Archiv der Kategorie 'Rechtsrock'

Toronto sagt nein zu Condemned 84

Via „Big Shot Zine“:

Betrachtet das folgende als öffentliche Bekanntmachung.

Wie so oft bei Veranstaltungen dieses rückwärtsgewandten Teils der Skinheadszene trägt auch dieses Konzertplakat die Standard-Aufschrift “No Politics!”. Die auf dem Plakat angekündigten Bands sind jedoch alles andere als unpolitisch. Die im Folgenden dokumentierten Verhaltensmuster machen deutlich: Die beteiligten Bands und Veranstalter profitieren davon, ihre rechten Ansichten und connections zu Rechtsextremisten geheim zu halten oder abzustreiten. Diese Taktik ist feige, funktioniert aber bestens als Schutzschild gegen kritische Stimmen aus der Szene. (…)
Hier geht es nicht um “PC” sein oder nicht sein, und auch nicht um eine einzige fischige Band. Es geht um die Pläne und Taktiken von Fencewalkern und Nazis im Schafspelz aus unserer Szene ein gemütliches Versteck für ihren Nazischeiss zu machen – und darum, diese Pläne zu durchkreuzen.
Dies ist auch kein Einzelfall – es ist eine bewußte Strategie von in der Vergangenheit zur Heimlichtuerei verurteilten Nazis: Unterwandert die “Unpolitischen” und rekrutiert die Meinungsschwachen und Wankelmütigen – denn wenn Sie schon Nazi-Bands hören und “Anti-Antifa” sind, sind sie leichte Beute.

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25.5.2013 Berlin: Neonaziband „Limited Booze Boys“ in den Vereinsräumen des Rockerclubs Gremium MC „Dark7side“

Hier die PM des ABSO: Am 25. Mai wird die Neonaziband „Limited Booze Boys“ in den Vereinsräumen des Rockerclubs Gremium MC „Dark7side“ in Berlin spielen. Das in der Edisonstraße 63 in den Spreehöfen (Ortsteil Oberschöneweide) residierende Chapter des international agierenden Rockerclubs Gremium MC wurde von Neonazis gegründet und ist seit vielen Jahren ein rechtes Sammelbecken.

Der Band „Limited Booze Boys“, die 1999 im thüringischen Stadtroda gegründet wurde, gehört der Neonazi Henning Haydt an, gegen den die Polizei seit 1995 immer wieder wegen Sprengstoffdelikten ermittelte. Bei einer Hausdurchsuchung im Juni 1997 fand die Polizei neben einer mit Schrauben und Nägeln gefüllten Rohrbombe einen Atlas, in dem Orte mit Hakenkreuzen oder Davidsternen markiert waren. Die Markierungen bezogen sich geografisch überwiegend auf KZ-Gedenkstätten in Deutschland. Der Schluss liegt nahe, dass Haydt Anschläge auf diese Orte plante. Kurz zuvor wurde vor dem Jenaer Theater eine Kofferbombe gefunden. Der Koffer war rot lackiert und mit schwarzen Hakenkreuzen auf weißem runden Grund versehen. Hier ermittelte die Staatsanwaltschaft nicht nur gegen den Leadgitarristen der „Limited Booze Boys“ Haydt, sondern auch gegen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. 1998 tauchte das sog. Terrortrio unter. Haydt spielte ab 1999 bei den „Limited Booze Boys“. Die anderen Bandmitglieder haben mit Haydts neonazistischer Gesinnung kein Problem. So wurde er auf der ehemaligen Bandwebseite im Jahr 2004 sogar als „kurzhaariger Bombenbastler“ betitelt. Kritiker_innen droht man schon mal mit Anzeige. Sämtliche Vorwürfe seien „absolut haltlos“ (Stellungnahme auf der Homepage). Die Band tritt seit etlichen Jahren bei Metal-Festivals und Feiern von Rockerclubs in ganz Deutschland auf, so auch am 25. Mai bei der 11-Jahresfeier im „Dark7side“.
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Von Neonazis organisiertes “Goatpenis”-Konzert in den Niederlanden verhindert

Via „Fight Fascism“-Blog:

Kommenden Sonntag soll die brasilianische Black Metal Band „Goatpenis“ beim „Deatkult Open Air“ in Göllnitz/ Thüringen neben anderen rechtslastigen Bands auftreten. Gestern spielten „Goatpenis“ im Rahmen ihrer Europa-Tour im „Gasolina Club“ in Waregem/ Belgien. Heute Freitag sollten sie in Gouda/ Niederlande auftreten – dieses Konzert gemeinsam mit der niederländischen Band „Botulistum“ konnte jedoch kurzfristig durch antifaschistische Proteste verhindert werden. Die ClubbetreiberInnen sagten die Veranstaltung ab, weil man „Rassismus und/ oder Diskriminierung“ nicht toleriere. „Goatpenis“ zählen ein Lied mit dem Titel „Zyklon B“ zu ihrem Repertoire, das offenbar ein Loblied auf den Holocaust darstellen soll. In mehreren Live-Videos ist ein Bandmitglied mit einem T-Shirt der Neonazi-Band „Der Stürmer“ zu sehen, auf ihrer „Myspace“-Seite präsentiert die Band Fotos von ihren Fans bei Konzerten – darunter ein Bild, bei dem ein Fan mit Hitlergruß zu sehen ist. Darüber hinaus stehen „Goatpenis“ bei dem Neonazi-Label „Satanic Skinhead Propaganda“ unter Vertrag.

Einer der Veranstalter des Konzerts in Holland, das niederländische Label „New Era Productions“, ist nach der Absage sauer: Man habe erfolglos nach einer Ersatzlocation gesucht, nun droht man AntifaschistInnen mit Rache: „(…) Though some lessons are learned again from our side none to blame but the antifascists! We won’t forgive nor forget!“

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Braune Flecken in Oberösterreich

Die Aushebung eines kriminellen Neonazi-Netzwerks in Oberösterreich hat ein Schlaglicht auf die starke rechte Szene in diesem Bundesland geworfen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Eine Rolle spielt auch die Freiheitliche Partei. Raubüberfälle, Einbruchdiebstähle, Körperverletzung, Drogenhandel und zwei Brandanschläge auf Bordelle – die Liste der Delikte, die den Verdächtigen eines Ende Januar ausgehobenen kriminellen Netzwerks in Oberösterreich zur Last gelegt werden, ist lang. Die Bande soll einen Schaden von mindestens 3,5 Millionen Euro verursacht haben, und bei Hausdurchsuchungen wurden zehn Kilogramm Sprengstoff und illegale Schusswaffen samt Munition sichergestellt. 24 Personen werden vorübergehend festgenommen, 6 befinden sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Mehrere Verdächtige gehörten dem rechtsextremen «Objekt 21» an, einer als Kulturverein getarnten Gruppierung, die sich in einem alten Bauernhaus im oberösterreichischen Bezirk Vöcklabruck eingemietet hatte. Jahrelang passiert nichts Dies machte aus einem Kriminalfall auch eine politische Affäre, denn das Unwesen, das die Neonazis dort trieben, machten Medien bereits im Frühling 2010 bekannt. Bilder wurden publiziert vom Wappen des Vereins, das in die deutsche Reichskriegsflagge eingefügt ist, vom Treffen glatzköpfiger Männer im Haus, die T-Shirts tragen mit der Aufschrift «University of Auschwitz» oder Tätowierungen des Reichsadlers, germanische Runen verzieren die Wände. Veranstaltet wurden unter anderem Konzerte, zu denen auch Neonazis aus Bayern und Thüringen anreisten. Bis zu 200 Personen fanden sich an solchen Abenden in Vöcklabruck ein – laut einem seit Jahren in der rechten Szene recherchierenden Journalisten, der nicht genannt werden will, das «Who is who» der süddeutschen und österreichischen Neonaziszene.

nzz.ch: Braune Flecken in Oberösterreich

Suspendierter Polizist soll auch Neonazi-Band gelobt haben

Vom Dienst freigestellter Beamter bezeichnete “Zillertaler Türkenjäger” im Internet als “geile Truppe”. Im Fall des am 10. Mai vorübergehend vom Dienst suspendierten Polizisten Alois R. aus Schärding liegen dem KURIER nun weitere Postings vor, die auf ein zumindest fragwürdiges Demokratieverständnis des 52-Jährigen schließen lassen. Wie berichtet, steht der Beamte – er ist auch Ersatzgemeinderat der FPÖ-Schärding und Personalvertreter der FP-nahen Polizeigewerkschaft AUF – unter Verdacht, auf seiner Facebook-Seite die Österreichische Bundeshymne verunglimpft und gegen Asylwerber gehetzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Ried ermittelt nach einer entsprechenden Strafanzeige. Auch ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Beamtendienstrecht ist eingeleitet. Wie nun aber bekannt wurde, soll der Polizist außerdem am 12. März auf der Facebook-Seite des grünen Nationalratsabgeordneten Karl Öllinger die wegen antisemitischer und rassistischer Liedtexte verbotene deutsche Neonazi-Band „Zillertaler Türkenjäger“ öffentlich als „geile Truppe“ bezeichnet haben.

via kurier.at: Suspendierter Polizist soll auch Neonazi-Band gelobt haben

Die “Pressekönige” als Vorband von “Kategorie C”

„NRW Rechtsaußen“ berichtet:

RATINGEN (KREIS METTMANN) – Bereits seit Februar kündigt die extrem rechte Hooligan-Band “Kategorie C” für den 8. Juni ein Konzert in der Region “Ruhrpott West” an. Als Vorband soll eine Ratinger Nachwuchsband auftreten, die den Proberaum eines städtischen Jugendzentrums nutzt. Ein konkreter Veranstaltungsort wird wie üblich nicht genannt, Inhaber von Konzerttickets werden erst am Konzerttag hierüber informiert.

Das letzte für das westliche Ruhrgebiet angekündigte KC-Konzert fand am 8. Dezember 2012 in den Niederlanden statt. Der Erlös dieses Konzertes floss zur Unterstützung inhaftierter und angeklagter “Kameraden” in die neonazistische Szene, nrwrex berichtete.

Aktualisierte Ankündigung

Nachdem in der Ankündigung aus Februar noch angegeben wurde, der Konzertort für den 8. Juni sei “nur mit Auto zu erreichen”, heißt es in der im Mai aktualisierten Fassung: “Konzert ist auch mit dem Zug zu erreichen”. Ob dieses auf den Neubau eines Bahnhofes, die fachkundige Neuinterpretation von Bahnverbindungen oder auf eine Verlegung des Konzertortes deutet, bleibt unklar. Ebenfalls neu in der nun veröffentlichten Ankündigung ist die Bekanntmachung einer Vorband: die “Pressekönige”.

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Siehe auch: Stadt stellt rechter Jugendband Probenraum zur Verfügung

Vom Neonazi-Radio in den Landesvorstand der NPD

Via „Recherche 38″ und „Wolfsburger Nachrichten“:

“Wolfsburger macht Karriere bei Landes-NPD – Gegen ihn wird ermittelt, weil er gemeinsam mit anderen Neonazis einen rechtsextremen Internet-Radiosender gegründet haben soll. In den Vorstand der Landes-NPD ist der Wolfsburger S. aufgerückt. Brisant ist diese Personalie vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um ein Verbotsverfahren der rechtsextremen Partei. Befürworter des Verbotsverfahrens glauben, dass Mitglieder der Partei verfassungsfeindliche Ziele verfolgen. S. wurde im April 2011 wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung zu einer Haftstrafe verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Wolfsburger war nach Ansicht der Ermittler einer der drei Rädelsführer, die hinter dem Neonazi-Radiosender „Widerstand-Radio steckten. In dem Programm des Internetsenders wurde das Dritte Reich glorifiziert, Juden, Ausländern und Andersdenkenden mit dem Tod gedroht und rechte Musik gespielt. S. soll gemeinsam mit zwei weiteren Männern das Radio gegründet haben. Im November setzte das Bundeskriminalamt (BKA) mit einer Großrazzia dem braunen Treiben ein Ende …“

Quelle

„Macher“ im Neonazi-Netzwerk

Der „blick nach rechts“ schreibt:

Die umfangreiche Briefkorrespondenz von Uwe Mundlos offenbart ein neues Bild des NSU-Terroristen. Der war nicht nur militanter Kameradschaftsaktivist aus Jena, sondern verfügte bereits vor dem Abtauchen des Trios über bundesweiten Einfluss.

„Der Böhnhardt und Mundlos, das waren Macher, Ideengeber, sie hatten Tatendrang“, sagte einer der Angeklagten im NSU-Terrorverfahren vor den Ermittlern aus. Holger G. aus Lauenau bei Hannover ist geständig, er kannte Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe bereits bestens vor ihrer Zeit im Untergrund. Als treuer politischer Paladin gehörte er der Kameraden-Kette zur Waffenbeschaffung an. Auch Ulrike P., zählte damals zur Kameradschaft in Jena, sie erinnert sich: Mundlos sei „geistreich und witzig“ gewesen. Als sie ihn näher kennen lernte, kam er ihr radikal vor. Er habe eine dominante Art gehabt und sei der „Macher“ in der Gruppe gewesen.

Tatsächlich belegt der bereits bei der Flucht Ende Januar 1998 vom LKA in Thüringen beschlagnahmte Briefverkehr des späteren rassistisch motivierten Mörders, dass der gelernte Datenverkehrskaufmann und angehende Abiturient bereits Mitte der 1990er Jahre über ein bundesweites Netzwerk an Kontakten verfügte. Immer wieder bezeichnen ihn Kameraden auch als „Intellektuellen“ der Szene.

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Neue Ermittlungen im Mordfall von 1992 aufgenommen

Über seine Gönner wie S. und Endres könnte Mundlos dann auch in den illustren Kreis eines „National Politischen Forums“ (NPF) gekommen sein. Mit der geplanten Vereinsgründung ging ein Programmentwurf und das Logo mit dem Umriss des „Großdeutschen Reiches“ herum. Neben Mundlos wurden den Behörden mutmaßliche Personen aus dem Umfeld der beabsichtigten Initiative bekannt, unter anderem der berüchtigte US-Neonazi Tom Metzger, Frank Schwerdt, Sascha Wagner, Dieter Riefling sowie ein Marcel aus Dänemark. Bei ihm könnte es sich um den bekannten, 2001 verstorbenen „Blood&Honour“-Drahtzieher Marcel Schilf gehandelt haben.

Bestand tatsächlich ein Kontakt zwischen Schilf und Mundlos, dann könnte es spannend werden. Denn die Polizei in Dänemark hat jüngsten Medienberichten zufolge neue Ermittlungen in einem Mordfall aufgenommen. Ein Aussteiger hatte dem „Ekstra Bladet“ berichtet, dass Schilf ihm gegenüber die Verantwortung für das Attentat auf den 1992 mit einer Briefbombe getöteten Antifaschisten Henrik Christensen übernommen habe. Der verstorbene „Blood&Honour“-Anführer habe innerhalb eines Kreises von Vertrauten im Jahr 2000 Andeutungen dazu gemacht. Unter den Zuhörern soll auch ein deutscher Neonazi gewesen sein, der als äußerst militant gilt und sich heute mit dem neuen Projekt „Gefangenenhilfe ‚Freundeskreis’ “ ausgerechnet auch für die inhaftierten Kameraden aus dem Umfeld der Terrorzelle NSU stark macht.

(Hz) Malina findet Ausweichort – Rechtsrock-Party nun abermals in Nienhagen

Via „Indymedia Linksunten“:

Am 23. März 2013 erhielt Oliver Malina den Zuschlag für die Schlossruine in Groß Germersleben nahe Oschersleben mit angrenzenden 48.000 Quadratmeter Grundstück. Dass die Überreste des 1999 durch Brandstiftung fast komplett zerstörten Schlosses für ihn weniger interessant sind, war schnell klar, eignet sich das dazugehörige Gelände wegen seiner Fläche doch bestens für Konzerte der Größe, wie Malina sie schon öfter, zuletzt 2012 in Nienhagen (Harzkreis), durchführte. Die Anmeldung der „Skinhead Party“ für den 25. Mai 2013 war dann nur die logische Folge.

Das Entsetzen bei vielen Bürgern in Groß Germersleben, 530 Einwohner, war groß. Mit Hilfe aus Nienhagen formierte sich ein Bürgerbündnis. Dann wurde bekannt, dass es für den Konzertveranstalter Probleme mit der Anmeldung geben könnte, da das Gelände über keinen eigenen Zugang verfügt und nur über ein Nachbargrundstück betreten werden kann. Da so keine ausreichenden Fluchtwege zur Verfügung stehen würden, wurde die Veranstaltung nicht genehmigt und eine Anmeldung Malinas für Groß Naundorf (700 Einwohner, Landkreis Wittenberg), offenbar als Ausweichort für die geplante „Skinhead Party“, bekannt. Hier scheiterte es an der nicht gestellten Baugenehmigung. Eine Großdisko in Ballenstedt wurde als Ersatzmöglichkeit in Betracht gezogen. Auf Drängen der Stadt zog der Diskothekenbesitzer sein Angebot an Oliver Malina jedoch zurück.

Nun wurde es immer enger für den Veranstalter. Die Karten waren alle verkauft, die Marke „Skinhead Party“ stand auf dem Spiel. Mehrere tausend Euro Miete dürften schließlich den Besitzer der „Hopfendarre“ in Nienhagen nahe Halberstadt dazu bewegt haben, sein Versprechen an die Einwohner Nienhagens zu brechen, nämlich sein Grundstück in Zukunft nicht mehr an Neonazis zu vermieten. In den vergangenen Jahren fanden auf dem Gelände Slominskis bereits wiederholt von Malina organisierte rechte Konzerte statt.

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Siehe auch: Rechtsrock-Großevent in der Provinz: Zuhause ist´s doch am schönsten

Sachsen fahndet mit neuer Software nach verbotenen Neonazi-Musiktiteln

Die „Hannover Zeitung“ berichtet:

Mit einem neuen Hilfsmittel will Sachsens Polizei künftig schneller als bisher verbotene Musik von Rechtsextremisten aufspüren. Wie die Chemnitzer „Freie Presse“ berichtet, hat das Landeskriminalamt eine Software entwickelt, die CDs oder Streams von Internetradios automatisch auf indiziertes Liedgut kontrollieren kann. Laut Innenminister Markus Ulbig (CDU) ist es damit „möglich, noch gezielter nach verbotener rechtsextremer Musik zu suchen“. Innerhalb eines Pilotprojekts wurde der Prototyp bereits getestet. Ulbig will die Neuentwicklung seinen Länderkollegen bei der am Mittwoch beginnenden Frühjahrstagung der Innenministerkonferenz vorstellen.

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Hammerskin Nation : meeting européen et RAC dans le Sud de la France

Via „Indymedia Linksunten“:

Un meeting néonazi européen dans le Sud de la France, en plein contexte de montée des extrême-droites et de procès des groupes de terreur nazie.

Les “Hammerskins” français projettent d’organiser le prochain meeting européen du mouvement Hammerskin Nation à proximité de Perpignan le Samedi 18 et Dimanche 19 Mai 2013. L’élite des néonazis européens a donc rendez-vous en Languedoc-Roussillon, pour 2 journées de haine. Au programme : réunion des cadres et membres du mouvement, rapport d’activité, concert RAC et ratonnades.

La Hammerskin Nation, race aryenne et meurtres racistes à travers le monde

La fameuse “Hammerskin Nation” fait aujourd’hui encore frémir dans les milieux d’extrême-droite, tant la violence, la détermination et l’organisation dont font acte ses membres sont reconnus.

Cette organisation suprémaciste blanche est née à Dallas aux États-Unis à la fin des années 80 et s’est ensuite développée partout dans le monde. Des “chapitres” sont présents en Australie, Angleterre, France, Suisse, Allemagne, Portugal, Italie et dans plusieurs autres pays.

Gangs de rue néonazis aux USA, impliqués dans de nombreux meurtres et attentats racistes, ce mouvement est le plus structuré au niveau international et développe ses activités dans l’anonymat et la rigueur les plus stricts.

En Europe, le mouvement réunit ses membres régulièrement, tous les 3 mois. Le 18 et 19 Mai prochain, c’est au tour du chapitre français d’organiser les festivités aryennes.

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„Blitzkrieg“ bei B&H-Konzert

Via „Blick nach Rechts“:

Tampere (Finnland) – Für den 9. und 10. August wird in der Nähe von Tampere ein „Blood&Honour“-Festival unter freiem Himmel angekündigt.

Da ausdrücklich auf den Flughafen der drittgrößten Stadt im finnischen Südwesten verwiesen wird, spekulieren die Organisatoren offenkundig mit ausländischen Besuchern. Neben den drei einheimischen Bands „Goatmoon“, „Civic Duty“ und „Pagan Skull“ wird auch für „Endless Pride“ aus Schweden sowie die 1999 gegründeten Rechtsrocker von „Blitzkrieg“ (Chemnitz) die Werbetrommel gerührt. (hf)

Quelle

„Verlobungsfeier“ mit „Kategorie C“

Der „blick nach rechts“ schreibt:

Ein für Hessen geplantes Konzert mit der rechten Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ ist am Samstag nach Nordthüringen verlegt und von der Polizei aufgelöst worden.

Aus der Festhalle in Sollstedt (Kreis Nordhausen) in Thüringen wummern Bässe. Auf der Bühne steht die Bremer Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ (KC): „Wir sind Hools, wir werden uns ewig jagen, gegenseitig auf die Schnauze schlagen“. 150 Fans feiern in der Halle. Autos mit weiteren Konzertbesuchern werden bereits an der Ortseinfahrt von der Polizei weggeschickt.

Kurze Zeit später hämmert ein Beamter an die Tür. „Aufmachen, Polizei!“. Einige Dutzend Bereitschaftspolizisten gehen rein. Von innen sind die Rufe der Gäste zu hören – „all cops are bastards – ACAB“. Einzeln werden die Besucher des Konzertes aus der Halle geführt und von der Polizei überprüft. Sie bekommen einen Platzverweis für Sollstedt. Der KC-Frontmann Hendrik Ostendorf ist sichtlich aufgebracht und diskutiert mit Beamten.

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Siehe auch: Polizei löst Hooligan-Konzert in Nordthüringen auf

Nazi-Netzwerk in Dortmund ist größer als vermutet

Die „WAZ“ berichtet:

Das Dortmunder Neonazi-Netzwerk war enger mit dem Umfeld des terroristischen Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) verflochten, als bisher bekannt. Nach unseren Recherchen besuchten Neonazis aus Dortmund bereits 1995 gemeinsam mit dem späteren Terroristen des NSU, Uwe Mundlos, ein Treffen gewaltbereiter Neonazis aus der extremistischen „Blood & Honour“-Szene im ostdeutschen Gera. Dies geht aus Überwachungsprotokollen der Thüringer Polizei hervor, die unserer Zeitung vorliegen. Ein direkter Kontakt des NSU zu Dortmunder Neonazis war bislang nicht nachgewiesen.

Weitere Kontakte aus Dortmund in das NSU-Umfeld lassen sich aus Unterlagen des Bundeskriminalamtes nachzeichnen. So trafen sich etwa im Jahr 2001 Dortmunder Neonazis im Rahmen der rechtsradikalen Gefangenenhilfe HNG mit der prominenten NSU-Unterstützerin Antje Pobst. Diese hatte der NSU-Terroristin Beate Zschäpe ihren Pass zum Abtauchen in den Untergrund zur Verfügung gestellt. Zudem findet sich im Adressbuch des NSU-Sprengstoffbeschaffers Thomas Starke die Telefonnummer der Dortmunder Nazi-Band Oidoxie.

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Nach mehrfachem Zeigen des Hitlergrußes: Rechtsrockkonzert in Finowfurt abgebrochen

Via „Netz gegen Nazis“:

Eigentlich sollte das Rechtsrockkonzert, das der brandenburgische Parteichef von „Die Rechte“, Klaus Mann, auf seinem Grundstück veranstaltet hatte, bis 22 Uhr gehen. „Nachdem im Verlauf des Abends mehrere Besucher des Konzerts den Hitlergruß gezeigt hatten, haben wir uns zum Abbruch entschlossen“, so Peter Salender, Sprecher der Polizeidirektion Ost in Brandenburg. (Tagesspiegel, taz, rbb online) Zu dem Konzert waren rund 650 Neonazis aus ganz Deutschland angereist, 850 Polizeibeamte waren im Einsatz. (Welt Online) Hunderte Menschen hatten am Samstag friedlich gegen das Neonazi-Konzert protestiert. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich an den verschiedenen Aktionen insgesamt etwa 1.200 Menschen, knapp 1.000 allein an einer Demonstration. Auch zahlreiche Kommunal- und Landespolitiker, darunter Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov (Linke), gingen auf die Straße. Unter dem Motto „Den Nazis den Stecker ziehen“ hatten dazu erstmals gemeinsam die Initiative „Finowfurt – Nazifrei“ und das Aktionsbündnis „Bunte Schorfheide“ aufgerufen. (Welt Online, Märkische Allgemeine)

„Faustrecht“ beim Jubiliäumskonzert

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Italien (Verona) – Die deutsche Rechtsrock-Kombo „Faustrecht“ tritt neben der serbischen Band „Providence“ am 13. Juli im Raum Verona als ausländischer Act auf.

Das Konzert der Schwaben findet im Rahmen eines Tagesfestivals inmitten von sechs weiteren italienischen Bands statt. Alle sind zu Gast bei dem Label Tuono Records, das auf sein mittlerweile 20-jähriges Bestehen zurückblickt. Es befindet sich in den Händen der rechtsextremen Aktivisten der „Veneto Fronte Skinheads“ (VFS), die regelmäßig Rechtsrock-Veranstaltungen organisieren und europaweit gute Kontakte zu „Blood&Honour“-Sektionen pflegen, aber auch beste Verbindungen zur rechten Szene in Deutschland, etwa zu gleich gesinnten Musikbands und zur NPD, haben.

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Rechtsrock den Stecker ziehen

Via „Neues Deutschland“:

Proteste gegen Konzert auf dem Grundstück eines Neonazis im brandenburgischen Finowfurt
In Brandenburg könnten am Wochenende bis zu 1000 Nazis feiern. Der Veranstaltungsort war bereits mehrfach Schauplatz von Nazikonzerten.

Die schlechte Nachricht zuerst: Am Sonnabend soll in Finowfurt ein Rechtsrockkonzert mit bis zu 1000 Besuchern stattfinden. Zwar waren angeblich nur 500 Karten ausschließlich im Vorverkauf erhältlich. Doch mit dieser Zahl wäre es gar nicht möglich, die von den Neonazis erhofften 15 000 Euro für »Kameraden in Not« einzuspielen, meint Sebastian Walter von der Initiative »Finowfurt nazifrei«. Vermutlich sei die Angabe ein Werbetrick, damit Interessenten schnell zugreifen.

Nach den vorliegenden Informationen sind 13 Musikgruppen angekündigt, darunter berühmt-berüchtigten Rechtsrockbands wie »Sleipnir«, »Legion of Thor« und »12 Golden Years«. Weil diese in der rechten Szene eine große Anziehungskraft ausüben, kann sich Walter vorstellen, dass mehr als 800 Besucher kommen. Maximal 1000 Gäste hat die zuständige Gemeinde Schorfheide genehmigt. »Leider lässt sich eine Veranstaltung, auch wenn sie klar dem rechtsradikalen Milieu zuzuordnen ist, nicht einfach per se oder auf Verdacht hin verbieten«, bedauert Bürgermeister Uwe Schoknecht.

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Neonazis breiten sich aus

Die „taz“ schreibt:

Unbemerkt treffen sich seit Monaten Neonazis in einem eigenen „Jugendzentrum“ in Neukölln. Initiativen gegen Rechts kritisieren Geheimhaltung der Behörden.

Berlins Neonazis setzen sich im Süden der Stadt fest. Wie aus einer Grünen-Anfrage hervorgeht, die der taz vorliegt, gibt es im Neuköllner Stadtteil Rudow inzwischen einen festen Treffort der Szene.

Schon länger häufen sich in dem Bezirk rechte Gewalttaten. Die Opferhilfe ReachOut zählte davon 22 im letzten Jahr – berlinweit die meisten. Briefkästen von Nazi-Gegner wurden gesprengt, ein Jugendlicher beim Überkleben eines rechten Stickers von einem Maskierten geschlagen, Passanten rassistisch beschimpft.

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Diskobetreiber zieht zurück: Wahrscheinlich kein Rechtsrock in Ballenstedt

Das in Ballenstedt in Sachsen-Anhalt geplante rechtsradikale Rock-Konzert wird voraussichtlich nicht stattfinden. Bürgermeister Michael Knoppik sagte dem MDR, der Inhaber einer Diskothek habe auf Drängen der Stadt sein Angebot an den Veranstalter Oliver Malina zurückgezogen. Möglicherweise kann Malina aber juristisch dagegen vorgehen. (MDR Online)

Siehe auch: Neonazi-Konzerte von Behörden verboten
Wahrscheinlich kein Rechtsrock in Ballenstedt

Neonazi Band GOATPENIS on Tour

Via „Indymedia Linksunten“:

The brazilian neonazi black metal band GOATPENIS is right now in Europe on tour. Antifascists should join together to mobilize against the concert venues to shut these nazi-concerts down! Find some research we have done, trying to highligth the problematic aspects of the european concerts of these facists.

Members of GOATPENIS are part of the brazilian right wing skinhead scene and sympathize with neonazis. In youtube-videos members wear shirts of the greek nazi-band DER STÜRMER and they signed a contract with neonazistic music-publisher „Satanic Skinhead Propaganda“ (see picture) from the United States. GOATPENIS‘ 2002 Cd was titled „Trotz Verbot nicht tot“ („not dead, although forbidden“) which is a often used Slogan by neonazis and was originally invented by Hitlers‘ minister of propaganda Josef Goebbels.

Tomorrow, 16th May GOATPENIS will play with the french black metal band HATS BARN in Waregem in Belgium.

Gasolina Club Waregem
Vijfseweg 230
8793 Waregem – Belgium
www.gasolina.be
http://www.facebook.com/groups/294997467284975/

The day after, 17th May GOATPENIS will play together with GÖATULISTUM (or better known as BOTULISTUM) in the Gonz Club in Goudam in the Netherlands

StudioGonz
Turfsingel 36
Gouda – Holland
http://www.studiogonz.nl/
https://www.facebook.com/StudioGonz

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