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Krawallbrüder und ihre Nazifreunde – Heute, morgen, für immer!

Via „Indymedia Linksunten“:

Vor ca. einem Jahr tauchten Bilder auf, die abermals bewiesen, dass die „Krawallbrüder“ alles andere als eine unpolitische Band sind. Bassist Sven Scherer und Gitarrist Florian Wunn pflegten allen Beteuerungen zum Trotz noch im Jahr 2012 so enge Kontakte zu offensichtlichen Nazis aus dem Saarland, dass sie mit diesen gemeinsam einen Urlaub verbrachten. Die Lüge, mit Nazis nichts am Hut zu haben, war endgültig widerlegt1. Seitens der Abgelichteten erfolgte hierzu keine Stellungnahme, keine Richtigstellung und auch kein Dementi. Es ist also anzunehmen, dass die Bilder echt sind und die Verbindungen zu saarländischen Nazis weit in die aktive Zeit der „Krawallbrüder“ hineinreichen.

Vernehmt die Stimme die ihr liebt

von der man sehr sich distanziert

habt ihr die Märchen schon gehört?

Scheinheilig die Gerüchte streuen

denen die Grundlage entbehren

wer bist du und wer willst du sein, in einem Haufen von Verlierern?

(Krawallbrüder – Uns‘re Lieder – Euer Halt)

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Ist das noch RASH oder kann das weg?

„RASH München“ schreibt:

Liebe Genoss_Innen, im folgendem Artikel geht es um die Facebookseite „R.A.S.H. – Red and Anarchist Skinheads“ [1] und ihren mehr als fragwürdigen Auftritt. Ein von dieser Seite geteilter Link, führte zu einem Video der Band „Volxsturm“. Die Band „Volxsturm“ spielte in vergangenen Jahren mit Bands wie „7er Jungs“ [2], „Trabireiter“ [3] sowie mit „KrawallBrüder“ mit denen sie sich auch dieses Jahr auf dem „Spreewaldrock Festival“ die Bühne teilen [4]. Außerdem tragen die Bandmitglieder von „Volxsturm“ gerne mal Merch von RAC-Bands wie „Last resort“ und „Warzone“ [5][6]. Ein anderer Link der über die Seite verbreitet wurde, führte zu einem Lied von „The Exploited“. Was von Wattie und seiner Kapelle zu halten ist, dürfte seitdem sie die Blood & Honour Band „Legitime Violence“ bei einem Konzert in Montreal hofierte glasklar sein [7]. Die Band „Boot Party“ deren Song „Working Class revolt“ über die selbsternannte RASH-Seite geteilt wurde, nahmen ein Album bei „DIM Records“ auf. Bei diesem Label sind derzeit unter anderem die Nazipunks von „Midgards Söner“ unter Vertrag. Nazibands wie „Endstufe“, „Nordwind“ als auch „Faustrecht“ standen ebenfalls bei „DIM Records unter Vertrag. „Boot Party“ nahmen bei „Vulture rock records“ auch ein paar Scheibchen auf, genauso wie die Rechtsrocker von „Ultima Thule“.

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Debattenbeitrag: Das Grauen mit der Grauzone – Ein Versuch

Die „Thüringenpunx“ haben einen Beitrag zur „Grauzonen“-Debatte verfasst. Lesenswert!:

Seit einigen Jahren gibt es eine Diskussion um die sogenannte Grauzone, die im Internet, in AZs und in diversen Kneipen wohl recht häufig geführt wurde und immer noch aktuell ist. Es geht dabei oftmals um Bands oder Einzelpersonen, die nun mehr oder weniger mit Neonazis oder menschenverachtenden Einstellungen sympathisieren oder diese zumindest tolerieren. Es gibt diverse Ansätze diese Diskussion zu führen. Die Erstveröffentlichung des Textes fand in der Alerta Südthüringen statt.

Mittlerweile dürfte wohl jeder, der sich mit Punkrock beschäftigt hat, schon mal über den Oireszene-Blog gestolpert sein oder auf einem Konzert bzw. Festival gewesen sein, auf dem mindestens eine Person mit Krawallbrüder-Merch oder ähnlichem Rotz herum gelaufen ist. Während noch in den 80er und 90er Jahren die Diskussion vor allem im Bereich der Skinheadszene eine äußerst positive Entwicklung genommen hat und viele Skinheads sich gegen Neonazis und Rassismus in der SHARP-Bewegung (Skinheads against racial prejudices) oder bei den RASH (Red and Anarchist Skinheads) organisierten, nahm dies mit dem Schwinden der Boneheads ab. Mittlerweile gibt es kaum noch solche Gruppierungen und sie machen nur noch einen kleinen Teil der Skinheadbewegung, zumindest in Deutschland, aus. Mit der Veränderung in den Subkulturen änderte sich auch der Umgang mit Neonazis und menschenverachtenden Einstellungen. Wenn noch, wie vor einigen Jahren auf dem Force Attack, Krawallbrüder auftreten und die johlende Menge „Ein Baum, ein Strick, ein Antifa-Genick“ rufen konnte und auf dem Festival sexuelle Übergriffe auf Frauen keine Seltenheit waren, scheint mächtig was schief gegangen zu sein.

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15.-31.10.2015: Rechtsoffene Konzerte

Hier unsere Übersicht von rechtsoffenen bis offen rechten Konzerten in der zweiten Oktoberhälfte 2015:

- 15.10.2015: „Ucho“/Gdynia (Polen): „M.A.D. Tourbooking“ präsentiert die rechtsoffene Band „Bishops Green“.

- 15.10.2015: „Alter Schlachthof“/Dresden: Grauzonenkonzert mit den Deutschrockbands „Kärbholz“ und „Die Bonkers“.

- 15.10.2015: „Factory“/Magdeburg: „M.A.D. Tourbooking“ präsentierte die RAC-Kumpels von „The Last Resort“.

- 15.-30.10.2015: „Kopfüber im Club-Tour“ der Grauzonen-Deutschrockband „Serum 114“.

- 16.10.2015: „Plutonium-Club“/Strasskirchen: Grauzonenkonzert mit „Berliner Weisse“ u.a.

- 16.10.2015: „Universal D.O.G.“/Lahr: Rechtsoffenes Konzert mit den „Krawallbrüdern“, „Lammkotze“ und „Wir sind eins“.

- 16.10.-25.10.2015: „Heidenfest 2015“ mit stark rechtsoffenen bis klar rechten Bands: „Die Apokalyptischen Reiter“, „Korpiklaant“, „Skyforger“, „Varg“, „Winterstorm“, „Finntroll“ und „Hämatom“.

- 16.10.2015: „Postbahnhof“/Berlin: Grauzonenkonzert mit den Deutschrockbands „Kärbholz“ und „Die Bonkers“.

- 17.10.2015: „Club from Hell“/Erfurt: „Sound oft he Streets Vol.6“ mit (stark) rechtsoffenen Bands wie „Evil Conduct“, „Bakudan“, „Saints & Sinners“ und „Jenny Woo“.

- 17.10.2015: „HSD Gewerkschaftshaus“/Berlin: Grauzonenkonzert mit den Deutschrockbands „Kärbholz“ und „Die Bonkers“.

- 17.10.2015: „Düwelsüsch“/Rietberg: „Oi! Im Usch“ Vol.1 mit rechtsoffenen Bands wie „Young and Reckless“, „Brusthaartoupet“ und „Fatal“.

- 17.10.2015: „Dr.K.“/Schwerin: Rechtsoffenes Konzert mit „Halbstarke Jungs“, „3/4Noin“, „Abschoi!“ und „Sisyphos“.

- 17.10.2015: „Music Hall“/Innsbruck (Österreich): Rechtsoffenes Deutschrockkonzert unter dem Motto „Herbst Rock Festival“ mit „The Headlines“, „Foiernacht“, „V8Wixxxer“, „Stainless Steel“, „Wiens No.1“ u.a..

- 17.10.2015: „Sägewerk“/Neukirchen: „Krawallbrüdersupportestreffen“ mit den rechtslastigen „Krawallbrüdern“ und der „Martens Army“.

- 17.10.2015: „Maierhof“/Passau: Rechtsoffenes Konzert mit „Lammkotze“.

- 17.10.2015: „Moving Shadows MC“/Finsterwalde: Stark rechtslastiges Konzert mit den „Limited Booze Boys“.

- 17.10.2015: Leverkusen: „8.Leverkusener Onkelznacht“ mit den rechtsoffenen Deutschrockbands „Heilige Dämonen“, „Wir sind eins“ und „Harte Gerade“.

- 18.10.2015: „Monkey´s Club“/Hamburg: Rechtsoffenes Konzert mit „The Last Resort“.

- 18.10.2015: „JC Wegeleben“/Wegeleben: Konzert mit der rechtsoffenen Band „Bishops Green“.

- 23.10.-21.11.2015: „Komm wir tanzen zusammen Tour 2015“ der Grauzonen-Deutschrockcombo „Betontod“.

- 23./24.10.2015: „Club Monopol“/Leiwen: Deutschrockkonzert mit den Bands „Tendenz“, „Delirium“ u.a.

- 24.10.2015: „Festhalle“/Knittlingen: „Rock or Die“ mit den rechtsoffenen Deutschrockbands „Donnerbalken“, „Heilige Dämonen“ und „Vollblut“.

- 24.10.2015: „JAZ“/Rostock: Grauzonenkonzert mit „Berliner Weisse“ und den „Eastside Boys“.

- 24.10.2015: „Rockkulturamt“/Schweiz: „4.Deutschrocknacht“ mit den rechtsoffenen Bands „Herzlos“, „Böhse Bengelz“, „Saitenfeuer“ u.a.

- 24.10.2015: „Factory“/Magdeburg: Rechtsoffenes Konzert mit den „Krawallbrüdern“.

- 24.10.2015: „Der Clochard“/Hamburg: Stark rechtslastiges Konzert mit „Loi!chtfeuer“ und „Schlagabtausch“.

- 24.10.2015: „Volksplatz“/Borna: „La Familia Hässlich“ meets „BOA“ (Borna Open Air) mit diversen Deutschrockbands: „Mental Hospital“, „Störer“, „Schlips & Kragen“ und „Außensaiter“.

- 24.10.2015: „Conne Island“/Leipzig: Mal wieder ein Grauzonenkonzert im vermeintlich linken Laden. Dieses Mal mit der schwedischen Patrioten-Oi!-Band „Perkele“, „Midnight Tattoo“ und den „3Skins“.

- 24.10.2015: „Turock“/Essen: Konzert mit der rechtsoffenen Band „Bishops Green“.

- 25.10.2015: „Dynamo“/Eindhoven (Holland): Konzert mit der rechtsoffenen Band „Bishops Green“.

- 30.10.2015: Trockau: Konzert mit den rechtsoffenen „Heiligen Dämonen“.

- 30.10.2015: „Musigburg“/Aarburg: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit „9mm“.

- 30.10.2015: „Panic Room“/Essen: „Rudeboys Productions“ präsentierten unter dem Motto „Oi! It´s Dortmund“ die Grauzonencombos „Argy Bargy“ und „Dörpms“.

- 30.10.2015: „JC Wegeleben“/Wegeleben: Grauzonenkonzert mit „Bishops Green“, „Young & Reckless“ u.a.

- 30.10.2015: „Bräuhaus“/Passau: Stark rechtsoffener Balladenabend mit „Franky Flame“ (RAC), „Tim Steinfort“ von „Discharger“ (RAC) und „Jenny Woo“ (Grauzone).

- 30.10.2015: „Musiccenter“/Trockau: „G.O.N.D.-Warm-up-Party“ mit den rechtsoffenen Bands „Wilde Jungs“, „Goitzsche Front“, „Heilige Dämonen“, „Foiernacht“ u.a.

- 30.10.2015: „From Hell“/Erfurt: Konzert mit den rechtsoffenen „OHL“ u.a.

- 30.10.2015: „Gruenspan“/Hamburg: Rechtsoffenes Konzert mit den „Kneipenterroristen“, „Drunken Swallows“ u.a.

- 31.10.2015: „Fiasko“/Kassel: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit „9mm“.

- 31.10.2015: „For The Lions“/Erfurt: Stark rechtslastiges Konzert mit den „Limited Booze Boys“.

- 31.10.2015: „Alte Parteischule“/Erfurt: „Fort he Lions – Part II“ mit der rechtsoffenen Band “Grober Knüppel“ und den stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“ u.a.

- 31.10.2015: Passau: „Halloiweenfestival“ mit diversen rechtsoffenen und auch RAC-Bands: „Discharger“ (RAC), „Superyob“ (RAC), „Thekenprominenz“, „Saints & Sinners“, „Durstige Nachbarn“, „Hawking Thugs“, „Jenny Woo“, „Grumpy Old Men“, „Restrisiko“, „Egoi!sten“ u.a.

Rechtsoffene Konzerte vom 1.-14.10.2015

An dieser Stelle unsere Übersicht über Konzerte aus dem rechtsoffenen Musikbereich in der ersten Oktoberhälfte. Aufgrund der zunehmenden Trennschärfe wird es allerdings auch für uns immer schwieriger zu sagen, inwieweit einzelne Band nun bereits offen dem rechtsradikalen bis neonazistischen Sumpf angehören oder gerade noch nicht. Deshalb wünschen wir uns mehr klare Positionierungen wie zuletzt von den „Prolligans“ und den „Schusterjungs“. Dann ist wenigsten klar, wo der politische Gegner definitiv zu suchen bzw. zu finden ist.

- 30.9.-25.10.2015: „M.A.D. Tourbooking“ organisierte eine Europatour von „Agnostic Front“ zusammen mit den stark rechtslastigen „The Oldfirm Casuals“.

- 1.10.2015: „Atlantis“/Herbolzheim: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“.

- 2.10.2015: „La Bim“/Halle: Grauzonenkonzert mit „Eastsideboys“ und „Halbstark“.

- 2.10.2015: „Club from Hell“/Erfurt: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“.

- 2./3.10.2015: „Eventhalle“/Geiselwind: „F.E.K. 9 – Monster Festival“ mit diversen rechtsoffenen Bands – u.a.: „9mm“, „Kärbholz“, „VARG“, „Unantastbar“, „Hämatom“, „Rotz & Wasser“.

- 2./3.10.2015: „Estraperlo“/Badalona (Spanien); „Oktoberchaos“ mit rechtsoffenen bis offen rechten Bands (könnte genausogut im Rechtsrockbereich stehen): „The Business“, „Last Resort“, „45Adapters“, „Booze & Glory“, „The Agitators“ (RAC) u.a.

- 3.10.2015: „Resonanzwerk“/Oberhausen: „Ruhrpottrebelz“ präsentierten „BRDigung“, „Platzverweis“, „Harte Worte“ u.a.

- 3.10.2015: „Turbinenhalle“/Oberhausen: „M.A.D. Tourbooking“ präsentierte die rechtsoffenen „Cock Sparrer“.

- 3.10.2015: „Sted Halle“/Pößneck: Konzert mit den stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“.

- 2.-10.10.2015: „Pogorausch Concerts“ präsentierte eine Europatour der US-amerikanischen und stark rechtsoffenen Band „45Adapters“.

- 3.10.2015: „Hellraiser“/Leipzig: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“ plus „4.Division Ostfront“.

- 3.10.2015: „No.5“/Emden: Grauzonenkonzert mit „Loi!chtfeuer“ und „Platthaungang“.

- 3.10.2015: „Queenstheatre“/Burslem (England): Stark rechtslastiges bis offenes RAC-Konzert mit „The Last Resort“, „Control“ und „The Agitators“ (RAC).

- 4.10.2015: „Helvete“/Oberhausen: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“.

- 4.10.2015: „Wild at Heart“/Berlin: Rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“ und „Harrington Saints“.

- 5.10.2015: „Warehouse“/Hamburg: „Weekend Warriors“-Tour mit den stark rechtslastigen Bands „Krawallbrüder“ aka „Boehse Brueder“ und „Martens Army“ plus „Ruhestöhrunk“.

- 5.10.2015: „Chemiefabrik“/Dresden: Rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“ und „Harrington Saints“. Plus „Said & Done“ aus Cottbus.

- 6.10.2015: „Südrock“/Essen: Rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“.

- 8.10.2015: „Monkeys Music Club“/Hamburg: „Hard & Smart Hamburg“ präsentierten die rechtsoffenen „Harrington Saints“ und „The Guv´nors“.

- 8.-17.10.2015: „Karma Tour 2015“ der rechtsoffenen „Kärbholz“. Support: „Die Bonkers“.

- 8.10.2015: „Magnapop“/Krefeld: Rechtsoffenes Konzert mit „The Last Resort“ und „Aggressive“.

- 9.10.2015: „Dr.K“/Schwerin: Die „90i! Club Sektion Schwerin“ veranstalteten ein rechtsoffenes Konzert mit „Last Seen Laughing“, „The Guv´nors“ und „Dreiviertelnoin“.

- 9.10.2015: „L.A. Live Style Cafe“/Cham: Rechtsoffenes Konzert mit „Unantastbar“ und „King Kong Deoroller“.

- 9./10.10.2015: „Backstage“/München: Auch auf dem diesjährigen „Pogorausch Festival“ spielten wieder jede Menge rechtsoffene bis offen rechte Bands – u.a. „The Templars“, „Booze & Glory“, „The Gumbles“, „45Adapters“, „Strongbow“, „Arthur & The Spooners“, „Harrington Saints“, „Secret Army“, High Society“.

- 10.10.2015: „Rucksack35“/Crossen: Konzert mit den stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“.

- 10.10.2015: „Bi Nuu“/Berlin: „En Kessel Buntes“. „All Area Concerts“ veranstaltete einmal mehr ein stark rechtslastiges Konzert mit „Evil Conduct“, „Thee Flanders“, „OHL“, „Anticops“ und den „Bullenschubsern“.

- 10.10.2015: „E-Werk“/Oschatz: Konzert mit den rechtslastigen „High Society“ u.a.

- 10.10.2015: „JUT B6“/Goslar: Grauzonenkonzert mit „Platzverweis“, „Restrisiko“ und den „Lazy Bastards“.

- 11.10.2015: „Monkeys Music Club“/Hamburg: „Hard & Smart Hamburg“ präsentierten rechtsoffenes Konzert mit „45Adapters“.

- 14.10.2015: „Lindenpark“/Potsdam: Rechtsoffenes Konzert mit „The Last Resort“.

Grauzonen- und rechtsoffene Konzerte im Oi!- & Deutschrockbereich im September 2015

Unsere Übersicht über rechtsoffene und Grauzonen-Konzerte im Oi!- & Deutschrockbereich im September 2015. Dieses Mal in etwas abgespeckter Form. Falls Ihr Ergänzungen/Kritik haben solltet, schickt uns bitte wie immer eine Mail:

- 4.9.2015: „Money Honey“/St.Petersburg (Russland): Stark rechtslastiges Konzert mit den „City Saints“, „On the Job“, „Shaved Heads“ u.a.

- 3.-5.9.2015: Niedergörsdorf: “Spirit (from the streets) Festival” – Auch dieses Jahr neben ein paar “linken” Punkbands wie “Slime”, “Normahl” und “Fuckin Faces” mit jeder Menge rechten und rechtsoffenen Bands. U.a. mit „Stomper 98“, „Trabireiter“ (eher schon klassischer Rechtsrock), „Lion´s Law“, „Volxsturm“, „Gumbles“, „Berliner Weisse“, „Dolly D“ (ebenfalls sehr weit rechts), „Rotz & Wasser“ u.v.m.

- 5.9.2015: „Hochbunker“/Kiel-Gaarden: Grauzonenkonzert mit „Ruhestörunk“ u.a.

- 5.9.2015: Sportplatz Bruchhof/Homburg: „Rock am Kehrberg“ mit den Deutschrockbands „Tendenz“ und „Von Herzzen“.

- 11.9.2015: „ATV-Quadclub“/Lintzel: „Lintzeler Rocknacht“ mit der „Böhse Onkelz“-Coverband „Dirk und Durstig“ und „Abschlach“.

- 12.9.2015: „Freilichtbühne“/Lohsa: „4. Deutschrocknacht Lohsa“ mit rechtsoffenen Bands wie „Berserker“, „Roughnecks“, „Verfolgungswahn“, „D.O.F.“ u.a.

- 12.9.2015: „Red River Ranch“/Dudweiler: „Heiss & Laut“-Festival mit den Deutschrockbands „Brennstoff“, „Tendenz“, „Von Herzzen“ u.a.

- 24.9.2015: „Alemannia“/Rüsselheim: „Weekend Warriors on Tours“ mit den stark rechtslastigen „Krawallbrüdern“, den rechten „Martens Army“ und „Restrisiko“.

- 25.9.2015: „Rockcafé“/Nürnberg: „Weekend Warriors on Tours“ mit den stark rechtslastigen „Krawallbrüdern“, den rechten „Martens Army“ und „Restrisiko“.

- 25.9.2015: „Cassiopeia“/Berlin: Grauzonenkonzert mit „Lion´s Law“, „Eastside Boys“ und „The Detained“.

- 26.9.2015: „Bräukeller“/Passau: „Weekend Warriors on Tours“ mit den stark rechtslastigen „Krawallbrüdern“, den rechten „Martens Army“, „Restrisiko“, den rechtsoffenen „The Business“, der RAC-Band „The Agitators“ und den rechtsoffenen „Control“.

Rechtsrockkonzerte im September 2015

Unsere monatliche Übersicht bezüglich Rechtsrockkonzerten bundesweit und international:

- 4.-6.9.2015: Roccelletta di Borgia/Italien: „AlPoCat“, „Veneto Fronte Skinheads“ und die „White Criminals Crew“ präsentierten das „Erebor Camp 2015“ mit neonazistischen Bands, Sport, Konferenz etc.

- 5.9.2015: Frankreich: „Blood & Honour Hexagine“ organisierte ein „ISD Memorial Concert“ mit den neonazistischen Bands „Irrecductibles“, „Match Retour“, „Whitelaw“ und „Acciaio Vincente“.

- 5.9.2015: Finnland: Die finnische Hammerskin-Sektion „Crew 38 Finnland“ veranstaltete ein NS-Konzert mit den Bands „Goatmoon“ (NSBM) und „Vapaudenristi“.

- 5.9.2015: Sachsen: „Mobi für den TddZ 2016 – Freiheit für Horst Mahler“ – NS-Konzert mit den Bands „Sachsonia“, „Tätervolk“, „Die Lunikoffverschwörung“, „Überzeugungstäter Vogtland“ aka „Selbststeller“ und „Uwocaust“.

- 5.9.2015: „Voxhall“/Aarhus (Dänemark): „Big Bite Productions“ präsentierten ein stark rechtslastiges Konzert u.a. mit der RAC-Band „Superyob“, „Infa-Riot“, „Last Seen Laughing“ und „Control“. Bereits am Abend zuvor fand eine „Opening Night“ mit dem Rechtsrocker „Frankie Flame“ und den „Crombie Bruisers“ statt.

- 11.-13.9.2015: Caso Primo bei Mailand Italien: Casa Pound Sommerfest:
Rechtsrockkonzert mit “Anti Decreto Legge 122 (A.D.L.122) und Dodicesima Disposizione Transitoria (DDT) aus Mailand, Bellator aus Pordenone, Drizzatorti aus Viterbo, Bronson und ZetaZeroAlfa aus Rom.

Bei dem Konzert dürften wohl die Meisten der, nach CasaPound Angaben, 2.000 bis 3.000 Besucher anwesend gewesen sein.

Für ein Direktübertragung sorgte ein Internetstream von Europalive, sowie das Radio Bandiera Nera (RBN). Dieses führte diverse Interviews. So z. B. mit dem Abgeordneten Mimmo Gianturco, der als regionaler CasaPound Verantwortlicher für Sovranità im Parlament der kalabrischen Kleinstadt Lamezia sitzt. Oder dem Sprecher der Goldenen Morgenröte Kostantinos Boviatsos, der eine Veranstaltung zur Golden Dawn abhielt.“

Quelle: http://oireszene.blogsport.de/2015/09/19/mailand-casapound-italia-direzione-rivoluzione-2015/

- 12.9.2015: Berzy-Le-Sec/Frankreich: RAC-Konzert mit „Code 1“, „The Patrons“, „Tattoed Mother Fuckers“ und „Les Eburons“.

- 12.9.2015: „Mitteldeutschland“: Es wurden die NS-Bands „Blutzeugen“, „Hope fort he Weak“, „Helle und die RAC´ker“, „Thematik 25“ und „Blindfolded“ (Holland) angekündigt.

- 12.9.2015: Nordfrankreich: Es soll ein NS-Konzert mit ausschliesslich deutschen Bands stattgefunden haben: „12 Golden Years“, „Radikahl“, „Wolfsfront“ und „Feindbild Deutsch“.

- 12.9.2015: „Stormmusic Club“/Decin (Tschechien): „Storm of Underground I“ – NSBM-Konzert mit den Bands „Permafrost“, „Sekhmet“, „Chronik“, „Claymore“ und „Poprava“.

- 12.9.2015: Budapest/Ungarn: “Blood & Honour Ungarn” veranstaltete ein “ISD Memorial Concert” mit den NS-Bands “Romantikus Eröszak”, “Rémkoppintók”, “Redneck 28” (Wales) und “Kitörés”.

- 19.9.2015: Melbourne/Australien: “Blood & Honour Australien” und die “Southern Cross Hammerskins” präsentierten ein “ISD Memorial Concert” mit diversen Bands.

- 19.9.2015: Ungarn: “Blood & Honour”-Konzert mit “Old Lu“ aka „Luni“ und eine unbekannte Überraschungsband. Ausserdem wurde die Naziüberzeugungstäterin Edda Schmidt als Referentin/Rednerin angekündigt.

- 25./26.9.2015: England: „Blood & Honour UK“ organisierte wie jedes Jahr ein grosses „ISD Memorial Concert“ mit fast allen zur Zeit aktiven englischen „Blood & Honour“-Bands und unbekannten europäischen Gästen. Angekündigt waren u.a.: „Stevie“, „John“ („Memesis“), „Prime Suspects“, „Redneck 28“, „March or Die“, „Section 88“, „Whitelaw“, „Blackout“ und „Brad“. Anwesend waren diverse “Blood & Honour Divisionen” und “Hammerskin-Sektionen” aus ganz Europa. U.a. waren auch die „Hammerskins Berlin“ und das in Deutschland verbotene „Blood & Honour“-Netzwerk aka „Brooderhood Deutschland“ mit eigenen Bannern vor Ort. Soviel zu effektiver staatlicher Verbotspolitik – von der wir allerdings sowieso nichts halten…

- 26.9.2015: Passau: „Weekend Warriors Tour“. Stark rechtslastiges Konzert. U.a. mit den Rechtsrockern von „Martens Army“, der RAC-Band „Agitators“, den „Krawallbrüdern“ aka „Böhse Brühder“, „Control“ und „Restrisiko“.

Rechtsoffene Konzerte zwischen dem 15. und 30.8.2015 im Deutschrock- und Oi!-bereich

An dieser Stelle unsere Übersicht über rechtsoffene Konzerte aus dem Deutschrock- und Oi!-Bereich in der zweiten Hälfte des August 2015:

- 20.-22.8.2015: „Hessenhalle“/Alsfeld: „Ehrlich & Laut“-Indoor-Festival mit diversen rechtsoffenen Oi!- und Deutschrockbands – u.a.: „Kärbholz“, „Serum 114“, „Discipline“, „Martens Army“, „Saints & Sinners“ und „Krawallbrüder“.

- 20.-22.8.2015: „Sala Estraperlo“/Badalona (Spanien): „Beach Beer Chaos 2015“ mit rechtsoffenen und rechten Bands: „Stars & Stripes“, „Stomper 98“, „Evil Conduct“, „Oldfashioned Ideas“, „Raufhandel“ u.a.

- 21.8.2015: “Batschkapp”/Frankfurt a.M.: “The 15 Years Anniversary Party” von den “V8Wankers” mit rechtsoffenen Deutschrockbands wie “9mm” und “Ski King”.

- 22.8.2015: „Rock am Fallstein“: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit „Berserker“, „Formlos“ u.a.

- 22.8.2015: „G.i.G.“/Halle an der Saale: „Saaleskins“ präsentierten ein „Oi“ Skins und Iro Attacken“-Treffen mit anschliessenden rechtsoffenen Konzert. Es spielten u.a. „Egoi!sten“, „Oidium“ und „Thekenproleten“.

- 28.8.2015: Sportplatz Queidersbach: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit „Herzlos“ und „Amok.

- 28./29.8.2015: Schleswig: „Baltic Open Air“ u.a. mit Kevin Russel von den “Böhsen Onkelz” und “Veritas Maximus”, “Kärbholz”, “Schandmaul” u.a.

- 29.8.2015: „The Old Smithy“/Mühlberg: 10 Jahre „Oiforce“.

- 29.8.2015: “Kettlerhaus”/Tirschenreuth: “Benefiz Rock 4 Kidz” u.a. mit rechtsoffenen Deutschrockbands wie „Stainless Steel“ („Böhse Onkelz“-Coverband) und „Gegengift“.

- 29.8.2015: Sportplatz Altenstein: „3. Frankenpogo“ mit diversen rechtsoffenen Oi!-Bands: „Saints & Sinners“, „Scharmützel“, „Hartes Pflaster“, „Schlagabtausch“, „Oi!sturm Asozial“, „Cock Riot“ und „Oider“.

- 29.8.2015: „Hexenhütte“ Frohnbach/Oberwolfach: „Rock im Wald No.21“ mit rechtsoffenen Bands wie „Unantastbar“, „Antiheld“ und „Powerlord“.

- 27.-29.8.2015: Crispendorf: „Wolfszeit“-Festival mit Grauzonenbands wie u.a. „Varg“.

Rechtsoffene Konzerte im Juli 2015

Am dieser Stelle unsere monatliche Übersicht über Konzerte aus dem Grenzbereich zwischen rechtsoffen und Rechtsrock – leider sind hier die Übergänge zunehmend fliessend:

- 2.-4.7.2015: “Punk To The People Tour” mit den Grauzonenbands “51 Grad” und “D.o.F.”:
2.7.2015: „Novitatis“/Dresden
3.7.2015: „G.i.G“/Halle
4.7.2015: „Club From Hell“/Erfurt

- 2.7.2015: „Cassiopeia“/Berlin: Auftritt der Grauzonenband „Arthur & The Spooners“.

- 3.-5.7.2015: „Flugplatz Roitzschjoa“/Löbnitz bei Leipzig: „With Full Force XXII“ u.a. mit der rechtsoffenen Oi!-Band „Booze & Glory“.

- 3.-4.7.2015: Pfeffelbach: „P.O.A.“-Festival mit den rechtsoffenen Bands „Frei.wild“, „Kärbholz“, „Unantastbar“, „Hämatom“ u.a.

- 3.7.2015: „F.u.K.“/Berlin-Wedding: „Oi!Mania Drinking Crew“ präsentierte die rechtsoffenen „Oi!dium“ und „A.T.B.“.

- 3.7.2015: Apolda: „Deutschrocknacht Apolda“ mit den Bands „Verfolgungswahn“, „AK-Pella“ und „Zweifelsfrei“.

- 4.7.2015: „Monkey Music Club“/Hamburg: „Hard and Smart“ präsentierte die rechtsoffenen „Infa Riot“.

- 4.-31.7.2015: Konzerte der stark rechtslastigen „Limited Booze Boys“:

4.7.2015: „El Dorado“/Templin
10.7.2015: Camburg: „Saale Rock“
11.7.2015: Lagow/Polen: 96 MC
18.7.2015: Jüterborg: 25 Jahre “Motorcycle Jamboree”
25.7.2015: „Großkugel MF“
31.7.2015: „Holzländer“/Bad Klosterlausnitz

- 9.-12.7.2015: Rieden-Kreuth/“Gut Matheshof“: 10 Jahre „G.O.N.D.“-Festival. Eines der grössten Festivals für rechtsoffene bis offen rechte Deutschrock- und Oi!-Musik. Dieses Jahr u.a. mit „Kevin Russel“ und „Veritas Maximus“, „Krawallbrüdern“, „Unantastbar“, „Varg“, „Kneipenterroristen“, „Goitzsche Front“ u.v.m.

- 10.7.2015: Ballenstedt: „Rockharz“ mit der Deutschrockband „Betontod“.

- 11.7.2015: „JC Wegeleben“/Wegeleben: „12. Oi! The Cup“ u.a. mit den Grauzonenbands “The Busty Idiots”, “The Bad Bloods”, “Punkroiber” und “High Society”.

- 16.-18.7.2015: Glaubitz: “Back To The Future”-Festival. Neben diversen linken Bands mal wieder auch einige rechtoffene bis rechte Bands: “Gumbles”, “Evil Conduct”, “Lions Law”, “Strongbow”, “Secret Army”…

- 17.7.2015: Cuxhaven: “Deichbrand” mit der Deutschrockband „Betontod“.

- 18.7.2015: Neuensorg: „RAW Festival“ mit den Deutschrockbands „“Disziplinlose Engel“, „Sündikat“, „Stillstand“ u.a.

- 16.-19.7.2015: Jüterborg: “25 Years Motorcycle Jamboree”. Dieses Jahr mit einem stramm rechtslastigen Programm. U.a. mit: „Kevin Russel“ und „Veritas Maximus“, „Toxpack“, „Krawallbrüder“, „Goitzsche Front“ und den „Limited Booze Boys“.

- 16.-29.7.2015: „European Tour“ der Grauzonenband „Rude & Pride“. Auftritt u.a. auf dem stramm rechtslastigen „Back On The Streets“-Festival am 23.7. in Rheinböllen.

- 23.-26.7.2015: Rheinböllen: „Back On The Streets“-Festival mit einem extrem rechtslastigen Lineup. Es wurden u.a. angekündigt: „Krawallbrüder“, „Razorcut“, „Lammkotze“, „Unantastbar“, „Martens Army“, „Grade2“, „VJ“, „Rude & Pride“, „Paris Violence“, „Saints & Sinners“, „Frankie Flame“, „Prolligans“, „Bierpatrioten“, „Foiernacht“, „Egoi!sten“, „Restrisiko“, u.a.

- 24.7.2015: „Irish Pub“/Coburg: Solokonzert mit „Tim Steinfort“ – Sänger der RAC-Combo „Discharger“ (Infos zu „Discharger“: Rechtsrockkonzert am 22.8.2014 in Berlin-Friedrichshain! http://oireszene.blogsport.de/2014/08/19/rechtsrockkonzert-am-22-8-2014-in-berlin-friedrichshain/).

- 24.7.2015: „SO36“/Berlin: „Puke Music“ kündigte ein Grauzonenkonzert mit „Volxsturm“, „Springtoifel“ und „Volker Putt“ an.

- 24.7.-1.8.2015: „Pogorausch-Concerts“ präsentierte „RazorCut“ mit Mitgliedern der rechtslastigen „Marching Orders“:

24.7.2015: Rheinböllen. „Back On The Streets“
25.7.2015: “Das Bach”/Wien (Österreich)
26.7.2015: “Backstage”/München
27.7.2015: „La Méchanique Ondulatoire“/Paris (Frankreich)
28.7.2015: “Südrock”/Essen
29.7.2015: “AJZ Banane”/Erfurt
30.7.2015: “Monkeys Music Club”/Hamburg
31.7.2015: “Wild at Heart”/Berlin
1.8.2015: “The Fenton”/Leeds (England)

- 25.7.2015: „Woody´s“/Schleiz: Solokonzert mit „Tim Steinfort“ – Sänger der RAC-Combo „Discharger“.

- 29.7.2015: „Irish Pub“/Gotha: Solokonzert mit „Tim Steinfort“ – Sänger der RAC-Combo „Discharger“.

- 30.7.2015: „Club From Hell“/Erfurt: Solokonzert mit „Tim Steinfort“ – Sänger der RAC-Combo „Discharger“.

„Prolligans“-Sänger mit T-Shirt von „Blood & Honour“-Band in Erfurt auf der Bühne


Norbert, der Sänger von den „Prolligans“ mit Shirt der „Blood & Honour“-Band „Pittbullfarm“ am 1.8.2015 im „From Hell“ in Erfurt.

Die RAC-Kapelle „Prolligans“ (Siehe: Neugründung der Band „Prollingans“) aus Baden-Württemberg hat sich nun endgültig ins militante neonazistische Lager begeben. Der Sänger Norbert trat am 1.8.2015 bei einem Konzert zusammen mit der RAC-Band „Schusterjungs“ im Erfurter „From Hell“ mit einem T-Shirt der schwedischen „Blood & Honour“-Band „Pittbullfarm“ auf (Mehr Infos zu „Pittbullfarm“ u.a. hier: Kategorie C – zu Besuch bei Blood & Honour Slowenien).


Sänger „Jockel“ von „Pittbullfarm“ mit Hakenkreuztättowierung auf der Brust.


„Pittbullfarm“ mit Hakenkreuz-T-Shirt auf „Blood- & Honour“-Konzert im Oktober 2014.


Flyer vom „Blood & Honour“-Aufritt.

Zudem traten die „Prolligans“ Ende Juli auf dem stark rechtslastigen „Back On The Streets Part XI“-Festival u.a. zusammen mit den „Krawallbrüdern“ auf.

Am 4.7.2015 spielten die „Prolligans“ im „Festzelt“ am alten Sportplatz in Pfarrweisach zum 20.Geburtstag des „JC Pfarrweisach“ zusammen mit der Rechtsrockband „Schusterjungs“, „Hartes Pflaster“, „All is not lost“, „Showgun Joe“ und „Fun Goth“ auf.

Und bereits am 9.5.2015 fand im Raum Merseburg (Sachsen-Anhalt) ein von der „In-Skins Firm“ organisiertes Rechtsrockkonzert unter dem Motto „Skinhead Stay Real Party 2″ statt. Neben den „Prolligans“ traten auch die Naziband „Brachial“, „Sorry.No!“ und „Projekt 9″ auf.

Grünes Haus Suhl schützt Nazi und schmeißt Antifaschist*Innen raus

Via „Indymedia Linksunten“:

Nazisübergriff im Haus – Nazis sind für das Grüne Haus in Suhl kein Problem.

Am 07.08.2015 veranstaltet das Grüne Haus Suhl eine Soliparty mit diversen Punkbands um diesen „Frei“-Raum zu erhalten. Niemensch konnte erahnen, was an diesem Abend passiert. Während des Abends betrat eine Person mit einen Grauzone-Shirt die Veranstaltung, da er dem Grünen Haus bekannt war, wurde er ohne wenn und aber hereingelassen. Nach kurzer Zeit fing er Stress an. Er beleidigte diverse Menschen nicht nur als „F*tze“, „H*rrensohn“ und „Schw*chtel“ sondern drohte anderen auch mit dem Tod. Zudem Schlug er aus heiterem Himmel jemensch ins Gesicht, weil dieser seiner Meinung nach eine „Antifaf*tze“ sei. Anstatt die Verantwortlichen diese Hausprojekt, diese Person entfernten, stellten sie sich schützend vor Ihnen und schmissen die anderen heraus. Auch dabei schrie einer der Verantwortlichen, scheiß Antifa. Hier wurde seitens des Grünen Hauses nicht nur ein Nazi beschützt, sondern auch noch supportet. Mensch sollte sich ehrlich fragen ob mensch diese Haus weiter unterstützen sollte und es nicht besser wäre wenn es doch zu macht. Wir, Antifas aus Suhl, werden diese Haus ab jetzt meiden und empfehlen auch anderen das grüne Haus in Suhl solange zu meiden, bis sie ihr Naziproblem im Griff haben. Solang Nazis in Haus gelassen werden, ist dies kein emanzipatorischer Freiraum. Ein ähnlicher Vorfall am Vorabend führte bereits dazu, dass die Band Start A Rio aus Hamburg abreiste und nicht aufgetreten ist.

Quelle
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9.-12. Juli 2015: Rieden-Kreuth – Rechtsoffenes „G.O.N.D.“-Festival

Via „AIDA Archiv“:

Rieden-Kreuth: Festival mit vielen Grauzonenbands. Wieder sollen beim „G.O.N.D.“ („Größte Onkelz-Nacht Deutschlands“)-Festival viele sog. „Grauzonen“-Bands oder rechtsoffene Bands auftreten, zum Beispiel „Veritas Maximus“, „Krawallbrüder“, „Unantastbar“, „9mm“, „VARG“, „Berserker“, „Goitzsche Front“, „Thekenproleten“, „King Kongs Deoroller“.

Das jährliche G.O.N.D.-Event ist eine Tribut-Veranstaltung für die reaktionäre Deutschrockband „Böhse Onkelz“ („Den Onkelz sei ein Fest“) und zog in den letzten Jahren jeweils 20 000 Besucher_innen an. Damit ist das Festival die größte Veranstaltung mit rechtsoffenen Bands in Bayern. Veranstaltungsort soll 2015 wie in den letzten Jahren das „Gut Matheshof“ sein (Kreuth 2).

Quelle

Rechtsoffene Konzerte im Oi!- & Deutschrockbereich im Mai 2015

Unsere Übersicht über rechtsoffene bis offen rechte Konzerte im Deutschrock- & Oi!-Bereich im Mai 2015:

- Mai 2015: „MAD Tourbooking“ organisierte eine Tour mit den patriotischen und rechtsoffenen „Agnostic Front“.

- 1./2.5.2015: „Klubben Fryshuset“/Stockholm (Schweden): U.a. Auftritt der RAC-Band „East End Badoes“.

Rechtslastige „FreiWild Oppositions Tour“:

- 1.5.2015: „Schleyerhalle“/Stuttgart
- 2.5.2015: „Big Box“/Kempten
- 13./14.5.2015: „Spargarden“/Zürich (Schweiz)
- 15./16.5.2015: „Festung“/Kufstein (Österreich)
- 17.5.2015: „Gasometer“/Wien (Österreich)

Stark rechtslastige „Limited Booze Boys – Tour United 2015“:

- 1.5.2015: “Lange Heide”/Hildburghausen
- 2.5.2015: Malchin: „Mecklenburger Motoradtreffen“
- 9.5.2015: „Rockschmiede“/Fürstenwalde
- 22.5.2015: Saalburg: „Talsperre Pfingstrock“.
- 23.5.2015: „Delirium MC“/Wolkenburg
- 29.5.2015: Möseln: „Freebike Weekend“

- 1.5.2015: „Club from Hell“/Erfurt: „Tag der Arbeiterklasse“: Rechtsoffenes Konzert mit „Durstige Nachbarn“, „Scharmützel“, „Hoiter Dipoiter“, „Egoi!sten“ und „Hottntottn“.

- 2.5.2015: „Stage Live Club“/Schwäbisch Hall: „G.O.N.D. Warmup“ mit rechtsoffenen Deutschrockbands: „Heilige Dämonen“, „Herzlos“ und „Zeitgeist“.

- 2.5.2015: „Rockhouse“/Russland: Konzert mit den rechtsoffenen „Stomper 98“, „Occupation“ und „Shaved Heads“.

- 2.5.2015: „Paintballarena“Rudolstadt: Rechtsoffene Deutschrockbands: „Morgenrot“, „Mental Hospital“, „Verfolgungswahn“ u.a.

- 2.5.2015: „MAD Club“/Hameln: Stark rechtslastiges Konzert mit „Vortex“ und „Ruhestöhrunk“.

- 8.-10.5.2015: „Forellenstube“/Schramberg: „5. Randale Records Meeting“ mit diversen rechtsoffenen Bands: “The Business”, “”Bierpatrioten”, “Jenny Woo”, “Lammkotze”, “Drinking Squad”, “Tim Steinfort”, “Control”.

- 8.5.2015: “Gewölbe”/Eisenhüttenstadt: “This is Oi!” mit den Grauzonenbands „Gumbles“, „Thekenprominenz“ und „The Glasses“.

- 9.5.2015: Barcelona (Spanien): „Beer is Coming Festival“ mit rechtslastigen bzw. rechtsoffenen Bands wie „Evil Conduct“ und „Rude & Pride“.

- 9.5.2015: “D5”/Wurzen: Grauzonenkonzert mit “Gumbles” und “Eastside Boys”.

- 9.5.2015: „Achterbahn“/Hüffenhardt: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit den „Heiligen Dämonen“.

- 9.5.2015: „Bunte Kiste“/Berlin: „Do Oi! Yourself“ veranstaltete ein rechtsoffenes Konzert mit den Bands „Schuldspruch“, „4.Division Ostfront“ und „Lost & Found“.

- 9.5.2015: Graven: „Graven rockt“ mit rechtsoffenen Deutschrockbands. U.a. „Endgegner“, „Exzess“ und „Platzverweis“.

- 9.5.2015: „M.A.U.-Club“/Rostock: Grauzonenkonzert mit „Rotz & Wasser“.

- 9.5.2015: „Festzelt beim Clubheim“/Marschalken-Zimmern: Konzert mit der Grauzonencombo „Thekenproleten“.

- 14.-17.5.2015: „Skiheim Sebnitz“: „Wonnemond Festival 5.0“ u.a. mit der rechtsoffenen „Goitzschen Front“.

- 14.5.2015: „K17“/Berlin: Rechtsoffenes Deutschrockkonzert mit den „Wilden Jungs“ und „Enorm“.

- 15.5.2015: „Combinat Ton“/Beeskow: Rechtsoffenes Konzert mit den „Halbstarken Jungs“ und „Out For A change“.

- 15.5.2015: „Orange Peel“/Frankfurt a.M.: Grauzonenkonzert mit „Volxsturm“ und „Bembelbois“.

- 15.-23.5.2015: US-Tour der stark rechtsoffenen „Booze & Glory“.

- 16.5.2015: „Wildarea“/Berlin: Konzert mit den stark rechtslastigen „Bullenschubsern“, „Scorbut“ und „Nullpunkt“.

- 21.-24.5.2015: Drachhausen: „Spreewald Rock Festival“ mit diversen Grauzonen- und offen rechten Bands. U.a. mit „Krawallbrüder“, „Heino“, „Unantastbar“, „Engel in Zivil“, „Hämatom“, „Rotz & Wasser“, „Berserker“, „Martens Army“, „Soifass“, „Wiens No.1“, „Wilde Jungs“, „Halbstarke Jungs“…

- 22.-24.5.2015: Milwaukee, Wisconsin/USA: „Midwest Live & Loud Weekend“ mit patriotischen, rechtsoffenen und RAC-Bands – u.a.: „Razorblade“, „Slapshot“, „Booze & Glory“, „Hardsell“, „45 Adapters“, „Stars & Stripes“, „Steel Toe Solution“…

- 22.-24.5.2015: Brusow: “Sommerfetzt” u.a. mit der Grauzonencombo “Gumbles”.

- 22.5.2015: „Restaurant Damm“/Zürich (Schweiz): Grauzonenkonzert mit „Jenny Woo“.

- 23.5.2015: „From Hell“/Erfurt: Rechtsoffenes „Böhse Onkelz“-Cover-Konzert mit den „Köhnigen“ und „Sündikat“.

- 29.5.2015: „Jägerklause“/Berlin: Rechtsoffenes Konzert mit „On The Job“. Präsentiert von „Koslwskis Bad Hippo Concerts“.

Die neue deutsche Volksmusik

Die „Krautreporter“ berichten:

werden landauf, landab gehört. Bands wie Frei.Wild haben den Trend etabliert. In ihrem Windschatten agiert inzwischen eine ganze Industrie. Ist das der Soundtrack für den „Extremismus der Mitte“?

Als das Konzert am Stadtrand von Dresden fast zu Ende ist, recken die Fans ihre Fäuste. „Wir sind nicht einer / Wir sind viele / Die so einfach nichts mehr hält“, singt der Chef der Band Krawallbrüder, Pascal Gaspard, eine dauerrotierende rhetorische Dampfmaschine. Im Publikum wird mitgegrölt, manche tanzen Pogo; wo man auch hinschaut, sieht man gelöste Gesichter, wie nach einem Torjubel. „Venganza“ (Rache) heißt der Song, es geht um einen kommenden Aufstand. Die Prophezeiung wird untermauert von schnaubenden Riffs. Es ist der Höhepunkt auf der Fieberkurve eines Konzerts, das die Wut auf alles und jeden zum beherrschenden Thema hat.

Knüppelharter Punkrock ist die Hülle.

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Rechtsoffene Konzerte im April 2015

Hier unsere gewohnte Übersicht von Konzerten aus dem rechtsoffenen Bereich im Monat April 2015. Konzerte von „Frei.Wild“, den „Limited Booze Boyz“ oder den „Krawalbbrüdern“ sind aus unserer Sicht allerding schon eher im klassischen Rechtsrockbereich angesiedelt – zumindest tolerieren und propagieren diese Band rechte Inhalte, propagieren diese zum Teil selbst und unterbinden diese auch nicht unter Ihren Fans. U.a. konnten zahlreiche Nazis am letzten Konzert der „Krawallbrüder“-Tour im Münchner „Backstage“ wiederholt ungestört von der Band und der Security Sieg Heil-Rufe betätigen. Zudem konnten Aktivist*innen der neonazistischen Partei der „III.Weg“ ungestört Flugblätter während des Konzertes verteilen. Eine mehr als bedenkliche Entwicklung wie wir meinen…

Unsere Übersicht:

- “Veganza Tour 2015” der rechtsoffenen “Krawallbrüder” zusammen mit den ebenfalls rechtsoffenen „VARG“:

2.4.2015: „Batschkapp“/Frankfurt a-M.
3.4.2015: „Huxley´s“/Berlin
4.4.2015: „Stadtgarten“/Erfurt
10.4.2015: „Turbinenhalle“/Oberhausen
11.4.2015: „Große Freiheit“/Hamburg plus die Grauzonencombo „Rotz & Wasser“
12.4.2015: „Moya“/Rostock
16.4.2015: „Aladin“/Bremen
17.4.2015: „Haus Alensee“/Leipzig
18.4.2015: „Reithalle Strassee“/Dresden
24.4.2015: „Hirsch“/Nürnberg
25.4.2015: „Backstage“/München

- 3.4.2015: „FuK“/Berlin-Wedding: Konzert mit der rechtsoffenen Band „Lammkotze“ und „Spass Beiseite“

- 3.4.-18.4.2015: Konzerte der rechten „Limited Booze Boys“:

3.4.2015: „Biker Club“/Zeitz
4.4.2015: „Train Control“/Freiberg zusammen mit „Hertz-Blut“ und den rechtsradikalen „Roials“ aus Dresden
11.4.2015: „Blackland“/Berlin
18.4.2015: „Jugendclub“/Bobeck“

- 4.4.2015: „JC Wegeleben“/Wegeleben: Rechtsoffenes Konzert mit den „Egoi!sten“, „Restrisiko“ und „Hoiter Dipoiter“.

- 4.4.2015: „Resonanzwerk“/Oberhausen: „3 Jahre Krawallradio“ mit Deutschrockbands aus der Grauzone. U.a. den „Guthen Kumpelz“ und „Die Knappen“.

- 4.4.2015: „Pawlow“/Dresden: Konzert mit der rechtsoffenen Oi!-Band „Lammkotze“.

- 4.4.2015: „Live Factory“/Adelsheim: „Böhse Ostern“ mit rechtsoffenen Bands wie „Stainless Steel“, „Goitzsche Front“, „Heilige Dämonen“ u.a.

- 9.4.-30.4.2015: „Freiwild Arena Tour 2015“ – Konzerte der rechtslastigen Band aus Südtirol/Italien:

9.4.2015: „Kongresshalle“/Schwerin
10.4.2015: „Getec Arena“/Magdeburg
11.4.2015: „Messe“/Dresden
16.4.2015: „Olympiahalle“/München
17.4.2015: „Eventhalle“/Geiselwind
18.4.2015: „Stadthalle“/Bozen (Italien)
23.4.2015: „O2 World“/Hamburg
24.4.2015: „Köpi Arena“/Oberhausen
25.4.2015: „Swiss Life Hall“/Hannover
30.4.2015: „Jahrhunderthalle“/Frankfurt

- 9.-12.4.2015: „Grade 2 Germany Tour“ – rechtsoffene Oi!-band:

9.4.2015: „Südrock“/Essen
10.4.2015: „La Bim“/Halle zusammen mit der Grauzonenband „Gumbles“.
11.4.2015: „Indra“/Hamburg zusammen mit den RAC-Freunden von „Evil Conduct“.
12.4.2015: „Chemiefabrik“/Dresden

- April 2015: „MAD Tourbooking“ u.a. veranstalteten eine “European Spring Tour” der rechtsoffenen Oi!-Band „Bishops Green“. Tourdaten und Orte siehe Flyer.

- 9.-11.4.2015: Konzerte der rechtsoffenen Deutschrockband „BRDigung“:

9.4.2015: „Hellraiser“/Leipzig
10.4.2015: „Musikzentrum“/Hannover
11.4.2015: „Backstage“/München

- 10.4.2015: „Rosenkeller“/Jena: Rechtsoffenes Konzert mit den RAC-Kumpels von „Evil Conduct“, „Brechraitz“ und den „Halbschraegen Jungs“.

- 10.4.2015: „Exil“/Bad Lieberstein: Rechtsoffenes Konzert mit den „Egoi!sten“, „Extrem Unangenehm“, „Jagtschein“.

- 11.4.2015: „Sägewerk“/Neukirchen: Rechtsoffenes Konzert mit den „Egoi!sten“, „Restrisiko“, „Extrem Unangenehm“ und „4 Ausser Rand und Band“.

- 11.4.2015: „Gladhouse“/Cottbus: Grauzonenkonzert mit „F.B.I.“ und „Goyko Schmidt“.

- 11.4.2015: „Zum Zwinger“/Herrenberg: Rechtes Oi!-Konzert mit den „Prolligans“ und „Sorry, no!“.

- 17.4.2015: „Mad Music Club“/Hameln: Rechtsoffenes Konzert mit den „Egoi!sten“ und „Restrisiko“.

- 18.4.2015: „Südbahnhof“/Chemnitz: Konzert der rechtsoffenen „Egoi!sten“ zusammen mit den „Durstigen Nachbarn“ und „Curb Stomp“.

- 18.4.2015: „MC Lobo“/Knittlingen: „Tribute to Böhse Onkelz“ mit den „Heiligen Dämonen“ u.a.

- 25.4.2015: „Kuz“/Osterholz Scharmbeck: Rechtsoffenes Konzert mit den „Egoi!sten“, „Loichtfeuer“ und der „Platthaungang“.

„Sieg Heil!-Rufe“ auf „Krawallbrüder“-Konzert im Münchner „Backstage“

Via „AIDA München“:

München. Im Münchner Club „Backstage“ (Reitknechtstraße 6) treten am Abend u. a. die umstrittenen „Grauzonenbands“ „Varg“ und „Krawallbrüder“ auf. Tournee und Konzert der „Krawallbrüder“ werden zuvor u. a. mit Großplakaten in der U-Bahnstation Odeonsplatz beworben.

Das ‚Krawallbrüder‘-Konzert im Münchner Club ‚Backstage‘ wurde mit Großplakaten in der U-Bahnstation Odeonsplatz beworben. Foto: Robert AndreaschDie „Backstage“-Security achtet am Einlass darauf, dass Gäste Bekleidung rechter Szenelabels draußen ablegen, dennoch tragen Konzertbesucher_innen auch innen T-shirts und Aufnäher mit rechten Parolen (z. B. „Klagt nicht, kämpft!“) oder extrem rechter Bands („Burzum“, „Absurd“ u. a.).

Ab 22.00 Uhr spielen „Krawallbrüder“ das letzte Konzert ihrer Deutschlandtournee im „Backstage“-Werk. Kurz nach dem ersten Hit des neuen Albums stimmt eine etwa zehnköpfige Gruppe von Besucher_innen zum lauten „Sieg Heil!“-Rufen an. Auch Hitlergrüße werden gezeigt. Das Publikum quittiert dies z. T. mit Grinsen oder Applaus. Kurz vor dem Zugabenblock wiederholt sich ein solcher Vorfall: gegen 23.15 Uhr werden wieder „Sieg Heil!“-Rufe angestimmt. Weder die Band noch das anwesende Securitypersonal schreiten ein.

Quelle

Rechtsoffene Konzerte aus dem Oi- und Deutschrockbereich im März 2015

Im März 2015 fanden bundesweit und darüber hinaus u.a. folgende Konzerte mit einem rechtsoffenen Hintergrund im Deutschrock- und Oi!-Bereich statt:

Tour der Grauzonenband Kärbholz 2015:

- 5.3.2015: “Turbinenhalle”/Oberhausen
- 6.3.2015: “F-Haus”/Jena
- 7.3.2015: “Hellraiser”/Leipzig
- 12.3.2015: “Gruenspan”/Hamburg
- 13.3.2015: “Tivoli”/Bremen
- 14.3.2015: “X”/Herford
- 20.3.2015: “Postbahnhof”/Berlin
- 21.3.2015: “Musikzentrum”/Hannover

“MAD Tourbooking” präsentierte die rechtslastigen “The Business” – Konzerte in Deutschland:

- 14.3.2015: “Chemiefabrik”/Dresden
- 17.3.2015: “Wild at Heart”/Berlin
- 18.3.2015: “Tower”/Bremen
- 21.3.2015: “MTC”/Köln

Tour der rechtsoffenen “Krawallbrüder”:

- 7.3.2015: “E-Werk”/Saarbrücken
- 12.3.2015: “Essigfabrik”/Köln
- 13.3.2015: “Capitol”/Hannover
- 14.3.2015: “Stage”/Schwäbisch Hall
- 21.3.2015: “Musikburg”/Aarburg (Schweiz)
- 27.3.2015: “Szene”/Wien (Österreich)

13.-28.3.2015: Tour der Grauzonen-Deutschrockcombo “Betontod” (Daten und Orte siehe Flyer).

- 13.3.2015: „Culture Club“/Schwerzenbach (Schweiz): „12.United Streetkids Festival“. Wie gewohnt mit rechtsoffenen Bands: „Topnovil“, „Saints & Sinners“, „Gonna Get Yours“, „High Society“, „Gewohnheitstrinker“ und „Grade2“.

- 13.3.2015: „Monkeys Music Club“/Hamburg: Konzert mit der rechtoffenen Oi-Sängerin „Jenny Woo“ u.a.

- 13.3.2015: „Resonanzwerk“: Konzert mit den rechtsoffenen „Lost Boyz Army“.

- 14.3.2015: „Südbahnhof“/Chemnitz: „Rock in den Frühling“. Deutschrockkonzert mit den Bands „Exzess“, „Kollisionskurs“, „Mental Hospital“ und „Sündikat“.

- 14.3.2015: „Rockkneipe No.5“/Emden: Rechtsoffenes Konzert mit „Feuerkind“, „Loi!chtfeuer“ und „Die Fliesenleger“.

- „Gold Nugget Bar“/Gera: Rechtsoffenes Konzert mit „Lammkotze“.

19.3.-4.4.2015: Zweiter Teil der Tour der Deutschrockband „Hämatom“.

- 19.3.2015: „Jugendhaus“/Neukirch: Rechtsoffenes Konzert mit „Trabireiter“ und „Thekenprominenz“.

- 20.3.2015: „RAW99“/Berlin: Grauzonenkonzert mit „Pöbel & Gesocks“.

- 21.3.2015: „Conne Island“/Leipzig: Rechtslastiges Konzert mit „Discipline“, „Deadline“ und „Topnovil“.

- 21.3.2015: „Kulturhaus K“/Merzdorf: Rechtsoffenes Konzert mit „Rotz & Wasser“, „Dolly D.“ und „Strahlenschutz“.

- 21.3.2015: „Bikersaloon Motorbär“/Schwaz: Rechtsoffenes Konzert mit „Hardfive“, „Foiernacht“, „Zweifelsfrei“ und „Individuum“.

- 21.3.2015: Riesa: Grauzonenkonzert mit „Pöbel & Gesocks“, „Oiforce“ u.a.

- 26.3.2015: Pamplona (Spanien): Konzert mit den rechtsoffenen „Saints & Sinners“ & „Lio´s Law“.

- 27.3.2015: Bilbao (Spanien): Konzert mit den rechtsoffenen „Saints & Sinners“.

- 28.3.2015: San Sebastian (Spanien): Konzert mit den rechtsoffenen „Saints & Sinners“.

- 28.3.2015: „Conne Island“/Leipzig: „MAD Tourbooking“ präsentierte die rechtsoffenen „Cock Sparrer“.

- 28.3.2015: „Conny Wessmann Haus“/Großenhain: Rechtsoffenes Konzert mit „Dolly D.“, „Grumpy Old Men“ und „Said & Done“.

- 28.3.2015: „Sala Shoko“/Madrid (Spanien): Rechtsoffenes „Beer is coming“-Festival mit den Bands „Perkele“, „Lion´s Law“, „Saints & Sinners“, „Rude & Pride“ und „Shock Waves“.

KrawallBrüder: Strandurlaub mit Nazis

Eine weitere Hintergrundrecherche zu den „Krawallbrüdern“, welche eindeutig Verstrickungen mit der Neonaziszene belegt:

Kurz vor dem Auftakt der Krawallbrüder „Venganza“ Tour erregte ein Zeitungsartikel der Saarbrücker Zeitung1 das Gemüt der KrawallBrüder. In diesem wird die Band als zur rechten Grauzone zugehörig dargestellt und auf ihre diskussionswürdigen Texte und rechte Verbindungen hingewiesen.

Kurz vor dem Auftakt der Krawallbrüder „Venganza“ Tour erregte ein Zeitungsartikel der Saarbrücker Zeitung1 das Gemüt der KrawallBrüder. In diesem wird die Band als zur rechten Grauzone zugehörig dargestellt und auf ihre diskussionswürdigen Texte und rechte Verbindungen hingewiesen.
Nach reichlicher Echauffierung und einem Treffen mit der Saarbrücker Zeitung entsteht ein zweiter Artikel. In diesem2 kommen auch Pascal Gaspard (Gitarre, Gesang) und Swen Scherer (Bass) als Vertreter der KrawallBrüder zu Wort und versuchen die Vorwürfe zu entkräften. Sie fühlen sich zu Unrecht beschuldigt und führen die aus ihrer Sicht haltlosen Vorwürfe, Teil einer rechten Grauzone zu sein, auf „Neid“ ihrer Kritiker zurück. Sie seien nicht rechtsradikal und auf ihren Konzerten würden Neonazis keinen Einlass durch geschulte Securitys erhalten.

Die gegen die KrawallBrüder erhobenen Vorwürfe, in die extreme Rechte verstrickt zu sein, sind nicht neu, sondern werden regelmäßig gegen die Band erhoben.

Anfang des Jahres 2012 kündigten die KrawallBrüder an, dem Projekt „Laut gegen Nazis“ für jeden Konzertbesucher auf ihrer Tour einen Betrag von 0,10 € spenden zu wollen. Nach Protesten setzte sich „Laut gegen Nazis“ mit der Vita der KrawallBrüder auseinander und lehnten die Spende der Band ab. Im Zuge dieser Diskussion veröffentlichten die KrawallBrüder ein „allgemein gehaltenes „Statement“, in dem sie sich selbst einen „unpolitischen“ Antifaschismus in Gestalt eines „gesunden Menschenverstandes“ attestieren. Nur wenige Abschnitte weiter schränken sie ihren Menschenverstand wiederum ein, solange ein beliebig definierbares „Extrem“ bei politischen Ansichten nicht überschritten würde.

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Siehe auch:
Saarbrücker Zeitung vom 27.02.2015: Im E-Werk musiziert die rechte Grauzone
Saarbrücker Zeitung vom 06.03.2015: Da spielt der Faktor Neid eine große Rolle
Saarbrücker Zeitung vom 07.03.2015: Der Zorn auf die da oben

Rechtsoffene Konzerte aus dem Oi- und Deutschrockbereich im Februar 2015

Im Februar 2015 fanden bundesweit und darüber hinaus u.a. folgende Konzerte mit einem rechtsoffenen Hintergrund im Deutschrock- und Oi!-Bereich statt:

- 5.2.2015: „Backstage“/München: Konzert mit den rechtsoffenen Deutschrockern von „Kärbholz“.

- 6.2.2015: „Rockfabrik“/Nürnberg: Konzert mit den rechtsoffenen Deutschrockern von „Kärbholz“.

- 7.2.2015: „Garage“/Peine: Rechtsoffenes Oi!-Konzert mit den „Egoi!sten“, „The Sea Animals“ und „The Holy Barnyard“.

- 7.2.2015: „Szene“/Wien (Österreich): Konzert mit der rechtsoffenen schwedischen Oi-Band „Perkele“, „Giuda“ u.a.

- 7.2.2015: „Haus Sindlingen“/Frankfurt a.M.: „Winterchaos 2015“ mit rechtsoffenen Deutschrockbands wie „Platzverweis“ u.a.

- 7.2.2015: „Musicburg“/Aarburg (Tschechien): Konzert mit den rechtsoffenen Deutschrockern von „Kärbholz“.

- 7.2.2015: „Cassiopeia“/Berlin: Grauzonenkonzert mit den „Soifass“ und „The Suburbs“. Supported von „Core Tex“ und „Sunny Bastard“.

- 7.2.2015: „Black Sabbath“/Bad Oeynhausen: „Onkelz Tribute“ mit den Bands „Guthe Kumpelz“ und „The Crashed“.

- 13.2.2015: “Tivoli”/Bremen: Rechtsoffenes Oi!-Konzert mit der “Goitzschen Front”.

- 14.2.2015: „Max und Marek“/Berlin-Wedding: Konzert mit den RAC-Kumpels von „Bullenschubser“ und der Deutschrockcombo „Eschengrund“.

- 14.2.2015: „Blackland“/Berlin: Rechtsoffenes Oi!-Konzert mit der “Goitzschen Front”.

- 16.2.2015: „Heile Welt“/Münster: Rechtsoffenes Konzert mit „Cotzraiz“.

- 21.2.2015: „Muggefug“/Cottbus: Rechtsoffenes Konzert mit den „Durstigen Nachbarn“, „Said & Done“ und „Ohrentod“.

- 21.2.2015: „Trash-Club“/Gera: Rechtsoffenes Konzert mit der „Goitzschen Front“.

- 21.2.2015: „Café Wahnsinn“/Weißenburg: „1.Deutschrocknacht“ mit „Zorn Winkler“, „Die Eskalation“ und „Sucker Punch“.

- 25.2.2015: „Rockfabrik“/Ludwigsburg: Konzert mit den rechtsoffenen Deutschrockern von „Kärbholz“.

- 26.2.2015: „Batschkapp“/Frankfurt a.M.: Konzert mit den rechtsoffenen Deutschrockern von „Kärbholz“.

- 27.2.2015: „Essigfabrik“/ Konzert mit den rechtsoffenen Deutschrockern von „Kärbholz“.

- 28.2.2015: „Heimat“/Schleswig: Deutschrockkonzert mit „Hämatom“ u.a.

„Kneipentour 2015“ der rechtsoffenen „Krawallbrüder“:

- 19.2.2015: „Drehzahl“/Sotzweiler
- 20.2.2015: „Wahlfisch“/Freiburg
- 20.2.2015: „Live Factory“/Adelsheim
- 21.2.2015: „Speak Easy“/Frankfurt a.M.
- 21.2.2015: “Brown Sugar”/Nürnberg
- 22.2.2015: “Hellraiser”/Leipzig
- 23.2.2015: “Blackland”/Berlin
- 24.2.2015: “Rider´s Café”/Lübeck
- 24.2.2015: “Tankstelle”/Hamburg
- 25.2.2015: “Rocker”/Hannover
- 26.2.2015: “Asgard”/Köln

[H] Keine Krawallbrüder im Capitol Linden und anderswo!

Auch in Hannover wird nun von antifaschistischer Seite gegen ein geplantes „Krawallbrüder“-Konzert auf „Indymedia Linksunten“ argumentiert:

Am 13.03.2015 sollen die Bands Krawallbrüder und Varg im Capitol in Linden spielen. Beide Bands sind umstritten, da sie eine Nähe zu rechtem Gedankengut haben. Nachdem am 29.11.2013 ein Konzert von Frei.Wild trotz Protesten im Capitol veranstaltet wurde, zeugt dieses neue Konzert davon, dass kein Umdenkprozess bei den Capitol –Betreibern stattgefunden hat .

http://www.linden-entdecken.de/19901/kein-frei-wild-linden/
capitol-hannover.de/termine/krawallbrueder/

Krawallbrüder ist nach Frei.Wild die Gruppe, welche die Marktlücke, die durch die Auflösung der Böhsen Onkelz hinterlassen wurde, am Besten kommerziell nutzte. Das Album „Schmerzfrei“ erreichte 2014 Platz 5 der deutschen Charts. Frei.Wild und Krawallbrüder geben auch gemeinsam regelmäßig Konzerte. Ein Festival in Burbach , auf dem beide Bands 2015 spielen sollten, wurde abgesagt, weil das Konzertgelände in der unmittelbaren Nachbarschaft zu einer Flüchtlingsunterkunft liegt. Es wurden Ausschreitungen durch Konzertbesucher befürchtet.

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-…

Die Band entstammt, wie Böhse Onkelz oder Frei.Wild, aus der rechten Skinheadszene.
krawallbrueder.com/band/biographie-1993-1995/

In aktuellen Statements distanziert sich Krawallbrüder von „jeglichem Extremismus“. Ein Argumentationsmuster, welches auch Frei.Wild verwendet. Ein Bandfoto der Krawallbrüder, auf dem die Bein-Tätowierung des Sängers mit einem SS-Totenkopf (s.Bild 1 )deutlich erkennbar ist, löste 2014 eine Debatte aus. Mit diesem Foto wird auch der aktuelle Auftritt im Capitol beworben.

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