Archiv der Kategorie 'Rechtsrock'

Ersatzveranstaltung nach Rechtsrock-Verbot

Quelle: Blick nach Rechts

Die dritte Auflage der von den Initiatoren so genannten Reihe „Rock gegen Überfremdung“ im thüringischen Mattstedt ist am Samstag zwar ausgefallen, ein Ersatzkonzert hat eineinhalb Autostunden entfernt dann aber doch beim Neonazi Tommy Frenck in Kloster Veßra stattgefunden. Dort haben sich allerdings weitaus weniger Besucher eingefunden.

Zuletzt frohlockte die rechte Szene, dass ihnen über das Versammlungsrecht solche Art von Musikveranstaltungen, die mit wenigen angemeldeten Redebeiträgen zu politisch stationären Kundgebungen deklariert werden, nicht untersagt werden können. Im Fall Mattstedt, wo mit mehreren Tausend Besuchern zu rechnen war, wurden nun aber erstmals per Eilentscheidung über das Verwaltungsgericht in Weimar Eigentumsrechte über die Versammlungsfreiheit gestellt. Die Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße hatte das mehreren Privateigentümern gehörende Areal zum Schutz vor möglichen Beschädigungen sichergestellt und in amtliche Verwahrung genommen.

Sehr kurzfristig wurde den Veranstaltern um Anmelder Steffen R. nebst allen potenziellen Besuchern ein Betretungsverbot der Industriebrache auferlegt. Das sorgte dafür, dass nicht einmal die vor Ort aufgebaute Bühne samt Technik mehr abgebaut werden durfte. Der Abbau soll nun erst am heutigen Montag erfolgen. Bei R. handelt es sich um einen ehemaligen NPD-Kreistagskandidaten, der ansonsten eher die Öffentlichkeit scheut. Er gehört zum Zirkel der selbst ernannten „Turonen“, die sich auf die Ausrichtung und Durchführung von Rechtsrock-Konzerten konzentriert haben. Nicht R. verbreitete dann die Nachricht der Konzertabsage, sondern Sebastian Schmidtke, der NPD-Bundesorganisationsleiter.

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Braune „Böhse Onkelz“-Cover-Band

Quelle: Blick nach Rechts

Die Onkelz-Cover-Band „Gehasst.Verdammt.Vergöttert.“ spielte am vergangenen Wochenende auf dem Metal-Festival „Megalith“ in Grevesmühlen. Die Musiker sind bekannt aus einschlägigen Rechtsrock-Combos wie „Oidoxie“, „Faust“ oder „Vidar“ und haben teilweise Verbindung zum „Combat 18“-Netzwerk.

Am vergangenen Wochenende fand zum zweiten Mal das Metal-Open-Air „Megalith“ in Grevesmühlen statt. Im Vorfeld wurde in diesem Jahr die „Böhse Onkelz“-Cover-Band „Gehasst.Verdammt.Vergöttert.“ beworben. In ihrem öffentlichen Auftritt versucht sich die Band unpolitisch zu geben. Allerdings weisen die einzelnen Mitglieder von „Gehasst.Verdammt.Vergöttert.“ allesamt Verbindungen in die braune Szene auf. Falk P. (Schlagzeug) spielte bei den Rechtsrock-Combos „Oidoxie“ und „Strafmaß“ mit. „Oidoxie“ steht in enger Verbindung zu „Combat 18“. Marco E. (Gitarre) ist ebenfalls bei „Oidoxie“ dabei und wirkte bei den Bands „Sturmwehr“ und „Words of Anger“ mit. Mit „Oidoxie“ trat er am 10. Februar bei einem Liederabend in der Landesgeschäftsstelle der NPD in Eisenach auf. Die Veranstaltung sollte ein Solidaritätsabend für den NSU-Unterstützer André Eminger sein.

Im Juni 2016 marschierte E. gemeinsam mit einer Gruppe um den Briten William Browning, einem der führenden „Combat 18“-Köpfe, beim „Tag der deutschen Zukunft“ 2016 in Dortmund. Patrick J., Frontmann der Onkelz-Cover-Band, ist bei der Neonazi-Combo „Faust“ dabei. Er musizierte auch bei der inzwischen aufgelösten Band „Kraftschlag“, die eine große Nähe zum „Blood&Honour“-Netzwerk aufwies. Der Wismarer Dirk M., der den Part am Bass übernommen hat, war Mitglied bei der Neonazi-Band „Vidar“. Es lässt sich also durchaus behaupten, dass es sich bei „Gehasst.Verdammt.Vergöttert.“ um einen Zusammenschluss aus einschlägigen Rechtsrock-Bandmitgliedern mit teilweiser Verbindung zum „Combat 18“-Netzwerk handelt.

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Konspiratives „Oi!“-Konzert floppt

Quelle: Blick nach Rechts

Neonazis veranstalten in Sachsen ein „Oi!“-Sommerkonzert. Doch das Versteckspiel um den Veranstaltungsort kostet Publikum.

Am Samstagabend führten Neonazis ein Rechtsrock-Konzert mit den „Prolligans“ im „Dancehouse Zeche II“ in Neukirchen im Landkreis Leipzig durch. Zunächst war nur bekannt, dass es irgendwo in Sachsen stattfinden sollte. Eine bekannte Anhängerin der Bornaer Neonazi-Szene, die als Veranstalterin auftrat, gab sich viel Mühe, den genauen Ort des Gigs geheim zu halten.

Selbst die Sicherheitsbehörden sollten monatelang im Dunkeln tappen. Bis zum Tag vor dem Konzert war nur bekannt, was die Veranstalter selbst im Internet veröffentlichten, wie eine Sprecherin des sächsischen Innenministeriums auf Anfrage mitteilte. Auch bei der politischen Einordnung des Events tat sich das Ministerium schwer: „Ob es sich bei dieser Veranstaltung um ein rechtsextremistisches Konzert handelt, kann gegenwärtig noch nicht abschließend beurteilt werden“, hieß es im Juni auf Anfrage. (bnr.de berichtete)

Erst rund 24 Stunden vor Konzertbeginn erhielten zahlende Gäste eine Telefonnummer. Anrufern wurde ein Treffpunkt mitgeteilt: Getränkemarkt Donat, Borna. Dort sollte es kurz vor Eröffnung des Konzertgeländes weitere Informationen geben. Doch nur weniger als 50 Personen trafen auf dem Parkplatz ein. Beobachter rechneten damit, dass deutlich mehr Teilnehmer anreisen würden. Auch die Veranstalter dürften mit erheblich mehr Resonanz gerechnet haben. Kurz vor Ende des Kartenvorverkaufs wurde sogar die Konspirativität gelockert, um noch einige Kurzentschlossene zur Teilnahme bewegen zu können.

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Rekrutierung in der Nazi-Szene: Musik als Einstiegsdroge

Quelle: „taz“

Auf Rechtsrock-Konzerten rekrutiert die Neonazi-Szene ihren Nachwuchs. Aktuelle Zahlen zeigen, dass diese Taktik beunruhigend erfolgreich ist.

BERLIN taz | Auch 2018 setzt die extreme Rechte auf Musikveranstaltungen als Lockmittel für potenziellen Nachwuchs. Ihre Events sind regelmäßig gut besucht, und das auch die von noch unbekannten Neulingen. Aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei geht hervor, dass sich der Trend zu größeren Konzerten in der rechten Szene fortsetzt. Insgesamt fanden im ersten Halbjahr 2018 131 Musikveranstaltungen statt, zu denen vor allem Konzerte und Liederabende gerechnet wurden. 13.000 Besucher wurden insgesamt gezählt, die Zahlen könnten wegen Nachmeldungen aber noch nach oben korrigiert werden.

Wegen der hohen Anzahl an Menschen, die sie anzogen, sind die gut 50 Konzerte besonders beunruhigend. Denn damit zeigt sich, dass die Nazi-Szene weiterhin im Großveranstaltungsbereich aktiv ist – und das erfolgreich. Im Rahmen dieser Veranstaltungen kam es zusätzlich zu zahlreichen Straftaten, die von verfassungswidrigen Kennzeichnungen bis hin zu Sachbeschädigung, Körperverletzung und Volksverhetzung reichten. Außerdem wurden im ersten Halbjahr 2018 66 Tonträger aus der Szene aufgrund der Verherrlichung oder Verharmlosung von Nationalsozialismus und Krieg oder wegen Rassismus auf den Index gesetzt.

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Neonazi-Urgestein „Faustrecht“

Quelle: Blick nach Rechts

Einem Gerichtsurteil zufolge besingt die Band Rassenkrieg und Nationalsozialismus.

Die Band „Faustrecht” ist ein Neonazi-Urgestein, das Rassenkrieg und Nationalsozialismus besingt. Das geht aus einem Urteil des Landgericht Kempten vom 30. Juli 2018 hervor, dessen schriftliche Begründung vor Kurzem vorgelegt wurde. Norbert „Nogge” Lecheler hatte versucht, einem Journalisten diese Behauptung gerichtlich untersagen zu lassen und dadurch die Verbreitung einer Broschüre zu unterbinden, die über die Neonazis-Szene im Allgäu informiert. Die Klage des „Faustrecht“-Sängers entwickelte sich zum Eigentor.

„Faustrecht” als missverstandene linke Musikgruppe? Oder gar unpolitisch? Szene-Anwalt Alexander Heinig, der Lecheler vertreten hat, suggeriert das in einem Schriftsatz an das Landgericht Kempten. „Aufgrund von Stücken wie dem oben genannten ‚Klassenkampf‹ ist die Band auch innerhalb der rechten Szene immer wieder Anfeindungen ausgesetzt, weil teilweise behauptet wird, dass es sich bei ihnen ja eigentlich um ‚Linke‹ handele“, schrieb der Ex-Rechtsrocker für seinen Mandanten. Der Text des Stückes stehe „im direkten Widerspruch zur nationalsozialistischen Ideologie“, behauptet der Anwalt. Tatsächlich seien sogar „die meisten Lieder der Band nicht politischer Natur“.

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Rechtsrock hat Konjunktur

Quelle: Blick nach Rechts

Die Zahl der Rechtsrock-Veranstaltungen in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Durchschnittlich fand im ersten Halbjahr 2018 bundesweit an mindestens jedem zweiten Tag ein Neonazi-Konzert statt.

Insgesamt 131 Rechtsrock-Konzerte mit mehr als 13.000 Besuchern haben die Behörden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gezählt. Das teilte das Bundesinnenministerium auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag mit. Außerdem wurden zwei geplante Konzerte von der Polizei verboten, drei solcher Veranstaltungen im Vorfeld verhindert, heißt es in der Antwort. Im Vorjahreszeitraum zählten die Behörden 148 Konzerte der rechtsextremen Szene, im gesamten Jahr 2017 nahmen etwa 29.700 Personen an 296 braunen Konzertveranstaltungen im Bundesgebiet teil.

Allein im zweiten Quartal dieses Jahres registrierten die Behörden demnach 95 Straftaten im Zusammenhang mit rechten Musikveranstaltungen. Als Maßnahmen gegen den zunehmenden Einfluss der Neonazi-Musik wurden im ersten Halbjahr 66 Tonträger indiziert. Gründe für die Indizierung waren unter anderem gewaltverherrlichende Inhalte und die Verherrlichung des Nationalsozialismus. Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag Ulla Jelpke kritisierte ein fehlendes „abgestimmtes Vorgehen der Behörden in Bund und Ländern (…), um diesem Treiben der Naziszene wirksam etwas entgegenzusetzen“.

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Private „Viking-Party“ am Wochenende

Quelle: Blick nach Rechts

13.08.2018 – Sonneberg – Am kommenden Samstag soll es im „Großraum Oberfranken/Südthüringen“ ein Konzert mit „Nordwind“ und einer weiteren Band geben. Treffpunkt ist vorab im thüringischen Sonneberg.

Unplugged-Auftritt von „Nordwind“ am Samstag; (Screenshot)
Für den 18. August bewirbt die aus dem Großraum Nürnberg kommende Rechtsrock-Band „Nordwind“ um Ronald H. einen eigenen Unplugged-Auftritt in Südthüringen, wofür in Sonneberg ein Vorab-Treffpunkt bekannt gemacht wird. Neben dem Quartett „Nordwind“ soll noch ein weiterer nicht benannter Act aufspielen. Das Ganze wird als private „Viking-Party“ deklariert, für die ein kleiner Spendenbeitrag zu entrichten ist.

Die Auftritts-Location wird offenbar nicht zum ersten Mal bemüht. Bereits für den 26. Mai war für Sonneberg mit identischem Treffpunkt eine „Soli-Veranstaltung für Kameraden aus der Ostmark“ vorgesehen, die aber kurzfristig durch die Behörden verboten wurde. Dadurch fiel das Gastspiel des rechten Liedermachers „Oiram“ aus Sachsen, bürgerlich Mario Albrecht, sowie von der Band „Napola“ aus. Letztere hatte bereits im August 2017 bei einem Konzert in Sonneberg aufgespielt.

Die umtriebige Neonazi-Aktivistin Angela Schaller kündigt zudem bereits für den Monat September einen Auftritt des Liedermachers „FreilichFrei“, der Künstlername von Maik Krüger aus Zwickau, im Raum Sonneberg an, ohne den genauen Tag zu benennen. Außerdem soll dort dann der braune Liedermacher Axel Schlimper, früherer Gebietsleiter Thüringen der im vergangenen Jahr selbst aufgelösten „Europäischen Aktion“, das Vorprogramm bestreiten. (hf)

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RECHTSROCK UND HITLERGRÜSSE AM OSTSEESTRAND

Quelle: Exif-Recherche

Wie sozialen Netzwerken zu entnehmen ist, fand am vergangenen Samstag, den 5. August 2018, in der Ostseestrandbar „Na’bitte“ in Dahme (Schleswig-Holstein) ein öffentlich beworbenes Neonazikonzert statt. Die Mitglieder der Band sind allesamt bekannte Neonazis, die auch in anderen Rechtsrock-Bands spielen: Marco Eckert, «Combat 18»-Mitglied aus Grube in Ostholstein und Musiker der C18-Band «Oidoxie» spielt an der Gitarre, am Schlagzeug sitzt Falk Pirnke aus Nordkirchen, ehemaliges Bandmitglied von «Oidoxie». Frontmann der Band ist Patrick Janssen aus Potsdam, der als Sänger der neonazistischen Band «Faust» bekannt ist. Am Bass findet sich Dirk Mewis aus Wismar, der zugleich Mitglied der Band «Vidar» ist.
Die Band «Gehasst-Verdammt-Vergöttert» versucht sich in sozialen Medien als unpolitisch darzustellen um so ein größtmögliches Publikum zu erreichen. Für ihre Auftritte greifen sie dennoch gerne auf ihr Neonazinetzwerk zurück. So spielten sie beispielsweise am 28. Oktober 2017 in der „Parkgaststätte“ in Lindenau. Betreiber der Gaststätte ist Sebastian Raack, Inhaber der bedeutenden Neonazilabels «OPOS Records» und «Greifvogel Wear».
Die politische Ausrichtung von «Gehasst-Verdammt-Vergöttert» erschließt sich bereits bei der Wahl des Logos, das den Zahlencode „28“ darstellt, was für «Blood & Honour» steht. Neben der Bandbesetzung war auch das Publikum des Konzerts an der Ostsee deutlich neonazistisch geprägt. Auf Videos des Konzerts ist mehrfach der offen gezeigte Hitlergruß zu erkennen. Unter den Gästen befanden sich neben diversen, lokalen Akteuren der extremen Rechten auch Mitglieder von «Combat 18», wie Martin Krause aus Bad Sülze und Alexander Michels aus Malchin. Ebenso waren Lars Bergeest und «MC Bandidos»-Mitglied Alexander Hardt anwesend. Auch der Betreiber des NS-Hardcore Labels «GWT Produktionen / Leveler Records» und zudem Bandmitglied und Initiator zahlreicher, neonazistischer Musikprojekte, Frank Haack, war mit seiner Partnerin Marie Dorant vor Ort.

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Organisation und internationales Netzwerk: „Combat 18“ in NRW und Hessen

Quelle: Lotta-Magazin

Was lange als Vermutung im Raum stand, ist mittlerweile Gewissheit: In Deutschland ist erneut eine Organisation unter dem Namen „Combat 18 Deutschland“ (C18) aktiv, die Teil eines internationalen Netzwerkes ist, das sich 2012 unter der Parole „Reunion 28“ neu aufstellte. Internes Material und weitere umfangreiche Recherchen machen einen detaillierten Blick auf die C18-Sektionen in NRW und Hessen möglich.
Combat 18 transportiert über seinen Namen und seine gewaltvolle Geschichte das Image der reinen Lehre des Nationalsozialismus, des „Untergrundes“ und des „bewaffneten Kampfes“. Die Gruppe gründete sich Anfang der 1990er Jahre in England und übernahm dort schnell die Kontrolle über die Organisation Blood & Honour (B&H). Ihr Anführer William „The Beast“ Browning gelangte durch das Rechtsrock-Business zu einigem Wohlstand, aber ökonomische Interessen ordnete er seiner Politik unter. Diese war stets am terroristischen Konzept des „Leaderless Resistance“ ausgerichtet. Browning stand hinter einer Reihe von C18-Veröffentlichungen, in denen es von Morddrohungen nur so wimmelte und in denen neben Listen potenzieller Anschlagsziele auch Anleitungen zum Bombenbau abgedruckt waren, kommentiert durch Sätze wie: „Now you have the technology so bomb the bastards“. C18 kann in England mit einer Serie von Brandbombenanschlägen und körperlichen Angriffen auf Gegner*innen in Verbindung gebracht werden. Combat 18 wurde in der Folge ein internationales Label für Rechtsterrorismus und eine Inspirationsquelle für Neonazis, die sich über ihre Bezugnahme auf C18 als militanter Kern der Szene stilisierten.
William Browning ist eine Legende des Combat 18. Und er ist einer der Anführer des 2012 neu strukturierten Combat 18 und unverzichtbar für die Legitimation dieses Netzwerks. Brownings Bezüge nach Deutschland reichen bis in die Mitte der 1990er Jahre zurück, als er intensive Kontakte zu Thorsten Heise pflegte. Heise und Browning woben in der Folge ein internationales Netz von B&H/C18-Gruppen, die in Konkurrenz zu einem anderen Teil von Blood & Honour traten. Zum Browning-Heise-Flügel zählten die Division von B&H/C18 in Skandinavien sowie die Aktiven von B&H in den Niederlanden und die BelgierInnen von B&H Vlaanderen, die 2006 wegen Vorbereitung von Terroranschlägen verhaftet wurden (vgl. LOTTA #60, S. 58f).
Auch im Rahmen des 2012 neu strukturierten C18-Netzwerks tritt Thorsten Heise immer wieder in Erscheinung. 2015 besuchte er den Divisionsleiter von Combat 18 Serbien und trat mehrfach auf Veranstaltungen des Schweizer C18-Ablegers auf. Am 28. Juli 2016 lud Blood & Honour Scandinavia zu seinem Sommerfest im schwedischen Sölvesborg. Nach einer Rede von Heise trat unter dem Namen Division Voran der Liedermacher Martin Krause aus Bad Doberan (bei Rostock) auf. Krause ist festes Bandmitglied von Oidoxie aus Dortmund. Eben dort waren im Juni 2016 Browning und Heise beim Aufmarsch zum „Tag der deutschen Zukunft“ zugegen, um sie herum bewegten sich zahlreiche Neonazis, die bereits in den 2000er Jahren mit Combat 18 in Verbindung gebracht werden konnten. Dies wurde von antifaschistischen BeobachterInnen als Hinweis auf ein internationales C18-Treffen an dem Wochenende gedeutet (vgl. LOTTA #64, S. 24ff).

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Nazis passen Journalisten ab

Quelle: Allgäu Rechtsaussen

Neonazis verfolgen Journalisten, drohen und tauchen später bei einem davon zu Hause auf. Im Vorfeld forschte der Sänger von Faustrecht den Termin aus.

Vor Kurzem berichteten wir über eine Unterlassungklage des Sängers von Faustrecht gegen unseren Chefredakteur Sebastian Lipp. Das Gericht ließ den Rechtsradikalen abblitzen und bestätigte vollumfänglich unsere Ansicht: Das Nazi-Urgestein Faustrecht besingt Rassenkrieg und Nationalsozialismus.

In einem Nebenaspekt hat das Gericht der Klage allerdings stattgegeben. Der Journalist darf nun eine gewisse Situation, in der er dem Kläger begegnete, nicht mehr auf die Art und Weise beschreiben, wie es in einer ersten Version dieses Artikels vom 24. Januar 2018 geschah. Ansonsten ist das Gericht auch hier unserer Auffassung gefolgt und hat sie ausdrücklich bestätigt. Daher überarbeiten wir diesen Beitrag entsprechend und veröffentlichen ihn erneut, nachdem wir ihn kurzzeitig aus dem Netz nehmen mussten.

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Siehe auch: Neonazi will Berichterstattung über Faustrecht unterbinden – Gericht lässt ihn abblitzen

Wachsender Rechtsextremismus in Brandenburg

Quelle: Blick nach Rechts

Insgesamt fanden in Brandenburg fünf Rechtsrock-Konzerte sowie sieben braune Liederabende statt. Zwei Konzerte wurden verhindert. In dem Bundesland existieren 20 aktive Bands sowie 13 Liedermacher. Die kanadische Rechtsrock-Combo „Stonehammer“ wird inzwischen als brandenburgische mit Sitz im Landkreis Oder-Spree geführt. Dazu gehört vornehmlich der Sänger „Griffin“ (David Allen Surette). Zu den aktivsten Bands zählen „Frontalkraft“ und „Hausmannskost“ (beide Cottbus) sowie „Confident of Victory“ (Raum Oberspreewald-Lausitz), dazu noch „Uwocaust“ samt Verstärkung, die sich zum einen „Helfershelfer“, ein anderes Mal „RAConquista“ nennt. Unter den Liedermachern tritt „Toitonicus“ (Landkreis Havelland) auch als „Preußen.Wut“ oder „Thomas“ auf. Etwas verwirrend der Liedermachername „AK – Solingen (47)“, der aber aus Cottbus kommt.

„Böhse-Onkelz“-Cover-Konzert in der „Parkgaststätte“

„Exzess“ ist nicht nur ein Bandname einer seit vielen Jahren aktiven Combo aus dem Raum Strausberg (Landkreis Märkisch-Oderland), sondern auch ein Label für Musikproduktionen. Mit dem Musiklabel Rebel Records und der Kampfsport-Marke „Black Legion“ werden von Cottbus aus Geschäfte gemacht. Hinter „Fylgien“ verbirgt sich nicht nur ein Liedermacher-Pseudonym, sondern auch ein Versandhandelsname aus Templin (Landkreis Uckermark). OPOS Records steht für „One People One Struggle“. Der Betreiber Sebastian R. hat sich in Lindenau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) niedergelassen. Er ist dort noch in einer „Parkgaststätte“ und einer „Pizzeria 18“ involviert, dazu Mitstreiter eines Hotels in Ortrand (Oberspreewald-Lausitz). Neben OPOS wird noch die Kampfsportmarke „Greifvogel-Wear“ offeriert, bei entsprechenden Events werden eigene Greifvogel-Eskadron-Kämpfer benannt. R. war bis zum Verbot im Jahr 2000 Kontaktperson für die Organisation „Blood&Honour“. Inzwischen pflegt er Verbindungen zu den „Hammerskins“.

Am 28. Oktober fand in der „Parkgaststätte“ ein „Böhse Onkelz“-Cover-Konzert mit der Band „28“ statt. Drei der Musiker sind sonst für die Rechtsrock-Combos „Faust“ und „Oidoxie“ tätig. Die „Hammerskins“ in Brandenburg sind bundesweit inzwischen zum sogenannten Vollmitglied aufgestiegen. Als Treffpunkt dient ein Kleingarten in Rathenow (Landkreis Havelland), der im August 2017 auch für einen Liederabend mit „Flak“ herhalten musste.

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Brücke in die Neonazi-Szene

Quelle: Blick nach Rechts

07.08.2018 – Die Gruppe „Martens Army“ ließ bislang Berührungsängste mit Rechtsrock-Bands zwar vermissen, galt aber nicht als rechtsextrem. Mitte September wollen die „Oi!“-Rocker ein Konzert mit den Band „Prolligans“ und „Oi!ropäer“ ausrichten.

Am 15. September wollen „Martens Army“ zusammen mit den „Prolligans“ und „Oi!ropäer“ in Thüringen auftreten. Die Tickets sollten dem Flyer nach auf 150 limitiert sein. Doch schon nach rund zehn Tagen erwägen „Martens Army“ das Kontingent zu erhöhen, nachdem bereits 100 Karten für die so genannte „Night of Oi!“ in Sondershausen verkauft worden sein sollen, wie mitgeteilt wird.

„Wir sind eine junge bühnenhungrige Oi-Punk Band aus dem schönen Sondershausen“, heißt es harmlos auf einer Website über die „Oi!ropäer“. Man habe Spaß an der Musik und wolle Menschen damit begeistern. Bier soll es auch geben, Geld stehe nicht im Vordergrund. Allerdings erschien das jüngste Album von „Oi!ropäer“ beim Musiklabel „Subcultural Records“. Das Projekt versucht offenbar gezielt, eine sich als nicht-rechts verstehende Musikszene mit Neonazi-Bands zusammen zu bringen. Dahinter steht der Allgäuer Plattenproduzent Benjamin Einsiedler, der auch das einschlägige Neonazi-Label „Oldschool Records“ betreibt und zugleich als Führungsfigur der größten bayerischen Skinhead-Kameradschaft „Voice of Anger“ gilt. (bnr.de berichtete)

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Internationales RAC-Spektakel in Blackpool

Quelle: Blick nach Rechts

30.07.2018 – Großbritannien (Blackpool) – Das Seebad Blackpool in der Grafschaft Lancashire soll am Samstag Schauplatz für ein Konzert rechtsnationaler Skinheads sein.

Seit Jahren feiern Punks am ersten August-Wochenende ausgelassen in Blackpool, doch seit 2014 setzen Neonazis einen musikalischen Gegenakzent als Provokation. Dafür haben sie sich in der Stadt einen Klub ausgesucht, in dem sich auch schon die „British National Party“ für eine Konferenz getroffen hat.

In diesem Jahr sind am 4. August als RAC-Bands unter anderem „Code 1“ aus London, „Adverse Society“ mit Sänger Clive Thompson aus dem Raum Newcastle sowie „The Tenderizers“ aus dem belgischen Brügge,und „Combat BC“ aus Köln angekündigt. Am 31. März hatten „Combat BC“ und das Quintett aus Brügge bereits ein gemeinsames Konzert im belgischen Wingene bestritten, zu dem eigens ein gecharterter Bus mit Besuchern aus Deutschland gefahren ist.

In den Jahren zuvor steckte mit Jade Griffiths auch eine „Blood&Honour“-Aktivistin in den Event-Vorbereitungen für Blackpool. So verwundert es nicht, dass dadurch auch einschlägige RAC- und Neonazi-Bands wie die inzwischen aufgelösten „Pitbullfarm“ (Schweden) sowie die britischen Gruppen „Pressure 28“, „No Quarter“ oder „Tattooed Motherfuckers“ dort aufspielten. (hf)

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Sacha Korn und das erste Rechtsrock-Konzert in Potsdam

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten

Das Konzert des Teltower Rechtsrockers Sacha Korn im vergangenen Jahr in Bornstedt war laut Verfassungsschutz das erste Rechtsrock-Konzert in Potsdam. Dabei wird nicht der Musiker sondern das Publikum von den Behörden als rechtsextrem eingestuft.

Potsdam – Jetzt ist es offiziell: In Potsdam hat es im vergangenen Jahr erstmals ein rechtsextremes Konzert gegeben. Ein Novum für die Stadt. Das geht aus dem kürzlich vorgestellten Jahresbericht des brandenburgischen Verfassungsschutzes hervor. Dabei handelt es sich um das Rechtsrock-Konzert des Musikers Sacha Korn im April 2017 in dem Bornstedter Lokal „Viktoria Eck“ (PNN berichteten). Ein Sprecher des Innenministeriums sagte: „Dem Verfassungsschutz sind keine Konzerte zu einem früheren Zeitpunkt in Potsdam bekannt.“ Potsdams rechtsextreme Musik-Szene sei zwar sehr aktiv, „aber sie haben hier einfach keine Auftrittsmöglichkeiten“, so der Sprecher. Stattdessen treten sie in anderen Teilen der Republik auf.

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Lauter Rechtsrock: Polizei löst rechte Feier auf

Quelle: Volksstimme

In Magdeburg wurde eine Feier mit lauter rechter Musik aufgelöst. Die Anwesenden leisteten Widerstand.

In Magdeburg hat die Polizei gegen erheblichen Widerstand eine Feier mit Dutzenden mutmaßlichen Anhängern der rechten Szene aufgelöst. Bei der mehr als fünfstündigen Aktion seien in der Nacht zum Sonntag die Personalien von 31 Anwesenden festgestellt worden, sagte ein Polizeisprecher. Zeugen hatten die Beamten gegen Mitternacht gerufen, weil in dem Kiosk nahe des Neustädter Bahnhofs rechte Musik abgespielt wurde.

Die ersten Beamten wurden von Feiernden behindert, so dass sie Unterstützung anforderten. Mit der Verstärkung wurde das Lokal geräumt. Dabei gab es laut Polizei teils aktiven Widerstand und „Sieg Heil“-Rufe. Technik und Tonträger wurden sichergestellt.

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„Voice of Anger“-Konzert in Süddeutschland

Quelle: Blick nach Rechts

17.07.2018 – Am Samstag feierten bis zu 200 Neonazis mit Bands aus dem Umfeld von „Blood&Honour“ und den „Hammerskins“. Nachdem die bayerische Polizei die Veranstaltung verhinderte, wichen die Rechten einfach über die nahe Landesgrenze nach Baden-Württemberg aus.

Die Neonazi-Kameradschaft „Voice of Anger“ führte am vergangenen Samstag ein konspirativ organisiertes Konzert in Süddeutschland durch. Das Portal „Allgäu rechtsaußen“ veröffentlichte am Dienstag ein Flugblatt, aus dem hervorgeht, dass wohl die Band „Mistreat“, „Kommando Skin“, „Proissische Herzbuben“ und „Kotten“ auf der Bühne standen. Bis dato war unbekannt, wen „Voice of Anger“ zur Veranstaltung eingeladen hatte, die Polizei sprach lediglich von „vier Bands“.

Trotz aller Konspirativität erfuhren bayerische Behörden von den Konzertplänen für den 14. Juli und erließen kurzfristig ein Verbot. Die Polizei verhinderte den Aufbau eines Festzeltes bei Memmingen im Unterallgäu. Dennoch konnte das Konzert stattfinden. Die bis zu 200 aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Ausland angreisten Neonazis wichen einfach in den benachbarten Landkreis Ravensburg jenseits der bayerischen Grenze aus, wo sie in Stockbauren bei Aichstetten ungestört feiern konnten. Die Polizei postierte sich in der Umgebung und kontrollierte die Anreise.

Siehe auch: So radikal war das Skinhead-Konzert bei Aichstetten
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Feierlaune mit rechtem Streetpunk

Quelle: Blick nach Rechts

17.07.2018 – Am Freitag und Samstag dieser Woche findet an nicht genauer bezeichnetem Ort ein „Oi!-Punk“-Festival mit acht Bands statt.

Die rechte Streetpunk-Szene gibt sich am 20. und 21. Juli beim Festival „Oi! The new (old) breed“ ein Stelldichein. Es ist bereits die dritte Auflage der Festivalreihe, deren Treffen im vergangenen Jahr nach Veranstalterangaben in Leipzig stattfand. Diesmal ist keinerlei Ortsbezeichnung genannt.

Für diese „Oi!-Punk“-Zusammenkunft am 20. und 21. Juli gilt: All die Bands sind keine ausgewiesenen Rechtsrock-Vorzeigebands, doch sie lehnen es auch nicht ab, wenn RAC-Vertreter („Rock Against Communism“) beteiligt sind. Das international zusammengestellte Meeting wurde bereits langfristig vorbereitet. Schon Ende des Vorjahres tauchten erste Terminhinweise und Band-Ankündigungen auf. Von den ursprünglich annoncierten Combos mussten „Queensbury Rules“ aus Großbritannien allerdings wieder absagen, da man sich nach internen Unstimmigkeiten zunächst auf unbestimmte Zeit aufgelöst habe, wie die Musiker mitteilten. Mit „Pressure 28“ ist allerdings eine weitere britische Band mit von der Partie, die nach eigener Bekundung in diesem Jahr lediglich vier Live-Auftritte vorgesehen hat. Einer davon fand am 16. Juni in der Tschechischen Republik statt. Dort auch genau wie beim vorgesehenen zweitägigen Festival „Oi! The new (old) breed“ mit auf der Bühne: „Shameless“ aus Frankreich.
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„Combat 18″ Reunion

Quelle: Exif Recherche

Im Jahr 2012 gründete sich die Neonaziorganisation «Combat 18» („Kampfgruppe Adolf Hitler“) Deutschland. «Combat 18» (C18) Deutschland ist die „autorisierte“ deutsche Division eines internationalen Netzwerks von C18-Gruppen, die sich als eine weltweite Bruderschaft verstehen und organisatorisch und sozial eng verbunden sind. Regionale Schwerpunkte in Deutschland bilden der Raum Dortmund, Ostholstein, Thüringen und Nordhessen. Von ca. 50 Personen lässt sich eine Mitgliedschaft in «Combat 18» Deutschland belegen. Dutzende weitere Neonazis tauchen regelmäßig in Personenzusammenhängen von «Combat 18» Deutschland auf und/oder beziehen sich auf die Organisation, doch bei ihnen fehlen Nachweise für eine Mitgliedschaft.

«Combat 18» Deutschland hat eine feste Organisationsstruktur. Ein Richtlinien-Papier, das im Stil einer Vereinssatzung gehalten wird, legt diverse „Bruderpflichten“, monatliche Treffen und Beitrittszahlungen, Aufnahme- und Ausschlusskriterien und sogar eine Kleiderordnung fest. Die Gründung von «Combat 18» auf internationaler Ebene im Jahr 2012 geschah unter dem Motto „Reunion 28“ – Wiedervereinigung. Mittlerweile gibt es in ca. 25 Staaten Divisionen. Tatsächlich ist «Combat 18» Deutschland die Weiterführung einer Struktur, die seit den 1990er Jahren existiert. Diese Struktur erlebte Flauten und Hoch-Zeiten, Umbrüche und personelle Fluktuation, wie es in vielen politischen Zusammenhängen passiert. Die „Reunion“ im Jahr 2012 ist je nach Sichtweise eine Reorganisierung, Wiederbelebung, Neustrukturierung und Neugründung.

«Combat 18» Deutschland versteht sich als das „originale“ «Combat 18» und hat das Selbstverständnis, der harte Kern und der bewaffnete Arm von «Blood & Honour» (B&H) zu sein – einer Organisation, die in Deutschland im 2000 verboten wurde. Die Gruppen des «Combat 18»-Netzwerkes nennen sich „B&H/C18“ und nutzen die Grußformeln „C18/28“ und „318/28“. 318 steht für C18, die 28 für BH, «Blood & Honour». Die Selbstsicherheit, mit der «Combat 18» Deutschland auftritt, ist nicht nur mit Naivität und den typisch neonazistischen Allmachtsphantasien zu erklären. Einzelne Führungspersonen sind erfahrene Leute, die die Grundregeln konspirativen Handelns durchaus kennen. Und doch agieren sie so, als ob ihnen nichts passieren könne. Warum?

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Siehe auch: „Combat 18“-Reunion aufgedeckt

Verbotenes Neonazi-Konzert im Allgäu?

Quelle: Allgäu rechtaußen

Am Wochenende könnte das Allgäu erneut Schauplatz eines Neonazikonzertes werden – trotz Verbot und polizeilicher Auflösungsdrohung.

Die Verwaltungsgemeinschaft Memmingerberg hat am Freitag »alle nichtangezeigten Musikveranstaltungen unter dem Motto ›Angry, Live and Loud 2‹ und etwaige Ersatzveranstaltungen verboten«, heißt es in einer heute öffentlich gewordenen Sicherheitsverfügung.

Unter dem Motto Angry, Live and Loud reisten Anfang Oktober vergangenen Jahres über 250 Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland zu einem Konzert im nahen Landkreis Ravensburg. Das Event sollte geheim bleiben, wurde aber am Vortag durch Allgäu ⇏ rechtsaußen öffentlich gemacht. Wenig später deckte unsere Recherche auf: Das Gehöft im Bereich Talacker gehört einem Anhänger der extrem rechten Skinheadkameradschaft Voice of Anger.

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Konspiratives „Oi for Saxony“

Quelle: Rechter Rand

13.07.2018 – Am 11. August soll ein so genanntes „Oi!“-Sommerkonzert in Sachsen stattfinden, dem Innenministerium ist der genaue Veranstaltungsort noch immer unbekannt.

Seit Monaten wird im Internet ein so genanntes „Oi!“-Sommerkonzert im Freistaat angekündigt, ebenso lange tappen die Behörden im Dunkeln. Das sächsische Innenministerium bestätigte vor wenigen Tagen, dass der genaue Ort des Events noch immer unbekannt ist. Außer den „in den sozialen Netzwerken verfügbaren Informationen, liegen uns derzeit keine Informationen vor“, schreibt der stellvertretende Behördensprecher auf Anfrage.

Demnach soll ein so genanntes „Oi!“-Konzert unter dem Motto „Oi for Saxony“ am 11. August 2018 irgendwo in Sachsen stattfinden. (bnr.de berichtete) Als Headliner des Abends sollten die „Prolligans“ neben „Bombecks“, „Angry Bootboys“, „Combat BC“, „Skinfront“, „Crophead“ und „Kotten“ auf der Bühne stehen. Der Auftritt der „Angry Bootboys“ wurde zwischenzeitlich wieder abgesagt, allerdings heißt es aus Veranstalterkreisen, es werde als Überraschung den Auftritt einer ungenannten Band geben.

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