Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen der Grauzone'

Rechtslastige „Nacht der Subkulturen“

Quelle: Allgäu Rechtsaußen

Im Juni sollen Bands mit rechtsradikalen Verbindungen auf einer Tattoo Convention auftreten. Ein Organisator war Nazi-Skinhead der ersten Stunde. Inzwischen habe er sich einer unpolitischen Szene zugewandt.

»Durch die Tattoo-Convention haben wir viele Menschen an einen Ort zusammengeführt und da wollten wir in diesem Rahmen einfach etwas Gutes tun und diese Chance nutzen«, erklärte Thorsten Krekeler zwei Wochen nach der ersten zusammen mit seiner Frau Michaela Krekeler organisierten Tattoo Convention in der Alsfelder Hessenhalle im Juni 2017 gegenüber Oberhessen Live. Insgesamt zwei Spendenboxen sollen die Veranstalter im letzten Jahr zum Sammeln von Spenden auf ihrem Tattoo Event verteilt haben. Die dadurch gesammelten 800 Euro übergab man öffentlichkeitswirksam der Kinderkrebshilfe Strahlemännchen e.V.

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Böhse-Onkelz-Coverband: Junger Grüner sorgt für Konzert-Absage

Quelle: Hessenschau

Eine Böhse-Onkelz-Coverband darf nicht in Darmstadt auftreten. Obwohl sie sich gegen Rassismus sowie rechte und linke Gewalt ausspricht, sorgte ein junger Grünen-Politiker mit einer Neonazi-Warnung für den entscheidenden Anruf aus dem Büro des grünen Oberbürgermeisters.

Eigentlich wollte die Böhse-Onkelz-Coverband „Stainless Steel“ an diesem Freitag in der Darmstädter Böllenfalltorhalle ein Konzert spielen. Rund 600 Karten waren schon verkauft, berichtete Ralf Wanka vom Veranstalter „The Fun Company“. Mit Kurzentschlossenen und der Abendkasse hatte er gehofft, auf 1.000 Besucher zu kommen. Unter den Onkelz-Coverbands ist „Stainless Steel“ immerhin eine der ältesten und bekanntesten, die die Stücke der Original-Onkelz nachspielen.

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Nazipunk in Sachsen – zwischen Subkultur, Kameradschaftsszene und NSU

Quelle: Don‘t call it music

1994 in Riesa gegründet, ist “Selbststeller” eine der dienstältesten Nazibands in Sachsen. Ähnlich wie die ebenfalls aus Riesa stammenden Nazibands “Die Weissen Riesen” und “Bürgerwehr” kann man die Rechtsrocker von “Selbststeller” dem internationalen “Blood & Honour”-Netzwerk zuordnen. Regional ist die Band an die Kameradschaft “Bootboys Riesa” angebunden, die ebenfalls seit den Neunziger Jahren besteht. Deren Kürzel “22” (“BB”) findet man auf Kleidung und CDs der Band, die ihre Musik selbst als “Zankrock” bezeichnet.

Sänger der Naziband “Selbststeller” ist der langjährig aktive Neonazi Axel T. aus Riesa. Die erste Gitarre spielt der ebenfalls aus Riesa stammende Berufssoldat Nico H., am Schlagzeug sitzt Volker H.. Den Bass spielt seit einigen Jahren Teresa R. (geborene T.) aus dem ostsächsischen Wilthen. Ihr Ehemann Morris “Miesl” R. war bis Anfang 2017 zweiter Gitarrist. Er wurde im Frühjahr 2017 durch den Neonazi Tom H. aus Riesa ersetzt.

“Selbststeller” sehen sich selbst zwar selbst als Punkrock-Band und sind dadurch auch innerhalb der oft als “Graunzone” bezeichneten rechtsoffenen Szene beliebt, ihre Texte sprechen allerdings eine klare Sprache. Auf ihrem im Jahr 2010 beim Nazilabel “OPOS Records” erschienenen Album “Bumm Bumm Rattatta Klick Klack Peng” heißt es etwa in dem gleichnamigen Lied, das sich drohend gegen Geflüchtete richtet: “Wir treten euch entgegen mit Wort und Ton, doch es bleibt nicht bei Gitarre, Schlagzeug, Bass, Mikrofon, denn wir befreien die Nation aus euren Fängen mit Bumm Bumm Rattatta Klick Klack Peng.”

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9./10.12.2017 Berlin: Zweimal rechtsrockaffine Konzerte in Friedrichshain und Lichtenberg?

Quelle: RASH Berlin-Brandenburg

Morgen Abend soll mitten in Berlin-Friedrichain ein stark bräunliches Oi-Konzert im „Abgedreht“ (https://www.facebook.com/abgedreht.klub/) stattfinden (siehe: https://www.facebook.com/events/1728252917468665/?ti=cl). Wir bitten Euch alle dem Abgedreht auf Ihrer Facebook-Seite mal ordentlich die Meinung zu sagen! Das Konzert gehört definitiv abgesagt! Smash the RAC! Infos zur Band findet Ihr u.a. hier und hier.

Am Samstag soll in der „Bunten Kiste“ am Roederplatz in Lichtenberg übrigens ein weiteres rechtsoffenes/RAC-affines Konzert stattfinden. Die „Do Oi! Yourself-Crew“ lädt zum mittlerweile 6.Mal zum Tanze ein (siehe: https://www.facebook.com/events/125195058219336/?ti=cl). Wie bereits in der Vergangenheit sollen auch dieses mal wieder Rechtsrockfreunde auf der Bühne stehen. „The Repeaters“ sind auf ihrem Facebookprofil mit T-Shirts von einschlägigen RAC-Kapellen wie „Condemned 84″ oder „Short Cropped“ zu sehen. Die Band „Schuldspruch“ aus Berlin hatte wiederum keine Problem in der Vergangenheit Rechtsrockkonzerte mit Bands wie „Bombecks“, „Martens Army“ oder den „Roials“ zu spielen. Auch hier rufen wir unsere Leser*innen dazu auf Beschwerdemails an die „Bunte Kiste“ oder die Lokalpolitik zu schreiben! Kein Raum für Rechtsrock und Mimikri-Nazis – nirgendwo!

Wie die ‚Bild‘-Zeitung eine Massenschlägerei unter Linken erfand

Quelle: Vice

„Sie dachten, es wären Rechte: Linke verprügeln aus Versehen Linke!“, berichtete die Bild-Zeitung am Sonntag. Stattgefunden haben soll die Massenschlägerei Freitagnacht in Leipzig-Connewitz, das als linksautonomes Zentrum der Stadt gilt. „20 Vermummte mit Schlagstöcken und Pfefferspray“ – mutmaßlich Linke – hätten eine Gruppe von sechs Personen angegriffen – ebenfalls mutmaßlich Linke – und das alles aufgrund eines Missverständnisses. Die skurrile Meldung wurde auf Facebook über 20.000 Mal geteilt, auch vom AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier. Er wittert die Antifa dahinter und kommentierte: „In […] Leipzig herrscht seit Längerem die rote SA.“ Maiers Berliner AfD-Kollege Carsten Ubbelohde schrieb auf Twitter: „Solche Geschichten kann man sich nicht ausdenken … #Antifa“. Kann man sich eben doch, denn der Bild-Bericht ist mehr als fraglich.

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Stomper 98 – Konzert in Herrenberg – Fuck the Greyzone!

Quelle: Indymedia

Im Jugendhaus Herrenberg soll am 17. Oktober ein Konzert mit der Band Stomper 98, die der Grauzone zuzuordnen ist, stattfinden. Der Veranstalter behauptet, dass sich die Band in Interviews vollständig von ihrer rechten Vergangenheit entfernt haben soll und die aufgeführten Beweise, dass sie sich nach wie vor in einem rechten Sumpf bewegen seien veraltet. Die ursprünglichen Auslöser für die Debatte um Stomper 98 mögen vielleicht einige Jahre zurück liegen, von einem Abwenden von der rechten Wertewelt ist die Band aber noch weit entfernt.

Stomper-Sänger Sebastian Walkenhorst pflegte noch bis lange nach seinem Ausstieg aus der aktiven Neonaziszene Kontakte zu Rechten. Walkenhorst hat sich zwar von faschistischen Strukturen losgesagt, sich den Rückweg dorthin aber nie verbaut, was in der Regel durch klare Distanzierung und Offenlegen von Informationen geschieht. Das heißt, dass Kontakte, vor allem über die Musikszene, nach wie vor bestehen. Ab 2008 tauchten immer wieder Fotos von Stomper- Mitgliedern mit Anhängern des rechten Musiksumpfes auf (Bspw. Walkenhorst mit Endstufe-Sänger oder Flacke mit Faschistin Heidi S.).

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Zu rechts für’s Oi-Konzert

Quelle: Der Blick nach Rechts

12.10.2017 – Wegen ihrer Verbindungen in Neonazi-Kreise wurde die Band „Southern Rebels“ am Donnerstag von einem Konzert in Augsburg ausgeladen. Die Skinhead-Rocker sollten am 21. Oktober zusammen mit unpolitischen und Grauzone-Bands ein Konzert in Augsburg geben.

14 Euro sollte es kosten, das „Herbst GrOIl Konzi“. Auf der Facebook-Seite des Veranstalters des Konzerts in der Augsburger Kradhalle heißt es, auf „Antifa und Naziköpfe können wir verzichten“. Telefonisch darauf angesprochen, dass die „Southern Rebels“ Verbindungen in Neonazi-Kreise unterhielten, sagte der Veranstalter Tobias L. am Donnerstag zunächst, dass ihm die Teilnahme zwei der Bandmitglieder an einem Neonazi-Konzert bekannt sei. Diese seien damit konfrontiert worden und hätten sich schriftlich vom Rechtsextremismus distanziert. Trotzdem werde er die Vorwürfe gegenüber der Band prüfen und dann über eine mögliche Absage entscheiden.

Wenige Minuten nach dem Telefonat teilte L. über seinen privaten Facebook-Account mit, man habe „über mehrere Ecken erfahren das eine Unserer Bands in der Rechten Ecke Aktiv ist das wollen und tolerieren wir nicht“. (Fehler im Original) Man habe die Band aus dem Programm genommen. Wenig später schreiben die „Southern Rebels“ auf Facebook: „Aufgrund medialer Hetze und dem schlechten Ruf unseres Labels wurden wir ausgeladen!“ Ein weiteres Konzert mit den „Southern Rebels“ ist am 8. Dezember in Berlin geplant.

Bei dem Konzert in der Augsburger Kradhalle am 21. Oktober sollten dem ursprünglichen Flyer nach die „Southern Rebels“ aus Landsberg, die wegen umstrittener Auftritte – etwa im Thüringer Rechtsrock-Lokal „Skinhouse Menfis“ – als Grauzone-Band geltende Gruppe „Lammkotze“ aus Baden-Württemberg sowie die Streetrock-Band „Promilleritter“ aus Neu-Ulm und die „Sachsenjungs“ aus Freiberg spielen. Die Punkrock Band „Die Römer“ aus Friedberg sollte ebenfalls performen, hat ihren Auftritt aber einen Monat vor dem Konzert laut Veranstalter wegen beruflicher Gründe abgesagt. Auch die „Sachsenjungs“ tauchen auf einer aktualisierten Version des Konzert-Flyers nicht mehr auf, dafür sollen „Hardfive“ einspringen.

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Grauzone in besetztem Haus in Luckenwalde

Quelle: Neues Deutschland

Rätselhaftes Rechtsrockkonzert im linksalternativen Projekt Trebbe 12

Am Haus Nummer 12 ist die Trebbiner Straße in Luckenwalde besonders schmal, da sie durch ein Baugerüst verengt wird. Es stehen aber keine Arbeiter auf dem Gerüst, um einen der zahlreichen Schäden am Gebäude auszubessern. Vielmehr scheint es darum zu gehen, lockere Steine oder Dachziegel daran zu hindern, auf die Fahrbahn zu poltern und einen Unfall auszulösen.

Am Hauseingang befindet sich kein klassisches Klingelschild. Stattdessen ist ein Zettel angenagelt, auf dem zwölf Namen stehen, wobei ein weiblicher Name durchgestrichen und durch einen männlichen Namen ersetzt ist. Links vom Eingang steht eine kleine Seitentür einen Spalt breit offen. Der Blick fällt in einen dunklen, fast kahlen Raum. Es könnte gut sein, dass dort die Konzerte stattfinden, die im Internet angekündigt sind.

Der Altbau Trebbiner Straße 12, szenetypisch kurz Trebbe 12 genannt, soll seit dem Jahr 2000 besetzt sein. Es findet sich der Hinweis, dass die Bewohner bis heute keinen Mietvertrag haben. Es gibt auch eine alte Ankündigung, wonach am 23. Mai 2009 ein NPD-Aufmarsch an dem Haus vorbeiziehen wollte. Dies sei »nicht nur eine Provokation, sondern eine direkte Kampfansage von rechts«, hieß es. In den letzten Wochen habe es in Luckenwalde vermehrt Übergriffe auf Linke, Punks und Hausbewohner gegeben, in den vergangenen Jahren immer wieder auch Angriffe auf die Trebbe 12. Kreativer Widerstand sei gefragt, um den NPD-Aufmarsch nicht durchzulassen. Wenn genug Gegendemonstranten am Bahnhof erscheinen, »werden die ›Kameraden‹ gar nicht erst aussteigen«, hoffte die Hausbesetzerszene, die zu einer solchen Gegendemonstration mobilisierte.

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Oi!-Punk mit rechtsgerichtetem Anlitz

15.03.2017 – Berlin – Am Samstag soll an unbekanntem Ort in „Ostberlin“ ein Szenekonzert der Oi! und Streetpunk-Community stattfinden. Aufgelistet sind auch Bands aus dem RAC-Umfeld.

Werbung für das Oi! Punk-Spektakel am Samstag; (Screenshot)
Es standen nur 100 Tickets zur Verfügung, eine Abendkasse gibt es nicht, die Nachricht „ausverkauft“ ließ nicht lange auf sich warten: Für den 18. März wird seit Jahresbeginn ein Szenekonzert der Oi!- und Streetpunk-Community in „Ostberlin“ beworben, bei dem es aber eine unübersehbare offene Toleranz für nationale und rechtsgerichtete Gesinnung gibt. Das verdeutlicht das Line-Up der Bands.

Aufgelistet werden die 2009 gegründeten „Bullenschubser“ aus der Hauptstadt, die ihren neuen Tonträger präsentieren wollen. Das Quartett zeichnet für die Kartenvergabe verantwortlich und pflegt Freundschaften in RAC-Kreise (Rock Against Communism). Im RAC-Umfeld tummeln sich ebenfalls seit Jahren die „Schusterjungs“ aus Weißenfels (Sachsen-Anhalt). Die Band besitzt unter anderem Kontakte zur Rechtsrock-Combo „Abtrimo“ aus Hamburg, mit der sie konspirativ vorbereitet im Februar des Vorjahres in Friedland (Mecklenburg-Vorpommern) auftrat. Als dritte jetzt vorgesehene Band ist „Skinfront“ benannt, die ebenfalls in Weißenfels beheimatet ist. Die immer noch erwähnte Berliner Gruppe „Bierballistik“ hingegen hat ihren Auftritt inzwischen abgesagt. (hf)

Quelle

„Bullenschubser“? Umschubsen! – Informationen zur rechten Berliner Skinhead-Szene und darüber hinaus

konspiratives Konzert der Band „Bullenschubser“, zusammen mit „Schusterjungs“ im März 2017
Seit rund 8 Jahren bewegt sich die Berliner Oi-Punk Band „Bullenschubser“ auch in der linken Subkultur Berlins. Mal als Bühnenact im Kreuzberger Binuu, oft als gern gesehene Kundschaft im Core-Tex und zum Saufen im „Abgedreht“ in Friedrichshain. Seit ihrer Gründung wird ihnen immer wieder eine Nähe zur sogenannten Grauzone, wie auch zur extrem rechten RAC-Szene (Rock Against Communism) nachgesagt, die allerdings bisher nur schwammig belegt werden konnte. Aufgrund anstehender Konzerte der Band in Berlin und Potsdam möchten wir im Folgenden Informationen zur Band offen legen, damit KonzertveranstalterInnen und Läden den „Bullenschubsern“ auch argumentativ eine Absage erteilen können.

Unterschiedliche Konzepte

„Bullenschubser“ waren in den letzten Jahren immer auf die Sympathie verschiedener linker, subkultureller Clubs angewiesen, denn ihr Ruf eilte ihnen immer voraus. Anders erklärt sich der Auftritt im Kreuzberger Club „BiNuu“ im Oktober 2015 nicht, wo sich „Bullenschubser“ mit den „Thee Flanders“ die Bühne teilen konnten. Gesponsert war die Veranstaltung vom Core Tex, eine Kreuzberger Instanz der Hardcore und Punk-Szene. Dass diese Möglichkeit für die Band eine seltene Chance für eine große Bühne darstellt, lässt die Historie der Auftrittsmöglichkeiten vermuten. Denn wenn selbst die kleinen, oft unbekannten Locations nicht herhalten können, verlässt sich die Band vor allem auf Orte wie das Berliner „Blackland“ – welches bereits durch Auftritte diverser rechter Metalbands bekannt geworden ist – oder weicht auf ein Konzept der extremen Rechten aus: konspirativ organisierte Konzerte, wo die BesucherInnen entweder durch eine Info-Nummer wenige Stunden vor dem Konzert vom Ort des Geschehens erfahren, oder wie im Falle des „Bullenschubser“-Konzerts am 18. März 2017 durch den Kauf eines Tickets.

Ähnlich wurde es mit einer Veranstaltung im Sommer 2016 gehalten. Angekündigt wurden die Bands „Condemned 84“, „Schusterjungs“, „Voice of Hate“, „Anti Clockwise“ und als Haus-und Hof Band der Veranstaltung: „Bullenschubser“. Das Konzert konnte schlussendlich gut besucht und ungestört in Brandenburg über die Bühne gehen. Hinter der Veranstaltung stand eine Konzertgruppe die sich „Oi! The new (old) breed“ nennt und maßgeblich von Tim (Breyer/Müller als Pseudonym bei Facebook) , Bassist bei „Bullenschubser“, und einem „Tom Köhler“ initiiert wurde. Die konspirative Organisation hatte Gründe, betrachtet man das Line-Up des Abends genauer:

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Braunzonenkonzert in links-besetztem Haus?

Am 11.03.2017 sollen drei Bands mit zweifelhaften Hintergrund in dem besetzten Haus „Trebbe 12“ in Luckenwalde (Brandenburg) auftreten. Sie stammen aus Magdeburg, Bremerhaven, Wismar und spielten auch schon in dem besetzten Haus. Beworben wird das Konzert unter anderem vom ungarischen Ableger des neonazistischen Musiknetzwerks „Blood & Honour.“

Die Trebbe 12

Die „Trebbe 12“, in der Trebbiner Straße in Luckenwalde, wurde im Jahr 2000 von Jugendlichen und jungen Erwachsenen besetzt. Die Nutzerschaft der „Trebbe 12“ rühmt sich damit, dass man weiterhin keinen Vertrag und somit noch einen Besetzerstatus habe. Neben einem Konzertraum und einer Kneipe hat das Objekt Wohnräume für bis zu 20 Menschen.
Inzwischen scheint man sich vom ursprünglich linken Anspruch des alternativen Lebens und des Freiraums „emanzipatorischen Austausches“, wie es auf der Webseite heißt, distanziert zu haben. Bei vergangenen Konzerten gab man Flugblätter als Werbemittel heraus, auf denen vor politischer Unkorrektheit gewarnt wurde. Gleichzeitig nutzte man das antifaschistische Symbol, bei dem ein Hakenkreuz in einen Mülleimer entsorgt wird, und erweiterte es um das kommunistische Symbol dem Hammer und der Sichel. Sie beziehen dabei Position gegen sog. „Extremismus“, bzw. sehen sich als ein Raum, der frei von Politik sein soll.
Ebenfalls teilt der Facebook-Account der „Trebbe 12“ Inhalte von rechten und verschwörungstheoretischen Facebook-Seiten, wie „KenFM“, „Der Wächter“, „Freie Medien“ oder Texte, die sich gegen sog. „Linksfaschisten“ richten.

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Who the fuck is BRUTTO

„Indymedia Linksunten“ schreibt:

Der Krieg im Donbass zerreißt nicht nur die Ukraine, sondern spaltet die Menschen in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Auf Seiten der sogenannten Volksrepubliken kämpfen nicht nur russophile Ukrainer*innen und russischen Soldat*innen, sondern auch internationale Unterstützer*innen aus der ganzen Welt. Unter ihnen sind Neonazis, Antifaschist*innen, Kommunist*innen, Fußballfans und militante Patriot*innen aus verschiedenen Ländern.

Die sogenannte Anti-Terror-Operation (ATO) unter Führung der regulären Truppen der Ukrainischen Armee auf der anderen Seite wird von ukrainischen Nationalist*innen und internationalen Freiwilligen unterstützt. Unter ihnen befinden sich Nationalist*innen aus verschiedenen osteuropäischen Staaten, Neonazis, Antifaschist*innen, nationalistische Anarchist*innen und Fußballfans. Im Zuge des Bürgerkrieges im Osten der Ukraine driftet der gesamte Osten zunehmend in einen patriotisch chauvinistischen Mainstream, in dem die Front zwischen kremlloyalen Unterstützer*innen einer vermeintlich aggressiv imperialen „Russischen Welt“ sowie den Unterstützer*innen des anti-imperialen Freiheitskampfes der ukrainischen Nation verlaufen soll. Dieser Konflikt spaltet nicht nur das politische Spektrum, sondern ist längst in der Popkultur angekommen. Die belarussisch-ukrainische Band BRUTTO, die am 9. Juni 2016 im Hangar 49 in Berlin und am 10. Juni 2016 im Hamburger Rockklub Logo spielen will, bilden hierbei ein gefährliches Scharnier zwischen nationalistischem Mainstream und militanten Patriot*innen. Aus diesem Grund soll an dieser Stelle über die Band, ihre Verbindungen und Sympathien, ihren Hintergrund und die Organisator*innen der Mini-Tour berichtet werden.

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15.-31.10.2015: Rechtsoffene Konzerte

Hier unsere Übersicht von rechtsoffenen bis offen rechten Konzerten in der zweiten Oktoberhälfte 2015:

- 15.10.2015: „Ucho“/Gdynia (Polen): „M.A.D. Tourbooking“ präsentiert die rechtsoffene Band „Bishops Green“.

- 15.10.2015: „Alter Schlachthof“/Dresden: Grauzonenkonzert mit den Deutschrockbands „Kärbholz“ und „Die Bonkers“.

- 15.10.2015: „Factory“/Magdeburg: „M.A.D. Tourbooking“ präsentierte die RAC-Kumpels von „The Last Resort“.

- 15.-30.10.2015: „Kopfüber im Club-Tour“ der Grauzonen-Deutschrockband „Serum 114“.

- 16.10.2015: „Plutonium-Club“/Strasskirchen: Grauzonenkonzert mit „Berliner Weisse“ u.a.

- 16.10.2015: „Universal D.O.G.“/Lahr: Rechtsoffenes Konzert mit den „Krawallbrüdern“, „Lammkotze“ und „Wir sind eins“.

- 16.10.-25.10.2015: „Heidenfest 2015“ mit stark rechtsoffenen bis klar rechten Bands: „Die Apokalyptischen Reiter“, „Korpiklaant“, „Skyforger“, „Varg“, „Winterstorm“, „Finntroll“ und „Hämatom“.

- 16.10.2015: „Postbahnhof“/Berlin: Grauzonenkonzert mit den Deutschrockbands „Kärbholz“ und „Die Bonkers“.

- 17.10.2015: „Club from Hell“/Erfurt: „Sound oft he Streets Vol.6“ mit (stark) rechtsoffenen Bands wie „Evil Conduct“, „Bakudan“, „Saints & Sinners“ und „Jenny Woo“.

- 17.10.2015: „HSD Gewerkschaftshaus“/Berlin: Grauzonenkonzert mit den Deutschrockbands „Kärbholz“ und „Die Bonkers“.

- 17.10.2015: „Düwelsüsch“/Rietberg: „Oi! Im Usch“ Vol.1 mit rechtsoffenen Bands wie „Young and Reckless“, „Brusthaartoupet“ und „Fatal“.

- 17.10.2015: „Dr.K.“/Schwerin: Rechtsoffenes Konzert mit „Halbstarke Jungs“, „3/4Noin“, „Abschoi!“ und „Sisyphos“.

- 17.10.2015: „Music Hall“/Innsbruck (Österreich): Rechtsoffenes Deutschrockkonzert unter dem Motto „Herbst Rock Festival“ mit „The Headlines“, „Foiernacht“, „V8Wixxxer“, „Stainless Steel“, „Wiens No.1“ u.a..

- 17.10.2015: „Sägewerk“/Neukirchen: „Krawallbrüdersupportestreffen“ mit den rechtslastigen „Krawallbrüdern“ und der „Martens Army“.

- 17.10.2015: „Maierhof“/Passau: Rechtsoffenes Konzert mit „Lammkotze“.

- 17.10.2015: „Moving Shadows MC“/Finsterwalde: Stark rechtslastiges Konzert mit den „Limited Booze Boys“.

- 17.10.2015: Leverkusen: „8.Leverkusener Onkelznacht“ mit den rechtsoffenen Deutschrockbands „Heilige Dämonen“, „Wir sind eins“ und „Harte Gerade“.

- 18.10.2015: „Monkey´s Club“/Hamburg: Rechtsoffenes Konzert mit „The Last Resort“.

- 18.10.2015: „JC Wegeleben“/Wegeleben: Konzert mit der rechtsoffenen Band „Bishops Green“.

- 23.10.-21.11.2015: „Komm wir tanzen zusammen Tour 2015“ der Grauzonen-Deutschrockcombo „Betontod“.

- 23./24.10.2015: „Club Monopol“/Leiwen: Deutschrockkonzert mit den Bands „Tendenz“, „Delirium“ u.a.

- 24.10.2015: „Festhalle“/Knittlingen: „Rock or Die“ mit den rechtsoffenen Deutschrockbands „Donnerbalken“, „Heilige Dämonen“ und „Vollblut“.

- 24.10.2015: „JAZ“/Rostock: Grauzonenkonzert mit „Berliner Weisse“ und den „Eastside Boys“.

- 24.10.2015: „Rockkulturamt“/Schweiz: „4.Deutschrocknacht“ mit den rechtsoffenen Bands „Herzlos“, „Böhse Bengelz“, „Saitenfeuer“ u.a.

- 24.10.2015: „Factory“/Magdeburg: Rechtsoffenes Konzert mit den „Krawallbrüdern“.

- 24.10.2015: „Der Clochard“/Hamburg: Stark rechtslastiges Konzert mit „Loi!chtfeuer“ und „Schlagabtausch“.

- 24.10.2015: „Volksplatz“/Borna: „La Familia Hässlich“ meets „BOA“ (Borna Open Air) mit diversen Deutschrockbands: „Mental Hospital“, „Störer“, „Schlips & Kragen“ und „Außensaiter“.

- 24.10.2015: „Conne Island“/Leipzig: Mal wieder ein Grauzonenkonzert im vermeintlich linken Laden. Dieses Mal mit der schwedischen Patrioten-Oi!-Band „Perkele“, „Midnight Tattoo“ und den „3Skins“.

- 24.10.2015: „Turock“/Essen: Konzert mit der rechtsoffenen Band „Bishops Green“.

- 25.10.2015: „Dynamo“/Eindhoven (Holland): Konzert mit der rechtsoffenen Band „Bishops Green“.

- 30.10.2015: Trockau: Konzert mit den rechtsoffenen „Heiligen Dämonen“.

- 30.10.2015: „Musigburg“/Aarburg: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit „9mm“.

- 30.10.2015: „Panic Room“/Essen: „Rudeboys Productions“ präsentierten unter dem Motto „Oi! It´s Dortmund“ die Grauzonencombos „Argy Bargy“ und „Dörpms“.

- 30.10.2015: „JC Wegeleben“/Wegeleben: Grauzonenkonzert mit „Bishops Green“, „Young & Reckless“ u.a.

- 30.10.2015: „Bräuhaus“/Passau: Stark rechtsoffener Balladenabend mit „Franky Flame“ (RAC), „Tim Steinfort“ von „Discharger“ (RAC) und „Jenny Woo“ (Grauzone).

- 30.10.2015: „Musiccenter“/Trockau: „G.O.N.D.-Warm-up-Party“ mit den rechtsoffenen Bands „Wilde Jungs“, „Goitzsche Front“, „Heilige Dämonen“, „Foiernacht“ u.a.

- 30.10.2015: „From Hell“/Erfurt: Konzert mit den rechtsoffenen „OHL“ u.a.

- 30.10.2015: „Gruenspan“/Hamburg: Rechtsoffenes Konzert mit den „Kneipenterroristen“, „Drunken Swallows“ u.a.

- 31.10.2015: „Fiasko“/Kassel: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit „9mm“.

- 31.10.2015: „For The Lions“/Erfurt: Stark rechtslastiges Konzert mit den „Limited Booze Boys“.

- 31.10.2015: „Alte Parteischule“/Erfurt: „Fort he Lions – Part II“ mit der rechtsoffenen Band “Grober Knüppel“ und den stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“ u.a.

- 31.10.2015: Passau: „Halloiweenfestival“ mit diversen rechtsoffenen und auch RAC-Bands: „Discharger“ (RAC), „Superyob“ (RAC), „Thekenprominenz“, „Saints & Sinners“, „Durstige Nachbarn“, „Hawking Thugs“, „Jenny Woo“, „Grumpy Old Men“, „Restrisiko“, „Egoi!sten“ u.a.

Rechtsoffene Konzerte vom 1.-14.10.2015

An dieser Stelle unsere Übersicht über Konzerte aus dem rechtsoffenen Musikbereich in der ersten Oktoberhälfte. Aufgrund der zunehmenden Trennschärfe wird es allerdings auch für uns immer schwieriger zu sagen, inwieweit einzelne Band nun bereits offen dem rechtsradikalen bis neonazistischen Sumpf angehören oder gerade noch nicht. Deshalb wünschen wir uns mehr klare Positionierungen wie zuletzt von den „Prolligans“ und den „Schusterjungs“. Dann ist wenigsten klar, wo der politische Gegner definitiv zu suchen bzw. zu finden ist.

- 30.9.-25.10.2015: „M.A.D. Tourbooking“ organisierte eine Europatour von „Agnostic Front“ zusammen mit den stark rechtslastigen „The Oldfirm Casuals“.

- 1.10.2015: „Atlantis“/Herbolzheim: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“.

- 2.10.2015: „La Bim“/Halle: Grauzonenkonzert mit „Eastsideboys“ und „Halbstark“.

- 2.10.2015: „Club from Hell“/Erfurt: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“.

- 2./3.10.2015: „Eventhalle“/Geiselwind: „F.E.K. 9 – Monster Festival“ mit diversen rechtsoffenen Bands – u.a.: „9mm“, „Kärbholz“, „VARG“, „Unantastbar“, „Hämatom“, „Rotz & Wasser“.

- 2./3.10.2015: „Estraperlo“/Badalona (Spanien); „Oktoberchaos“ mit rechtsoffenen bis offen rechten Bands (könnte genausogut im Rechtsrockbereich stehen): „The Business“, „Last Resort“, „45Adapters“, „Booze & Glory“, „The Agitators“ (RAC) u.a.

- 3.10.2015: „Resonanzwerk“/Oberhausen: „Ruhrpottrebelz“ präsentierten „BRDigung“, „Platzverweis“, „Harte Worte“ u.a.

- 3.10.2015: „Turbinenhalle“/Oberhausen: „M.A.D. Tourbooking“ präsentierte die rechtsoffenen „Cock Sparrer“.

- 3.10.2015: „Sted Halle“/Pößneck: Konzert mit den stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“.

- 2.-10.10.2015: „Pogorausch Concerts“ präsentierte eine Europatour der US-amerikanischen und stark rechtsoffenen Band „45Adapters“.

- 3.10.2015: „Hellraiser“/Leipzig: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“ plus „4.Division Ostfront“.

- 3.10.2015: „No.5“/Emden: Grauzonenkonzert mit „Loi!chtfeuer“ und „Platthaungang“.

- 3.10.2015: „Queenstheatre“/Burslem (England): Stark rechtslastiges bis offenes RAC-Konzert mit „The Last Resort“, „Control“ und „The Agitators“ (RAC).

- 4.10.2015: „Helvete“/Oberhausen: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“.

- 4.10.2015: „Wild at Heart“/Berlin: Rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“ und „Harrington Saints“.

- 5.10.2015: „Warehouse“/Hamburg: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“ plus „Ruhestöhrunk“.

- 5.10.2015: „Chemiefabrik“/Dresden: Rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“ und „Harrington Saints“. Plus „Said & Done“ aus Cottbus.

- 6.10.2015: „Südrock“/Essen: Rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“.

- 8.10.2015: „Monkeys Music Club“/Hamburg: „Hard & Smart Hamburg“ präsentierten die rechtsoffenen „Harrington Saints“ und „The Guv´nors“.

- 8.-17.10.2015: „Karma Tour 2015“ der rechtsoffenen „Kärbholz“. Support: „Die Bonkers“.

- 8.10.2015: „Magnapop“/Krefeld: Rechtsoffenes Konzert mit „The Last Resort“ und „Aggressive“.

- 9.10.2015: „Dr.K“/Schwerin: Die „90i! Club Sektion Schwerin“ veranstalteten ein rechtsoffenes Konzert mit „Last Seen Laughing“, „The Guv´nors“ und „Dreiviertelnoin“.

- 9.10.2015: „L.A. Live Style Cafe“/Cham: Rechtsoffenes Konzert mit „Unantastbar“ und „King Kong Deoroller“.

- 9./10.10.2015: „Backstage“/München: Auch auf dem diesjährigen „Pogorausch Festival“ spielten wieder jede Menge rechtsoffene bis offen rechte Bands – u.a. „The Templars“, „Booze & Glory“, „The Gumbles“, „45Adapters“, „Strongbow“, „Arthur & The Spooners“, „Harrington Saints“, „Secret Army“, High Society“.

- 10.10.2015: „Rucksack35“/Crossen: Konzert mit den stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“.

- 10.10.2015: „Bi Nuu“/Berlin: „En Kessel Buntes“. „All Area Concerts“ veranstaltete einmal mehr ein stark rechtslastiges Konzert mit „Evil Conduct“, „Thee Flanders“, „OHL“, „Anticops“ und den „Bullenschubsern“.

- 10.10.2015: „E-Werk“/Oschatz: Konzert mit den rechtslastigen „High Society“ u.a.

- 10.10.2015: „JUT B6“/Goslar: Grauzonenkonzert mit „Platzverweis“, „Restrisiko“ und den „Lazy Bastards“.

- 11.10.2015: „Monkeys Music Club“/Hamburg: „Hard & Smart Hamburg“ präsentierten rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“.

- 14.10.2015: „Lindenpark“/Potsdam: Rechtsoffenes Konzert mit „The Last Resort“.

Grauzonen- und rechtsoffene Konzerte im Oi!- & Deutschrockbereich im September 2015

Unsere Übersicht über rechtsoffene und Grauzonen-Konzerte im Oi!- & Deutschrockbereich im September 2015. Dieses Mal in etwas abgespeckter Form. Falls Ihr Ergänzungen/Kritik haben solltet, schickt uns bitte wie immer eine Mail:

- 4.9.2015: „Money Honey“/St.Petersburg (Russland): Stark rechtslastiges Konzert mit den „City Saints“, „On the Job“, „Shaved Heads“ u.a.

- 3.-5.9.2015: Niedergörsdorf: “Spirit (from the streets) Festival” – Auch dieses Jahr neben ein paar “linken” Punkbands wie “Slime”, “Normahl” und “Fuckin Faces” mit jeder Menge rechten und rechtsoffenen Bands. U.a. mit „Stomper 98“, „Trabireiter“ (eher schon klassischer Rechtsrock), „Lion´s Law“, „Volxsturm“, „Gumbles“, „Berliner Weisse“, „Dolly D“ (ebenfalls sehr weit rechts), „Rotz & Wasser“ u.v.m.

- 5.9.2015: „Hochbunker“/Kiel-Gaarden: Grauzonenkonzert mit „Ruhestörunk“ u.a.

- 5.9.2015: Sportplatz Bruchhof/Homburg: „Rock am Kehrberg“ mit den Deutschrockbands „Tendenz“ und „Von Herzzen“.

- 11.9.2015: „ATV-Quadclub“/Lintzel: „Lintzeler Rocknacht“ mit der „Böhse Onkelz“-Coverband „Dirk und Durstig“ und „Abschlach“.

- 12.9.2015: „Freilichtbühne“/Lohsa: „4. Deutschrocknacht Lohsa“ mit rechtsoffenen Bands wie „Berserker“, „Roughnecks“, „Verfolgungswahn“, „D.O.F.“ u.a.

- 12.9.2015: „Red River Ranch“/Dudweiler: „Heiss & Laut“-Festival mit den Deutschrockbands „Brennstoff“, „Tendenz“, „Von Herzzen“ u.a.

- 24.9.2015: „Alemannia“/Rüsselheim: „Weekend Warriors on Tours“ mit den stark rechtslastigen „Krawallbrüdern“, den rechten „Martens Army“ und „Restrisiko“.

- 25.9.2015: „Rockcafé“/Nürnberg: „Weekend Warriors on Tours“ mit den stark rechtslastigen „Krawallbrüdern“, den rechten „Martens Army“ und „Restrisiko“.

- 25.9.2015: „Cassiopeia“/Berlin: Grauzonenkonzert mit „Lion´s Law“, „Eastside Boys“ und „The Detained“.

- 26.9.2015: „Bräukeller“/Passau: „Weekend Warriors on Tours“ mit den stark rechtslastigen „Krawallbrüdern“, den rechten „Martens Army“, „Restrisiko“, den rechtsoffenen „The Business“, der RAC-Band „The Agitators“ und den rechtsoffenen „Control“.

Sa. 10.10. R.A.S.H. München presents: Malasuerte Fi Sud

Ausgehtip:

Im Münchner „Backstage“ findet auch dieses Jahr wieder das „Pogorausch-Festival“ statt. Unter dem Motto „no racism, no sexism, no homophobia – just Dance“soll ein Zeichen gegen Nazis und Grauzone gesetzt werden. Dass dieses Vorhaben einfach nur heiße Lust ist, erkennt mensch spätesten beim Line-up! Bands wie „Booze & Glory“, „The Templars“ oder „Secret Army“ sind kein Zeichen gegen die Grauzone. Sie sind die Grauzone! Mit diesem Konzert wollen wir anfangen, wieder die klare Grenze zu ziehen, die es einst gab. Weg mit dieser trüben „Unity“-Scheiße, denn diese ist absoluter Müll!

Konzert mit „Malasuerte Fi Sud“ (Ska Punk aus Florenz)

Die T-Killas mussten krankheitsbedingt ausfallen.
Support: Rotten Shock (Punk, München)

Quelle

Grauzonenkonzert im Bi Nuu in Berlin

Via RASH Berlin-Brandenburg:

Heute vor 10 Jahren organisierten RASH Berlin-Brandenburg und die Antifaschistische Linke Berlin mit Unterstützung von Fire & Flames im damaligen Kreuzberger Kato ein grandioses Konzert mit The Oppressed, Jeunesse Apatride und Freiboiter! Traurig nur, dass im Nachfolgeladen Bi Nuu fast auf den Tag genau 10 Jahre später ein rechtsoffenes Konzert mit den Bullenschubsern, OHL, Evil Conduct und Thee Flanders stattfindet. Das zeigt leider, dass auch in Berlin mittlerweile die rechtsoffenen Teile der Skinheadsubkultur die Szene dominieren (zumindest im Konzertbereich). Für uns ein Ausdruck der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung nach Rechts. Wir kämpfen auf jeden Fall weiterhin für bessere Skinhead Times! Siempre antifascista!

Frei.Wild-Security zieht vor der Cap San Diego auf …

25. Sep. 2015 — … und es wird von Leuten mit Frei.Wild-T-Shirts Equipment an Bord des Schiffes gebracht.

LIVE-Beobachtungen von heute um 14 Uhr, Mosaiksteine fügen sich zusammen.

Nun ist auch klar, weshalb die Geschäftsführung der Cap San Diego, das Hamburger Gastmahl und die Stiftung Hamburger Admiralität in den letzten Tagen so laut geschwiegen haben …

Quelle

HH: „Frei.Wild“ am 25.09. auf der Cap San Diego. Enterhaken raus und Nationalisten wässern!

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Gerüchte gab es viele, nun steht es fest. Die „Rechtsrock“-Band „Frei.Wild“ will am Freitag, 25.09. ab 18 Uhr ein Geheimkonzert vor mehreren hundert Besucher_innen auf dem Museumsschiff Cap San Diego im Hamburger Hafen geben.

Das sollte doch die Gelegenheit sein, die nationalistsch-tümmelnden Musikanten und ihre illustre Gästeschar auf hanseatische Art zu begrüßen. Enterhaken raus und die Kackscheisse vom Land und vom Wasser aus angreifen!

Die Mopo berichtete bereits vor ein paar Tagen über entsprechende Gerüchte:

http://www.mopo.de/musik---partys/-frei-wild--in-hamburg-gold-konzert-au…

Nun wurden aber auch entsprechende Dienstleister, u.a. für Bühnentechnik gebucht. Dabei rutschte wohl eher versehentlich durch, dass es es sich bei dem Konzert um „Frei.Wild“ handelt.

Sicherlich freuen sich über kreativen Protest auch folgende Profiteure:

Weiter

Schusterjungs immer tiefer in die Braunzone verstrickt…

Via „Smash Grey Scum“:

Irgendwie scheinen die Outings der Braunzone Bands nicht aufzuhören.

Nachdem Prolligans sich als R.A.C-Band outeten, u.a das sie gerne mit Pitbullfarm spielen möchten, und bei der R.A.C-Band Abtrimo ein Bild gegen Refugees kommentierten.

Nun das nächste Outing. Diesmal die Band Schusterjungs.
Gemeinsames Konzert mit Bombecks und The Firm (https://m.facebook.com/thefirmrotterdam).
Letztere Band hat schon mindestens 2 mal mit der NaziHool Band Kategorie C zusammen gespielt.

Love Music-Hate R.A.C


Um nochmal die braune Seite der „Schusterjungs“ zu verdeutlichen, empfehlen wir Euch einen Blick auf die Fotogalerie zu einem Konzert am 4.7.2015 unter dem Motto „20 Jahre JC Pfarrweisach“ mit „Schusterjungs“, der RAC-Kapelle „Prolligans“ und der Faschoband „Rampage“ bzw. der RAC-Band „Glory Boys“ aus Spanien welche unter falschen Namen auftraten. Ihr findet in der Bildgalerie Bilder von rechten „Skins“ mit T-Shirts von Rechtsrockbands wie „Glory Boys“, „Endstufe“, „Punkfront“, „Ultima Thule“, „Shaven Heads“, „Skinflicks“ und dem belgischen „Blood & Honour“-Laden „De Kastelein“: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1384200101879617.1073741828.1383696908596603&type=3
Quelle