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13.3.10 UK: Erneutes „Blood & Honour“-Konzert

Die nach wie vor wohl aktivste europäische „Blood & Honour“-Sektion „United Kingdom“ (bzw. in diesem Fall die Untersektion „Wiltshire Tractor Division“) veranstaltet am 13.3.10 erneut ein Gedenkkonzert an den vor Jahren verstorbenen Kameraden „Stinko“ (Andrew „Stinko“ Lewis war der ehemalige Bassist der berüchtigten Naziband „Celtic Warrior“ – Seit seinem Tot im August 1998 veranstaltet „Blood & Honour“ jährlich ein Gedenkkonzert u.a. spielten dort auch schon „Noie Werte“ aus Deutschland). Es werden die „Blood & Honour“-Bands „Section 88″ (UK) und „March or Die“ (UK) angekündigt. Mit antifaschistischen Gegenprotesten ist leider voraussichtlich nicht zu rechnen…

München: Wirbel um Neonazi-Treffpunkt

Die Oire Szene Redaktion dokumentiert an dieser Stelle einen Artikel über den Münchner Nazitreff „Zum Glaskasten“ – dort finden regelmäßig neonazistische Liedermacherabende statt und auch ansonsten halten sich dort u.a. Mitglieder aus dem Rechtsrockmilieu auf:

Eine Gaststätte im Stadtteil Berg am Laim hat sich im Laufe der letzten drei Jahre zu einem der wichtigsten Neonazi-Treffpunkte in München entwickelt. Seit einiger Zeit schon regt sich im Viertel Unmut über die neonazistischen Veranstaltungen und Konzerte, die hier ein- bis zweimal in der Woche stattfinden. Nun kündigen Lokalpolitiker_innen und Antifaschist_innen Gegenaktivitäten an.

Eine Gaststätte als Neonazi-Treffpunkt:

Gegenüber der St.-Pius-Kirche im Münchner Stadtteil Berg am Laim liegt das „Wirtshaus Zum Glaskasten“. Den ungewöhnlichen Namen trägt die weiträumige Gaststätte aufgrund der auffallend großen Fensterfronten. Nachmittags treffen sich hier vorwiegend ältere Männer aus dem Viertel zum Kartenspielen und Biertrinken, auch ein Dart-Club nutzt den „Glaskasten“ für Training und Turniere.

Abends kommen ganz andere „Gäste“ hierher. Junge Neonazis aus den militanten Neonazi-Kameradschaften Münchens und des Umlands, z. B. aus Neubiberg oder Gilching, gehen dann im „Kampflokal“, so die szeneinterne Bezeichnung, ein- und aus. Die „Freien Nationalisten München“ (FNM) würden sich „regelmäßig zum Kameradschaftsabend in einer Gaststätte“ treffen, so deutet die Gruppe auf ihrer Homepage konspirativ an. Diese ungenannte „Gaststätte“ ist ebenfalls meist die Kneipe „Glaskasten“ im Münchner Osten. Fast jeden Donnerstag Abend setzen sich hier zehn bis zwölf junge Neonazis ins Nebenzimmer, oft ist der vorbestrafte NPD-Bundestagskandidat Philipp Hasselbach dabei. Auch für größere Veranstaltungen greifen die Neonazis auf die Räumlichkeiten unweit des Ostbahnhofs zurück:

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„Noie Werte“ sucht 500 „Unterstützer“

Frickenhausen − Geschäftssinn beweist die rechtsextreme Szeneband „Noie Werte“. Durch einen Mitgliedsbeitrag von 36 Euro können Interessenten offiziell „Unterstützer“ von „Noie Werte“ werden.

Die Anzahl der „Unterstützer“ ist auf 500 liminiert. Die „Unterstützungsbeiträge“ sollen zu 100 Prozent in neue Produktionen fließen. Die „Unterstützer“ wiederum können unter anderem preislich reduzierte „Noie Werte“-Produkte erwerben. Vorgestellt wird diese Geschäftsidee auf der „Noie Wert“-nahen Homepage www.hrungnir-records.de. Inhaber dieser Domain ist Christoph Ozanna (alias „stormleader88“) aus dem baden-württembergischen Frickenhausen. Ozanna stand 2008/09 zeitweilig auf der „Schwarzen Liste“ der säumigen Zahler der Neonazi-Knasttruppe „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige“ (HNG). „Noie Werte“ aus dem Großraum Stuttgart wurde 1987 gegründet. Durch ihre langjährige Zugehörigkeit zur Szene und Live-Auftritte bei über 200 Konzerten von Stuttgart bis Australien genießt die Band in Neonazi-Kreisen einen hohen Bekanntheitsrang auf nationaler und internationaler Ebene.

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Nazikonzerte international zwischen dem 11. und 13.3.2010

Nachdem erst am vergangenen Wochenende mit ca. 1200 Nazis das bisher größte Nazikonzert in Budapest (Ungarn) stattfinden konnte (u.a. mit der „Lunikoffverschwörung“ aus Berlin) und das „Combat 18/Blood & Honour“-Konzert (wie war das nochmal mit dem „Blood & Honour“-Verbot in Deutschland?) „Never Surrender“ mit stark geschrumpften Lineup (statt „Blue Eyed Devils“ und „Kahlkopf“ spielten u.a. die Potsdamer Nazibands „Cynic“ und „Preusenstolz“) nach Deutschland verlegt wurde (sic!), kündigt die Naziszene international u.a. für die kommenden Tage folgende Konzerte an:

11.3.10: Litauen: Wie bereits jedes Jahr (seit 2000) am 11.3. findet in Litauen ein großes Nazifestival zum dortigen Unabhängigkeitstag statt. Auf dem „Tevyenei“ (engl.: „For Homeland“)-Festival wird dieses Jahr u.a. die belgische Rechtsrockband „Lions Pride“ und mehrere ukrainische Nazibands (zumeist NSBM) wie „Diktatura“, „Obtest“, „Zalvarinis“, „Aistė ir grupė Skylė“, „Katedra“ u.a. angekündigt.

13.3.10: Bolzano (Italien): „Green Arrows“, „Stato Asociale“ und “No Prisoner”

13.3.10: Italien – Die faschistische Gruppe “Skinheads4Skinheads” organisiert ein Rechtsrockkonzert zusammen mit den Bands „Killer Sorpresa“, „Testudo“, „Stile Antisociale“ und „Nessunaresa“.

13.3.10: Kirchheim (Deutschland): Erneutes NSBM-Konzert im Thüringer Nazischuppen “Erlebnisscheune” mit „Infernal War“ (Polen), „Ignis Uranium“ (Dortmund/D) und „Iperyt“ (Polen)

13.3.10: Nazikonzert in Polen: es werden folgende NSHC-Bands angekündigt: „Invasion“ (Polen), „Rewolta“ (Polen), „Féher Torveny“ (Ungarn) und „Shed No Tears“ (Deutschland)

The Busters – Skank Down


Extreme Rechte BM-Bands “Horna” und “Angantyr” auf Europa-Tour

Die finnische Band „Horna“ befindet sich im März 2010 auf Europa-Tour. Auch in Deutschland und Österreich sind mehrere Auftritte geplant. Obwohl bereits hinlänglich bekannt sein dürfte, dass die Band sich im rechtsextremen/ neonazistischen Flügel der Black Metal-Szene bewegt, stellt dies für die Verantwortlichen der veranstaltenden Clubs offenbar kein Problem dar. Ville Pystynen, Frontmann der Band, ist bekennender „Nationalsozialist“ und vertreibt und produziert mit seinem Label „Grievantee Productions“ neonazistische Tonträger. Dazu kommen zahlreiche Plattenproduktionen von „Horna“ bei einschlägigen Labels oder gemeinsam mit neonazistischen Musikgruppen, z. B. mit „Legion of Doom“ und „Sacrificia Mortuorum“.

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„Not­löhsung“ (Wer­ni­ge­ro­de)

„Not­löhsung“ aus Wer­ni­ge­ro­de sind eine seit mittlerweile etwas mehr als 5 Jahren existierende Band, denen an­hand Ihrer bis­he­ri­gen Kon­zer­tau­trit­te und ihrer Myspace­freun­de eine klare Nähe zur rechts­ex­tre­men Mu­sik­sze­ne nach­zu­wei­sen ist. U.a. spiel­te die Band im Jahr 2009 min­des­tens drei Kon­zer­te mit der rechts­ra­di­ka­len Band „Ka­te­go­rie C – Hung­ri­ge Wölfe“ (u.a. am 3.​10.​09 in Nienhagen, am 10.10.09 bei Dresden und am 5.12.09 in Saalfeld zur „KC Platten Release Party“).

Für den 20.3.10 ist nun im Großraum Hamburg ein erneuter Auftritt zusammen mit „Kategorie C“ geplant.

Um ihrem rechts­ra­di­ka­len An­spruch ge­recht zu wer­den , haben „NotlöHsung“ nun (Februar 2010) zu­sam­men mit der Magdeburger Band „Elbroiber“ – wel­che eben­falls am rech­ten Rand an­ge­sie­delt sind eine ge­mein­sa­me Split-​Plat­te in Ei­gen­pro­duk­ti­on ver­öf­fent­licht: „Not­löHsung“ & „El­b­roi­ber“ – „Grau­zo­ne Rock`n`Roll“.

Die Band ist auf Myspace mit ver­schie­de­nen Na­zi­punks und Rechts­rock­freun­den be­freun­det u.a. „Schmidtgard“, „Punks not Red“.

„Hak­kus666“ (www.​myspace.​com/​477570374) der Sän­ger von „Not­löhsung“ ist sogar so „un­po­li­tisch“ dass er bei Myspace mit offen auf­tre­ten­den „Blood & Ho­nour“-​Sym­pa­thi­san­t_In­nen be­freun­det ist: www.​myspace.​com/​458118048 Oder mit har­ten Na­zi­bands wie „No Re­mor­se“, „Kill Baby Kill“, „Burz­um“, „Final Stand“ u.a.

Da gibt es nichts mehr zu dis­ku­tie­ren. Das ist nicht mehr Grau­zo­ne, son­dern schon tiefs­ter brau­ner Sumpf!

„Elbroiber“ (Magdeburg)

„Elbroiber“ aus Magdeburg sind ein klassisches Beispiel dafür, wie „unpolitisch“ selbsternannte Bands aus der Grauzone in Wirklichkeit tatsächlich sind: befreundet sind sie u.a. mit Nazipunks wie „Schmidtgard“ (www.myspace.com/105700691), „Heimatfront“ (www.myspace.com/heimatfront) oder auch waschechten Nazis wie „Darksuntattoo“ (www.myspace.com/darksuntattoo), den Machern des „Skinhouse Menfis“, „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ (sogar diverse Konzertbilder im Bandprofil), „Moloko Bar“ (Nachfolgeladen des „Blood & Honour“-Schuppens „De Kastelein“) und natürlich der ganzen Grauzonenpalette: „Razorblade“, „Lammkotze“, „Ultimo Assalto“, „Iron Fist“, „Riot Company“, „Spy Kids“, „Rampage“ (spielen auch gerne mal zusammen mit „Endstufe“), „Brachial“, „Gerbenok“ u.a.
Der Bassist „Soibi“ von „Elbroiber“ läuft in seiner Freizeit oder auf Konzerten der Band gerne mit Shirts von bekannten Nazibands wie „Endstufe“, „Kill Baby Kill“ u.a. rum. Auch die „Elbroibercrew“ und „Die tief im braunen Sumpf“-Crew sind entsprechend rechtslastig. Zudem spielt die Band auch gerne Mal live auf Konzerten der rechten Hooliganvorzeigeband „Kategorie C – Hungrige Wölfe“.

Um ihrem rechtsradikalen Anspruch gerecht zu werden , haben „Elbroiber“ nun zusammen mit der Wernigeroder Band „NotlöHsung“ – welche ebenfalls am rechten Rand angesiedelt sind (u.a. 2009 drei Konzerte mit „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ – das nächste erst am 20.3.10 im Großraum Hamburg) eine gemeinsame Split-Platte in Eigenproduktion veröffentlicht: „NotlöHsung“ & „Elbroiber“ – „Grauzone Rock`n`Roll“. In Titeln wie „Szenepolizei“ wird natürlich über so böse antifaschistische Menschen wie die Betreiber_Innen dieses Blogs gehetzt. Letztendlich bleibt zu hoffen, dass auch dieser rechtslastigen Band und Ihrem Umfeld durch aktive Antifaschist_Innen das musikalische Handwerk gelegt wird. Rechtsrockfreunden wie „Elbroiber“ und „NotlöHsung“ den Saft abdrehen!

20.3.10: Rechtsrockkonzert mit „Kategorie C/Hungrige Wölfe“ im Großraum Hamburg angekündigt

Auf der Homepage der rechten Hooligantruppe „Hungrige Wölfe“ aka „Kategorie C“ wird für den 20.3.10 eines der wenigen für dieses Jahr geplanten Konzerte im „Großraum Hamburg“ angekündigt. Es gibt keinen Vorverkauf und die Wegbeschreibung wird – wie bei der Planung, Organisation und Durchführung von Rechtsrockkonzerten üblich – erst am 20.3. selbt über ein Infotelephon bekannt gegeben. Mal wieder eine größere Aufgabe für norddeutsche Antifaschist_Innen dieses Rechtsrockkonzert erfolgreich zu verhindern! Rechtsrockkapellen auflösen! Fuck the RAC!

Produzenten der Froide – Rock n Roll Schwindel



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„Produzenten der Froide“ sagen Konzert in Ulm ab

An dieser Stelle dokumentiert die Oire Szene Redaktion eine Stellungnahme der antifaschistischen Oi!-Band „Produzenten der Froide“, welche die Gründe für die Absage eines für den 2o.3.10 geplanten Konzertes zusammen mit „Thekenprominenz“ (am 27.3.10 sollen im selben Laden die rechtsoffenen Bands „Krawallbrüder“, „Prolligans“ und „Suicide Kings“ spielen) im „Beteigeuze“ im Ulm (ähnlich wie das „Klex“ in Greifswald und das „Backstage“ in München ein eigentlich ursprünglich eher linker Laden) erläutert. Wir finden es gut und unterstützenswert, dass sich eine Band wie die „Produzenten der Froide“ so klar positioniert – das war in der Vergangenheit ja leider auch nicht immer so (Konzerte mit „Riot Company“, „Schusterjungs“, „Mummys Darlings“, u.a.). Umso besser jedoch, je mehr Bands sich von der rechtsoffenen Grauzone abwenden und klar positionieren:

10tes PDF-Konzert in Ulm gecancelt!!!

Die zunehmend lächerliche Entwicklung einer Subkultur, die uns eigentlich recht am Herzen liegt, hat uns über die Jahre zu denken gegeben.
Was mittlerweile in dieser Szene möglich geworden ist, erfordert unserer Meinung nach einige Entscheidungen, die einem nicht immer leicht fallen, so wie diese hier.

Der heutige „Lifestyle“ heißt ungefähr:
Setze Links mit Rechts gleich, toleriere Nazis und anderes rechtsoffenes Pack auf Deinen Konzerten, oder werfe ihnen sogar Kohle in den Rachen, mach mit ihnen Geschäfte und hetze immer schön gegen die Antifa, oder tanz einfach auf allen Hochzeiten, das geht ja auch ganz gut…
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The Selecter – Missing Words


6.3.10: 15 Jahre „Bandworm Records“-Festival

In Magdeburg, der Hochburg für rechtsoffene Grauzonenkonzerte, findet heute das Jubiläummsfestival zu 15 Jahre „Bandworm Records“ statt. Unter dem Motto „For all Punks and Skins“ organisiert das rechtsoffene Label ein Stelldichein der Grauzone in der der „Foximun Arena“. Folgende Bands sind angekündigt: „Discharger“, „Perkele“, „Lousy“, „Rotz und Wasser“, „Foiernacht“, „Berliner Weisse“, „Unantastbar“, „Roughnecks“, „Staatsroiber“, „Kärbholz“, „Razorblade“, „Grober Knüppel“, „Schusterjungs“, „Frühstückspause“, „Starts“ und „Close Combat“. Jede weiteren Kommentare oder Recherchen erübrigen sich an dieser Stelle. Ein passenderes Motto für dieses Festival wäre wohl eher gewesen: „Stumpf ist trumpf!“

6.3.10: Erneutes Nazikonzert in Kirchheim (Thüringen)

Die Thüringer Naziszene kündigt ihre Konzerte immer dreister und selbbewusster an. Für heute Abend wird in der mittlerweile als Nazikonzertort etablierten „Erlebnisscheune“ im Hotel „Romantischer Fachwerkhof“ ein Rechtsrockkonzert mit den Bands „Strongside“, „System Infarkt“, „Kinderzimmerterroristen“ und „Frontal 18″ angekündigt. Organisiert wird das Konzert vom „Germania Versand“. Mal schauen, ob die Thüringer Polizei wie so oft auf dem rechten Auge blind bleibt. Von antifaschistischen Protesten vor Ort ist der Oire Szene Redaktion leider momentan nichts bekannt.

Kirchheim: Am Wochenende wieder öffentliches Nazikonzert

Die Zeit unangemeldeter „Privatfeiern“ in Kirchheim scheint vorbei. Die Nazis werben nun zunehmend offen für ihre Konzerte in der Erlebnisscheune im Hotel romanistischer Fachwerkhof der Familie Kutz. Am kommenden Samstag findet wieder ein Konzert, diesmal organisiert von Patrick Weber aus Sondershausen, statt.

Auf der Internetseite von Patrick Webers Germania Versand wird derweil offen für ein faschistisches Konzert mit verschiedenen Rechtsrockbands geworben. Unter anderen soll die Thüringer Nazi-Hardcore-Band System Infarkt auftreten, die bisher schon bei mehreren, auch überregionalen, Nazikonzerten und dadurch auffielen, dass sie zusammen mit dem Neonazi-Videoprojekt „Volksfrontmedien“ Musikvideos produziert haben. Die Band „Strongside“ aus Magdeburg gibt an, sich im Jahr 2007 unter dem Namen „Commieknockers“ (dt.: Kommunistenschläger) gegründet zu haben. Sie bezeichnen ihren Musikstil als „melodischen Rock’n’Roll mit OI! und RAC Einflüssen“ (RAC = Rock against communism). Die Band, die mit einer mit Schlagring bewaffneten Faust für sich wirbt, muss als hoch aggressiv eingeschätzt werden. Auch die dritte angekündigte Band Kinderzimmer-Terroristen (KZT) ist schon mehrfach einschlägig in Erscheinung getreten.
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20.3.10: „Oidoxie“ spielt in Kanada

Dortmund – Die Dortmunder Neonaziband „Oidoxie“ scheint international nach wie vor gefragt zu sein: In zwei Wochen soll sie in Kanada auf der Bühne stehen.

Für den 20. März ist ein Konzert in Montreal angekündigt, bei dem der Auftritt von mindestens fünf Rechtsrock-Gruppen angekündigt wird, darunter die kanadischen Bands „Prison Bound“, „Dernier Guerrier“ und „Bootprint“ sowie als Gast aus Deutschland „Oidoxie“. 40 Dollar (umgerechnet 28 Euro) muss vorab bezahlen, wer mit von der Partie sein will. Enthalten im Preis ist auch ein „Event-T-Shirt“.

Wo genau das Rechtsrock-Konzert stattfindet, ist noch geheim. Ähnlich wie bei den meisten derartigen Konzerten in Europa werden nur Vorabtreffpunkte mitgeteilt – und das in diesem Fall auch nur jenen, die vorab die 40 Dollar bezahlt haben. Und wie bei den meisten Musikevents der Neonaziszene in Europa ist es auch in Montreal verboten, während des Konzerts Kameras oder Handys zu benutzen.

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The Slackers – Married Girl


4.3.2010: Faschistisches Konzert mit „ZetaZeroAlfa“ und „Kansas City Way“ in Rom

Am 4.3.2010 soll im „Piper Club“ in Rom ein Konzer mit den faschistischen Bands „ZetaZeroAlfa“ (Italien) und „Kansas City Way“ (Italien) stattfinden. Falls hier Leute mit Kontakten zu italienischen Antifaschist_Innen mitlesen sollten, wäre es super, diese Info weiter zu leiten. Immerhin ist das ein öffentlicher Club mitten in Rom. Aber vielleicht ist das im postfaschistischen Italien unter Berlusconi und Co auch schon Normalzustand…?

6.3.10: „Blood & Honour“-Konzerte in England und Ungarn

Nicht nur in Belgien, sondern auch in England und Ungarn finden am kommenden Wochenende Konzerte des internationalen Nazimusiknetzwerkes „Blood & Honour“ statt.

In Ungarn organisiert am 6.3. u.a. die „Deutsch-​Un­ga­ri­sche Ka­me­rad­schaft“ (Länder übergreifende Zusammenarbeit von „Blood & Honour“ bzw. „Hammerskin“-Strukturen) im Zu­sam­men­hang mit dem ursprünglich für den 6.​3.​2010 in Bu­da­pest geplanten – mittlerweile aber verbotenen bzw. abgesagten – „Day of Ho­nour“-​Na­zi­großauf­marsch (die­ses Jahr wegen dem Dres­den­ge­denk­marsch am 13.​2.​2010 ver­legt) ein gro­ßes Na­zi­kon­zert mit deut­scher Be­tei­li­gung – es sind trotz des abgesagten Naziaufmarsches weiterhin Teilnehmer_Innen im hohen dreistelligen Bereich zu er­war­ten: es sind u.a. „Die Lu­ni­koff Ver­schwö­rung“ (Ber­lin), „Stahl­ge­wit­ter (D)“, „Rotte Char­lot­te (D)“, „A.C.A.B. (Un­garn)“, „Tar­had (Un­garn)“, „Gung­nir (Un­garn)“ und „Vérz­er­zödés“ (Un­garn) an­ge­kün­digt.

Ebenfalls am 6.3.10 organisiert „Blood & Honour“ England ein Nazikonzert in Südlondon mit der englischen Band „Legion of St.George“ und der italienieschen Band „Legitima Offessa“. Beide Bands spileten in der Vergangenheit bereits zahlreiche Konzerte für das internationale „Blood & Honour“-Netzwerk.

„Frei.Wild“ Tour 2010: „Hart am Wind“

Im März 2010 ist die Südtiroler Grauzonenband „Frei.Wild“ erneut zu einer ausgiebigen Tour in Deutschland unterwegs. Dieses Mal haben sie die beiden Deutschrockbands „Junge Römer“ aus Wien (werden vom rechtsoffenen Label „Bandworm Records“ vertrieben) und „9mm“ aus Hessen mit im Gepäck. Zu „Frei.Wild“ wurde in der Vergangenheit bereits alles gesagt (Siehe: Frei.Wild – Weiter immer weiter?). Aber auch die beiden anderen Deutschrockbands sind sich nicht zu Schade auf jedem rechtsoffenen Grauzonen- bzw. Deutschrockfestival von „G.O.N.D.“ bis „Ferropolis“ zu spielen und mit rechtsoffenen Bands wie den „Krawallbrüdern“ u.v.m. auf einer gemeinsamen Bühne zu stehen. Hier scheint sich mittlerweile ein leider riesiger Markt für politisch fragwürdige Deutschrockmusik etabliert zu haben. In diesem „Musik“segment (wenn es denn noch als solches zu beurteilen ist) tummeln sich alkoholabhängige Jungmänner vom Lande zusammen mit stumpfen Oi-Skins und vermeintlichen „Rockern“. Und die größten Vorbilder sind natürlich immer die „Böhsen Onkelz“. Konzertveranstaltungsagenturen wie „Trinity Concerts“ verdienen sich mit so einem Müll eine goldene Nase und sind sich sogar nicht zu blöde am 8.3.2010 ein Konzert von „Frei.Wild“, „9mm“ und „Junge Römer“ unter dem Motto „Lady´s Night“ („Lady´s Only am Weltfrauentag“ – sic!) zu präsentieren. Das ganze Event scheint hingegen nicht ganz so gut wie erwartet anzukommen – deshalb wurde das Konzert bereits vom „Columbia Club“ (dieser Laden veranstaltet von „Krawallbrüdern“ bis „Frei.Wild“ auch regelmäßig jeden rechtsoffenen Mist) in die „K17″ in Berlin-Friedrichshain verlegt (auch in diesem Laden fanden in der Vergangenheit bereits zahlreiche rechte und rechtsoffene Dark Wave/Black Metal-Konzerte u.ä. statt). Einen Tag später findet das bereits ausverkaufte Konzert für die testosteron geschwängerte Fraktion dann im „Columbia Club“ statt. Dieses Konzert hätte ursprünglich im Berliner „White Trash“ im Prenzlauer Berg stattfinden sollen. Wie passend!