Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen der extremen Rechten'

Hammerskin Nation : meeting européen et RAC dans le Sud de la France

Via „Indymedia Linksunten“:

Un meeting néonazi européen dans le Sud de la France, en plein contexte de montée des extrême-droites et de procès des groupes de terreur nazie.

Les “Hammerskins” français projettent d’organiser le prochain meeting européen du mouvement Hammerskin Nation à proximité de Perpignan le Samedi 18 et Dimanche 19 Mai 2013. L’élite des néonazis européens a donc rendez-vous en Languedoc-Roussillon, pour 2 journées de haine. Au programme : réunion des cadres et membres du mouvement, rapport d’activité, concert RAC et ratonnades.

La Hammerskin Nation, race aryenne et meurtres racistes à travers le monde

La fameuse “Hammerskin Nation” fait aujourd’hui encore frémir dans les milieux d’extrême-droite, tant la violence, la détermination et l’organisation dont font acte ses membres sont reconnus.

Cette organisation suprémaciste blanche est née à Dallas aux États-Unis à la fin des années 80 et s’est ensuite développée partout dans le monde. Des “chapitres” sont présents en Australie, Angleterre, France, Suisse, Allemagne, Portugal, Italie et dans plusieurs autres pays.

Gangs de rue néonazis aux USA, impliqués dans de nombreux meurtres et attentats racistes, ce mouvement est le plus structuré au niveau international et développe ses activités dans l’anonymat et la rigueur les plus stricts.

En Europe, le mouvement réunit ses membres régulièrement, tous les 3 mois. Le 18 et 19 Mai prochain, c’est au tour du chapitre français d’organiser les festivités aryennes.

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„Blitzkrieg“ bei B&H-Konzert

Via „Blick nach Rechts“:

Tampere (Finnland) – Für den 9. und 10. August wird in der Nähe von Tampere ein „Blood&Honour“-Festival unter freiem Himmel angekündigt.

Da ausdrücklich auf den Flughafen der drittgrößten Stadt im finnischen Südwesten verwiesen wird, spekulieren die Organisatoren offenkundig mit ausländischen Besuchern. Neben den drei einheimischen Bands „Goatmoon“, „Civic Duty“ und „Pagan Skull“ wird auch für „Endless Pride“ aus Schweden sowie die 1999 gegründeten Rechtsrocker von „Blitzkrieg“ (Chemnitz) die Werbetrommel gerührt. (hf)

Quelle

„Verlobungsfeier“ mit „Kategorie C“

Der „blick nach rechts“ schreibt:

Ein für Hessen geplantes Konzert mit der rechten Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ ist am Samstag nach Nordthüringen verlegt und von der Polizei aufgelöst worden.

Aus der Festhalle in Sollstedt (Kreis Nordhausen) in Thüringen wummern Bässe. Auf der Bühne steht die Bremer Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ (KC): „Wir sind Hools, wir werden uns ewig jagen, gegenseitig auf die Schnauze schlagen“. 150 Fans feiern in der Halle. Autos mit weiteren Konzertbesuchern werden bereits an der Ortseinfahrt von der Polizei weggeschickt.

Kurze Zeit später hämmert ein Beamter an die Tür. „Aufmachen, Polizei!“. Einige Dutzend Bereitschaftspolizisten gehen rein. Von innen sind die Rufe der Gäste zu hören – „all cops are bastards – ACAB“. Einzeln werden die Besucher des Konzertes aus der Halle geführt und von der Polizei überprüft. Sie bekommen einen Platzverweis für Sollstedt. Der KC-Frontmann Hendrik Ostendorf ist sichtlich aufgebracht und diskutiert mit Beamten.

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Siehe auch: Polizei löst Hooligan-Konzert in Nordthüringen auf

Nach mehrfachem Zeigen des Hitlergrußes: Rechtsrockkonzert in Finowfurt abgebrochen

Via „Netz gegen Nazis“:

Eigentlich sollte das Rechtsrockkonzert, das der brandenburgische Parteichef von „Die Rechte“, Klaus Mann, auf seinem Grundstück veranstaltet hatte, bis 22 Uhr gehen. „Nachdem im Verlauf des Abends mehrere Besucher des Konzerts den Hitlergruß gezeigt hatten, haben wir uns zum Abbruch entschlossen“, so Peter Salender, Sprecher der Polizeidirektion Ost in Brandenburg. (Tagesspiegel, taz, rbb online) Zu dem Konzert waren rund 650 Neonazis aus ganz Deutschland angereist, 850 Polizeibeamte waren im Einsatz. (Welt Online) Hunderte Menschen hatten am Samstag friedlich gegen das Neonazi-Konzert protestiert. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich an den verschiedenen Aktionen insgesamt etwa 1.200 Menschen, knapp 1.000 allein an einer Demonstration. Auch zahlreiche Kommunal- und Landespolitiker, darunter Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov (Linke), gingen auf die Straße. Unter dem Motto „Den Nazis den Stecker ziehen“ hatten dazu erstmals gemeinsam die Initiative „Finowfurt – Nazifrei“ und das Aktionsbündnis „Bunte Schorfheide“ aufgerufen. (Welt Online, Märkische Allgemeine)

„Faustrecht“ beim Jubiliäumskonzert

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Italien (Verona) – Die deutsche Rechtsrock-Kombo „Faustrecht“ tritt neben der serbischen Band „Providence“ am 13. Juli im Raum Verona als ausländischer Act auf.

Das Konzert der Schwaben findet im Rahmen eines Tagesfestivals inmitten von sechs weiteren italienischen Bands statt. Alle sind zu Gast bei dem Label Tuono Records, das auf sein mittlerweile 20-jähriges Bestehen zurückblickt. Es befindet sich in den Händen der rechtsextremen Aktivisten der „Veneto Fronte Skinheads“ (VFS), die regelmäßig Rechtsrock-Veranstaltungen organisieren und europaweit gute Kontakte zu „Blood&Honour“-Sektionen pflegen, aber auch beste Verbindungen zur rechten Szene in Deutschland, etwa zu gleich gesinnten Musikbands und zur NPD, haben.

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Rechtsrock den Stecker ziehen

Via „Neues Deutschland“:

Proteste gegen Konzert auf dem Grundstück eines Neonazis im brandenburgischen Finowfurt
In Brandenburg könnten am Wochenende bis zu 1000 Nazis feiern. Der Veranstaltungsort war bereits mehrfach Schauplatz von Nazikonzerten.

Die schlechte Nachricht zuerst: Am Sonnabend soll in Finowfurt ein Rechtsrockkonzert mit bis zu 1000 Besuchern stattfinden. Zwar waren angeblich nur 500 Karten ausschließlich im Vorverkauf erhältlich. Doch mit dieser Zahl wäre es gar nicht möglich, die von den Neonazis erhofften 15 000 Euro für »Kameraden in Not« einzuspielen, meint Sebastian Walter von der Initiative »Finowfurt nazifrei«. Vermutlich sei die Angabe ein Werbetrick, damit Interessenten schnell zugreifen.

Nach den vorliegenden Informationen sind 13 Musikgruppen angekündigt, darunter berühmt-berüchtigten Rechtsrockbands wie »Sleipnir«, »Legion of Thor« und »12 Golden Years«. Weil diese in der rechten Szene eine große Anziehungskraft ausüben, kann sich Walter vorstellen, dass mehr als 800 Besucher kommen. Maximal 1000 Gäste hat die zuständige Gemeinde Schorfheide genehmigt. »Leider lässt sich eine Veranstaltung, auch wenn sie klar dem rechtsradikalen Milieu zuzuordnen ist, nicht einfach per se oder auf Verdacht hin verbieten«, bedauert Bürgermeister Uwe Schoknecht.

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Diskobetreiber zieht zurück: Wahrscheinlich kein Rechtsrock in Ballenstedt

Das in Ballenstedt in Sachsen-Anhalt geplante rechtsradikale Rock-Konzert wird voraussichtlich nicht stattfinden. Bürgermeister Michael Knoppik sagte dem MDR, der Inhaber einer Diskothek habe auf Drängen der Stadt sein Angebot an den Veranstalter Oliver Malina zurückgezogen. Möglicherweise kann Malina aber juristisch dagegen vorgehen. (MDR Online)

Siehe auch: Neonazi-Konzerte von Behörden verboten
Wahrscheinlich kein Rechtsrock in Ballenstedt

Neonazi Band GOATPENIS on Tour

Via „Indymedia Linksunten“:

The brazilian neonazi black metal band GOATPENIS is right now in Europe on tour. Antifascists should join together to mobilize against the concert venues to shut these nazi-concerts down! Find some research we have done, trying to highligth the problematic aspects of the european concerts of these facists.

Members of GOATPENIS are part of the brazilian right wing skinhead scene and sympathize with neonazis. In youtube-videos members wear shirts of the greek nazi-band DER STÜRMER and they signed a contract with neonazistic music-publisher „Satanic Skinhead Propaganda“ (see picture) from the United States. GOATPENIS‘ 2002 Cd was titled „Trotz Verbot nicht tot“ („not dead, although forbidden“) which is a often used Slogan by neonazis and was originally invented by Hitlers‘ minister of propaganda Josef Goebbels.

Tomorrow, 16th May GOATPENIS will play with the french black metal band HATS BARN in Waregem in Belgium.

Gasolina Club Waregem
Vijfseweg 230
8793 Waregem – Belgium
www.gasolina.be
http://www.facebook.com/groups/294997467284975/

The day after, 17th May GOATPENIS will play together with GÖATULISTUM (or better known as BOTULISTUM) in the Gonz Club in Goudam in the Netherlands

StudioGonz
Turfsingel 36
Gouda – Holland
http://www.studiogonz.nl/
https://www.facebook.com/StudioGonz

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“Deathkult”-Festival in Göllnitz – keine Sympathie mit Rechtsextremismus?

Via „Fight Fascism“-Blog:

„Nein“ antwortet Stefan Kuhr, Veranstalter des für das kommende Wochenende angekündigten „Deathkult“-Black Metal Festivals, auf die Interview-Frage der „Ostthüringer Zeitung“, ob bei dem Konzert, das auf dem Gelände des Göllnitzer Getränkehändlers “ES Getränke” stattfinden soll, rechtsextreme Bands auftreten werden. Manche der angekündigten Bands hätten sich in der Vergangenheit mit Provokationen vergriffen. Die Band „Stutthof“ habe eine rechte Vergangenheit, aber Wandlungen durchgemacht. Der Black Metal werde auch von Neonazis instrumentalisiert, er sei aber entschiedener Gegner davon. Der Verfassungsschutz habe bei keiner der auftretenden Bands einen rechtsextremen Hintergrund ausmachen können.

Mittlerweile gibt es auf den von der OTZ verfassten Artikel Reaktionen aus dem Umfeld des Deathkult-Festivals. So entspann sich etwa im Internetforum der rechtslastigen Szene-Seite „Sturmglanz“ folgender Dialog:

[Eintrag eines Users]: „Ich finde der (…) Artikel ist erstaunlich gut geschrieben, dafür dass der Autor mit Sicherheit keine Ahnung von der Thematik hat.“

[Antwort von „JFN“ alias Hendrik Möbus, ehemaliges Mitglied der NS-Black-Metal Band „Absurd“, Produzent und Verkäufer von Tonträgern neonazistischer Bands, Veranstalter entsprechender Konzerte]: „Genau deshalb konnte man ihm ja auch was vom Pferd erzählen… andernfalls hätte er sicherlich mitbekommen, welcher Bär ihm da aufgeschnallt wird…“

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Rechtsrock nun in Ballenstedt?

Via „Mitteldeutsche Zeitung“:

Am 25. und 26. Mail soll ein überregionales Rechtsrock-Konzert in Ballenstedt (Harz) stattfinden. Dort sollen Bands auftreten, die schon in Groß Germersleben (Börde) oder Groß Naundorf (Kreis Wittenberg) geplant sind.
Ballenstedt/MZ/LÖ.

Für ein überregionales Rechtsrock-Konzert am 25./26. Mai hat der Veranstalter sich erneut einen Ausweichort gesucht. Wie das Innenministerium bestätigt, wurde eine Großveranstaltung in Ballenstedt (Harz) angemeldet. Auf ihr sollen die Bands auftreten, die schon in Groß Germersleben (Börde) oder Groß Naundorf (Kreis Wittenberg) geplant sind. Der Veranstalter, ein bekannter Neonazi, hatte im März das Schloss Groß Germersleben ersteigert und dort das Konzert angemeldet. Protesten aus dem Dorf folgte eine weitere Anmeldung in Groß Naundorf. Bislang sind offenbar alle drei Orte noch im Spiel.

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Braunes „Familienfest“

Der „blick nach rechts“ schreibt:

Bei der dritten Auflage des Rechtsrock-Open Airs des NPD-Kreisverbandes Eichsfeld um den mehrfach verurteilten Neonazi Thorsten Heise im thüringischen Leinefelde ist die Besucherzahl des „Nationalen Kundgebungstags“ um mehr als die Hälfte zurück gegangen. Dafür überstieg die Zahl der Teilenehmer an der Gegendemonstration in Leinefelde erstmals die der Neonazis.

Mit einer symbolischen Platzbesetzung hatte das „Eichsfelder Bündnis gegen Rechts“ am Vortag des braunen Spektakels eigene Akzente auf dem Ohne-Sportplatz im Süden Leinefeldes gesetzt. Bei einem kalten Buffet, Federball und Frisbee sowie Musik aus der Konserve machen es sich die Nazigegner am 3. Mai auf der Wiese bequem. Beobachtet wurden sie dabei von Neonazis, aus einem Auto heraus wurde ein Hitlergruß gezeigt. Am Rand des Sportplatzes hängen Bündnismitglieder ein großes Transparent mit der Aufschrift „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ zwischen zwei Bäumen auf. Entgegen der Planung des Bündnisses sollte das Banner nach den Auflagen des Ordnungsamtes lediglich vier Stunden am Freitagnachmittag gezeigt werden. Erst auf Nachfragen und Rücksprachen genehmigte das Amt, dass das Transparent zwei Tage lang hängen darf und damit auch für die Neonazis während des Rechtsrock-Konzertes sichtbar ist.

Was die Besucher der NPD-Veranstaltung von dem Grundgesetz-Zitat halten, zeigt der Aufdruck auf dem T-Shirt einer blonden Frau: „Die BRD ist uns völlig gleich, unsere Heimat ist das deutsche Reich“. Auch das Symbol der „Arischen Bruderschaft“, das auf den T-Shirts der Ordner prangt, verweist auf Vorbilder fernab von jedem demokratischen Verständnis: Die gekreuzten Stabgranaten waren das Wappen der berüchtigten SS-Sondereinheit Dirlewanger im damaligen NS-Deutschland.

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„Hammerskins“ und andere Nazinetzwerke in Baden-Württemberg

Die „Autonome Antifa Freiburg“ berichtet in einer Wahnsinnsrechercheleistung über die „Hammerskin“-Strukturen in Südwestdeutschland und darüber hinaus :

Die „Hammerskins“ sind eine elitäre und bewusst relativ kleine, aber straff organisierte und international vernetzte Nazistruktur. Der Verfassungsschutz Baden-Württemberg behauptet noch im Mai 2013 auf seiner Website: „In Baden-Württemberg unterhalten zwar einzelne rechtsextremistische Skinheads Kontakte zu den ‚Hammerskins‘, ein sogenanntes ‚Chapter‘ (regionale Gruppe) konnte bislang jedoch nicht festgestellt werden.“ Diese Behauptung des Inlandsgeheimdienstes ist falsch. Es gibt in Baden-Württemberg seit Jahren das „Chapter Baden“ und seit 2011 auch das „Chapter Württemberg“.

Die Organisation der „Hammerskins“

Die „Hammerskin Nation“ wurden 1987 im texanischen Dallas gegründet. Das „Gründungschapter“ nennt sich „Confederate Hammerskins“ (CHS) und umfasst die ehemaligen US-amerikanischen Südstaaten. Die „Hammerskins“ haben „Chapter“ in Nordamerika, Europa und Australien. Die deutsche Sektion der „Hammerskins“ entstand Anfang der 1990er Jahre. Bis vor kurzem gab es in Deutschland zehn „Chapter“: „Westmark“, „Bremen“, „Mecklenburg“, „Pommern“, „Berlin“, „Westsachsen“, „Franken“, „Bayern“, „Württemberg“ und „Baden“. Als Reaktion auf die erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit und aus Angst vor einem drohenden Verbot nach dem Vereinsrecht reagierten die deutschen „Hammerskins“ mit einer präventiven Antirepressionsstrategie.

Die beiden gefährdetsten „Chapter“ waren das „Chapter Westmark“ um den „Hammerskin“-Europachef Malte Redeker und das „Chapter Mecklenburg“ mit seinem „Thinghaus“ in Grevesmühlen, eine der wichtigsten Naziimmobilien in Mecklenburg-Vorpommern – betrieben gemeinsam mit der NPD. Im September 2012 wurde das „Chapter Luxemburg“ von Robert „Robby“ Kiefer gegründet und im März 2013 das „Chapter Westmark“ aufgelöst. Im Februar 2013 wurde das „Chapter Mecklenburg“ aufgelöst und das „Chapter Nordmark“ von Steffen „Steffi“ Borchert wiedergegründet. Es ist davon auszugehen, dass die beiden offiziell aufgelösten Chapter unter anderem Namen fortgeführt werden. Das „Chapter Mecklenburg“ wird sich künftig als „Chapter Nordmark“ bezeichnen und das bisherige „Chapter Westmark“ wird als ein zur Zeit noch namenloses „Chapter“ weitergeführt werden, während einzelne Mitglieder offiziell das „Chapter Luxemburg“ bilden. Die Umstrukturierungsmaßnahmen sind ausschließlich durch eine Verschleierungstaktik motiviert, die Zusammenarbeit der „Hammerskins“ wurde weder national noch international beeinträchtigt.

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Bremer Hammerskins organisieren bundesweites Nazitreffen

Via „Antifa Bremen“:

23. Februar 2013, Werlaburgdorf

Am Vormittag des 23. Februar 2013 findet im Dorfgemeinschafthaus von Werlaburgdorf bei Wolfenbüttel ein sogenanntes „National Officers Meeting“ (NOM) statt, ein bundesweites Treffen der deutschen Hammerskins. Zu diesem Treffen erscheinen ca. 40 Hammerskins der deutschen Division, die insgesamt 100-150 Vollmitglieder umfasst, durch ihr Umfeld aber natürlich zahlenmäßig noch etwas größer ist. Anmieter der als Familienfeier getarnten Zusammenkunft ist der in Werlaburgdorf (Landkreis Wolfenbüttel) lebende Dennis Kiebitz. Der im Ort als Nazi bekannte Kiebitz prahlt damit, das Gebäude betreits zum vierten Mal angemietet zu haben. Nachdem am Nachmittag Journalisten und Polizei vor Ort erscheinen, wird der Mietvertrag durch die Gemeinde aufgehoben. Zwei Stunden danach verlassen die Hammerskins dann das Gelände.

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24.4.-13.5.2013: Grau- und Braunzonenkonzerte International

An dieser Stelle gibt es mal wieder eine größere Übersicht über Konzerte aus der Grau- und Braunzone der vergangenen drei Wochen:

Grauzone:

- 27.4.2013: „Kulturcafe Manfred“/Leipzig: Grauzonenkonzert mit „The Suburbs“ und „The 3 Skins“.

- 27.4.2013: „De Haandert“/Tegelen (Holland): Grauzonenkonzert mit „Evil Conduct“.

- 3.5.2013: „Werk 21″/Zürich (Schweiz): Grauzonenkonzert mit den „Warrior Kids“, „Scharmützel“ und „Shoot The Dogs“.

- 4.5.2013: „Sinners“: Bremen: Grauzonenkonzert mit „OHL“.

- 4.5.2013: „Mad Music Club“/Hameln: Grauzonenkonzert mit „Last Seen Laughing“ und „Vorsicht Stufe“.

- 4.5.2013: Eilenburg: Grauzonenkonzert mit „Oi!Sturm Asozial“, „Lost Boyz Army“, Rawheads“ u.a.

- 11.5.2013: „Grünes Haus“/Suhl: Grauzonenkonzert mit „180 Grad“ u.a.

- 11.5.2013: Brückeburg: Es spielen die Grauzonencombos „Subculture Squad“, „Fatal“ u.a.

- 11.5.2013: „JC Wegeleben“: Konzert mit „Roughnecks“ u.a.

- 11.5.2013: Spinnereistr. 3/Riesa: Grauzonenkonzert mit „High Society“, „Cheap Stuff“ u.a.

- 11.5.2013: „Bar 1683″/Hamburg: Grauzonenkonzert mit „Prollsport“.

- 11.5.2013: „Zakk“/Düsseldorf: Konzert mit „Evil Conduct“.

„Stomper 98″-Tour:

- 2.5.2013: „Futurum“/Prag: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“ und „Stigma“.

- 3.5.2013: „Scheune“/Dresden: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“ und „Stigma“.

- 4.5.2013: „K17″/Berlin: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“ und „Stigma“.

- 5.5.2013: „Viper Room“/Wien: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“, „Spider Crew“ und „Stigma“.

- 6.5.2013: „Cafe Central“/Weinheim: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“ und „Stigma“.

- 7.5.2013: „Le Batofar“/Paris: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“, „Lion´s Law“ und „Stigma“.

- 8.5.2013: „Trix“/Antwerpen: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“ und „Stigma“.

- 9.5.2013: „Tattoo World Convention“/Straßburg: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“ und „Stigma“.

- 10.5.2013: „Kulttempel“/Oberhausen: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“, „Still Standing“ und „Stigma“.

- 11.5.2013: Schramberg: „Randale Meeting“: „Stomper 98″, „Old Firm Casuals“ und „Stigma“.

Zwischen Grau- und Braunzone:

- 9.5.2013: „BRP-Botaxhalle“/Wels (Österreich): „Frei.Wild“-Konzert. Wurde abgesagt!

- 10.5.2013: „Freiluftarena“/Graz (Österreich): „Frei.Wild“-Konzert

- 11.5.2013: „Hoednerhof Arena“/Kufstein/Ebbs (Österreich): „Frei.Wild“-Konzert

- 13.5.2013: „Fiddler´s Elbow“/Camden (England): Grauzonen- bis RAC-Konzert mit den „Old Firm Casuals“, „Control“ und „The Angry Agenda“.

Braunzone:

- 24.4.2013: „Castelli Romani“/Italien: Rechtsrockkonzert mit „SPQR“, „Blind Justice“, „Drittacore“ und „Bronson“.

- 27.4.2013: Nägonstans/Schweden: „Frihetsrock“ mit den NS-Bands „Die Lunikoff Verschwörung“, „Steel Capped Strength“, „Freke“ und „Cult of Hatred“.

- 27.4.2013: Russland: NS-Konzert mit den Bands „Nokturnal Mortum“, „Skrew You“, „Antisystem“ u.a.

- 27.4.2013: Frankreich: „Oi Tattoo Convention“ – „Blood & Honour“-Konzert mit den NS-Bands „Gesta Bellica“ (Italien), „Sleipnir“ (Deutschland), „Match Retour“ (Frankreich) und „Wolfsangel“ (Frankreich).

- 27.4.2013: Pésci Sörház/Ungarn: Nazikonzert mit „Vérszerzödés“.

- 27.4.2013: USA: „Blood & Honour Altoona“ präsentierte die NS-Bands „Blue Eyed Devils“, „Better Dead Than Red“, „Aggravated Assault“ und „Activist“.

- 27.4.2013: Jugendclub „Alte Schulke“ Langenau (Sachsen): „Back To The Eastside IV“ mit den RAC-Bands „Schusterjungs“ und „Prollsport“ und der Grauzonencombo „Suspekt“.

- 3.5.2013: Italien: Rechtsrockkonzert mit „Divampa“.

- 4.5.2013: Australien: „Hammered 2013″ – Nazifestival präsentiert von den „Southern Cross Hammerskins“ und „Blood & Honour“ mit den NS-Bands „Ravenous“, „Open Season“ und „The Commieknockers“.

- 11.5.2013: „Mitteldeutschland“: NS-Konzert mit den Bands „Strongside“, „Agharta“ und „Heiliges Reich“.

- 11.5.2013: „Big Bike Pub“/Ungarn: NS-Konzert mit „Vendetta“, „Tar Had“, „Hunor“, „Bois“ und „Utolsó Védvonal“.

- 13.5.2013: Rom/Italien: Die neofaschistischen „S.P.Q.R. Skins“ präsentieren die Nazibands „March Or Die“ (England), „Dente di Lupo“ (Italien), „Legittima Offesa“ (Italien) und „Nessuna Resa“ (Italien). Außerdem wird ein „special guest“ aus Deutschland angekündigt.

„Zu völkisch kann es gar nicht geben…“ – Die Solidarität der NPD mit Frei.Wild und der inszenierte Protest der Band

Via „Apabiz“:

Die völkisch-nationalistische Band Frei.Wild inszeniert sich gegen Nazis und mobilisiert ihre Fans gegen eine NPD-Kundgebung am Rande der Echo-Verleihung. Die Band war von der Veranstaltung trotz Nominierung nach Protesten anderer Bands (u.a. Kraftklub) kurzfristig ausgeladen worden. Von ihren völkisch-nationalistischen Texten und Aussagen rückt die Band in keinster Weise ab und bleibt somit inhaltlich anschlussfähig an die extreme Rechte.

Die Szenerie, die sich am Abend des 21. März bei eisigen Temperaturen und Schneefall am Rande der Verleihung des Echo, des größten deutschen Musikpreises, abspielte, war an Absurdität kaum zu überbieten: NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke und ein knappes Dutzend AnhängerInnen protestierten gegenüber des Zentralen Busbahnhofs (ZOB) mit einer Mahnwache gegen den Ausschluss der rechten Band Frei.Wild von der Veranstaltung. Etwa 30 antifaschistische Personen bezogen bei einer von den Jusos angemeldeten Gegenkundgebung Stellung – sowohl gegen die NPD als auch gegen die völkisch-nationalistischen Positionen von Frei.Wild. Seitens der Band wiederum war eigens eine Kundgebung gegen die NPD angemeldet worden. Bereits im Laufe des Nachmittags hatten sich 200 bis 300 Fans der Band aus Südtirol (Italien) zusammengefunden. Der Fanclub „Rückhalt“ war mit dem bandeigenen und entsprechend bedruckten Truck vor Ort und hatte die Fans mit weißen T-Shirts versorgt, auf denen der Aufdruck prangte: „Frei.Wild gegen Rassismus und Extremismus“. Außerdem waren extra Transparente mit für die Band üblichen reaktionären, extremismustheoretischen Parolen wie „Frei.Wild zeigt Flagge gegen Extremismus“ oder „Frei.Wild ist nicht braun und auch nicht rot und gegen Extremismus du Vollidiot“ (Zitat aus dem neuen Frei.Wild-Song „Schlagzeile groß – Hirn zu klein“) gedruckt und an die Fans verteilt worden.

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Polizei-Spitzel bei “Sturm 34″

Der „Freundeskreis Gamma“ berichtet:

Hintergrund: Im April 2007 wurde die im sächsischen Mittweida gegründete Kameradschaft “Sturm 34″ verboten. Zu der militanten Neonazi-Gruppe gehörte ein V-Mann der Polizei. Ein Schriftsatz des Innenministeriums zeigt nun, wie versucht wurde, den Spitzeleinsatz zu verschleiern: Akten wurden gesperrt und dem Gericht vorenthalten, “zum Wohle des Freistaates Sachsen”.

V-Leute, “Vertrauenspersonen” (VP) genannt, sind ein heikles Thema, gerade im sächsischen Untersuchungsausschuss zum NSU. Klare Aussagen haben Sammlerwert, denn wahlweise fehlt die Erinnerung oder eine Aussagegenehmigung des Dienstherrn.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Anfang Dezember war sich der ehemalige Landespolizeipräsident Bernd Merbitz völlig sicher, dass Polizei und LKA in Sachsen keine Spitzel im Staatsschutzbereich verwenden. So etwas käme “nicht bei uns zum Einsatz”, versicherte Merbitz mehrfach. Kürzlich betonte auch eine so genannte “Expertenkommission” des Sächsischen Staatsministeriums des Innern (SMI):

“Der Staatsschutz der Polizei in Sachsen führt keine VP.”

Offenbar existiert dazu ein gleichlautender, interner Erlass des SMI. Er macht in Sachsen, ganz im Gegensatz zu anderen Bundesländern, V-Leute zu einer exklusiven Domäne des “Verfassungsschutzes”.

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Eschwege wappnet sich: Rechtsextreme Band plant Auftritt

Die vom Verfassungsschutz der rechtsextremen Hooligan-Szene zugeordnete Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ will im Raum Eschwege ein Konzert geben – nur wo genau, weiß niemand. Die Stadt will sich mit allen Mitteln wehren. (HR Online, Hessische/Niedersächsische Allgemeine)

[Chemnitz] Nationales Zentrum attackiert

Via „Indymedia Linksunten“:

Wir haben heute Nacht das Nazizentrum an der Markersdorfer Straße 40 in Chemnitz (Sachsen) mit farbe-befüllten Glühbirnen angegriffen und alle Fenster im Erdgeschoss eingeschlagen. Das Nationale Zentrum wird seit November 2011 von Nazigruppen für Rechtsrockkonzerte, Schulungen und Propagandaveranstaltungen genutzt.

Solange Faschisten und Faschistinnen auf der Straße aktiv sind, Migrant*innen und Andersdenkende angreifen, ihren Rassismus und Nationalismus verbreiten und ihre Strukturen aufbauen, solange stehen wir in der Pflicht uns antifaschistisch zu organisieren und konsequenten Widerstand zu leisten – Auf allen Ebenen und mit allen notwendigen Mitteln!

Daher: Damals wie heute, Nieder mit Deutschland!

Um dieser Rechts-Entwicklung entgegen zu treten, bedarf es aber einer klaren Haltung gegenüber Neonazis und einer geschlossenen, solidarischen, antifaschistischen Bewegung, die gegen die erstarkenden neofaschistischen Strukturen in die Offensive geht.

Geht auf die Straße! Werdet antifaschistisch aktiv!

In diesem Sinne,

LET’S PUSH THING’S FORWARD!

Nazi-Strukturen angreifen!

Quelle

Göllnitz/Gera: Festival-Macher weist Vorwürfe über rechte Bands zurück

Die „TLZ“ berichtet:

Laut eines Internetbeitrages (Siehe hier.) sollen beim „Deathkult“ Open Air in Göllnitz rechte Bands auftreten
Göllnitz/Gera Spielen auf dem Göllnitzer Black-Metal-Festival „Deathkult“ Open Air, das vom 17. bis 19. Mai in seine dritte Auflage geht, rechtsextreme Bands? „Nein“, lautet die Antwort des Geraer Veranstalters Stefan Kuhr auf Vorwürfe, die auf der Internetseite fightfas­cism.wordpress.com erhoben werden. In dem Artikel werden unter anderem Querverbindungen einzelner Bands zu rechten Plattenfirmen aufgezeigt, werden zweifelhafte Nebenprojekte von Musikern auftretender Bands beleuchtet und antisemitische Statements einzelner Musiker aus Interviews zitiert.

Es sind Vorwürfe, die in der polarisierenden, weil meist bis aufs Äußerste provozierenden Black-Metal-Szene nicht unbekannt sind, weiß auch Veranstalter Kuhr. Und oft auch nicht unbegründet, wie er eingesteht: „Manche Bands, die bei uns spielen, haben sich in der Vergangenheit mit ihren Provokationen vergriffen.“ Andere, wie die im Online-Artikel genannte griechische Band „Acherontas“, die einst den Namen „Stutthof“ in Anlehnung an das gleichnamige KZ in Polen getragen hatte, hätten eine rechte Vergangenheit gehabt, aber Wandlungen durchgemacht, so Kuhr.

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Finowfurt Nazifrei! Den Nazis den Stecker ziehen!

Via „Inforiot“:

Am 18. Mai soll im brandenburgischen Finowfurt (Landkreis Barnim) ein Rechtsrockkonzert stattfinden, bei dem 1500 Neonazis erwartet werden. Wir wollen dem etwas entgegensetzen. Als Bündnis aus antifaschistischen Initiativen, Parteien, Vereinen und Gewerkschaften wollen wir am 18. Mai in Finowfurt auf die Straße gehen.

Finowfurt hat ein Naziproblem
Seit mittlerweile sechs Jahren dient das Grundstück der Familie Mann in Finowfurt als Veranstaltungsort für Rechtsrockkonzerte sowie für Festveranstaltungen wie das DVU- und NPD- Sommerfest, den NPD-“Preußentag“ und zuletzt für ein Konzert für die Partei “Die Rechte” Brandenburg. Das Gelände ist seit Jahren zum wichtigsten Ort für die rechte Szene in Berlin und Brandenburg geworden. Es bedarf endlich eines deutlichen Signals! Das Konzert mit zwölf angekündigten Bands übertrifft die bisher üblichen Veranstaltungen um Längen und nimmt eine Dimension an, die sonst nur von Großveranstaltungen wie dem „Deutsche Stimme Pressefest“ oder dem „Rock für Deutschland“ bekannt ist.

Den Nazis den Stecker ziehen!
Es bedarf einer breiten gesellschaftlichen Gegenwehr, um dem braunen Spuk entgegenzutreten. Deshalb rufen wir, das Bündnis „Finowfurt Nazifrei“, für den 18. Mai ab 9 Uhr zu einer Gegendemonstration in Finowfurt auf! Unser Ziel, das Konzert zu verhindern, eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns den Nazis in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, das Nazikonzert zu verhindern!

Wir wollen Feste feiern ohne Nazis!