Archiv der Kategorie 'Rezensionen aus der Grauzone'

Das Land der Vollidioten: Frei.Wild-Fans beschimpfen falsche Sängerin auf Facebook

Ein paar weitere Lesenswerte Beiträge und Lacher zur „FreiWild“-Debatte:

Viel Aufruhr gab es, weil die Band Frei.Wild für den Echo nominiert wurde. Den Südtirolern wird vorgeworfen, in ihren Texten rechtes und nationalistisches Gedankengut zu verbreiten. Die Bands Kraftklub und MIA. zogen darauf ihre Nominierungen zurück. Das Echo-Kommitee reagierte und machte die Nominierung von Frei.Wild wieder rückgängig. Man wolle die Veranstaltung nicht zu einem Politikum verkommen lassen. Und nun sind die Fans der Patriotenrocker sauer auf die Band MIA. Deren Hasstiraden auf Facebook kriegt aber leider die falsche Sängerin ab.

Die Frei.Wild-Fans starteten einen sogenannten Shitstorm. Die Social Media-Plattform Facebook ist dafür bestens geeignet. Diejenigen, auf die sie so wütend sind, scheinen sie aber offenbar gar nicht zu kennen, denn die Anhänger der Südtiroler Band haben sich im www komplett verlaufen. Statt MIA. bekommt nun M.I.A. die wütenden Kommentare auf ihre Facebook-Seite gepostet.

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Siehe auch:
Shitstorm der Frei.Wild-Fans gegen falsche Band
http://sphotos-b.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/482806_560979020602229_1264521562_n.png
Noch mehr Lacher findet Ihr hier: Die besten Pro-Frei.Wild Kommentare aller Zeiten
Und die NPD will in Berlin nun in Solidarität mit „Frei.Wild“ eine Mahnwache abhalten: [B] NPD-“Mahnwache“ am 21.03., Messedamm

Grauzonenkonzert in Stuttgart verhindern!

Und nochmal der Aufruf von RASH Stuttgart zur Verhinderung des Grauzonenfestivals am 22./23.2.2013 im „Jugendhaus Fasanenhof“ in Stuttgart:

Am 22. und 23.​2.​2013 möchte die Grauzonenband „Lammkotze“ Ihr 10-​jähriges Bandjubiläum mit einem Grauzonenfestival im „Jugendhaus Fasa nenhof“ in Stuttgart befeiern. Grund genug, aus diesem Anlass auf ein ausführliches Dossier zu dieser vermeintlich unpolitischen Oi-​Band, deren Label und Umfeld zu verweisen, welches man hier einsehen kann:

http://rashstuttgart.blogsport.de/images/lammkotzefinal.pdf

Auch alle anderen angekündigten Bands dieses Festivals haben durch ihre Indifferenz nach rechts nur schon all zu oft gezeigt dass man sich mit Neonazis nicht nur den Konzertsaal teilen kann und der Feind für sie aus schließlich links steht. So möchten wir als RASH STGT auch noch ganz be sonders auf den Headliner des Festivals „Pöbel & Gesocks“ hinweisen und daran erinnern wie die letzte Pöbel & Gesocks – Show im Fasanenhof vor über 10 Jah ren ausgegangen ist… Waren es damals jene, die ein Pro blem mit denen hatten die wiederum kein Problem damit hatten mit Fa schos zu kooperieren, die dort aufeinander getroffen sind, dürfte für die ses Jahr auch wie der klar sein was für ein Publikum dort zu erwarten sein wird…

Über die Problematik der Grauzone wurde das Jugendhaus Fasanenhof bereits informiert. Statt das Konzert abzusagen hielt man es aber für sinnvoller den Staatsschutz heranzuziehen, die natürlich ausschließlich nur an Namen von den Gegenaktivisten des Grauzonekonzertes interessiert waren.

GRAUZONENKONZERTE IN STUTTGART VERHINDERN!
NO HOMEZONE FOR THE GREYZONE!

Quelle
Siehe auch: Greyzone! ja, aber, nein, aber, ja, aber, nein !

Martens Army – Wir scheißen auf Oire Lügen

An dieser Stelle mal wieder eine „musikalische“ Reaktion aus der Grauzone – dieses Mal von den RAC-Froinden von der „Martens Army“ (1, 2) – natürlich geht es ganz NPD-like gegen die „linke Lügenpresse“ von „Indymedia“, „Oire Szene“ und „Oi! It´s apolitical!?“.:

Im Jahr 2011 spielte die „Martens Army“ übrigens den Rechtsrocksoundtrack für den Film die „Kriegerin“ ein – u.a. mit Titeln wie „Holocaust Reloaded“.

14.9.2012 AJZ Chemnitz: Subkulturelle Farbenlehre : Die Grauzone

Veranstaltung für alle Interessierten über das heiß diskutierte Thema „Grauzone“ mit dem Referenten „Michael Weiss“ vom antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.v. (apabiz) Berlin!

Alle sind herzlich eingeladen zum Zuhören, Mitreden und Diskutieren!

Außerdem gibt’s noch eine leckere VoKü!

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Eine erneute Debatte zum Thema Grauzone findet momentan auf Facebook statt.

Mal wieder ein „musikalisches“ Statement aus der Grauzone zum Thema Oire Szene

An dieser Stelle wollen wir Euch einen weiteren geistreichen Beitrag aus der Grauzone nicht vorenthalten:

„Oi! Skins Stuttgart“: „Bash the RASH!“

Wenn die rechtsoffenen Spinner von den „Oi! Skins Stuttgart“ nicht u.a. durch Ihre achso rebellische Zusammenarbeit mit den staatlichen Repressionsorganen und der damit einhergehenden Inhaftierung unseres Genossen Smily soviel Schaden angerichtet hätten, dann könnte mensch über diesen Kindergartenverein ja tatsächlich lachen – wir zitieren die Selbstdarstellung dieser selbsternannten „Kampftruppe“ (Zitat: „Die Grauzone setzt sich zur Wehr!“) und verweisen auf die bisherigen geistigen Ergüsse dieser Sperrspitze der „Skinheadrebellion“ (vielleicht solltet Ihr doch lieber euer Parteibuch bei den Antikommunisten der Jungen Union beantragen – da soll es ja sogar ganz lustige Kaffeefahrten geben…):

Wir sind eine Gruppierung , die den Traditionell Way of Life noch lebt!! Während sich abstruse Skinheadgruppierungen wie die RASH versuchen sich in Stuttgart zu etablieren!! Wir werden uns diesen Auswüchsen klar engegenstellen , getreu dem Motto: ,,Neither Red nor Racist!!!

Ansage an RASH und Teile der Antifa !!!
Produzenten der Froide/RASH – leicht gräulich?!
Richtigstellung der infamen Vorwürfe seitens RASH und Co !!!

Ein Statement aus der Grauzone

Wir haben mal wieder einen Knaller aus der Grau- bis Braunzone (siehe das RAC-T-Shirt von „Endstufe“ des Schlagzeugers) zugeschickt bekommen – manchmal fehlen uns wirklich die Worte aufgrund soviel geballter Dummheit:

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Kleine Pimmel ganz groß bei OX! Oder einfach Oi! The Toilet-XY Ungelöst?

Die „Produzenten der Froide“ amüsieren sich über ein aktuelles Review in der Ox aus der Feder des „Stomper 98″-Sängers:

Nun reviewt einer der Stolperstufen selbst noch die Neuauflage unseres längst ausverkauften Ready For Love Albums „Ready 2 Rumble“ und das im neuen OX Fanzine…
Peinlich, peinlich, wie wir finden. Dass das Ox auch schon eine Weile nicht mehr das ist was es mal war, ist ja vielen schon aufgefallen, doch das jetzt die Stars of Greyzone höchstpersönlich ihren üblichen Müll dort abladen können, scheint dann doch langsam fragwürdig. Nunja, nichts ist unmöglich heutzutage, das beweisen uns ja viele. Um die unzähligen Skandale von Stümper 88 scheinbar zu verharmlosen hängt man sich jedenfalls jetzt an irgendwelchen Tattoomotiven auf, die sich Rock O Rama wohl irgendwann mal, wie so vieles andere auch, geklaut haben soll.
Freilich will man hier natürlich wieder nur seine eigene Unglaubwürdigkeit untergraben, doch wird endlich auch mal wieder deutlich was für sie „über’s Ziel hinausschießen“ im politischen Sinne bedeutet.
Na wenn das äquivalent zu dem Sich-Wirksam-Von-Rechts-Abgrenzen sein soll, was ihr ja nicht könnt, meine Herren, dann sind wir gerne ROT!!!

Quelle

„MeineTraenen: OireSzene is Kagge“

Da wir ja keine Stalinisten sind, verweisen wir an dieser Stelle mal auf einen Blog Namens „MeineTraenen“, der in regelmäßigen Abständen „kritisch“ über unseren Oire Szene Blog berichtet. Wir empfehlen euch bei der Lektüre dieses äusserst geistreichen Blogs Popcorn und Cola. Es darf gelacht werden: „MeineTraenen: OireSzene is Kagge“

Besonders lesenswert ist auch die Grauzonendefinition von „MeineTraenen“: Was ist eigentlich Grauzone?
Zitat:

Grauzone – Oi! – alles Nazis?! Wovon träumt ihr eigentlich? Vom totalitären roten Antifa-Staat in dem sich alle mit gehobener Faust und „Nazis raus!“ Ruf begrüssen müssen. Das erinnert mich stark an was. Mit eurer Korintenkackerei und eurer Hetzerei und der angeblichen objektiven „Netzrecherche“ geht ihr mir tierisch auf die Eier und da wundert ihr euch noch das Lieder gegen die Antifa aus Oi!Kreisen kommen, nach eurem Dauerbeschuss gegen alles und jeden der das Wort „Stolz“ oder „Skinhead“ in den Mund nimmt ohne eben das durchgestrichene Hakenkreuz auf der Stirn.
Ich bin die Grauzone, ihr fahnenschwenkenden überemanizipierten überkandidelten politisch überkorrekten Diskutiertierchen!

Pogopolitik gegen Nazis: Das Grauzone-Problem – Teil 2: Authentischer Ausstieg und antifaschistische Konzertpolitik

„Pogorausch“ meldet sich mit einer weiteren Stellungnahme zu Wort – dieses Mal mit einem inhaltlich äusserst schwammigen und schwachen Text von ex-Nazi „Master Brille“ – umtriebiger Grauzonenkonzertveranstalter in München (übrigens: auch Jessica Fasel von der Münchner Bombenleger_innenkameradschaft und als Anti-Antifaaktivistin unter anderem früher zur Ausspitzelung der linken Szene in München zuständig und damalige Stellvertreterin von Martin Wiese – wurde von der Münchner APPD, die dem „Pogorausch“-Projekt personell nahestand bzw. sich überschneidet – sogar als „Ehrenmitglied“ aufgenommen – soviel zur „Ausstiegspolitik“ bei der Münchner APPD bzw. „Pogorausch“). Meinungen unserer Leser_innen zu den „Pogorausch“-Texten würden uns sehr freuen. Wir würden diese natürlich auch zur Diskussion auf den Blog stellen:

Nachdem Peter Seyferth (hier) und Peter Punk (folgt noch) bereits ihr Statement abgegeben haben und wohl auch eines von mir erwartet wird, möchte ich in den folgenden Zeilen meinen Standpunkt zum Thema Pogorausch sowie diversen Problematiken klar manifestieren. Da in den vergangenen Jahren immer wieder Gerüchte gestreut und mir oft das Wort im Mund verdreht wurde, versuche ich nun hier in aller Klarheit und Einfachheit das zu erläutern, was die Wahrheit ist und hoffe inständigst, dass nicht schon wieder jemand versucht, das Geschriebene ins Gegenteil umzukehren.

Beginnen möchte ich mit meiner Person: JA ich war ein Fascho, war Mitglied der heute verbotenen Vereinigung »Skinheads Allgäu«, und NEIN ich bin nicht stolz auf meine Vergangenheit. Ich war damals jung und dumm! Gerade deswegen möchte ich mit diesem Thema offen umgehen und es auf gar keinen Fall totschweigen. Alle Menschen, seien sie von Bands, von Labels, meine Freunde, oder selbst Leute die mir negativ gesinnt sind, wissen über meine Vergangenheit Bescheid. Ich stieg Ende 1996/Anfang 1997 aus der braunen Szene aus. Seit diesem Tag habe ich weder Kontakte zu »alten Freunden« noch habe ich sonst irgendeine Berührung zu Menschen mit dieser Gesinnungsrichtung. Ich habe meine Lektion gelernt und möchte in keinster Weise mit solch menschenverachtenden Individuen in Kontakt treten!

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Neues aus der Grau- bis Braunzone – Part I

In unserer neuen Reihe werden wir in regelmäßigen Abständen einen kurzen Überblick zu den neuesten Reaktionen bzw. Aktivitäten aus dem Grau- und Brauzonensumpf geben – folgendes gibt es aktuell zu berichten:

- Auf der Internetseite des RAC-Fanzines „MF-Zine“ wird fleissig weiter gegen Oire Szene gehetzt (Siehe: 1, 2). Wer sich ein bisschen mit der Szene auskennt bzw. regelmäßig unseren Blog liest, dem dürfte es nicht schwer fallen diese Grau- bzw. Braunzonenpropaganda der Macher der Seite zu erkennen.

- Die belanglose Deutschrockcombo „Rotz und Wasser“ aus Hamburg macht mit einem Video kostenlose Werbung für uns und beklagt sich über unsere Kritik – und das obwohl das neue Album auf dem Grauzonenlabel „Bandworm Records“ erschienen ist. Finden wir irgendwie schizophren bis seltsam…?

- Die rechtsoffene Grauzonenband „Orange Blood“ aus NRW soll laut „Ska Talk“ am 4.3.2011 im „Hot“ in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) ein Skakonzert mit Bands wie Bad Manners/UK, Dynamo Ska /Braunschweig und Brother Honk/Magdeburg veranstalten. Ska goes Grauzone? Leider nicht ganz so absurd wie manche denken – in Russland ist Ska mittlerweile ein großes Ding in der Naziszene und auch anderswo macht sich Naziska breit. Üble Sache das. Anmerkung Oire Szene: „Orange Blood“ gehören nun doch nicht mit zu den Veranstaltern des Festivals. Dennoch ist die Band momentan auf dem Grauzonenlabel „Bandworm Records“. Und diese wiederum sind anscheinend an dem Festival/Konzert – zumindest was den Kartenvorverkauf/die Unterstützung betrifft – beteiligt. Für nähere Infos wären wir sehr dankbar!

- Im Kommentarstrang von Oi! The greyzone wird fleissig weiter über die Grauzone diskutiert. Besonders amüsant sind dort vor allem die geistigen Ergüsse von Roger von „Scharmützel“ – weniger amüsant sind hingegen offene Morddrohungen – wir zitieren: „mal schauen…
wie lang es dauert, bis den genossen aus russland der erste deutsche antifa/rash-skin nachfolgt und ob die fressen dann immer noch so groß sind….“ (Kommentar 547) Wer sich solche Zustände wie in Russland auch in Deutschland wünscht der hat sie wirklich nicht mehr alle! Von ner Schlägerei zum offenen Mordaufruf ist es dann schon ein erschreckender Sprung (der uns aber leider auch nicht mehr groß verwundert).

- Die Stuttgarter „Blood & Honour“-Combo „Kommando Skin“ versucht ihre braunen Schäflein zusammenzuhalten und ist gerade dabei unter dem „Arbeitstitel“ „Farbe bekennen!“ – natürlich zur „Braunzone“ – ein neues Album aufzunehmen. Was sollen wir da noch groß kommentieren…

Reaktionen aus der Grauzone – Teil 4

Dieses Mal dokumentiert die Oire Szene Redaktion eine etwas ausführlichere Reaktion aus der Braunzone, welche sich vermeintlich für einen Teil der Grauzone hält. Projekten wie dem „MF-Zine“ („Meinungsfreiheit Zine“ – mehr dazu gibt es u.a. hier) geht es einzig und allein darum Akzeptanz für ihre braunen Brüder aus der Naziszene zu schaffen. So befasst sich die aktuelle Ausgabe Numer 19 (Sommer 2010) neben der „Szene-Stasi-Gestapo oireszene“ (haha!) u.a. mit ganz „unpolitischen“ Bands wie u.a. „Endstufe“, „Angry Bootboys“ oder „Brutti I Ignoranti“. Aufgrund der menschenverachtenden, nationalsozialistischen Propaganda die dieses Boneheadblättchen betreibt, werden wir die „Kritik“ dieses Schmutzblättchens nicht weiter kommentieren. In diesem Sinne: „Überlaßt das Denken nicht anderen, denkt selbst – stay rude stay rebel!“

Aus der #19: Das Leben der anderen…

…oder wenn die Dummheit zweimal klingelt. Einige Leute haben echt zu viel Zeit und befassen sich mit dem Leben der anderen, durchforsten deren Freundeslisten im Internet auf vermeintlich böse Gesellen, oder suchen auf Biegen und Brechen nach Verfehlungen, um gegen sie zu hetzen und das alles schön anonym in gestapoider geistiger Umnachtung und Stasimanier. Die Hetze über die sog. „Grauzone“ im Netz nimmt immer mehr zu und fand ihren bisherigen peinlichen Höhepunkt im „oireszene“-Blog. Es wird nur stümperhaft in Spackofamanier gehetzt, es wird nichts hinterfragt und mit den Bands, Labels und Veranstaltern wird schon gar nicht geredet, sondern nur über sie. Die „Beiträge“ sind nicht nur größtenteils von anderen Seiten geklaut, sondern auch mehr als schlecht recherchiert und dürfen wohl als billiger indymedia-Abklatsch für Szene- und Musikbelange gelten. Während unsereins sich davon noch belustigt fühlt und nur ein müdes Kopfschütteln dafür übrig hat, müssen dort genannte Musiker, Labels und Konzertveranstalter eine Ächtung hinnehmen, da einige einfach nicht den Mut haben zu sagen, daß deren faschistoide Hetze in der Szene nichts zu suchen hat und die Realpunk- und Skinheadszene mehr als nur stalinistisch rot ist. Man gerät bei der Grauzonen-Polizei ja schon ins Visir, wenn man falsche „Freunde“ im Netz hat, den falschen Zines Interviews gibt, oder mit den falschen Bands zusammen auftritt, natürlich bestimmt das Für und Wider die Grauzonen-Gestapo. Charakterschwäche ist wohl kaum, wenn man auch unbequemen Leuten/Zines Interviews gibt; es zeugt eher von Stärke und man kann auch dann seine Standpunkte klar rüber bringen und so auch Andersdenkenden klar sagen, was man denkt. Aber das nur am Rande. Im Folgenden will ich das ganze mal etwas aufklittern und zeigen wie hohl und stumpf viele Phrasen dieser anonymen Internethetzer sind.

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Reaktionen aus der Grauzone – Teil III

Auf welch unterirdischem Niveau der Oire Szene Redaktion größtenteils die Kritik aus der Grauzone entgegenkommt – wahlweise sind wir vom Staat bezahlte Agenten, Autonome Nationalisten, welche die Szene spalten wollen oder einfach nur Linksfaschisten bzw. Zeckenglatzen usw. – ist einfach erbärmlich und zeigt in welchem geistigen Zustand sich der Großteil dieser Leute befindet – hier Mal ein Kommentar (mittlerweile ist die Kommentarfunktionen aufgrund der Flut von rassistischen, rechtsradikalen etc. Kommentaren gesperrt – aus dem selben Grund gibt es leider auch auf unserem Blog keine Kommentarfunktion) von der „Straight in your head“-Homepage zum Thema Oire Szene:

„die linken zeckenglatzen drehen eh voll am sender……davon ab….hasse ich linke mehr als nazis…..obwohl nazis schon der letzte lumpenhaufen sind…..vor allem grauzone……entweder ist man n nazi oder eben nicht……stage bottles die götterband der roten…..genauso wie loikaemie…….die linken spinner machen aus den skinheads ein kasperleverein…..davon ab nennen die sich (Oi!)reszene……was hat den das mit oi zu tun? linke bands zu vergöttern und alle oi bands hin zustellen wie neonazis…..sowas dummes…..scheiß szenepolizei…..ach ja oi ist n schlachtruf und keine einstellung……wenn die zecken oder die roten meinen nach regeln leben zu müssen dann sollen se weiter in ihrer welt leben…..ich lasse mir keine band verbieten…..und auch nicht wie ich zu denken habe….punks und skins united darüber lache ich das war früher mal so……denn heute gibt es keine punks mehr oder besser gesagt wenige…….heute laufen nur noch zecken rum also penner mit bunten haaren……politische wixxer die einen ihre scheiße aufzwängen wollen…….jeder kann seine eigene politische meinung haben nur finde ich es eben scheiße es anderen aufzuzwängen…….denn jeder hat seine eigene meinung…….grauzone son rotz gibts erst seit oireszene…….

Quelle

Rezensionen aus der Grauzone – Part II

An dieser Stelle dokumentieren wie eine sehr geistreiches Statement (Rechtschreibung im Original!) aus dem „Oi!Forum“, welches wohl keiner weiteren Kommentierung unsererseits bedarf.:

PC-Polizisten nennt man sowas wohl. (PC=political correctness)

Wo Antifaschissmus als Fanatismus betrieben wird, kann nichts gescheites ‚rauskommen.

Die beste Frage dabei ist eigentlich, wieso eine Seite, welche im Großen und Ganzen sämtliche Oi-Bands im deutschen Sprachraum in ihrem Hetzer-Repertoire führt sich überhaupt Oi nennt.

Die Gründe, eine Band als „Grauzonenband“ bzw. „rechtsoffen“ zu bezeichnen, sind außerdem größtenteil mehr als lächerlich:

- Band *X* spielte an *Datum* mit Band *Y*, welche wohl schonmal mit der Grauzonenband *Z* spielte
- Bandmitglied *sowieso* hatte vor 10 Jahren mit/in der rechten Szene zu tun, ist aber ausgestiegen -was ja sehr löblich ist- ABER das ganze muss man ja anzweifeln weil er mit einem früheren Freund (welcher nicht ausgestiegen ist) noch redet.
- …

Am lächerlichsten finde ich den Artikel über Stomper 98 --> eine Band, deren dunkeläutiger Drummer Phil bereits über 5 Jahre die Band mit seinem Können begleitet.
Sollte Toxpack wohl auch rechtsoffen sein? Denn diese Band teilt ihren Gitarrist Tommi ebensolange mit Stomper98.
Er musste sich dadurch schon einiges anhören (Sprüche, welche von wahren Grauzonen-Rassisten kamen).

Antirassismus sollte (zumindest wenn man sich „Oi-Skin/Punk“ schimpft) eigentlich selbstverständlich sein.
Aber muss man dabei gleich ins Gegenextrem abrutschen?
Die meisten Bands betreiben ihre Musik als Hobby, was man an der Qualität Musik selbst erkennt.
Viel verdient ist damit nicht, meist wird dabei sogar noch Privatvermögen draufgelegt.
Wenn ich eine Band mag, hör ich sie und unterstütze sie, wenn nicht --> HALT ICH DAS MAUL!!!
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Rezensionen aus der Grauzone – Part I

In unserer neuen Serie werden wir euch von nun an in regelmäßigen Abständen mit den großartigsten Reaktionen auf unseren Blog aus der Welt der Grauzone beglücken. Es ist schlicht unfassbar, wie Internetbetreiber wie G. Gruse vom „Force of Hate“ – übrigens einer der fleissigtsten Propagandisten der rechtsoffenen Skinheadszene in den vergangenen Jahren – sich mit ihren Reaktionen auf unsere Seite nochmal nachhaltig ins Diskursabseits schießen. Ein Blick auf diese Homepage genügt, um zu erkennen, dass dieser Typ schon seit Jahren tief im braunen Sumpf fischt. Das hat nichts mit Skinheads zu tun – das ist primitiver Boneheadstyle. Wir zitieren:


Ich weiss nicht warum, aber diese sogenannte „Grauzonen“-Diskussion, die sich zur Zeit in diversen Foren und Gästebücher des world-wide-web abspielt, wird langsam grotesk! Obwohl mich manchmal der Verdacht beschleicht, dass es bei dieser ganzen Geschichte weniger um Politik, sondern mehr um Business geht. Da reicht oftmals schon ein Gerücht in irgendeinem Forum, um unliebsame Konkurrenten auf dem Veranstalter- oder Konzertmarkt aus dem Weg zu räumen. Jedenfalls kann ich mich nur wundern, dass diese Diskussion ernst genommen, und von ernsthaften Print-Fanzines auch noch als Thema aufgegriffen wird. Okay, das alles ist keine Erscheinung von heute, ähnliche Diskussionen gab es auch schon in den Achtziger Jahren. Schon damals gab es diese menschlichen Übelkrähen, die mit der Intelligenz und dem Durchblick einer faulenden Miesmuschel diverse Bands, Fanzines oder Labels in die kleinen bösartigen Schubladen ihrer Fanzines gepackt haben. In die der „Nazis“, der „Faschos“, der „Rechten“ oder der „Rechtsoffenen“.
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