernsthafte Frage, was noch alles passieren muss, damit solchen Bands keine Plattform mehr gegeben wird? Aber solange der Rubel rollt, ist das ja alles scheiß egal. Hier nochmal die Hintergrundartikel zu den Diskussionen um „The Exploited“ und „Cobra“:


Wie weit geht Provokation? (Am Beispiel der Band „Cobra“ aus Japan)

Mosh/Knock Out vs. Sunny Bastards bzw. vs. Wili Wucher
Cobra Teil II – Dummheit schützt vor Strafe nicht!
The Exploited (Wattie Buchan), ZSK (Joshi) und ein brisantes Foto!
Exploited Tourtermine

Homophobie und Szene

Die Oire Szene Redaktion verweist an die­ser Stel­le auf eine Ar­ti­kelserie in der Plas­tic Bomb in der Ho­mo­se­xua­li­tät in der Punk- und Hard­core­be­we­gung the­ma­ti­siert wird:

Punk und Homosexualität – Special Teil 1
Punk und Homosexualität – Special Teil 2
Punk und Homosexualität – Special Teil 3
Punk und Homosexualität – Special Teil 4
Punk und Homosexualität – Special Teil 5

Dekonstruktion von „Deutscher W“

Wir dokumentieren eine Auseinandersetzung mit „Deutscher W“ von „O.H.L.“:

Offenes Statement gegen den Neogeschichtsrevisionisten „Deutscher W“

Sein Text und seine Worte werden hier dazu in Anführungszeichen gesetzt:

“ Worthülsen vs Wahrheit“

Wie drückt sich „Wahrheit“ aus wenn nicht in Worten und was sind die „Hülsen“ von Worten? Die verwendete Sprache und die damit verbundene Rhetorik und Dialektik (sofern vorhanden). Füllworte dahingegen, wenn Du das meinst, sind „leere Floskeln“, wie bei Dir. „Deutscher Widerstand“?!?

„DeutscherW 02.02.2010 – 15:35″

„An die Person , die nicht genannt werden möchte.“

An wen auch immer, das macht Dein geschreibse keinen Deut besser, sondern zeigt nur, daß Dir daran liegt die „eine Person“ oder alle fertig zu machen die was gegen Dich sagen und damit u.U. vielleicht sogar recht haben… Denn was regt Dich sonst so daran auf, daß Du sogar selbst in Indymedia schreibst?

„Mit großer Freude habe ich Deinen Eintrag gelesen.“

Das z.B. zeigt daß Du Dich darüber, zwanghaft, lustig machen musst. Weil Du es a) nicht verstehst und b) nicht leiden kannst.

„Es ist immer wieder schön, dass es noch Leute gibt, die sich so viel Zeit für uns nehmen und wenn dabei dann auch noch ein so wirklich amüsantes Ergebnis heraus kommt…“

Siehe oben.

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„O.H.L.“ spielen wieder mit bekannten Punkbands

Wir dokumentieren einen Beitrag von Indymedia:

„o.h.l.“ sind weiter auf „tour“… spielten bereits im „astra kulturbrauhaus“ auf dem raw gelände in berlin friedrichshain und spielen am 6. oder 8.8.2010 im „h.o.f.“ (beim sog. „resist to exist“ festival) ebenfalls berlin.
siehe: hxxp://www.o-h-l.com/tourdates.html

sie treten dabei u.a. mit den „dödelhaien“ und „turbostaat“, sowie anderen bekannten deutschpunkbands auf die sich zt allesamt auf die fahnen geschrieben haben „gegen nazis“ oder „gegen rechts“ zu sein.
altbekannt ist natürlich die „un“– bis „antipolitische“ argumentationsschiene auf der „ohl“ und ihre kollaborierenden antiemanzipatorischen – nihilistischen (alk-)freaks laufen.

sicher wäre es allerdings doch nochmal interessant bei den anderen bands nachzuhaken inwiefern sie ihre einstellung mit gemeinsamen auftritten mit „ohl“, bzw sozusagen deren in-direktem support, vereinbaren können oder ob sie das heutzutage überhaupt noch interessiert oder ob sie ihre „touren“ eher nur noch wegen willigen „groupies“ und dem suff machen.
ebenso interessant dürfte die anfrage bei azzoncao dem antifaschistischen politcafe im bf langendreer sein. denn diese setzen sich ja ansonsten sehr explizit (antiimperialistisch) und dezidiert mit traditionslinken themen auseinander.

gefeatured wird der ticketvertrieb und die plakatierung in berlin momentan von „puke music“ einem „punk“ laden im fhainer nordkiez an der rigaerstr. und seinen weiteren ablegern. siehe: hxxp://www.pukemusic.de/

nochmal zum hintergrund was die „ohl“ früher (historisch) war: http://de.wikipedia.org/wiki/Oberste_Heeresleitung

so far,
„nazipunks fuck off“! (zitat napalm death)

Quelle

„The Vibrators“ canceln Gig auf dem chwe­di­schen „Kug­g­näs­fes­ti­va­len“

Nachdem die Oire Szene Redaktion über ein geplantes Konzert der „Vibrators“ auf dem chwe­di­schen „Kug­g­näs­fes­ti­va­len“ zusammen mit Rechtsrockband wie „Ultima Thule“, „Kategorie C“ u.a. berichtete, sagten diese Ihren Auftritt umgehend ab – wir erhielten folgende e-Mail (Allerdings sollten Bands bzw. Veranstalter, Booker etc. heutzutage schon immer vor geplanten Konzerten Eigenrecherche betreiben…) :

Habe grerade mit Pete von den Vibrators geschrieben, und er hat mitgeteilt, dass sie das Konzert abgesagt haben, nachdem sie das restliche Lineup gelesen haben. Zum Zeitpunkt der Zusage waren noch keine anderen Bands bekannt.

Orginal von Pete:
„Hi.
We already have cancelled. The promoter was trying to tell us that festival has nothing to do with „right wing“ but the band line-up tells the different story.
Cheers.
Pete“
cheers&beers, MikE

„The Vibrators“ meets „Ultima Thule“!

Und ein weiterer Supergau im Bereich des Punkrock: „The Vibrators“ aus London (England) – eine der dienstältesten Punkbands überhaupt – spielen Ende Juli 2010 (30/31.7.) zusammen mit Rechtsrockbands wie „Ultima Thule“, „Kategorie C“, „Glory Boys“, „Superyob“ u.a. auf dem schwedischen „Kuggnäsfestivalen“. Falls sich dieser Auftritt nicht als ein riesengroßes Missverständnis entfalten sollte, wäre es wohl dringend an der Zeit, dass sich diese alten Herren schleunigst in die Punkrockrente verabschieden. Traurig, traurig…

„Dolly D“ (Dresden/Sachsen)

Die bereits seit 1993 existierende „Punk“-Band „Dolly D“ aus Dresden (Sachsen) bewegt sich immer wieder im rechtsoffenen Grauzonensumpf (Konzerte zuletzt u.a. mit den „Krawallbrüdern“, „Goldblade“, „Gerbenok“, „Trabireiter“ u.a.) und schreckt auch nicht davor zurück mit eindeutigen Nazibands (Z.B. am 12.9.08 in der „Sackfabrik Magdeburg“ mit der niedersächsischen Rechtsrockband „Rampage“ und den „Flat Sprockets“ – einer „Krawallbrüder Records“-Labelband) zusammen zu spielen oder in rechtsradikalen Läden aufzutreten (z.B. am 21.6.08 im rechtsradikalen Szeneladen „Schwedenschanze Deesbach“ in Thüringen – zusammen mit „Combat 77″ und „Riot Company“).

Diese erwähnten Punkte reichen aus unserer Sicht aus, um zu belegen, dass es sich bei bisherigen „Bekenntnissen“ der Band gegen Rechts höchstens um Lippenbekenntnisse gehandelt hat, die aber keine konkrete Umsetzung in der Konzertpolitik bzw. im Verhalten der Band gegenüber der Grauzone zur Folge hatten.

„Pressure 28″ (UK)

Bei „Pressure 28“ handelt es sich um eine englische RAC-„Oi!“-Band aus den 90er Jahren, welche damals auf „Helen of Oi Records“ vertreten waren.

Die Band trat bereits in den 90er Jahren zusammen mit rechten Bands wie u.a. „The Pride“ auf.

Die Band reformierte sich im Jahre 2007 und tritt seitdem wieder regelmäßig auf.

Das Bandmitglied „Yorkshire Rich“ war früher Mitglied der mittlerweile aufgelösten „Ascalon-Records“-Band „The Scum“ (myspace.com/northernscum). „The Scum“ spielten auch des öfteren auf neonazistischen „Blood & Honour“-Konzerten – siehe: www.antifa.org.uk/nucleus3.32/nucleus332/index.php?itemid=22. Die Gründe für die Auflösung von „The Scum“ sind hier nachzulesen: www.skinheads.net/forums/showthread.php?t=24951

Interessanterweise sind wiederum „Riot Company“ aus Hildesheim (Umfeld der „Boot Boys Hildesheim“) ganz dicke mit den ehemaligen „The Scum“ verbandelt gewesen – sie tourten in den vergangenen Jahren mindestens zweimal gemeinsam und veröffentlichten sogar eine gemeinsame Split-EP „Riot Company“/“Scum“ („DSS Records“, 2003). Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis „The Pressure 28“ für die „Bootboys Hildesheim“ bzw. „TWISC“ ein Konzert spielen werden… (Vielleicht der für Deutschland angekündigte Gig am 9.4.2010?)

Jetzt aber noch mal zu „Pressure 28“ und ihrer Konzertpolitik, welche ihre eindeutige Einordnung in die Rechtsrockecke belegt:
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Danke für das Nichtkonzert der sog. „O.H.L.“

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Artikel zum Thema OHL und der Konzertabsage im Berliner Tommyhaus:

Erklärung siehe unten, bitte lesen. Danke.
Liebe und geschätzte Menschen des Tommyhauses,
Werte Genoss_Inn_en der diversen Antifa(s),
Unliebsame sog. „O.H.L.“,

DANKE FÜR DAS AUSFALLEN DES KONZERTES IN BERLIN 2010!

Bekanntlich setzt/setzen die Leute der (Oi-)Deutsch-(Punk-)Rock-Band OHL Nationalsozialismus (insbesondere die Symbolik direkt, das Hakenkreuz, siehe unten,) mit dem, bzw. gewissen irreversiblen historischen Erscheinungsformen, d.h. real ausge“führten“ absichtlichen Fehlinterpretationen des sog. „Kommunismus“ (Hammer und Sichel, den Symbolen der ehem. Sowjetunion, UDSSR) gleich.

Ich bitte, fordere daher hiermit die Veranstalter_Innen, auf Konzerte mit der Band OHL abzusagen, die Bewerbung einzustellen, eine Stellungnahme zu verfassen und zu veröffentlichen (Inet, usw.); bzw.(!) die Band zu einer eindeutigeren Position aufzufordern. Ihre Gleichsetzung zurückzunehmen oder sich offen als (latent) Rechts zu bekennen und zu outen.(!)


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Einen guten Wikipediaartikel zum Thema OHL gibt es hier.