Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen der extremen Rechten'

Rechts­rock­kon­zert in Cott­bus

Quelle: Cottbus schaut hin!

Am Sams­tag den 21.10.17 kam es im Merz­dor­fer Weg 32 in Cott­bus, dem in­of­fi­zi­el­len Haupt­quar­tier der Cott­bus­ser Hoo­li­gan-Grup­pie­rung „Colec­tivo Bi­anco Rosso“ zu ei­nem Rechts­rock­kon­zert an­läss­lich ih­res 15. Ju­bi­lä­ums. Ein Auf­tritt zweier Mit­glie­der der Rechts­rock­band „Fron­tal­kraft“ lockte über hun­dert Per­so­nen aus dem ge­sam­ten Bun­des­ge­biet.

Bis­her von der Cott­bu­ser Öffent­lich­keit weit­ge­hend un­be­merkt, or­ga­ni­sierte die Ul­tra-Grup­pie­rung „Collec­tivo Bi­anco Rosso“ (CBR) zum 15. Jah­res­tag ih­rer Grün­dung ein Kon­zert in ih­rem Stamm­sitz; mit da­bei: Gi­tar­rist und Sän­ger von „Fron­tal­kraft“. Wie aus dem Um­feld von CBR mit­ge­teilt wurde, ka­men etwa 150 „Freunde“ der Ul­tra-Grup­pie­rung nach Merz­dorf – un­ter an­de­rem aus Stutt­gart und Nürn­berg.

Fron­tal­kraft ist die älteste noch ak­tive Neo­nazi-Band und hat auch in­ter­na­tio­nal ei­nen ho­hen Be­kannt­heits­grad er­reicht. So trat die Band auch bei „Rock ge­gen Über­frem­dung“ im thü­rin­gi­schen The­mar im Juli 2017 auf, dem bis heute größ­ten Rechts­ex­tre­men­kon­zert der Nach­kriegs­ge­schichte. Ihre Texte ent­hal­ten un­ver­hüllte na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sches Ge­dan­ken­gut wie z.B. in fol­gen­den Zei­len: „Dein Glied der Ah­nen­kette, weißt Du, wann sie be­gann? Sei Hit­ler stets ge­hor­sam, und Du hast recht ge­tan! Sei Hit­ler stets ge­hor­sam, und Du hast recht ge­tan!“ (Fron­tal­kraft: Go­den-Hymne)

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„Flak“ und „Rommel“ bei B&H-Ritual in Bulgarien

Quelle: Blick nach Rechts

13.11.2017 – Ende November veranstaltet die bulgarische „Blood&Honour“-Sektion in Plovdiv einen Fackelmarsch sowie zwei Rechtsrock-Konzerte an zwei aufeinander folgenden Tagen an – gelistet dafür sind auch deutsche Musiker.

„Flak“ bei „Blood&Honour“ in Bulgarien; (Screenshot)
Es gibt in der bulgarischen Neonazi-Szene zwei seit vielen Jahren regelmäßig zelebrierte Ritualtermine: Zum einen den seit 2003 stattfindenden so genannten Lukov-Marsch im Februar in Sofia, der den früheren Nationalistenführer und mit Hitler kollaborierenden Hristo Lukov (1887-1943) huldigt, zum anderen einen Fackelmarsch in Plovdiv „gegen das Diktat von Neuilly“ (Friedensvertrag nach dem Ersten Weltkrieg 1919). In Plovdiv ist die „Blood&Honour“-Sektion Bulgarien für die Veranstaltung verantwortlich und verknüpft die Zusammenkunft stets mit einem Musikevent. So wird es dieses Jahr gleich zwei Konzerte geben, zunächst am 24. November und dann nach besagtem Marsch am 25. November.

Zunächst wird ein Konzert von Flak-Solist Philipp „Phil“ Neumann (Bonn) sowie dem sächsischen Liedermacher „Rommel“ angekündigt. Am Folgetag sollen dann vier Bands aufspielen, darunter „Flak“. Außerdem werden die seit 20 Jahren aktiven „Whitelaw“ aus dem britischen Nottingham, „Copy Rinka“ aus Bulgarien und die bislang noch nicht in Erscheinung getretene Combo „Weiße Revolutionäre“ beworben.

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Neonazi-Musikszene im Allgäu im Aufwind

Quelle: Störungsmelder

Die RechtsRock-Szene im Allgäu ist weiter im Aufwind, die Zahl der Konzerte steigt. Ein Grund ist der Erwerb eigener Immobilien, die der Szene neuen Freiraum verschaffen.

Bereits in den 1980er-Jahren erkannte der britische Neonazi-Musiker Ian Stuard Donaldson die Bedeutung einer rechten Erlebniswelt und Subkultur für Rekrutierung, Bindung und Ideologisierung der Neonaziszene und gründete Blood&Honour in Großbritannien. Inzwischen ist aus dem in Deutschland zwar seit dem Jahr 2000 verbotenen aber weiter aktiven Zusammenschluss ein international aktives Netzwerk geworden, das mit jahrzehntelanger Erfahrung ein Millionengeschäft mit teils konspirativ organisierten Neonazikonzerten betreibt. Das Netzwerk ist in der Lage auch illegale Tonträger sowie Aufrufe und Anleitungen für eine terroristische Durchsetzung neonazistischer Ideologie zu verbreiten. Der NSU wurde aus Blood&Honour-Strukturen heraus unterstützt und ging aus dieser Szene hervor.

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Neonazis planen erneut „Gedenkmarsch“ in Remagen

Quelle: Störungsmelder

Am Samstag planen Neonazis einen „Gedenkmarsch“ in Remagen. Weil dort zum Ende des Zweiten Weltkriegs ein Gefangenenlager der Alliierten existierte, treffen sich einmal im Jahr Rechtsextreme in dem Ort in Rheinland-Pfalz. Zahlreiche Organisationen rufen auch in diesem Jahr zu Protesten gegen die Veranstaltung auf. Am Abend soll es offenbar zudem ein Rechtsrockkonzert in Westdeutschland geben.

Bereits zum neunten Mal treffen sich Neonazis in diesem Jahr zu ihrem geschichtsrevisionistischen Aufmarsch in Remagen. In der Vergangenheit wurde dieser von Gruppierungen aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen organisiert. Auch Neonazis des ehemaligen „Aktionsbüro Mittelrhein“ beteiligten sich an der Organisation. Die Gruppe stand bis vor kurzem in Koblenz vor Gericht. Ihnen war die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung vorgeworfen worden. Im Sommer platzte der Prozess nach mehr als 300 Verhandlungstagen wegen der „überlangen Verfahrensdauer“. Wie es weiter geht, ist noch unklar.

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Rechtsrockkonzert angekündigt
Für den Abend bewerben Neonazis zudem ein Rechtsrockkonzert in Westdeutschland. Auftreten sollen die Bands „Germanium“, „Blitzkrieg“, „Exzess“ und „Barbarossa“. Wo das Konzert stattfinden soll, ist unklar. Wie für die Szene üblich, bewerben die Bands das Konzert, ohne den genauen Veranstaltungsort anzugeben. Die Veranstaltung scheint jedoch in der Nähe von Remagen geplant zu sein. So ruft die Band „Germanium“ dazu auf, „zuerst zum Gedenkmarsch nach Remagen, dann zum Konzert“ zu fahren. Ob die Veranstalter des Gedenkmarsches auch das Konzert organisieren, ist ebenfalls unklar. Das erscheint jedoch unwahrscheinlich, denn die Organisatoren des „Gedenkmarsches“ legten in der Vergangenheit viel Wert auf „Disziplin“ und den elitären Charakter der Versammlung. Im Anschluss auf einem Konzert zu feiern, passt eigentlich nicht zu diesem Selbstverständnis.

Auch die Behörden kennen den genauen Vertanstaltungsort des Neonazi-Konzertes wohl nicht. Die zuständige Polizeidirektion in Mayen teilte auf Anfrage des ZEIT ONLINE Störungsmelders mit, sie wisse von der Ankündigung, könne aber derzeit noch keine näheren Auskünfte geben. Zuerst hatte der Blick nach Rechts über das geplante Konzert berichtet.

NEONAZIKONZERT ALS »PRIVATE FEIER«?

Quelle: Allgäu rechtsaußen

Engishausen, 30.04.2017. In den frühen Morgenstunden des 1. Mai entdeckt die Polizei eine »private Feier« in Engishausen. Zu einer Volksverhetzung lässt sich kein Täter ermitteln. Jetzt ist klar: Es war ein Neonazikonzert.

Nur einen Monat nach dem geheimen Neonazikonzert in Krumbach mit 100 Personen veranstaltete die Neonazikameradschaft Voice of Anger ein weiteres Konzert in Egg an der Günz. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag zu Musikveranstaltungen der extremen Rechten im zweiten Quartal 2017 hervor. Laut Bundesregierung traten die Bands Schanddiktat und Kommando192 für Voice of Anger auf.

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GEHÖFT IM BESITZ VON VOICE OF ANGER?

Quelle: Allgäu Rechtsaußen

Seit dem Neonazikonzert vor einem Monat wurde spekuliert, ob das einsame Gehöft in den Wäldern Bad Wurzachs in der Hand von Neonazis ist. Jetzt gibt es Gewissheit.

Anfang Oktober lockte die örtliche Neonaziszene etwa 250 Fans extrem rechter Musik zum 15-jährigen Jubiläum von Voice of Anger zu einem Konzert ins Allgäu. Seitdem wurde spekuliert, ob das Ensemble aus mehreren großen Gebäuden in der Hand der Neonazikameradschaft ist oder eigens für das Konzert überlassen wurde. Nach dem Konzert kamen Gerüchte auf, nach denen das landwirtschaftliche Anwesen kürzlich vererbt worden sei. Wir wollten es genau wissen und haben recherchiert.

Nach dem Willen der Veranstalter sollte das Konzert von der Öffentlichkeit unbemerkt über die Bühne gehen. Ein Flugblatt wurde innerhalb der Szene in Umlauf gebracht. Es enthielt die Anweisung, dass es nur intern weiter gegeben werden und nicht ins Internet gestellt werden dürfe.

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NSU-Kontext: Kooperierte die rechte Band „Noie Werte“ mit der Polizei?

Quelle: Telepolis

Der Untersuchungsausschuss von Baden-Württemberg stößt in den Reihen von Neonazis auf weitere Merkwürdigkeiten – Kontaktaufnahmen des Verfassungsschutzes

Die Vernetzung von Rechtsextremisten aus Chemnitz und Baden-Württemberg ist beachtlich – und immer beachtlicher wird, dass an den Knotenpunkten Personen von Geheim- und Sicherheitsdiensten saßen. Im NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart taten sich dazu neue Fragen auf: Kooperierte die rechts-nationale Musikgruppe „Noie Werte“ mit dem Staatsschutz? Und was wollte das Bundesamt für Verfassungsschutz von Andreas Graupner, einer der Verbindungsleute der Szenen in Sachsen und Baden-Württemberg?

Im Landtag in Stuttgart geht es noch immer um die ungeklärten Hintergründe des Polizistenmordes von Heilbronn im April 2007. Nach Überzeugung der Ermittler vor dem Auffliegen des NSU im November 2011 müssen mindestens vier bis sechs Personen an der Tat beteiligt gewesen sein. Darunter möglicherweise die beiden toten mutmaßlichen Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Wie tief und wie genau sie verwickelt waren, ist unklar. Die Bundesanwaltschaft (BAW) und auch der BaWü-Ausschuss halten sie für die alleinigen Täter, was jedoch nicht haltbar ist. Im Gegensatz zur BAW geht der Ausschuss davon aus, dass die zwei bei der Tat Unterstützer hatten. Die sucht er im Kreis von Rechtsextremisten.

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Siehe auch:
Band im Fokus: NSU-Ausschuss beleuchtet rechtsextreme Musik
Noie Werte“-Musiker zu Rechtsrock-Vergangenheit befragt

Neonazi-Bands wollen Europa verteidigen

Quelle: Blick nach Rechts

09.11.2017 – Für den 18. November wird in der rechten Szene für den alljährlichen braunen „Gedenkmarsch“ in Remagen mobilisiert. An dem Samstag soll auch ein Rechtsrock-Konzert an nicht näher genanntem Ort stattfinden.

„Verteidige Europa“ lautet das Motto, mit dem ein Rechtsrock-Konzert am 18. November beworben wird. Es soll der Ankündigung zufolge irgendwo in Westeuropa stattfinden, doch die Beteiligung von vier deutschen Bands lässt darauf schließen, dass es sich dabei um einen Ort im Westen Deutschland handelt.

Auftreten sollen laut Flyer die Combos „Blitzkrieg“ aus dem Raum Chemnitz, „Exzess“ aus der Region Strausberg, das Quartett „Germanium“ sowie „Barbarossa“ mit Mitgliedern von „Propaganda“ und „Devils Project“ aus Baden-Württemberg. Ein Hinweis auf der Facebook-Seite von „Germanium“ lässt mutmaßen, dass es bei der Veranstaltungsplanung eine Absprache mit den Organisatoren des jährlichen neonazistischen „Gedenkmarschs“ in Remagen (Landkreis Ahrweiler) gegeben hat. Die braune Szene will dort zum nunmehr neunten Mal die Todesopfer des damaligen alliierten Rheinwiesen-Gefangenenlagers für ihre Zwecke instrumentalisieren.

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Hassmusik unter freiem Himmel

Quelle: Blick nach Rechts

07.11.2017 – Thüringen ist trauriger Spitzenreiter bei Open Air-Rechtsrock. Mehr als die Hälfte der braunen Konzertveranstaltungen fand zwischen Mitte April und Ende September in Südthüringen statt.

In Thüringen fanden in diesem Jahr durchschnittlich fast zwei Rechtsrock-Konzerte pro Monat unter freiem Himmel statt. Das geht aus einer Antwort des Thüringer Innenministeriums auf die Anfrage der Landtagsabgeordneten der Grünen, Madeleine Henfling, hervor. Demnach gab es zwischen Mitte April und Ende September dieses Jahres elf solcher Veranstaltungen, die als politische Versammlungen angemeldet wurden. Mehr als die Hälfte dieser Rechtsrock-Open Airs im Freistaat wurden nach Angaben des Ministeriums am Gasthaus „Goldener Löwen“ des Neonazis Tommy Frenck in Kloster Veßra durchgeführt, vier Hasskonzerte unter freiem Himmel auf einer Wiese im nur knapp drei Kilometer entfernten Themar. Mit den NPD-nahen Open Airs „Eichsfeldtag“ und „Rock für Deutschland“ fand jeweils eine Rechtsrock-Veranstaltung in Leinefelde und Gera statt. Die Teilnehmerzahlen bei den braunen Events schwankten dabei zwischen 25 und knapp 6000, im Durchschnitt wurde jedes der elf Open Airs von knapp 826 Personen besucht.

Das weitaus größte Neonazi-Musikevent wurde mit 5960 Besuchern Mitte Juli auf einer Wiese in Themar veranstaltet, die dem Bürgermeister des nahegelegenen Örtchens Grimmelshausen und ehemaligen AfD-Mitglied Bodo Dressel gehört. Er hat bereits angekündigt, seine Wiese auch im kommenden Jahr zur Verfügung stellen zu wollen. Bei fünf der aufgelisteten Konzerte unter freiem Himmel hat das Ministerium nach eigenen Angaben „keine Kenntnisse“ über mögliche Eintrittsgelder, bei einem Open Air in Kloster Veßra und dem „Rock für Deutschland“ in Gera seien feste Eintrittsgelder erhoben worden. Beim „Eichsfeldtag“ in Leinefelde wären die Besucher mit einer „freiwilligen Spende“ auf das Gelände gelangt, bei zwei Open Airs in Themar sei neben Eintrittskarten im Vorverkauf in Höhe von 30 beziehungsweise 35 Euro am Veranstaltungstag ein „freiwilliger Unkostenbeitrag“ erhoben worden.

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Internationaler Rechtsrock mit „Blood&Honour“

Quelle: Blick nach Rechts

02.11.2017 – In Slownien soll am 11. November ein Rechtsrock-Event mit dem deutschen Liedermacher „Barny“ sowie britischen und serbischen Gruppen stattfinden.

„IZ Revolta“, die serbische B&H-„Hausband“; (Screenshot)
Die „Blood& Honour-Sektion“ Slowenien bewirbt ohne genaue Ortsangabe ein Konzert am 11. November, bei dem Geld für inhaftierte Gesinnungsfreunde eingespielt werden soll. Mit von der Partie soll auch der Liedermacher „Barny“ sein, bürgerlich Mirko Szydlowski. Der Mittdreißiger trat dieses Jahr unter anderem schon im Februar auf Einladung von „Die Rechte“ auf, aber auch bei der Sonnenwendfeier Ende Juni auf dem Hof des NPD-Mannes Joachim Nahtz in Eschede. Er stand in der Vergangenheit bereits mehrfach bei Veranstaltungen, die von „Hammerskins“ in Europa organisiert wurden, auf der Bühne.

In Slowenien ebenfalls dabei das Duo „Ken & Brad“. Bei Erstgenanntem handelt es sich um Ken McLellan, Kopf von „Brutal Attack“, eine der bekanntesten britischen Rechtsrock-Bands. Er hat übrigens auch schon Aufnahmen zusammen mit „Barny“ eingespielt. Weiterhin ist Unterstützung aus Serbien vorgesehen. So wird „Vlada“, ehemals bei der 2002 gegründeten RAC- und NSBM-Band „Battle Flag“, angekündigt. Im Repertoire besagter Combo findet sich mit dem Titel „46 Years Of Pain“ auch eine Huldigung an Rudolf Heß. Außerdem sind „IZ Revolta“, die serbische B&H-„Hausband“, eingeplant. (hf)

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DRUCK AUF »UNPOLITISCHES« NAZI-LABEL WÄCHST

Quelle: Allgäu rechtsaußen

Die Southern Rebels aus Landsberg haben das Allgäuer Neonazilabel Subcultural Records verlassen, Loi!chtfeuer wollen nur noch im Geheimen spielen. Das berichtet der Fachdienst blick nach rechts.

Donnerstag vergangener Woche teilte die Band auf Facebook mit, ihr Label verlassen zu haben. Man habe sich im gegenseitigen Einverständnis getrennt, die Veröffentlichung des bei Subcultural Records geplanten Albums für unbestimmte Zeit verschoben.

Auch die Subcultural Records-Band Loi!chtfeuer beklagt sich über »etliche« Konzertausfälle. Deshalb kündigten sie am Mittwoch letzer Woche auf Facebook an, in Zukunft »nur noch geheim Konzerte im Untergrund spielen« zu wollen. »So halten wir auch den Abschaum fern«, heißt es weiter in dem Statement.

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Siehe auch: Unpolitische „Oi!“-Subkultur?

ZU BESUCH BEIM NAZI-KONZERT MIT FAUSTRECHT

Quelle: Allgäu rechtsaußen

Heute vor genau zehn Jahren: Faustrecht reist aus dem Allgäu nach Belgien und spielt ein Konzert bei Blood and Honour Vlaanderen. Wir veröffentlichen exklusive Videomitschnitte und wagen einen Streifzug über das Neonazi-Fest.

»Wir sind Faustrecht aus dem Allgäu«, schreit der Frontmann der Band seinem Publikum in Belgien entgegen, streckt den rechten Arm zum Hitlergruß und setzt nach: »Hail Victory!« Dann beginnt die Rechtsrock-Band ihren ersten Song zu spielen. Es ist der 27. Oktober 2007.

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Themar: Aus für Rechtsrock-Konzerte durch Grundstückskauf möglich

Quelle: MDR

Nach Ansicht von Themars Bürgermeister Hubert Böse könnten die Rechtsrock-Konzerte in dem Ort durch den Kauf der Festwiese beendet werden. Böse sagte MDR THÜRINGEN, er wolle keine Rechtsrockkonzerte mehr in der Stadt. Wenn ein landwirtschaftlicher Betrieb die Wiese kaufen würde, dann hätten die rechtsextremistischen Veranstalter keinen Raum mehr für ihre Konzerte.

Die Stadt Themar würde durch den Kauf der Wiese allerdings überfordert. „So eine Fläche zu erwerben, ist sicher für einen Landwirt überhaupt kein Problem, für eine Kommune schon“, sagte Böse dem MDR. Sollte der Wiesenbesitzer tatsächlich zum Verkauf bereit sein, dann werde er einen Landwirt als Käufer finden.

Damit reagierte Böse auf ein Interview, dass der Besitzer der Veranstaltungsfläche, Bodo Dressel, zuvor Deutschlandfunk Kultur gegeben hatte. Mit Blick auf die Konzert-Gegner hatte Dressel gesagt, „Wenn die das nächstes Jahr verhindern wollen, dann sollen sie es mir abkaufen. Ansonsten haben sie es nächstes Jahr wieder. Ich, Bodo Dressel, mache das nächstes Jahr wieder.“

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Siehe auch: Rechtsextreme verhöhnen Themar nach neuem Konzert

Rechtsrock: Neonazi-Paradies Thüringen

Quelle: BR24

Thüringen hat ein Problem mit Neonazis und Rechtsrock. Dort finden im bundesweiten Vergleich die meisten Hass-Konzerte statt. BR24-Recherchen belegen: Die Veranstaltungen werden auch von Rechtsextremisten aus Bayern organisiert. Denn hier lohnt sich das Festival-Geschäft nicht mehr.

Zehn Kilometer hinter der bayerisch-thüringischen Grenze liegt der Ort Themar. Eine unauffällige Kleinstadt mit 2.800 Einwohnern. Doch Themar hat ein kräftiges Problem: Rechtsextremisten aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Ausland strömen seit Monaten immer wieder in den Ort. Neonazis veranstalten dort die größten Rechtsrock-Konzerte in der deutschen Geschichte. Heimlich gefilmte Aufnahmen zeigen, wie die Neonazis dabei ungestört „Sieg Heil“ brüllten und kollektiv den Hitlergruß zeigten. Teilnehmer reisten sogar mit Hakenkreuz-T-Shirts an.

Hass-Hochburg Thüringen
Vergangenes Jahr registrierten die Behörden bundesweit insgesamt 223 rechtsextreme Konzert- und Liederabende. Viele der Veranstaltungen fanden in Thüringen statt. Selbst der Verfassungsschutz bewertet das Bundesland als bevorzugten Veranstaltungsraum der rechten Szene. Dass Thüringen zur Rechtsrock-Hochburg wurde, hat vielerlei Gründe.

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Superhelden gegen mehr als 1000 Neonazis

Zusammengefasst: Wie sich #Themar wieder gegen ca. 1100 Neonazis wehrt. Und was wieder im Zelt geschah. #the2810

Kostümiert und mit bunten Luftballons haben Menschen in Themar gegen das dritte Rechtsrock-Konzert in diesem Jahr in der Stadt im Landkreis Hildburghausen demonstriert. So kreativ war der Protest gegen Neonazis selten irgendwo. Trotzdem scheint es wieder zu Exzessen im Festzelt gekommen zu sein.

Themar/Suhl – In der Kleinstadt Themar haben erneut zahlreiche Menschen gegen ein neuerliches Rechtsrock-Konzert protestiert. Zunächst versammelten sich am Samstag nach Polizeiangaben etwa 90 Menschen zu einem Friedensgebet in der Kirche der Stadt. Schon da trugen viele von ihnen Kostüme oder bunte Luftballons. Anschließend zogen etwa 150 Menschen ebenfalls kostümiert und mit Luftballons in der Hand durch die Stadt unweit der thüringisch-bayerischen Landesgrenze. Einige von ihnen waren dabei schwarz gekleidet und hielten Spott-Schilder mit der Aufschrift „Schwarzer Block“ hoch. Bei den vorangegangenen Protesten in Themar gegen Neonazis hatte es Kontroverse darüber gegeben, ob man sich diesem Proteste anschließen könne und dürfe, da schwarz gekleidete, junge Menschen dabei gewesen waren.

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Siehe auch: ZEIGEN HIER RECHTE SCHON WIEDER VOR DER POLIZEI DEN HITLERGRUSS
Mit Superhelden gegen Neonazis
Rechtsrock-Event in Themar etabliert sich

Rede auf dem Rechtsrock-Konzert in #Themar

Quelle: LaVieVagabonde

Gestern war es mal wieder soweit: Wie schon im Sommer wurde das 3.000 Einwohner zählende Thüringische Städtchen von Neo-Nazis überrollt. Die Politikerin Katharina König war wieder einmal dort und hat eine Rede und einige Eindrücke vom Konzert über Periscope live gestreamt.

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VOICE OF ANGER ERNEUT IN THEMAR VERTRETEN

Auch Voice of Anger aus dem #Allgäu erneut bei riesigem #Nazi-Fest in #Themar:

Mehr als 1000 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz, Tschechien, Polen, Slowakei und Italien trafen sich am Samstag in Themar zum Rock gegen Links. Wie bei den beiden Vorangegangen Events in dem kleinen Ort in Südthüringen waren erneut Mitglieder der Allgäuer Neonazi-Kameradschaft Voice of Anger (VoA) mit von der Partie.

Zum mittlerweile dritten Mal dieses Jahr feierten über 1000 Neonazis in Themar. Die Rechtsrockkonzerte wurden als politische Kundgebung angemeldet. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunk soll neben dem aus der Oberpfalz stammenden NPD-Funktionär Patrick Schröder ein Neonazi aus dem Raum Nürnberg in die Organisation der Konzerte involviert sein, der Mitglied der Hammerskins sei. Die Organisation verstehe sich als elitärer Zirkel von Nazi-Skinheads und stehe der »White Power«-Bewegung nahe.

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WIEDER NAZI-PARTY IN HÜCKELHOVEN – BAAL

Quelle: AK Antifa Aachen

In der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 2017 fand im „Bürgerhaus Baal“ eine von Neonazis organisierte „Ballermann Party“ statt. Veranstaltet wurde die, ursprünglich für Aachen angekündigte, Party von der Partei „Die Rechte Aachen/Heinsberg“ und deren Projektgruppe „Syndikat 52“. Diese sind Nachfolgeorganisationen der 2012 verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“.

Die Veranstaltung wurde konspirativ organisiert, das heißt der Veranstaltungsort wurde nicht veröffentlicht. Stattdessen wurde die Anreise, wie üblich bei derartigen Neonazievents, über eine Infonummer oder die Facebookseite von „S52“ organisiert. Bei Anruf wurden die Besucher_innen zu einem Schleusungspunkt in Übach-Palenberg geschickt. Dort wurde dann der Veranstaltungsort an vermeintliche Besucher_innen der Party von den dort postierten Nazis Manuel H., Geraldine G. sowie Jan R. (alle aus Aachen) und anderen weitergegeben.

Ab 19h fanden sich einige Dutzend Nazis, maßgeblich aus den Kreisen Aachen, Heinsberg, Düren und Euskirchen, im „Bürgerhaus Baal“ ein.

Die „Ballermann Party“ war offiziell durch die „A. Engelhardt GmbH“ lizenziert. Der Markenname ist geschützt. Eine Antwort der Marke auf die Frage warum der Name auch militanten Neonazis zur Verfügung gestellt wird blieb aus. Die Lizenz wurde den Neonazis weiter gewährt, obwohl die GmbH frühzeitig über die Hintergründe der Veranstaltung informiert war.

Dies ist schon die zweite Nazi-Party dieses Jahr in Hückelhoven – Baal. Erst im April feierte der Neonazi Patrick G. aus Linnich im ortsansässigen Clubhaus des „Outlaws MC“ seinen Geburtstag. Der Auftritt der Rechtsrockband „Kategorie C“ auf dieser Veranstaltung wurde durch das Verwaltungsgericht untersagt und konnte nur in Begleitung von massiven Polizeikontrollen stattfinden.

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Rechtsrock in Kundgebungs-„Verpackung“

Quelle: Blick nach Rechts

24.10.2017 – Unter dem Motto „Rock gegen Links“ findet am Samstag im südthüringischen Themar erneut ein braunes Musik-Spektakel mit angekündigten Rednern statt. Gelistet sind für das Event neun einschlägige Szene-Band, davon zwei aus Übersee.

Bereits am 28. Oktober soll es im thüringischen Themar (Landkreis Hildburghausen) wieder ein Rechtsrock-Meeting geben. Für den Titel „Rock gegen Links“ zeichnet unfreiwillig eine aus dem Zusammenhang gerissene unbedachte Äußerung von SPD-Justizminister Heiko Maas verantwortlich. Die Zusammenkunft am Samstag wurde als politische Kundgebung angemeldet, stellt von der Aufmachung aber nichts anderes dar als eine Konzertveranstaltung mit mehreren einschlägigen Szene-Bands, zu denen auch „Fortress“ aus Australien und „Blue Eyed Devils“ aus den USA gehören.

Als Veranstalter agiert Patrick Schröder, NPD-Funktionär aus dem oberpfälzischen Mantel, Betreiber des Szeneportals FSN.tv und verantwortlich für das Modelabel Ansgar Aryan. Jüngst war Schröder noch Besucher am Stand des Antaios-Verlags auf der Frankfurter Buchmesse. Die für Themar angekündigten Reden unter anderem von NPD-Bundesorganisationsleiter Sebastian Schmidtke aus Berlin und dem als „Mic Revolt“ bekannten NS-Rapmusiker und der Partei „Der III. Weg“ zuzurechnende Michael Zeise aus dem nahen Apolda bilden bei dem Treffen nur den formalen Rahmen. Im Fokus steht augenscheinlich die Musik und die Szene-Vermarktung mit etlichen Verkaufsständen. Nicht von ungefähr werden in der Bewerbung der Veranstaltung PC Records aus Chemnitz, Front Records aus Lossatal bei Leipzig und Rebel Records aus Cottbus als Unterstützer genannt.

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Rechtes Terrornetzwerk „Combat 18“ bei RechtsRock-Konzert in Themar eingebunden

Quelle: Haskala

Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, hatte mit mehreren Kleinen Anfragen die im Juli 2017 stattgefundenen RechtsRock-Konzerte in Themar detailliert thematisiert. Sie erklärt dazu: „Dass bei dem RechtsRock-Konzert am 15. Juli in Themar auch ‚Combat 18‘ in die Helferstrukturen eingebunden war, beweist erneut den Charakter der Veranstaltung: die Vernetzung der militanten Neonazi-Szene aus Deutschland und Europa.“ Bei Combat 18 handelt es sich um eine neonazistisch-terroristische Organisation, die als bewaffneter Arm von „Blood & Honour“ gegründet wurde und nach dem Prinzip des führerlosen Widerstands (Leaderless Resistance) – ähnlich wie der NSU – agiert, ergänzt König-Preuss. Blood & Honour wurde im Jahr 2000 in Deutschland verboten.

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Siehe auch: Rechte Offensive in der Provinz